TC GMajor 2 oder Line6 M13?

Raddix
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Hallöchen :)
Wie der Titel bereits vermuten lässt, habe ich vor, eins der beiden Geräte zu kaufen. Ich hab ein wenig rumgestöbert, und bin zu dem Entschluss gekommen, dass diese beiden meinen Ansprüchen entsprechen würden. Wichtig war mir nur, dass das Gerät midi fähig ist, damit ich es in mein "Rack" einbinden kann, und gut klingt.

Und jetzt frage ich einfach euch, welches ihr mir denn empfehlen würdet ;)

Danke, und LG :D
 
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Das sind ja mal zwei grundverschiedene Konzepte.
Willst du denn überhaupt so ein großes Teil wie das M13 vor dir liegen zu haben? Oder würde das auch in ein Rack kommen? (Geht das überhaupt?)
Ich finde die Bedienung der Line 6 M-Teile aber echt gut.
Die TC Rumfummelei ist da etwas anstrengender, aber sicher Geschmacksfrage.
Brauchst du ODs? Das G-Mayor hat ja keine...
 
Fischi
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Brauchst du ODs? Das G-Mayor hat ja keine...


und die im M13 klingen kacke! ;)

Als ehemaliger M13 User kann ich Dir nur zu eben diesem raten, aber...Rack-fähig ist das nicht wirklich...Es sei denn du baust das in eine Schublade ein...
 
Raddix
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Ich würde beide Geräte über das fcb1010 steuern, also ist mir die Größe im Prinzip egal. Das mit den OD's hab ich mich auch schon gefragt, aber bis jetzt hab ich keine gebraucht.
Aber die Bedienung ist ja schon mal ein guter Anhaltspunkt :)
Wie siehts denn mit der Effektqualität aus? :D
 
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Die Qualität ist bei beiden, wie ich meine recht hoch.
Ich finde es aber immer recht langwierig Effekte optimal einzustellen, dass geht mit Einzelpedalen natürlich schneller.
Man muss sich eben damit auseinandersetzen und im Zweifel bestimmte Effekte (wie z.B. ODs) aus anderen Quellen holen.
 
Fabster
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Ich habe mir das G-major 2 gekauft. Für die Bedienung braucht man am Anfang ein paar Minuten, hat man aber relativ schnell kapiert und dann gehen weitere Änderungen recht schnell von der Hand.
Zur der Effektqualität, mir gefallen die Möglichkeiten sehr. Man hat viele Einstellmöglichkeiten, sodass man damit wenn man möchte eine Menge Zeit verbringen kann.

Allerdings nimmt macht das G-major 2 den Sound vom Verstärker leicht dumpf. Es nimmt etwas den Punch raus. Das ist aber minimal und lässt sich leicht ausgleichen.

Ich benutze ein Boss GT-3 als Midi Fußschalter und die Bedienung ist recht einfach und man muss auch nichts groß einrichten.

EDIT: ODs klingen im Effektloop i.d.R. nicht so gut, von daher braucht das G-major 2 auch keine.
 
Fischi
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EDIT: ODs klingen im Effektloop i.d.R. nicht so gut, von daher braucht das G-major 2 auch keine.

Deshalb hat das Line6 einen Insert-Weg eingebaut, den Du an eine beliebige stelle der vier Effektblöcke programmieren kannst. Dadurch kannst Du mit der 4-Kabel-Methode das Ding so verkabeln, dass der Effektblock mit den ODs vor dem Amp, die restlichen Blöcke im Effektloop sind.

An Sachen Vielseitigkeit bekommt man beim M13 verdammt viel geboten für sein Geld!
 
FalcoN4U
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Stand vor dem gleichen Problem...

Wenn echte "Integration" im Rack gefragt ist bleibt eigenlich nur das G-Major 2... ABER großer Nachteil:
Keine 4-Kabel-Methode, musst Dich also entscheiden ob in die FX-Loop oder vor den Amp. Je nachdem kannst (wenn im FX-Loop) Wah und Harmonizer (und ggf. Phaser) eigentlich nur noch sehr minimiert einsetzen oder aber (vor dem Amp) die Delay-Sektion (Delay vor der Vorstufe klingt IMHO einfach nur schlecht).

Mit dem M13 bist deutlich flexibler, hast ein moderneres Gerät mit guten Effekten für einen günstigen Kurs.

Allerdings ist das M13 im Rack halt nicht wirklich sinnvoll integrierbar. Könntest Dir überlegen das Behringer FCB wegzutun (das M13 ist IMHO auch ein ganzes Eck wertiger verabeitet als das FCB) und alles über das M13 zu steuern (wobei ich das noch nicht selber probiert habe, sollte aber gehen, MIDI Program Changes kann das ja senden).

Was die Qualität der Effekte angeht: Meiner Meinung nach sind die Delays von tc electronics mit die besten die es gibt, grundsätzlich finde ich Effekte eine Ecke "höherwertig" , das ist aber eine totale Geschmacksache. Dafür finde ich aber die Pitch-Sektion vom M13 deutlich besser als das was das GM2 da bietet (allerdings gibt es da IMHO auch noch deutlich besseres, z.B. die eventide Sachen).

Je nach Einsatzzweck und welche Effekte Du primär fahren willst musst Dich für eine Lösung entscheiden, bei mir wurde es übrigens am Ende dann doch das GM2 wegen der geilen Delays :)

Just my 2 cents
Falko
 
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Das ist echt brauchbar, danke Falko :)
Klingt, als wäre das GM2 eher was für mich, Delay, ist einer meiner Haupteffekte. Neben Chorus natürlich. Pre Effekte nutze ich eh nicht :D
Vielen Dank. Im Endeffekt werde ich es noch einmal überdenken, aber klingt schon stark nach Gm2.
 
T
Teppei
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Ich schätze du kommst nicht dran vorbei, die Geräte mal auszuprobieren. Für sehr effektlastige Musik (Ambient-Sounds z.B.) ist das M13 die bessere Wahl, für etwas Chorus im clean Sound und ein bischen Delay beim Solo eher das GMajor

Das M13 passt übrigends auch in ein Rack - nimmt dann allerdings zwei HE in Anspruch.
Die Delays im M13 sind aus dem DL4 übernommen und haben einen ziemlich eigenen Charakter. Allein wegen des Auto-Volume Echo würde ich das M13 nehmen ;)

Außerdem kannst du beim M13 mehrere (bis zu vier eben) Delays hintereinander nutzen, das geht beim G-Major nicht.

Oder du kaufst dir ein gebrauchtes M13 für ~350€ und ein gebrauchtes GMajor für ~150€ und hast dann beides :)
 
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sascha_k
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Ich nutze auch das GM2. Was ich daran aber schmerzlich vermisse, ist ein separater Einschleifweg. Denn was Du getrost im GM vergessen kannst ist die Noise Reduction. Die kann gar nix. Also wäre es für mich total super, wenn ich im GM2 noch meinen ISP Decimator schaltbar einschleifen könnte. Das geht m.E. im M13 deutlich besser.

Momentan behelfe ich mir mit einem G-Lab 2xLooper den ich zwischen Amp und GM2 schalte. Dort drin ist dann mein ISP.

VG Sascha
 
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