The Genius of John Lennon Guitar

von Dr_Martin, 02.04.19.

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  1. Dr_Martin

    Dr_Martin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.19   #1
    Hier hat jemand schön die Gitarren-Technik von John Lennon analysiert.
    Die Beatles waren nicht umsonst revolutionär.
    Was sich Lennon da schon vor ca. 50 Jahren überlegt hat ist der Hammer.

     
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  2. Kluson

    Kluson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.19   #2
    mmmh, ich weiß gar nicht, ob er da nicht teilweise gar nicht theoretisch ran ging ( Welcher Ton ist welche Stufe und darf der normalerweise da rein ), oder ob er nicht einfach das gespielt hat, was im tonal gefallen hat. Ich will nicht anmaßend sein, denn die Beatles haben ja nur gaaanz unwesentlich mehr Platten verkauft als ich - aber ich finde das jetzt nicht sooo wahnsinnig innovativ was dort gezeigt wird. Die Sache mit den Triolen ... naja, dafür muss man ja kein Genie sein. Das "Aufbrechen von Strukturen" in Form des Anschlags im Blues Schema ... naja.

    Er war bestimmt ein hervorragender Songwriter ( was am Ende wichtiger ist ), aber ein Genie an der Gitarre ?
     
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  3. Dr_Martin

    Dr_Martin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.19   #3
    Dabei muss man aber bedenken, was Anfang bis Mitte der 60er sonst an Gitarrenmusik da war.
    Da wird die Sache schon interessanter.

    Es geht nicht darum wie technisch ausgereift das war, sondern wie die Beatles das absolut Songdienlich umgesetzt haben.
    Die Songs sprechen für sich.
     
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  4. Luckie

    Luckie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.19   #4
    Also sooo innovativ finde ich das jetzt auch nicht. Und die Frage ist ja, hat er es bewusst gemacht oder war es Intuition bzw. weil das das einzige war, was er technisch spielen konnte.

    Musikkritiker: "Am statt Am7 zu nehmen, ist eine geniale Idee gewesen, die (irgendwelches musiktheoretisches Geblubber mit Referenzen zu Bach und Mozart)."
    Lennon: "Äh ja. Am7 konnte ich damals noch nicht greifen, deswegen habe ich Am genommen."
    Musikkritiker: :dizzy:
     
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  5. Spanish Tony

    Spanish Tony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.19   #5
    Vielleicht hat Paul ihm gezeigt was er spielen soll
     
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  6. tuckster

    tuckster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.19   #6
    Nein, es war Ringo. Der war ebenfalls ein Genie, nur weil er so gespielt hatte, wie er eben konnte (eigene Worte) :D
    PS: ich hatte John Mayer gelesen und mich über den Zusammenhang mit den Beatles gewundert. Ja der John Mayer hat sich gut gehalten.
     
  7. andiu

    andiu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.19   #7
    Ich kann nicht beurteilen ob und wie revolutionär die Spiel-/Kompositionstechnik war, aber gut war es auf jeden Fall ;)
     
  8. Willy58

    Willy58 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.19   #8
    Die Beatles haben ihre Instrumente gespielt, aber Sir George Henry Martin und andere Musiker haben auch dazu beigetragen,
    dass ein gute Lieder daraus wurden.
     
  9. Dr_Martin

    Dr_Martin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.19   #9
    Ich persönlich finde das mit dem „5. Beatle“ etwas übertrieben.
    George Martin hat auch viele andere Bands produziert aber nennt mir eine, die auch nur annähernd das geschaffen haben, wie die Beatles.
    An George Martin kann das also nicht gelegen haben.
     
  10. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.19   #10
    bei den anderen Bands waren auch nicht die anderen Beatles beteiligt. Die haben als TEAM funktioniert

    nicht alleine, aber eben als Team in Verbindung mit. Ähnlich wie Jagger/Richards, Simon/Garfunkle oder Fix/Foxi :)
     
  11. Dr_Martin

    Dr_Martin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.19   #11
    Und die anderen Bands mit George Martin haben nicht als Team funktioniert?
     
