Tascam US-144MK2 vs. Lexicon Omega Studio

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rikojir
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Hallo allerseits,

ich habe vor mir so bald als möglich ein USB-Audiointerface zuzulegen.
Bis dato hab ich immer mit einem Minidisc-Player von Sharp meine Aufnahmen gemacht, die lassen sich aber nur schlecht auf den PC übertragen und einzelne Spuren und Monitoring und all sowas geht da ja nunmal auch nicht.

Was ich aufnehmen möchte?
-Gesang
-Klavier (Yamaha E-Piano P80)
-eventuell Gitarre (Akkustik)

Was ich bisher habe?
-ein ziemlich altes Mikro von Beyer (TG X180 S), was ich aber durch ein neues ersetzen will (bisher wurde mir das Rode NT-1A ans Herz gelegt).

Daher bin ich momentan am überlegen was ich mir sinnvollerweise für ein Audio Interface zulege, um überhaupt mal etwas am PC aufnehmen zu können.
Prinzipiell geht es mir darum, über das Audio-Interface sowohl gleichzeitig Gesang und Klavier / Gitarre, als auch getrennt Gesang, Klavier und Gitarre aufnehmen zu können.

So wie es aussieht, kann das Tascam US-144MK2 ja analog nur 2 Mikros aufzeichnen, das Lexicon Omega dagegen 4.

Könnte ich mein Yamaha E-Piano beim Tascam nicht digital über midi aufnehmen und würde das Problem der 2 XLR Anschlüsse dadurch umgehen, oder hab ich da etwas übersehen?

Wenn jemand Erfahrungen mit einem der Geräte oder Empfehlungen für andere Audio-Interfaces (und/oder Alternativen zum Rode NT-1A) in der Preislage hat, die für meine Anwendungen besser geeignet wären, immer her damit :)

Zur oft gestellten Frage, wieviel ich ausgeben will, möchte ich mich hier nicht festlegen, ich zahl lieber 50 Euro mehr und hab dafür Qualität als nur Probleme mit Treibern/Rauschen oder sonstwas.

Zuletzt noch die Frage, da ich mich mit Monitoring bis jetzt noch gar nicht beschäftigen konnte: Kann ich mich bei beiden Audio-Interfaces über einen Kopfhörer verzögerungsfrei während der Aufnahme hören, und welcher Kopfhörer ist für Einsteiger empfehlenswert?

Gruß
 
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Hallo und Willkommen,

hier mal eine ähnliche aktuelle Frage:
https://www.musiker-board.de/soundkarten-interfaces-preamps-rec/454802-lexicon-omega-studio.html

Das Digitalpino könntest per MIDI aufnehmen, hat sogar Vorteile weil du nachträglich spielfehler unhörbar und ganz einfach korrigieren kannst ;) Aber MIDI ist ja eben was anderes als Audio, du überträgst nur die Infos, wann welche Taste wir stark gedrückt wird. Um den Sound deines Pianos aufzunehmen müsstest du das in einem zweiten schritt tun. Also dann tatsächlich das Piano an die Audioeingänge anschließen, die MIDI-Spur abspielen lassen und gleichzeitig eine Audiospur aufnehmen. Oder du benutzt ein Software-Instrument, aber da wieder Geld für ausgeben ist auch doof und ich glaube nicht, dass es ein kostenloses Klavier-VSTi gibt, dass so gut klingt wie das P80.

Latenzfreies Direct Monitoring beherrschen alle Interfaces. Ist in dieser Klasse meist über einen MonitorMix-regler am Interface gelöst, wo man eben einstellen kann, ob man eher das vom Computer kommende Signal, oder eher das Eingangssignal auf dem Kopfhörer hören will. Aber natürlich nur die Audioeingänge, MIDI hört man ja nicht.

Einsteiger haben eigentlich genauso gute Kopfhörer vedient wie Fortgeschrittene :D DIe Frage ist also eher, wie viel du ausgeben willst. Kannst ja auch mal im Monitore und Kopfhörer-Unterforum schauen, da gibt es wahrscheinlich auch schon ein paar Threads.
 
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rikojir
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Erst einmal danke für die Antwort:)

Gut, das klingt zunächst mal relativ aufwändig, Software Instrument kommt für mich eigentlich weniger in Frage, weil ich mich mit der Software (wäre ja in beiden Fällen Cubase LE inklusive) noch gar nicht auseinandergesetzt hab.
Nochmal eine Audiospur für das P-80 einzuspielen wäre dann dafür, das das Programm die einzelnen Sounds mit den Midi-Noten verknüpft, oder? Klingt jedenfalls ziemlich aufwändig. -.-

In dem Thread den du verlinkt hast, wurde bis jetzt mal nur von Novik stark davon abgeraten das Lexicon Omega Studio zu kaufen, weil der Signalrauschabstand, ich zitiere: "unter aller Kanone" wäre. Da ich leider gar nicht so wirklich weiß, was der Signalrauschabstand ist, hilft mir das momentan mal nicht so wirklich weiter.

