Tonika, Subdominante ? bitte nochmal

von ginod, 08.03.06.

  1. ginod

    ginod Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.03.06   #1
    Also ich wollte mal fragen! Nehmen wir an ich habe eine Akkord Folge

    Am , C, G

    Am ist somit die Tonika (Grundakkord, bzw. Grundton)

    Die Tonleiter die ich dazu spielen kann fängt somit auhc bestenfalls auf Am an ( Am = I )

    Gut nun ist C 1 Töne und nen Halbton entfernt von Am (große Sekunde ? ).

    Wie nennt man C jetzt ? ist das nun die Subdominante oder was ? Aber das hätte doch was mit dme Dreiklang zu tun und der ist doch immer der 1.,3, und 5 Ton in der Tonleiter oder ? Also muss C ja was anderes sein ?

    Gut aber meine Hauptfrage ist eigentlich. Am , C, G dadrüber kann ich jetzt ne Am Pentatonik spielen. Kann ich net auch darüber ne C Pentatonik spielen oder ne G ? oder machen Pentatoniken nur bei der Tonika sinn ?

    Außerdem warum passt die Am Pentatonik zu dieser Akkordfolge, warum passen genau diese Töne ?

    Ich werde da noch nichtso schlau ich habe mal gelernt wenn ich ne Tonleiter habe z.B. C-Dur Ton leiter .

    Und meine Akkordfolge ist nun C-Dur, E, G . Dann passen alle Töne aus der C-Dur Tonleiter zu dieser Akkordfolge weil es der Dreiklang ist.

    Sorry ich befinde mich momentan im Theorie Chaos und blicke überhaupt nichts mehr außer das ich bei der Tonika die Bluespentatonik drüberspielen kann ^^.

    Kann mir mal jemand in bissel Theorieaufschluss geben was das richtige einsetzen von Tönen bei Akkordfolgen angeht ?
     
  2. Mico

    Mico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.06   #2
    Nur anhand von drei Akkorden kann man die Tonika nicht eindeutig bestimmen. Man muss schon wissen, in welcher Tonart das Stück bestehen, bzw. welche Tonalität im Umfeld der Akkorde herrscht.

    Das Intervall a-c ist eine kleine Terz, denn von a bis c sind es drei Tonleiterschritte (a, h, c), also muss es eine Terz (3) sein.

    Wenn a-Moll die Tonika (Dreiklang über dem Grundton) ist, ist C-Dur die Tonikaparallele (bei Molltonarten Dreiklang über dem 3. Ton der Tonleiter). Die Subdominante (Dreiklang über der 4. Stufe) von Am wäre Dm.

    Wie möchtest Du denn die Töne der pentatonischen Leiter über die Akkorde verteilen? Zu Am und C passt jeweils die komplette C- und Am-Pentatonik, da beide Leitern aus den gleichen Tönen bestehen.
    Beschreib nochmal etwas genauer, was Du spielen willst.

    Was meinst Du mit "die Töne passen zu der Akkordfolge"? Wann trifft welcher Ton auf welchen Akkord? Wenn Du einen liegenden E-Dur-Akkord spielst, passt sicher nicht die ganze C-Dur Tonleiter dazu. Irgendwie verstehe ich noch nicht, was Du genaus spielen willst...

    Gruß,
    Mico
     
  3. S.O.D

    S.O.D Guest

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    Erstellt: 09.03.06   #3
    @Ginod

    Setz Dich mit der Harmonielehre auseinander.
    Am besten von ganz vorne...

    So wie ich das seh, hast Du da noch ein sehr großes Defizit.

    Ich könnt Dir das hier jetzt erklären, da Dir aber scheinbar die Grundlagen fehlen, würde es die Sachlage nicht verbessern.

    Btw:
    Am seh ich hier als Tonikaparallele, CDur als Tonika und GDur als Dominante.