  12. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.19   #12
    nicht mit einem Erfolg wie zusammen mit den Beatles... offensichtlich.

    Musik, bzw der Erfolg von Musik ist halt immer auch ein Glücksspiel. Man braucht die richtigen Leute zur richtigen Zeit und das hat offensichtlich gepasst.
     
  13. C_Lenny

    C_Lenny Moderator Moderator HFU

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    Erstellt: 04.04.19   #13
    Bleiben solche Quereinstiege
    dauerhaft, würde das ein Verschieben in die Genre-Abteilung nahelegen. Wenn wir uns aber weiter an Titel und Startpost orientiert über das Gitarrenspiel von John Lennon unterhalten wollen, darf der Thread gerne in diesem Sub ("Griff- und Spieltechnik") bleiben ;).

    LG Lenny
     
  14. Kluson

    Kluson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.19   #14
    das ist klar - aber auch da gab es Vorbilder, eben meist schwarze Künstler, Blues, RnR oder auch Motown. Da stammt ja schon einiges her. Mir geht es dabei auch null um Technik. Im Grunde ist es immer wichtiger zu wissen, WAS gerade zum Song passt und WAS eben NICHT. Das hatten die 4 Engländer ja schon ziemlich gut raus ;-)
    Das sind aber Punkte, die ich auch wieder in der Songwriter Ecke sehe - was das Ergebnis ja nicht schmälert - ist nur eine andere Abteilung, finde ich
    --- Beiträge zusammengefasst, 05.04.19, Datum Originalbeitrag: 05.04.19 ---
    Ich denke, dass man logischerweise die Ideen braucht. Die kommen vermutlich zu großen Teilen von den Bands.
    Das Zusammensetzen, Arrangieren und steuern der Ideen hat oft mit dem Produzenten zu tun, der die Perlen unter den Ideen findet und herausarbeitet.

    Kleiner Querverweis ... warum war Enter Sandman so ein Riesenhit und nie vorher oder nachher hat Metallica so viel verkauft ? Weil man ganz bewusst Bob Rock mit ins Boot geholt hat - denn ansonsten waren Metallica nicht für 3 Minuten Popmetalriffs bekannt. Ich denke, dass Rock das Album mindestens so geprägt hat wie der produzent bei den Beatles ... Wäre das allerdings ein allgemeingültiges Gesetz, gäbe es ja kaum Flops - das muss schon passen und wenn von der Band nichts mehr verwertbares kommt, wird auch ein Produzent wenig machen können.
     
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  15. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.19   #15
    Wollt ihr jetzt jeden Beatle einzeln auseinandernehmen? Gab doch den Ringo-Thread vor gar nicht so langer Zeit...

    Ich dreh' den Spieß mal um: Man kennt Lennon/McCartney (und etwas weniger Harrison) doch vor allem als Songwriter und Sänger, aber weniger als Gitarristen. Dabei waren die allesamt durchaus in der Lage, durchaus mehr als solide Gitarre zu spielen. Die hatten ihr Zeugs schon drauf! Ist ja beileibe nicht so, dass da irgendwie einer "nur" Vocals gemacht hat, die haben "alle" gesungen und ein Instrument gespielt. Im Endeffekt hatten sie sogar den Luxus, auch drei "vollwertige" Gitarristen am Start zu haben (Lennon/Harrison/McCartney), von denen auch jeder irgendwie Rhythm und Lead spielen konnte.

    Und wie viele der "Oldies" hatten sie halt schon viele Sachen einfach parat. Die sind ja auch - wie quasi "alle" Briten aus der Zeit - irgendwie über Folk/Skiffle und manchmal bisschen Blues zum Rock'n'Roll gekommen, haben viele Lehrjahre in kleineren Combos oder als unbekanntere Musiker verbracht ... klar waren sie noch verdammt jung als der große Erfolg kam... aber bis dahin hatten sie schon locker 5 Jahre "im kleinen" viele viele Profi-Gigs absolviert!