Mit dem Lexicon Omega Studio bliebe mir ja zumindest die Möglichkeit offen, nachher mal mit nem Kumpel zeitgleich Gitarre, Klavier und Gesang einzuspielen, beim Tascam müsste ich mich ja dafür nochmal intensiv damit beschäftigen, wie ich die Midi Spur vom P-80 ans laufen krieg...

Das wärs mir aber nur wert, wenn das Lexicon Omega dem Tascam wirklich qualitativ deutlich hinterherhinkt.

Naja, hab schon gesehen das es bei den Kopfhörern irgendwie nichts unter 80 Euro gibt, insofern würde ich mich da wirklich mit dem günstigsten noch einigermaßen gebrauchbaren Kopfhörer zufriedengeben, da das sonst mein Budget sprengt.

Zum Audio Interface kommt ja nochmal das Rode NT-1A drauf.

LG
 
Novik
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Hallo :D,

Ich kann bezüglich Lexicon nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Kann natürlich sein, dass ich da damals eine Sonntagsproduktion erwischt habe und das Omega in Ordnung ist. Aber sei gewiss, dass ein Interface mit 8 Eingängen für gerade mal 150 Euro nix besonderes sein kann.
 
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rikojir
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So, nach reiflicher Überlegung und nachdem ich mir mal ein paar Soundproben angehört hab, hab ich das Lexicon und das Alesis iO4 rausgepickt.
Kann mir als Laie jemand sagen, ob eins der beiden konkret Vorteile im Vergleich zum anderen hat? Werden ja beide mit Cubase LE geliefert, beide 4 Analog-Ins. Würde sich der Unterschied von 48kHz und 96kHz bemerkbar machen beim aufnehmen von der Quali?

Alesis iO4:
https://www.thomann.de/de/alesis_io4.htm

Lexicon Omega Studio:
http://www.musik-service.de/lexicon-omega-studio-prx395739765de.aspx

Und eine ganz allgemein Frage zum Monitoring hab ich noch: Wenn ich z.B. die erste Spur eingespielt hab (Klavier), kann ich dann beim einspielen der zweiten die erste zeitgleich hören? Also z.B beim Gitarre einspielen die Gitarre & das vorher eingespielte Klavier ?

LG
 
ars ultima
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Das Alesis IO4 scheint mir irgendwie ein Phantom zu sein. Schon Anfang des Jahres vorgestellt, habe ich bisher von noch niemanden hier gelesen, dass er sich das gekauft hat. Bei Thomann ist es als "noch nicht lieferbar" gelistet.

96KHz vs 48 KHz ist egal, weil die maximal mögliche Abtastrate sagt nichts über die Qualität aus (so ähnlich wie ja auch die MegaPixel einer Digitalkamera quasi nichts über die Qualität der Fotos aussagt). Vor allem wo das Zielformat in der Regel eh 44,1KHz ist, und da kann mann dann auch direkt in 44,1Khz aufnehmen. Die höhere Bitauflösung dagegen kann für die Aufnahme ganz gut sein, weil man dann auch bei größerem Headroom trotzdem noch ein fein aufgeteilztes Nutzssignal hat - und da ist es völlig dämlich, dass man beim Alesis nur bei 16Bit 4in/4out hat. Andererseits ist die Qualität vielleicht eh nicht so gut, so dass 24Bit Dynamik auch nicht ausgenutzt werden kann. Austattungsmäßiger Vorteil beim Alesis sind die vier Mikrofoneingänge.

ZUm Monitoring: Ja klar, darum geht es ja beim Monitoring, also dass du sowohl das schon aufgenommen bzw. das Metronom oder sonstwas hörst, aber eben auch dich selbst während du einspielst. Geht entwder Latenzfrei und analog über das Interface selbst (dazu ist da dieser Monitor Mix Regler da) oder eben umfassender und völlig unabhängig von der Hardware über die Aufnahmesoftware.
 
Novik
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Höher als 44.1 khz aufzunehmen macht aber indirekt Sinn. Auch wenn man keinen hörbaren Qualitätsunterschied zwischen 44.1 und 96 khz hat, arbeiten aber die Plugins präziser. Klar viele Plugins arbeiten mit oversampling, was aber nur ein Kompromiss ist.
 
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In der Theorie mag das alles stimmen. In der Praxis geht es hier (und den meisten anderen threads) um Menschen, die keine Erfahrung mit Recording haben, ihren Aufnahmeraum kaum optimieren, Einsteigermikrofone, -Preamps und -Wandler nutzen ;)
 
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Ich hatte die Lexicon Omega einige Zeit lang in Verwendung. Die Klangqualität und Features sind gut, jedoch machte sie immer wieder Probleme beim Recorden - insbesondere wenn es um niedrige Latenz geht, war sie Zuverlässig und hatte Aussetzer oder man musste sogar Cubase wieder neu starten. Die fgleichen Probleme hatte ich auch auf meinem zweiten Computer.. Andere Interfaces funktionierten auf dem gleichen System tadellos. Ich rate daher vom diesem Gerät ab.
 
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