taylor 114 vs 214 vs 314

von oskopik, 15.02.17.

  1. oskopik

    oskopik Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.05.08
    Zuletzt hier:
    12.06.18
    Beiträge:
    653
    Zustimmungen:
    93
    Kekse:
    878
    Erstellt: 15.02.17   #1
    So.....

    Heute habe ich mir viel Zeit gekommen nur diese drei Gitarren im Shop zu vergleichen. Also jeweils die Grand Auditorium Version.

    Haben mir alle sehr gut gefallen.

    Ich frage mich ob es sich lohnt gleich die vollholz 314er zu nehmen denn klanglich hat mir die 214er eigentlich sehr gut gefallen.

    Was mir auch aufgefallen ist, ist das die 314er wesentlich weniger Punch als die anderen Beiden hat.

    114er und 214er haben ja laminierte Seiten und Rückwand (sapele die 114er und Rosewood die 214).

    Des weiteren hat die 214er auch noch ein gloss Finish was sie nochmal Klanglich von der 114er differenziert.

    Die 114er ist fast agressiv gegen die 314er die eher warm und weicher klingt und auch leiser ist. Die 214er liegt Klanglich irgendwo dazwischen aber näher an der 114er.

    Auch war die Intonation bei den 114er am besten. Also die Noten am 12ten bund wurden vom Tuner als sehr nah an den originalnoten angezeigt.

    Woran liegt das eigentlich das es da unterscheide gibt? An den Saiten bzw. am alter der Saiten?

    Bespielbarkeit und Saitenlage war bei allen drei relativ identisch.

    Ich hab dann noch kurz eine Martin 000x1ae zum Vergleich herangezogen, aber die konnte weder Klanglich noch von der bespielbarkeit, noch von der Verarbeitung her mit der 114er mithalten.
     
  2. Maijunge

    Maijunge Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.05.13
    Beiträge:
    1.021
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    1.755
    Kekse:
    11.068
    Erstellt: 15.02.17   #2
    Du musst bei der Auswahl bzw. Kaufentscheidung eigene Prioritäten setzen, was dir am wichtigsten ist. Meine persönliche Meinung ist, das primär der Klangcharakter relevant ist, also die Gitarre von den drei, mit dem für dich favorisierten Klang. Auch von Bedeutung ist die Bespielbarkeit, also die Haptik (Halsform, Saitenlage, Gewicht der Gitarre etc.)

    Sicherlich kann man den akustischen Klang (unplugged) einer Gitarre etwas optimieren durch Testen/Ausprobieren diverser anderer Saiten, dennoch ist der Basis-Klang beim antesten und vergleichen von verschiedenen Modellen bereits eine Aussage. Mein Tipp an dich, nicht nur selber antesten/vergleichen sondern auch wenn möglich von einer dir vertrauten Person mit der möglichst gleichen Anschlagtechnik (z.B. Kuppen-oder Nagelanschlag oder gleiche Plektren), die auch du verwendest vorspielen lassen.
     
  3. Zergio

    Zergio Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.06.13
    Zuletzt hier:
    11.06.18
    Beiträge:
    271
    Zustimmungen:
    53
    Kekse:
    107
    Erstellt: 15.02.17   #3
    Zu sagen dass du die 314er nimmst, um Hauptsache gleich Vollholz zu haben, halte ich für nicht richtig. Im selben Preisbereich bewirkt ein laminierter Korpus oftmals einfach dass die Gitarre schneller "anspricht", das ist wohl das was du mit weniger "Punch" bei der 314 meinst. Auf der anderen Seite hat Vollholz einfach seinen gewissen Charakter. Letztendlich musst du das für dich selbst entscheiden, mit allen 3 machst du nämlich nichts falsch. Blende die Fakten vielleicht mal aus und hör auf dein Gefühl. Wenn die Haptik bei allen drei Gleich ist, bleibt ja nur noch Klang und Optik. Bei einen der Drei wird doch sicher ein leises "eigentlich kann ich keine andere nehmen" in deinem Kopf sein, wenn du sie in der Hand hast. :rolleyes:

    Der Klang vom Palisander zusammen mit dieser leichten Ansprache wars das mich von der 214 überzeugt hat. Die 214 ist geschichtet mit außen Palisander, Pappel, Mahagoni. Wenn du dich Klanglich wirklich nicht entscheiden kannst, wäre noch ein Argument, dass du bei der 314 einen Koffer dazu bekommst.
     
