Taylor Es 214 - Ihr Geld wert?

von Dot, 20.01.07.

  1. Dot

    Dot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.07   #1
    Hallo alle zusammen!

    Ich spiele schon seit geraumer Zeit Akustikgitarre und würde mir nun gerne eine "gute" Gitarre kaufen. Hierbei bin ich auf die Taylor 214 Es gestoßen. Nun meine Fragen:

    Hat jemand Erfahrungen mit dem Modell?
    Ist diese Gitarre die 1145 € wert?
    Taugt das Tonabnehmersystem etwas? Was hat es damit auf sich?

    Vielen Dank fürs Lesen bzw. (hoffentlich) fürs Antworten.

    Gruß Micha
     
  2. laurel

    laurel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.07   #2
    hallo

    die gitarre ist absolut ihr geld wert !
    sie hält locker mit den teureren modellen 314 und 414 mit.
    auch der tonabnehmer ist amtlich !

    der zufall will es, dass ich eine praktisch neue 214 es (ohne eq) mit originalrechnung und restgarantie verkaufe (hab zu viele gitarren...)

    ich verkauf sie dir für 790 euro.

    gruss

    werner
    kontakt: rocket1@gmx.ch
     
  3. meckintosh

    meckintosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.07   #3
    Ob die ihr Geld wert ist? JA JA JA ! Auf jeden Fall! Ich bin selbst Taylor - Spieler und hab auch zwischendurch immer wieder andere Gitarren von Yamaha bis Martin in der Hand gehabt, aber keine hat mich so fasziniert wie meine Taylor.
    Als einzige Alternative empfehle ich dir mal ne Lakewood zu testen....

    https://www.thomann.de/de/lakewood_d112p_westerngitarre.htm

    Als 6-Saitige wäre die sicher günstiger.
     
  4. Dot

    Dot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.07   #4
    @ laurel!

    Vielen Dank für das Angebot, aber ich habe, auch wenn der Preis echt super wäre, im Moment nicht so viel Geld zur Hand. Ich hätte mir die Taylor so im Mai geholt, dann dürfte ich es zusammengespart haben, doch bis dorthin willst du bestimmt nicht warten (Armer Referendar (Lehrer in derAusbildung)).

    Gruß Dot.
     
  5. Miles Smiles

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    Erstellt: 29.01.07   #5
    Ich hatte 2 Taylor 110 zum Testen zu Hause und beide hatten das Problem, dass die b-Saite viel zu laut war. Auch ansonsten hat mich der Klang des PUs gestört und die 200er haben denselben eingebaut. Elektrisch klangen die Gitarren ganz anders als akustisch, viel weniger akustisch jedenfalls. Dass genau nichts zu regeln da ist, finde ich auch nicht gerade als Vorteil.

    Rein akustisch waren die Gitarren aber durchaus sehr interessant, aufgrund des unzureichenden Tonabnehmersystems habe ich aber geschlossen, dass man wohl mindestens eine aus der 300er-Serie nehmen muss um beides zu haben.
     
  6. gitarre-Heilbronn

    gitarre-Heilbronn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.07   #6
    hi
    hab heut die 214 es getestet und verglichen mit ner d 18 von lakewood für 1600 euronen, die war klangmässig zig mal besser, das heisst also auch noch billiger, ausserdem lässt sie sich viel leichter spielen.
    gruss aus heilbronn
    michael
     
  7. Dot

    Dot Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.07   #7
    Stimmt, ich habe sie mit einer Martin und einer Takamine verglichen. Die Martin war 300€ teurer, die Tak. 200€ billiger, aber keine der Gitarren kam an die Brillianz und die leichte Spielbarkeit der Taylor heran. Werde sie mir wohl im April oder Mai zulegen. (Sparen, sparen, sparen...) :D
     
