Sustain für Solis

von SfSt, 11.01.16.

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pedaltrain
  1. SfSt

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    Erstellt: 11.01.16   #1
    Hallo zusammen! :)

    Ich weiß das Thema wurde hier schon x-fach durchgekaut, und ich hab hier auch schon etliche Beiträge gelesen. Aber mein Problem hab dadurch noch nicht lösen können.

    Erstmal zu meinem Equipment :
    Amp: Vox Vt120+
    Gitarren: Verschiedene, von Single Coils bis zu aktiven Humbuckern, von Low- bis High Output.
    Bodentreter: Vox Wah, Digitech Whammy 5, Moer Octaver, Harley Benton Compressor/Sustainer, HB EQ, HB Noisgate, EHX Talkingpedal, sowie 3 verschiedene Zerrer ( Digitech Tube Overdrive, Marshall Guv2, Boss MT-2).
    Modulationseffekte, Delay und Reverb nehme ich vom Amp. Und die Zerrer kommt ausschließlich von den Pedalen, der Amp bleibt absolut clean.

    So, wie in der Überschrift beschrieben ist das Problem das mangelnde Sustain bei Solis.

    Bei meinen Klampfen mit den aktiven PU'S in Verbindung mit dem Boss MT-2 ist das kein Problem. Hier steht ausreichend Sustain zur Verfügung. Aber alle anderen Kombinationen? Die Töne sterben zu schnell ab.

    Wenn ich den Compressor zuschalte passt es. Aber, das gerausche und die Nebengeräusche werden dann unerträglich.
    Woran könnte es liegen? Compressor schei... , oder mein Noisegate?
    Würde ein Booster helfen der Post-Distortion geschaltet ist?
     
  2. Benson

    Benson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.16   #2
    Eher ein Booster vor den Distortion-Pedals, der dann die Output-Level deiner verschiedenen Gitarren angleichen könnte. Das könntest du mithilfe des Compressors imitieren (Level hoch, Tone&Attack mittig/neutral, Sustain sehr niedrig).

    Weitere Möglichkeiten:
    - Pedale vor einem leicht anzerrenden Amp betreiben: Der Digitech Tube Overdrive dürfte in die Tubescreamer-Richtung gehen, das klingt toll vor einem bereits zerrenden Amp, hat dann auch mehr Sustain. Mit Guvnor und MT2 hab ich keine Erfahrung, könnte schnell zu matschig werden.

    - Pedale "stacken" also hintereinander anschalten: Tube OD und Guvnor kombinieren?

    Der HB Comp und das Noise Gate sind sicherlich nicht die besten, aber auch kein völliger Schrott. Ich persönlich nutze Noise Gate/Compressor/... nicht, um den Sound zu "verschlimmbessern". Single Coils brummen nun mal, und wenn es zu viel wird, ist es einfach zu viel Gain.
     
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  3. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.16   #3
    Ich hatte das Problem auch mal, in meinen Anfangszeiten, als sich jemand anders meine Aufnahmen angehört hat, und sagte, meine Töne wären so abgehackt.

    Habe mich dann nach vergeblichem Suchen nach zuviel Effektgeräten, meiner Schwächen und Stärken besonnen und habe ausnahmsweise mal trocken vor TV-Doku mit Backgroundmusik geübt...

    Es lag an meiner Spieltechnik, denn wenn ich trocken den Nachklang meiner besten Gitte mit der Stoppuhr messe, komme ich auf einen hörbaren Bereich von 15-20 Sekunden.;)

    Habe dann intensiv geübt, ausklingende bzw. halbe und ganze Noten wirklich so zu spielen und mit dem eigenen Finger-Vibrato zu experimentieren...
    Legato-Spiel gehört auch zur Übung.

    Das hat ein für allemal geholfen! ;)

    Und nein, ich benutze kein Noise-Gate und nur manchmal ganz minimal einestellten Compi und Hall für cleane Sachen...;-)

    Bei Highgain, oder Overdrive ist normalerweise kein Compi mehr nötig, eher etwas Raumhall, oder kurzes Delay z. Bsp. 250ms!