  4. Mat90

    Mat90 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.03.13
    Zuletzt hier:
    20.06.18
    Beiträge:
    146
    Ort:
    Aachen
    Zustimmungen:
    19
    Kekse:
    17
    Erstellt: 17.02.17   #4
    Ich hatte auch zwischen 114 und 214 getestet... zu dem noch Martin und Gibson j15...
    für mich waren die Taylor vor den anderen... dann hab ich mich auf die beiden Taylor fokussiert und es ist klanglich und spieltechnisch die deutlich die 214 geworden... ist halt Geschmackssache und es kommt drauf an wofür man die Klampfe braucht...

    So wie es sich herausließt ist die 114 dein Favorit ;)
    Wenn die Gitarre nur für zu Hause gedacht ist und ggf. mal am Lagerfeuer oder ähnliches und dir die 114 so gut gefällt, würde ich die auch an deiner Stelle nehmen...
    Finde es unter diesem Gesichtspunkt unnötig mehr Geld aus zu geben als nötig ;)

    Ich hab mir vor dem Kauf gesagt: auf den Preis guck ich nicht (nur grob) und ich nehme die Gitarre, die mir wirklich am besten gefällt...
     
  5. Bolek

    Bolek Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.08.16
    Zuletzt hier:
    20.06.18
    Beiträge:
    22
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    0
    Erstellt: 17.02.17   #5
    War bei mir genau so....und es wurde dann die 114 ;)
     
  6. oskopik

    oskopik Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.05.08
    Zuletzt hier:
    12.06.18
    Beiträge:
    653
    Zustimmungen:
    93
    Kekse:
    878
    Erstellt: 17.02.17   #6
    Erstmal danke für die Antworten.

    Nein mir hat die 214 eigentlich besser als die 114er gefallen, aber ich bin noch am anspielen weiterer Modelle.

    Als nächstes werde ich mir vermutlich die Yamahas anschauen.

    Der Anwendungszweck ist nur für Zuhause. Lagerfeuergitarren habe ich schon zwei Stück ;)

    Von den günstigeren Martin Modellen (bis 1000 euro) bin ich auch wieder abgekommen, da bekommt man für sein Geld wirklich was besseres.

    Was mir persönlich auch extrem wichtig ist, ist bespielbarkeit, da ich relativ viel spiele ;)

    Deshalb auch eher die Grand Auditorium obwohl mir die Dreadnoughts klanglich einen Ticken besser gefallen zumal ich vor allem Strumming also Gesangsbegleitung mache.
     
  7. zwetsche

    zwetsche Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.08.09
    Zuletzt hier:
    20.06.18
    Beiträge:
    554
    Zustimmungen:
    1.179
    Kekse:
    10.961
    Erstellt: 20.02.17   #7
    Ja, manchmal frage ich mich, ob es eigentlich mehr Lagerfeuergitarren als Lagerfeuer gibt :).

    Ich würde (heute) aus Platzgründen iwS. und zur Fokussierung auf die Musik statt Werbung die beste Gitarre nehmen, die ich mir leisten kann und mit der ich mir vorstellen kann, ohne Zukauf weiterer Sammelstücke zum Zweck von Nuancen glücklich zu werden. Wenn das für Dich die 214 ist, bitte, warum nicht? Ist jedenfalls ne schöne Gitarre (Furch z.B. ist aber auch gut, die Zeder-Mah. Kombis aus dem Hause Furch haben aber einen ganz anderen Charakter als die Taylors). Wenn (noch) nicht, weiter suchen. Klar ist allerdings auch, dass endloses Suchen auch unsinnig werden kann, geht es doch letztendlich (nur) um den Erhalt eines gut spielbaren und klingenden Instruments. Und davon gibt es nunmal zum Glück viele. Da Du ohnehin schon ausprobierst und vergleichst, braucht man dir den Haupttip nicht geben.

