Tonabnehmner für Harfe

von Bruder_Olaf, 13.09.04.

  1. Bruder_Olaf

    Bruder_Olaf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.04   #1
    Hallo,

    ich möchte in meine Harfe einen Piezo-Tonabnehmer einsetzen. Wo rauf muß ich dabei achten und wo sollte ich den Abnehmer positionieren ?

    Hat sonst jemand Erfahrungen mit anderen/ähnlichen Instrumenten ?

    Bruder Olaf
     
  2. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 23.09.04   #2
    Ich lege immer ein GM-Mikro in die Schalllöcher. Dort solltest Du mal probieren. Da der aber sehr körperschallempfindlich ist, könnte auch eine erhöhte Postion in der Nähe der kurzen Saiten sinnvoll sein.
     
  3. Bruder_Olaf

    Bruder_Olaf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.04   #3
    Hallo engineer,

    ich habe ne Einbauanleitung von Fishman gefunden. Dort empfehlen sie, den Piezo auf das Schallbrett zu setzen. ca. 1 inch neben die Saiten und irgendwo zwischen Hälfte des Schallbrettes bis zu 1/4 zu den TIEFEN Saiten hin. Die schreiben, daß der Piezo besonders auf die hellen Töne reagiert, so daß man die tiefen hervorheben müsse. :confused:

    Naja, werde das wohl selber ausprobieren müssen. Den Piezo hab ich da. Mir fehlt aber noch nen guter Verstärker dafür.

    Wie auch immer, was benutzt Du als Verstärker ?
    Hast Du noch nen Zwischenverstärker zwischen Mikro und "terminalem Endverbraucher" (Box/Bandgerät/...) ?
     
  4. stoerni

    stoerni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.09   #4
    Puh, der Thread ist schon alt, bin aber gerade über den Harfen-Sammelthread drauf gestoßen. Hier meine Erfahrungen:

    Unser Tonmann nimmt einen oder zwei Schertler-Tonabnehmer für Klavier und klebt ihn/sie (mit so einer Art Knetmasse, die rückstandsfrei wieder runter geht) außen auf das Soundboard. Der Klang ist phantastisch. Kann ich uneingeschränkt empfehlen! Es gibt das Ding inzwischen sogar auch als spezielle Harfenversion: https://www.thomann.de/de/schertler_dynh.htm Ist aber nicht ganz billig, vor allem wenn man zwei von den Dingern nimmt, was außer bei ganz kleinen Harfen sicher sinnvoll ist.

    Einige Profis mit denen ich bisher drüber geredet habe, haben zwei bis drei Fishman-Tonabnehmer innen auf dem Soundboard, teilweise noch mit Preamp, wo die Signale der einzelnen Tonabnehmer gemischt werden können.

    Mikro in den Resonanzkörper hängen haben wir auch schon gemacht, aber das finde ich wirklich nur als absolute Notfalllösung tauglich oder in einem irischen Pub zum St. Patricksday wo klangliche Feinheiten eh kein Mensch mehr hört ;-) Vorsicht! Große Rückkopplungsgefahr!

    Mehrere Kondensatormikros von Außen ist klanglich sicher die Königslösung, aber auf der Bühne sehr, sehr rückkopplungsfreudig und anfällig (Harfe verschiebt sich durch ankippen, man stößt mit der Harfe an eines der Mikros ...) Außerdem schaut das gar nicht schön aus, wenn da noch zwei, drei Mikroständer rumstehen. Im Studio ist das sicher die beste Lösung, aber live würde ich das nicht mehr machen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.
     
  5. bizhoo

    bizhoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.10   #5
    Hey hallo hab ne Aoyama 130 B 34saiter nehme sie mit nem von hinten reingeklipsten Countrymanmicro Isomax 2 ab das funktioniert ganz gut, für recording nehm ich 2 Rhodes Großmembran Micros in etwa 50 cm Abstand auf ner Stereo Schiene.

    Grüße Martin
     
  6. Harpa

    Harpa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.10.10   #6
    Hi, ich hab in einer In Extremo Coverband gespielt. Auf der bühne, wie im Studion, habe ich einen Tonabnehmer mit Saugnapf (Marke?) im unteren Bereich des Korpusinneren (kommt man ja ganz leicht durch die Schallöcher ran) platziert. Zusaätzlich habe ich ihn noch mit einem Holzkeil vorsichtig fixiert. Danach wurde eine Schaumstoffmatte in den Korpus eingelegt, der alle Schallöcher verschlossen hat. Das verhindert lästige Geräusche, die sonst unvermeidbar sind. Somit konnte ich direkt auf der Bühne rumspringen:D.
    Im Harfeninneren war dann noch zusätzlich ein kleiner Vorverstärker, den ich dann gleichzeitig als Kabelbuchse nutzen konnte. Als Effektgerät nahm ich dann einen popeligen Zoom Fusstreter. Hab ja nur einen Compressor, Gate und etwas Chorus gebraucht.
    Gruß, Chris
     
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