    Hope, this helps...

    :hat:
     
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  4. rawuza

    rawuza Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.16   #4
    Also entweder ist die Gitarre schlecht eingestellt (mit anderen gehts ja) oder (auf das würde ich tippen) liegts an der Spieltechnik.
    EMGs und MT2 komprimieren stark. Fallen diese weg, kann es ohne ausreichender Vibrato-Vechnik sehr dünn klingen.
    Daher würde ich da mal ansetzen. Vorteile: weniger Abhängigkeit vom Equipment und viel besserer Klang (auch mit komprimiertem Sound).

    Ein Effekt ist hier sicher der falsche Weg.
     
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  5. stoffl.s

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    Erstellt: 12.01.16   #5
    Als Stratspieler kenn ich das "Problem" des kurzen Sustains zur Genüge. Manchmal gelingt es mir einfach nicht einen Ton solange zu halten wie ich will. @Reinhardt bringt es schon gut auf den Punkt, dass die richtige Spieltechnik auch bei einer Strat schon ordentlich was rausholen kann. Sauber greifen, leichtes Vibrato mit dem Finger - dann kann man den Ton schon recht lang halten. Das muss man üben, üben, üben.
    Womit ich ganz gut Töne halten kann ist das Wah - frag mich nicht genau warum, aber da kann ich oft Töne recht lang halten, während ich langsam das Pedal bewege - da geht es dann weniger um den Wah-Effekt sondern um eben Sustain. Braucht aber auch etwas Übung.
    Aber vor den technischen Hilfsmitteln solltest du, wie eben auch beschrieben, üben auch trocken die Töne zu halten.
     
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  6. Edged

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    Erstellt: 12.01.16   #6
    Frische Saiten wirken oft Wunder ... ;)
     
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  7. SfSt

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    Erstellt: 13.01.16   #7
    Ich danke euch für die zahlreichen Antworten.

    Gut, das mit der sauberen Spieltechnik ist klar. Aber wenn ich jetzt, nur um mal ne Hausnummer zu nennen, die hohe E-Saite im zwölften Bund anschlage, und der Ton keine 3 Sekunden stehen bleibt, ist das sehr ärgerlich.
    Eine verbesserte Vibrato-Technik ist schön und gut, nutzt mir aber nix wenn ich schnelle patterns spiele. Auch bei schnellen Licks gehen die Töne klanglos unter.

    Ja Delay, Reverb und Wah lassen die Töne schön singen. Nur will ich nicht ständig auf diese Effekte zurück greifen, da sonst bald jedes Soli gleich klingt.

    Und natürlich ist bei ner Strat das Problem am gravierendsten. Solis clean mit Comp klingen besser als mit Overdrive ohne Comp.

    Ich hab mir jetzt von einem befreundeten Bassisten das Boss ODB-3 ausgeliehen, da ich mal gelesen habe das man das Pedal sehr gut als 2-Band EQ einsetzen kann (warum auch immer ). Auf jeden Fall pusht es den Soli Sound sehr gut wenn ich denn Gain Regler auf 8-9 Uhr stelle. Die Nebengeräusche sind auch lange nicht so extrem wie mit dem Comp. Nur leider kippen die Töne sehr schnell in Obertöne.
    Auf jeden Fall werd ich mit dem Pedal noch etwas experimentieren.
     
  8. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.16   #8
    Du hast doch den Vox VT 120?

    Ich habe das Tonelab und muss sagen, der dort eingebaute Compi arbeitet gut mit wenig Nebengeräusche.

    Ich hab den manchmal an bei Crunch-Sounds und muss sagen, in minimaler Einstellung verlängert er den Ton merklich und hat dabei wenig Nebengeräusche.

    Vielleicht probierst Du den auch mal, bei Deinem VOX-Amp, wenn er einen hat?

    2-3 Sekunden auf der e-Saite ist allerdings sehr wenig, da stimmt doch was nicht? :gruebel:
     
  9. Edged

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    Erstellt: 13.01.16   #9
    Also doch:
     
  10. Benson

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    Erstellt: 13.01.16   #10
    Es kann an der Einstellung der Strat liegen (zu flache Saitenlage/Schnarren), an schlechten/alten Saiten, an der allgemeinen Qualität der Strat (was ist es denn für eine?).