    Nicht vergessen - Lennon hat neben der Gitarre auch mehr als passabel Bass und Klavier gespielt, und obendrein noch Mundharmonika und mit dem Banjo hat er angefangen. "Nebenher" noch Lead Vocals bzw. Harmonies. Allein daran merkt man schon, dass da viel drinsteckt.

    Dass die Beatles rein musikalisch "mehr draufhatten" als viele ihrer Counterparts sieht man allein an den verwendeten Harmonien, das ist definitiv mehr als Zufall. Nicht falsch verstehen, mich "rocken" viele einfache Rolling-Stones-Songs deutlich mehr als die meisten Beatles-Hits, aber rein von dem was da musikalisch passiert waren Beatles doch eine andere Liga.

    John Lennon passt also in die Liga "underrated guitarists"! Da steckt viel drin, was man sich abschauen kann, seien es nun interessante Voicings oder Licks oder auch einfach nur insgesamt songdienliches Spiel. Sieht man gerade auch in seinen Solo-Geschichten, wo nicht noch ein George Harrison mit am Start ist. Das in die Zeit-Perspektive gesetzt - wo es nicht zu jedem Furz irgendwelche Tabs oder Videos gab - und dann kann man schon sehen, was das für ein guter Gitarrist war. Aber die Beatles hatten ja auch das Selbstbewusstsein, sich bei einem "Hammer-Solo" auch mal Verstärkung von einem externen Hammer-Gitarristen zu holen (Eric Clapton on "While My Guitar Gently Weeps")... was wiederum auch zeigt, dass sie sich nicht als totale Instrumenten-Helden gesehen haben, sondern in Summe halt die besten Songs machen wollten.

    Lennon ist aus meiner Sicht in einer Linie mit Springsteen oder meinetwegen Prince ... man kennt sie der Songs und Hits wegen und vergisst gerne, dass sie "nebenher" auch tolle Gitarristen sind/waren.
     
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  16. Adson

    Adson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.19   #16
    Interessante Frage:
    Wird irgendetwas (Harmonien, Spieltechnik, Sound) dadurch "genialer", dass der Spieler weiß, was und warum er es da gerade tut?
    Oder ist es nicht gerade dann "genial", wenn er (oder sie) das einfach aus dem Bauch heraus oder auch nur bedingt durch sein beschränktes Wissen/Können macht?

    Klar, Kritiker und Musikwissenschaftler (oft in einer Person) analysieren gerne und deuten vielleicht zu viel in ein Musikstück hinein.
    Aber letztlich ist es doch total egal, warum oder mit welchem Hintergedanken ein Musiker etwas spielt oder komponiert.

    Oder um es mit Ex-Kanzler Kohl zu sagen: "Was zählt, ist was hinten dabei rauskommt." :)
     
  17. D.Mon

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    Erstellt: 17.04.19 um 13:47 Uhr   #17
    Ich finde das Video jedenfalls sehr gelungen.
    Man spürt die Begeisterung für die Musik und es hat mir ein paar schöne Anregungen vermittelt.

    Ich habe vor einiger Zeit im Fernsehen eine Dokumentation gesehen, wo auch einige Lieder der Beatles eingehend analysiert wurden.
    Über das Sgt. Pepper Album wurde berichtet, es sei das erste Album überhaupt, wo intensiv mit modernen Aufnahmetechniken (damals noch mit Bändern), mehrfaches Zusammenmischen von Spuren, mehrere (viele) unterschiedliche Pianos, Hineinschneiden von Geräuschkulissen, computergenerierte "Zufalls"mischungen (bei Mr. Kite!) etc. gearbeitet wurde. Das muss zu der Zeit wohl schon sehr innovativ gewesen sein.
    Das Rolling Stone Magazin führt St. Pepper ja (vielleicht auch deswegen) seit langem als das beste Album aller Zeiten.
     
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