[Symphonic-/Black Metal; Deutsch] Am Abgrund des Lebens

von Silberfuchs, 15.04.08.

  1. Silberfuchs

    Silberfuchs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.08   #1
    Hallo!

    Würde mich über eure Meinung zu meinem zweiten Text freuen :)

    02. Am Abgrund des Lebens

    Am Abgrund meines Lebens finde ich mich wieder,
    und ich weiß nicht wie ich hierher kam.
    Doch war es nicht ich selbst, der mich zu diesem Ort hat hingeführt?
    Viele Jahre ging ich durch die Schatten,
    und stets ging ich diesen Weg allein.
    So wird hier auch niemand sein,
    der mich hält,wenn ich in das Nichts falle.

    Im scheinbar letzten Kapitel meines Daseins
    stehe ich auf einem Tisch,
    mit einem Strick um meinen Hals.
    Es gibt gewiss stets andre Wege
    aber dieses Ende ist wohl unabänderlich.

    Langsam stürze ich über den Rand
    für mich gibt es keine rettende Hand.
    Unter mir ist kein Netz das mich fängt,
    nur Dunkelheit, die kein Ende kennt.


    Ein letztes mal schaute ich zum Fenster raus
    wo sich mir ein Anblick bot,
    welchen sonst nur die Sterne sehn.
    Eine Maid von zarter Gestalt
    ihre Schönheit der der Engel gleicht

    In meiner Brust macht sich wärme breit
    die die Dunkelheit in mir austreibt,
    Mein Herz entzündet neue Glut
    und rebelliert in mir,
    gegen den Dämon dem
    ich solange widerstandslos erlag.
    Bis auch der letzte Rest jenem Übels
    von mir abgelassen hat.

    Langsam stürze ich über den Rand
    für mich gibt es keine rettende Hand.
    Unter mir ist kein Netz das mich fängt,
    nur Dunkelheit, die kein Ende kennt.


    Wie aus einem bösen Traum erwache ich
    sehe nun endlich wieder Licht.
    Gelöst sind die Ketten
    die mich viel zu lang
    im Schatten festgehalten haben
    und der Strick um meinem Hals,
    erscheint mir plötzlich sonderbar.

    Langsam stürze ich über den Rand
    doch dann reichst du mir deine Hand
    du bist das Netz das meinen Fall aufhält.
    Der Engel der mich zurückführt ins Licht.
     
  2. willypanic

    willypanic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.08   #2
    ist nicht so meine Richtung, aber du kannst mit der Sprache umgehen und das klingt alles sehr solide und rund.
    Ich habe da kaum zu meckern Anlass. Ein wenig geheimnisvoller könnte es vielleicht an manchen Stellen sein. Es bleibt mMn wenig Raum für eigene Bilder und Assoziationen. Und es ist halt nicht die brandneue Story oder Thematik.
    Also sehr brauchbar aber nicht innovativ.
    Grüße
    willy
     
  3. Luminous

    Luminous Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.08   #3
    Scheisse ist dieser Text gut! Das ist das erste mal hier, dass mich ein Text näher berührt! Wirklich gelungen...schade dass er nicht von mir ist, das nervt mich jetzt. :D
    Gratuliere! Vielleicht schaffe ich es heute, einen guten Text zu schreiben...danke für die Motivation. ;-)

    Gruss,

    Luminous
     
  4. Silberfuchs

    Silberfuchs Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.08   #4
    Erst einmal danke für eure Antworten und Hilfe :)

    So dann meine Korrektur

    02. Am Abgrund des Lebens

    Am Abgrund meines Lebens finde ich mich wieder,
    und ich weiß nicht wie ich hierher kam.
    Doch habe ich mich nicht selbst zum letzen Wege hingeführt?
    Viele Jahre ging ich durch die Schatten,
    und stets ging ich diesen Weg allein.
    So wird hier auch niemand sein,
    der mir beisteht wenn das Jensetis mich zu sich ruft.

    Im scheinbar letzten Kapitel meines Seins
    stehe ich auf einem Tisch,
    mit einem Strick um meinen Hals.
    Es gibt gewiss stets andre Wege
    aber dieses Ende ist wohl unabänderlich.

    Langsam stürze ich über den Rand
    für mich gibt es keine rettende Hand.
    Unter mir ist kein Netz das mich fängt,
    nur Dunkelheit, die kein Ende kennt.

    Ein letztes mal schaue ich zum Fenster raus
    wo sich mir ein Anblick bietet, <- nicht die optimalste Lösung, aber mit der richtigen betonung sollte es auch gehen.
    welchen sonst nur die Sterne sehn.
    Eine Maid von zarter Gestalt
    ihre Schönheit der der Engel gleicht

    In meiner Brust macht sich wärme breit
    die die Dunkelheit in mir austreibt,
    Mein Herz entzündet neue Glut
    und rebelliert in mir,
    gegen den Dämon dem
    ich solange widerstandslos erlag.
    Bis auch der letzte Rest jenem Übels
    von mir abgelassen hat.

    Langsam stürze ich über den Rand
    für mich gibt es keine rettende Hand.
    Unter mir ist kein Netz das mich fängt,
    nur Dunkelheit, die kein Ende kennt.

    Wie aus einem bösen Traum erwache ich
    sehe nun endlich wieder Licht.
    Gelöst sind die Ketten
    die mich viel zu lang
    im Schatten festgehalten haben
    und der Strick um meinem Hals,
    erscheint mir plötzlich sonderbar.

    Langsam stürze ich über den Rand
    doch dann reichst du mir deine Hand
    du bist das Netz das meinen Fall aufhält.
    Der Engel der mich zurückführt ins Licht.​
     
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