    Die Spieltechnik spielt natürlich auch eine Rolle, aber die kitzelt dann eher die letzten Sekunden(-teile) raus. 2-3 Sekunden Sustain deuten auf ein anderes Problem, da krieg ich ja unverstärkt und ohne Vibrato aus jeder meiner Gitarren mehr.

    Wenn du ein neues Pedal suchst, das einen sehr sustainreichen Solo-Sound liefert, kann ich einen Big Muff empfehlen. Allerdings ist das dann wieder nur ein zusätzliches Pedal, das das Problem selbst nicht löst und es brummt nicht gerade wenig.
     
  11. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.16   #11
    @SfSt Wurde schon erwähnt, sämtliche Noise-Gates zu deaktivieren, auch das im VOX-Amp, was ja standardmäßig bei den Presets fast immer an und auf 50% steht, was viel zu viel ist...?! ;)
     
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  12. rawuza

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    Erstellt: 14.01.16   #12
    OK, 2-3 Sekunden sind wirklich sehr wenig.
    Meine Erfahrungen überschneiden sich mit den anderen Antworten:

    - Noisegates deaktiviert?
    - Schnarrt die Saite unverstärkt?
    - Schlägt die Saite auf Bünden auf? (Saitenlage einstellen)
    - Schlägt die Saite ev auf einen PU auf (bei extremer Höheneinstellung)
    - sind die Saiten zu alt?

    Berührt die Saite eine oder mehrere der genannten Komponenten leicht, kann es durchaus sein, dass der eigentlich Ton abstirbt, die Obertöne aber noch hörbar sind (was ein Effekt verstärken kann). Also sowas wie ein unbeabsichtiger Flageolett-Ton.

    EDIT:
    Saitenreiter wären vl noch ein Tipp.
     
  13. SfSt

    SfSt Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.16   #13
    Entschuldigt bitte meine verspätete Reaktion!
    Stimmt ich hab den VOX Valvetronix. Den eingebauten Compressor, die OD- und die Distortion Pedale nutze ich nicht, da der VOX ganz schön brummt, welches durch die oben genannten Pedale nur verstärkt wird. Und das Gebrumme wird mit der Zeit wirklich nervtötend.
    Stimmt das integrierte Noisegate, ja. Darüber hab ich mir nie wirklich Gedanken gemacht.
    @Reinhardt: Bist du sicher das sich das Noisegate automatisch aktiviert? Im Handbuch steht darüber nichts.

    Ja, neue Saiten sind wirklich mal fällig. Solange kein Rost zu sehen ist, lass ich sie drauf. Für mich sind auch Reifen gut, solange sie noch rund und Schwarz sind:D.

    Ok, das Thema Saitenlage. Die hab ich bei allen Gitarren recht niedrig eingestellt. Scheppern tut's auch nur auf der tiefen E-Saite 1.-3. Bund und im 12.
    Bei meiner Dean hab ich Probleme bezüglich Saitenlage und PU'S. Dies ist aber Konstruktionsbedingt.

    Vielleicht liegts auch an der niedrigen Lautstärke? Vielleicht kommt mir vieles auch nur so vor? Ich meine früher bei Proben und Auftritten mit meinem Marshall JVM410h gings ja auch. Seit zwei Jahren spiele ich nur für mich Zuhause, in niedriger Zimmerlautstärke.
    Gut, trotzdem müsste der Ton länger als 3 Sekunden stehen bleiben :gruebel:.

    @Benson: Du hast den Big Muff empfohlen. Ist das nicht ein Fuzz? Meine das mal gelesen zu haben. Und Fuzz - Sounds sind nicht so mein Ding. Hab das EHX Germanium Muff mal gehört, klang furchtbar.
     