  8. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.07   #8
    und wofür?
    1145,--€ für eine Gitarre mit angesetzter Kopfplatte, angesetztem (mehrteiligen) Halsfuß und einem Tonabnehmersystem, das zugegebenermaßen besser klingt als die üblichen Piezosysteme, dafür aber oft eine nicht besonders gute Verarbeitung bzw. schlampige Endkontrolle, nur weil Taylor draufsteht?
    Das kriegt man woanders (Martin, Yamaha LL oder Epiphone Masterbuilt) besser und billiger, von anderen Marken (z.B. Tanglewood) ganz zu schweigen.
    Ach bevor ich es vergesse, bzw. ich mich dem Vorwurf der Ketzerei ausgesetzt sehe: ich hab´ne 810 (Taylor) allerdings Baujahr 95, also noch mit Holzkoffer, und einteiligem Hals, die damals auch recht teuer war, allerdings auch noch ihr Geld wert, und die ich nicht für alles Geld der Welt für eine Taylor nach Bj. 97 eintauschen würde.
    Nebenbei bemerkt - in der Preisklasse kann man sich schon fast was von einem Gitarrenbauer anfertigen lassen (notfalls noch ein bißchen was drauflegen), hat dann aber auch meistens den optimalen Gegenwert fürs Geld.
    Aber - ich mein ja nur!
     
  9. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.02.07   #9
    Warum? Nicht jeder Gitarrenbauer kann bessere Instrumente als die Leute von Taylor bauen.

    Und der Hals, ist der bei deiner Taylor nicht auch schon geschraubt?

    Wobei ich das, so wie es gemacht wird nicht als Nachteil, sondern wirklich als Vorteil betrachte. Immerhin läßt sich der Halswinkel leicht ändern. Dass der Hals leichter ausgetauscht werden kann, ist aber nicht so wichtig.

    Aber über Taylor wird auch in anderen Foren nach Glaubenskriegart diskutiert und ich denke, dass man da nicht rational vorgehen kann. Wenn einem der Taylor-Sound gefällt und sonst alles passt, sind andere Gitarren einfach uninteressant, mehrteiliger Hals hin oder her.
     
  10. meckintosh

    meckintosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.07   #10
    Jaaaaaa, jetzt kommen die ganzen Punkte hier raus die ebenso als Vor- wie als Nachteil gesehen werden können.
    Taylor hat doch lange bewiesen das der angesetzte Hals, die Kopfplatte, etc nicht wirklich von Nachteil sind. Und das die Verarbeitung schlechter ist als bei Martin oder Takamine bezweifle ich doch sehr stark. Mir ist in den letzten Jahren keine Taylor untergekommen die schlecht verarbeitet war. Mal abgesehen davon das die Realität nunmal zeigt das es überall mal ein Montagsmodell gibt, unabhängig von Marke oder Produkt.
    In dieser Preisklasse musst du nunmal anspielen gehen und wenn dir das zu viel ist, dann ....

    Tut mir leid aber dieses ewige "Rumhacken" auf der angesetzten Kopfplatte nervt echt!
     
  11. nunkzonk

    nunkzonk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.07   #11
    Hallo !

    Ich denke darüber zu diskutieren, ob eine Gitarre ihr Geld wert ist oder nicht, ist sehr schwierig. Eine Gitarre ist aus meiner Sicht dann ihr Geld wert, wenn man als Besitzer mit der Gitarre in allen Belangen zufrieden ist.
    Die Kriterien dafür sind aber sicher von Person zu Person sehr unterschiedlich.

    Die Diskussion ob Taylor nun sehr gute oder nur mittelmäßige Gitarren baut erübrigt sich meines Erachtens genau aus oben genannten Gründen : wenn einem eine Gitarre gefällt (Klang, Handling, Optik,Preis), dann ist es egal was für ein Name draufsteht und ob der Hals nun einteilig oder mehrteilig ist.

    Ich finde, daß Taylor tolle Gitarren baut, deren Klang mir aber eher nicht so zusagt. (Ich steh für´s Plecktrumspiel eher auf Martin). Was die Bespielbarkeit des Halses angeht steh ich da auch nicht so sehr auf Taylor - mir sind etwas kräftigere Halsprofile lieber.

    Deshalb meine ich : wenn Dir die Taylor 214 klanglich und bespieltechnisch zusagt und Du andere Gitarren ausprobiert hast und immer wieder bei der gelandet bist, dann kauf die Taylor.
    Ohne ausgiebigen Vergleich wäre ich aber eher vorsichtig, den Klang und Handling sind extrem Geschmackssache und variieren von Model/Hersteller zu Model /Hersteller gewaltig.

    Tom
     
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