    Ich will das nicht verallgemeinern, aber bei mir ist es schlichtweg im Vergleich so, dass die vollmassiven Instrumente am besten klingen (in der Bespielbarkeit müßte ich differenzieren). Trotzdem machen die anderen Instrumente sehr viel Spaß. Es ist gar nicht so leicht zu sagen, warum man eine Gitarre mehr in die Hand nimmt als eine andere. Vielleicht will man manchmal sogar den "billigeren" Ton.

    Hört sich ebenfalls gut an. Nix gegen Dreads, aber gerade zu Hause aufm Sofa schnapp ich mir auch eher die schlanken Modelle. Und Strummen kann man mit einer Audtorium als Kompromiss- oder Allroundgitarre auch gut; gut, ne Parlour würde ich vielleicht dafür eher nicht nehmen.
     
  8. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.01.10
    Zuletzt hier:
    19.06.18
    Beiträge:
    4.763
    Ort:
    Cork
    Zustimmungen:
    1.656
    Kekse:
    17.273
    Erstellt: 21.02.17   #8
    Vollmassiv ist definitiv kein Kriterium an und für sich. Es kommt weitaus mehr auf die Konstruktion und auf die Qualität (und die Qualitätskontrolle) bei der Produktion an.
    Der Vorteil der Sperrhölzer ist eine sehr gleichbleibende Qualität. Gerade für den Klang nicht wirklich bestimmende Bauteile (Zargen, Böden...) können aus Sperrholz mit besserer und gleichbleibenderer Qualität gebaut werden. Das selbe gilt auch für die Decke. auch hier ist die Konstruktion wichtiger als das Material.
    Ausnahmen machen da nur die wirklichen Meisterinstrumente aus dem Custom-Shop oder halt vom Gitarrenbauer. Weil ansonsten wird bei allen Massenherstellern die "vollmassive" Gitarre genauso in Serie gefertigt, wie die "teilmassive". Da klopft keinder die Decke ab, da streicht keiner mit dem Geigenbogen die Decke an, um Chladni-Muster zu sehen, das wird so oder so im Serienbau unter strikten Zeitvorgaben zusammengebaut.
    Die unterste Schublade des Instrumentenbaus mit schlechtesten Materialien und nicht vorhandener Qualitätskontrolle hat den Ruf von "Sperrholz" ziemlich versaut. Dabei ist sehr gutes Boots- oder Flugzeugbau-Sperrholz sogar teurer als die meisten "Tonhölzer".
     
  9. rw

    rw Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.06.07
    Beiträge:
    2.961
    Zustimmungen:
    586
    Kekse:
    5.599
    Erstellt: 21.02.17   #9
    ... oh ja ... :-/
     
  10. oskopik

    oskopik Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.05.08
    Zuletzt hier:
    12.06.18
    Beiträge:
    653
    Zustimmungen:
    93
    Kekse:
    878
    Erstellt: 21.02.17   #10
    Heisst das das gut gebaute Gitarren mit Sperrholzdecke teilweise sogar besser klingen können wie Gitarren mit Massiver Decke?
     
  11. Zergio

    Zergio Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.06.13
    Zuletzt hier:
    11.06.18
    Beiträge:
    271
    Zustimmungen:
    53
    Kekse:
    107
    Erstellt: 21.02.17   #11
    Ja. Teilweise. Man kann es eben nicht pauschalisieren. Wobei es bei Decken doch anders ist, hier ist vollmasiv "meist besser". Letztendlich heißt es nichts weiter als dass du aus Prinzip nicht zu Vollholz greifen solltest, weil es halt Vollholz ist. Nimm einfach die Gitarre, die für dich am besten klingt.