  14. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.16   #14
    ich würde erstens die pedale in der reihenfolge verkabeln, wie oben beschrieben,
    und zweitens die einzelnen pedal der reihe nach durchtesten, ob eins davon besonders viel frisst.

    einzahl ein solo, mehrzahl die solos (zur not die soli).
     
  15. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.16   #15
    Also, bei meinem VOX Tonelab (ähnliche Technologie) ist es so, sobald ich ein unbearbeites Preset anwähle, um daraus ein eigens zu basteln und fertig abzuspeichern, muss ich das Noisegate explizit deaktivieren und auch so abspeichern, damit es dauerhaft aus ist.

    Oft stand es dabei auf ca. 50 %, was natürlich viel zu viel ist und nicht nur Nebengeräusche, sondern auch den Ton killt, sobald er eine gewisse Grenze unterschritten hat...

    Ob das Brummen von Deinem Amp normal ist, würde ich mal im Vox User-Thread nachfragen...;-)
     
  16. SfSt

    SfSt Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.16   #16
    @dubbel: Danke

    @Reinhardt: Ich werde meine Presets noch einmal neu einspeichern. Mal schauen ob sich was verändert.
    Das Brummen ist leider normal beim Valvetronix. Und scheinbar hat VOX das Problem in der neuen Serie immer noch nicht gelöst.
     
  17. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.16   #17
    Probiers mal mit einem besseren Kopfhörer (Ohrumschließend), da solltest Du das Brummen nicht mehr so wahrnehmen..?;)
     
  18. Benson

    Benson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.16   #18
    Viele bezeichnen es als Fuzz - für mich hat es keine Ähnlichkeit damit, weder klanglich noch technisch. Es wird auch von EHX als "Distortion/Sustainer" beworben, auf dem Gain-Regler steht "Sustain". Der Germanium Big Muff ist ein wiederum anderes Konzept...
    Ich beziehe mich auf den ursprünglichen Big Muff Pi (oder auf seine zahlreichen Klone, Modifikationen etc.). Der hat auch einen sehr eigenen Sound, aber liefert eben Tonnen an Sustain. Lässt sich auch gut mit vorgeschalteten Boostern kombinieren, um den Sound in die gewünschte Richtung zu biegen:
    Mit der Strat zu hören bei David Gilmour (Pink Floyd):
    oder bei John Frusciante (RHCP):
     
  19. schmendrick

    schmendrick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.16   #19
    Dann frag aber nicht im Autoforum, warum deine Reifen zu wenig Grip haben.
     
  20. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.16   #20
    Hi,
    würde mal tippen auf eine ungünstige Kombi aus
    1-(vielleicht?) nicht optimale oder optimal eingestellte Gitarre
    2-Sound-auch im akustischen Wechselspiel mit vorigem Punkt
    3-aktiviertes Noisegate
    4-Raumeinflüsse
    5-Spieltechnik
    6-Sensibilisierung

    Ich werfe zu den Punkten mal paar Stichworte in den Raum:
    1-Holzqualität, Halsverschraubung, Klangübertragung Hardware, Deadspots Hals, Halskrümmung, Bünde, Pickups, Pickupabstand, Saiten
    2-Feedback auf Gitarre, Interferenzen, Lautstärke
    3-Abschneiden des ausklingenden Tons, Noisegates sind in solchen Preamps meist auf Humbucker ausgelegt und machen bei Single Coils viel zu schnell zu
    4-Ungünstiges Verhalten zu in Punkt 2 aufgezählten Faktoren
    5-Fingervibrato usw.-es heißt immer so schön "Ton kommt aus den Fingern"-doch dazu muss auch das Equipment stimmen, hauptsächlich die Gitarre aber auch die mentale Einstellung!
    6-du nimmst die Realität schlimmer wahr, weil dich das Phänomen ankotzt.

    Fazit:
    mit einer guten gut eingestellten Gitarre solltest du ab "mittlerer" Laustärke in einem ok klingenden Raum auch bei Cleansounds schon ein gewisses Sustain spüren das du mit etwas Grifftechnik ganz gut steuern können solltest.
    Ist dem nicht so, stimmt mindestens einer der Punkte nicht...

    Gruss,
    Bernie
     
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