    Also ran an die Dicken Wälzer... ;)

    Gruß
     
  4. ginod

    ginod Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.03.06   #4
    Also ich möchte jetzt Am , C , G hintereinander spielen. Normalerweise spiele ich dann die Am Pentatonik über die Akkordfolge. Schade finde ich es halt, dass ich nicht wirklich weiß warum diese Töne überhaupt passen und mich würde interessieren ob denn nicht auch die C oder G Pentatonik über die Akkordfolge passen (C wurde mir ja bereits beantwrotet (würde ja passen)). Ich würde gerne ein besseres Verständnis haben, warum denn Töne überhaupt über Akkordfolgen passen und wann nicht !
     
  5. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.06   #5
    Du musst wahrscheinlich einmal ganz von vorne anfangen.
    Tonleitern lernen, Harmonielehre etc...das läßt sich hier nicht in ein paar Sätzen erklären...
    Vielleicht solltest du dir ein Buch besorgen.
    Es gibt in jedem Musikinstrumente Shop, bestimmt auch hier beim Musik Service, Bücher für den Einstieg in die Notenlehre...lohnt sich und man kommt auf Dauer nicht drum herum!!!

    Z.B. sowas...gibt aber bestimmt auch andere brauchbare Bücher:
    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3802403487/ref=lm_lb_2/303-0898489-2337843
     
  6. muemmel_0811

    muemmel_0811 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.06   #6
    Hi,

    die Am-Pentatonik passt deshalb zu Am, C, G, weil die Töne der Am-Pentatonik (A, C, D, E, G) alle irgendwie in diesen 3 Akkorden vorhanden sind.
    C-Dur: C, E, G
    Am: A, E, C
    G: G, B, D

    Ansonsten kann ich Dir auch nur den gleichen Tipp wie meine Vorredner geben und Dir raten, Dich etwas mit Harmonielehrer auseinanderzusetzen.

    Grüße,
    muemmel_0811
     
  7. ginod

    ginod Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.03.06   #7
    soll das jetzt heißen ich kann mir jetzt eine beliebe Akkordfolge nehmen.

    Davon dann die Töne rausschreiben!

    Die dann zu ner Leiter formen ! und damit dann drauf improvisieren ?
     
  8. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.06   #8
    das wichtigste ist erstmal, dass man den Akkorden ihre "Funktion" zuordnet. Das kann recht kompliziert sein, aber in dem Beispiel hier, geht es relativ einfach: wir haben C-Dur als Grundtonart und dazu a-Moll und G-Dur.
    wir schreiben mal die C-Dur-Tonleiter auf und schauen uns die Funktionen an:
    C-D-E-F-G-A-H-C
    I-ii-iii-IV-V-vi-vii-VIII=I

    warum sind nun manche römische Zahlen klein und manche groß? die großen stehen für Dur, die kleinen für Moll, daher ist die 1=I schonmal groß, die vi ist klein: wenn wir A nehmen und Terzen übereinander schichten, bekommen wir: a-c-e-g, also a-Moll7, und den brauchen wir ja auch, die V ist immer Dur (auch bei Moll-Tonleitern), und das passt uns auch ganz gut, wir haben ja noch G-Dur in unserer chord progression. die anderen Stufen, die man mit der C-Dur-Tonleiter bilden kann, sind ii: Dm7; iii: Em7; IV: Fmaj7; vii: Hm7b5, aber die tauchen ja in unserem Beispiel nicht auf.
    also: C-Dur=I, G-Dur=V, a-Moll=vi
    jeder römische Buchstabe bekommt eine Tonleiter:
    I=ionisch, ii=dorisch, iii=phrygisch, IV=lydisch, V=mixolydisch, vi=äolisch, vii=lokrisch
    die sind folgendermaßen aufgebaut:
    ionisch=Dur: 1, 2, 3, 4, 5, 6, maj7; dorisch: 1, 2, b3, 4, 5, 6, b7; phrygisch: 1, b2, b3, 4, 5, b6, b7; lydisch: 1, 2, 3, #4, 5, 6, maj7; mixolydisch: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7; äolisch=nat. Moll: 1, 2, b3, 4, 5, b6, b7; lokrisch: 1, b2, b3, 4, b5, b6, b7
    da in der vorliegenden chord progression nicht großartig hin- und hermoduliert wird, haben die Skalen natürlich alle das gleiche Tonmaterial, formal heißen sie, und das sollte man dabei nicht vergessen: C-ionisch, G-mixolydisch, A-äolisch
     
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