    Hierzu fällt mir ein ein gutes Beispiel ein, nämlich die Gitarren von Michael Greenfield. Der Gitarrenbauer verlangt 13000$ Grundpreis, und verwendet auch laminierte Boden und Zargen, weil das ganz einfach auch seine Vorteile hat. Es kommt eben ganz drauf an. Meine 214CE habe ich damals auch einer vollmassiven Furch (gleicher Preisbereich) vorgezogen. Hier hat auch mein Gitarrenlehrer gestehen müssen, dass die Taylor einfach besser klingt. Und das obwohl er vorher der Meinung war, man zahlt bei Taylor zu viel für den Namen :D
     
  12. Maijunge

    Maijunge Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.05.13
    Beiträge:
    1.021
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    1.755
    Kekse:
    11.068
    Erstellt: 21.02.17   #12
    Stimme den Beitrag # 8 von Corkonian zu. Meine seit Monaten am Meisten im Einsatz befindliche Konzertgitarre hat Zargen und Boden aus gesperrten Padouk (ein sehr hartes rötliches afrikanisches Holz(furnier) jedoch eine massive Decke aus Zeder. Vorteile der Einsteiger und Mittelklasse-Gitarren mit gesperrten Zargen und Boden ist oftmals, das sie stimmstabiler und unempfindlicher sind.

    Allerdings bevorzuge ich immer massive Decken, weil diese besser/freier schwingen können als eine gesperrte Decke, ob der Klang einer gesperrten Decke teilweise besser ist als bei so mancher massiven Decke mag ja sein, aber WAS genau ist dann eigentlich besser ?, mehr anfreunden kann ich mich da mit dem Begriff "anders", weil "besser" ist eher eine (subjektive) Bewertung.
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.02.17 ---
    Ja !!!!
     
  13. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

    Im Board seit:
    18.10.06
    Beiträge:
    5.199
    Ort:
    Dortmund
    Zustimmungen:
    1.518
    Kekse:
    51.097
    Erstellt: 21.02.17   #13
    Es wird dir schwerfallen eine gut gebaute Gitarre mit Sperrholzdecke zu finden.
    Aufgrund der Tatsache, dass Sperrholz nunmal einen eher schlechten Ruf hat, findest du Sperrholzdecken eigentlich nur in der Preisklasse unter 150-200€. Evtl noch bei speziellen Bühnengitarren..

    Die Sache ist ja auch: Warum den Aufwand betreiben und eine gute Gitarre mit Sperrholz bauen, wenn man auch eine gute Gitarre mit Massivholz bauen kann, die dann ziemlich sicher deutlich besser klingt. Die Holzkosten sind in der Preislage über 1000-2000€ dann nicht mehr so entscheidend.


    Das ist allerdings nicht annähernd vergleichbar: Greenfield nimmt zwei massive Teile und verklebt sie. Es ist also quasi eine gedoppelte Zarge, wohingegen die meisten Laminate aus zusammengepressten Holzspänen/Plastik-Harz-Holz-Mischungen/etc und einer möglichst dünnen Furnierschicht Echtholz bestehen.
    Ersteres (Gedoppelte Zarge) ist eine Technik um die Zargen steifer zu machen, indem die Hölzer unterschiedlich auf Umwelteinflüsse reagieren und sich quasi ineinander verbeißen, wohingegen Zweiteres (Laminat) quasi eine Schicht Holz mit Kunststoffbeschichtung ist.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  14. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

    Im Board seit:
    29.01.07
    Beiträge:
    56.573
    Ort:
    Urbs intestinum
    Zustimmungen:
    15.288
    Kekse:
    218.123
    Erstellt: 21.02.17   #14
    Eigentlich slightly OT, aber meine Gibson ES-175 (ok, Archtop und keine A-Gitarre) hat eine gesperrte Decke ...
    Aber ich gebe dir Recht, dass es im Bereich oberhalb der Einsteigerklasse bei A-Gitarren imho kaum gesperrte Decken gibt.
     
