Tonabnehmer für Squier PJ-Bass gesucht

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DGAZ2006

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Hallo liebe Community,

Da ich aktuell meinen Squier Affinity PJ-Bass aufwerte, suche ich (leider verzweifelt) nach neuen Tonabnehmern. Gemessen habe ich soweit und musste feststellen, dass der Bridge-Jazzpickup kein wirklicher Bridge-Pickup ist, sondern von den Maßen her den gängigen Neck-Jazzpickups entspricht (ca. 92 statt 95 mm).

Eine Frage vorweg: Kann man da im Falle von Ersatztonabnehmern einfach einen Neckpickup nehmen oder funktioniert das nicht wegen unterschiedlicher Wicklungsanzahl der Spulen, Equalisation und Output? Notfalls würde ich die Fräsung für diesdn Pickup vergrößern.

Soundtechnisch lege ich in erster Linie viel Wert auf ein sattes und kräftiges Bassfundament. Die leere E-Saite sollte auch wie die eines Basses klingen und nicht wie die einer Gitarre.

Worauf ich weniger Wert lege und was ich eigentlich bei Bässen nicht gerne höre sind Höhen mit viel Saitengeschepper und metallischem Klang. Die einen lieben es, ich jedoch nicht. Ich spiele überwiegend Fingerpicking und kaum mit Plek. Ein Punk-Sound oder Verzerrung sind genau das Gegenteil von dem, was ich mir klanglich vorstelle.

Da ich Sound immer schwer beschreiben kann nenne ich mal ein paar Bassisten und die dazugehörigen Bands, deren Bass-Sound mir gut gefällt.

Joe Crawford/Pur (Ibanez Soundgear Bässe)
Nick Seymour/Crowded House
Jon Gallant/Billy Talent (Musicman Stingray)

Folgende Pickups hatte oder habe ich ins Auge gefasst:

-Fender Yosemite PJ-Set

-Seymour Duncan SBP/SJB 1-4 (Wobei die 3er, sprich das Quarter Pound - Set sehr heftig vom Output her sein sollen)

-Delano PC4AL/JC4AL

Könnt ihr mir mit euren Erfahrungen eventuell weiterhelfen bzw. mir Pickups empfehlen?

Da Ausprobieren und Zurückschicken bei Tonabnehmern generell nicht möglich ist, möchte ich einen Fehlkauf möglichst vermeiden.

Vielen Dank im Voraus
 
Cadfael

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Damit der J-Pickup power-mäßig halbwegs mit dem P-PU mithalten kann, würde ich eh einen J-Humbucker vorschlagen. Dann rauscht es auch nicht, wenn PJ zusammen betrieben werden. Du kannst problemlos einen Neck Humbucker mit dem P betreiben.
 
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Damit der J-Pickup power-mäßig halbwegs mit dem P-PU mithalten kann, würde ich eh einen J-Humbucker vorschlagen. Dann rauscht es auch nicht, wenn PJ zusammen betrieben werden. Du kannst problemlos einen Neck Humbucker mit dem P betreiben

Okay das mit dem Neck-Pickup ist schonmal gut, denn auf Fräsen am Bass habe ich aufgrund mangelnder Erfahrung wenig Lust.

Kannst du Pickups empfehlen? Ich liebäugel mit den Delano PC4AL/JC4AL, jedoch sind die mit 200 Euro zusammen kein Schnäppchen.
 
Cadfael

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Bevor Du die PUs tauschst...
Hast Du die richtigen Saiten???

Ich würde Dir zu Halfround Saiten raten. Die haben richtigen Wums und nicht so viele Höhen wie normale Roundwounds. Die Saiten sind zwar teuer, halten dafür aber auch 20 Jahre ihren Klang bei, wenn sie erstmal eingespielt sind.
https://www.thomann.de/de/daddario_enr71_halfround_bass_strings.htm

Als ich Ende der 1970er angefangen habe Musik zu machen, gab es nur eine angesagte PU-Marke; DiMarzio.
Vielleicht der DP122 und der DP147 J-PU....

Ich habe die Delano JC 4 AL/M2 in einem meiner "Jazz Bässe" (Elwood). Die Humbucker PUs bekommt man aber leider einzeln, sondern nur in Instrumenten verbaut. Es sind Humbucker, die aber fast wie ein Single Coil klingen. Ich bin sehr zufrieden mit ihnen.

Am wichtigsten sind aber mMn die richtigen Saiten für deinen Wunschsoud. Wie gesagt, würde ich zu Halfrounds raten. Die 045er sind bereits echte Klopper, da sie bei einem 045er Durchmesser ja nicht soviel Luft zwischen den Windungen haben wie eine Roundwound Saite.

 
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Cadfael

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Zufällig ja.
Habe dieEMR71-5 auf meiner billigen MM-Kopie drauf.
Da konnte ich kein Wummern feststellen. Habe den Bass aber nur zuhause und nicht in einer Band gespielt.
 
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