  15. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

    Im Board seit:
    18.10.06
    Beiträge:
    5.199
    Ort:
    Dortmund
    Zustimmungen:
    1.518
    Kekse:
    51.097
    Erstellt: 21.02.17   #15
    Du, mein Schreibtisch hat auch ne gesperrte Decke.. hat aber genausowenig was mit A-Gits zu tun, wie ne ES-175.. ;-)
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  16. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.01.10
    Zuletzt hier:
    19.06.18
    Beiträge:
    4.763
    Ort:
    Cork
    Zustimmungen:
    1.656
    Kekse:
    17.273
    Erstellt: 21.02.17   #16
    Ob etwas besser oder schlechter klingt ist subjektiv. Über Geschmack läßt sich nicht streiten.
     
  17. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.01.10
    Zuletzt hier:
    19.06.18
    Beiträge:
    4.763
    Ort:
    Cork
    Zustimmungen:
    1.656
    Kekse:
    17.273
    Erstellt: 21.02.17   #17
    Bitte kein Pressspan oder aehnliches mit
     
  18. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

    Im Board seit:
    18.10.06
    Beiträge:
    5.199
    Ort:
    Dortmund
    Zustimmungen:
    1.518
    Kekse:
    51.097
    Erstellt: 21.02.17   #18
    Mit was genau? ;-)
     
  19. hack_meck

    hack_meck MB Lounge & Co. Moderator HFU

    Im Board seit:
    22.09.09
    Beiträge:
    24.768
    Ort:
    abeam ETOU
    Zustimmungen:
    19.923
    Kekse:
    244.574
    Erstellt: 21.02.17   #19
    Was bei Taylor dann nicht zum Tragen kommt, die sind beide gut gebaut ... Da ist es eher dein persönlicher Geschmack ...

    Wenn du zu Taylor noch mal Schnuppern willst ... Ich war gerade in ihren Fabriken: https://www.musiker-board.de/threads/die-taylor-gitarrenproduktion-in-mexico-und-den-usa.657186/

    Ansonsten bin ich bei den Aussagen ... gut gemachte Schichtholz-Gitarre ist oft die bessere Gitarre bei ähnlichem Preis. Der Punch könnte im Falle von Taylor auch aus dem Boden kommen. Da sollte eigentlich eine Wölbung drin sein und der Rücken kommt ohne Verleistung aus. Das kann/sollte die Projektion fördert.

    Gruß
    Martin
     
  20. rw

    rw Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.06.07
    Beiträge:
    2.961
    Zustimmungen:
    586
    Kekse:
    5.599
    Erstellt: 22.02.17   #20
    Jupp. Allerdings sind nicht alle Laminate "Sperrholz" (da sind dann die einzelnen Lagen um 90 Grad versetzt, also "gesperrt") oder

    Da fällt mir im Akustikbereich Martin ein, auch Danelectro bei den E-Gitarren. Ach ja, auch der alte Torres hat ja auch eine Gitarre mit Faserverbundkorpus und den Erzählungen nach erstaunlich gutem Klang gebaut. Der Faserverbundwerkstoff war in dem Fall Pappmachee.

    ... die damit - wenn das Holz dünn genug ist, das sollte bei Zargen sein - auch laminiert ist. K.Yairi hat auch nicht "vollmassiv" gebaut. Und Ovation hatte beim Spitzenmodell, der Adamas, eine Decke "aus einem 0,36 mm starken Pappelholzfurnierkern in der Mitte und je einer 0,23 mm starken Carbon-Lage auf jeder Seite, die bei über 120 Grad Celsius zusammengepreßt werden. Die Carbon-Fasern laufen parallel zum Hals, während die des Birkenkerns im Winkel von 60 Grad liegen" (http://www.planetguitar.net/tests/ovation/ovation_test.html) Also eigentlich schon eine gesperrte Decke.

    Und auch eine double top ist im Wortsinn keine massive Decke, sondern ein Verbund aus mehreren Decken mit einem Trägermaterial. Und auch schon auf Grund des Aufwands ist das teurer als eine normale massive Decke.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Hinter dem technischen Begriff "laminiert" kann ganz viel Verschiedenes stehen. Auch wenn das wohl meiste davon auf dem Gitarrenmarkt stumpfes, billiges Sperrholz mit hübschem Furnier sein wird.
     
Die Seite wird geladen...

mapping