Top und Box: Fender Bassbreaker 15 oder Egnater Tweaker 15?

von Henry86, 08.09.16.

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  1. Henry86

    Henry86 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.16   #1
    Hallo zusammen,

    Kurz vorweg: Ich suche einen neuen Amp. Vollröhre soll es sein, hatte ich noch nie und möchte ich jetzt haben. Der Einfachheit halber habe ich mein „Problem“ mal im Frage-Antwort-Stil verfasst:

    Was machst du für Musik?
    Ich spiele in einer Top40/Gala/Tanz/Wasauchimmer-Band. Also sehr flexibel. Von Schlager, über Pop, Disco, Funk bis hin zu Rock à la Van Halen und ACDC.
    Allerdings bin ich keiner, der jeden Sound nachbaut. Ich habe verschiedene Grundsounds, die ich mit Effekten anreichere. Das reicht mir.

    Welches Equipment spielst du bisher?
    Im Proberaum einen Line 6 Flextone. Live über ein Vox Tonelab LE direkt in die PA (In Ear). Darüber hinaus habe ich diverse Einzelpedale.
    Als Gitarren vornehmlich Strats (SSS und HSS), ab und zu eine Tokai Les Paul.

    Wie soll der Amp genutzt werden?

    Hauptsächlich live, abgenommen über Mikro und raus in die PA.
    Vor dem Amp (bzw, im Effektweg) will ich folgende Pedale nutzen:Tubescreamer, Boss Blues Driver, T-Rex Delay, Boss Chorus, Crybaby Wah

    Welche Amps kommen in Frage?
    Fender Bassbreaker 15 oder Egnater Tweaker 15 + die jeweilige 112 Box. Kombo kommt nicht in Frage, ich möchte mal Top und Box nutzen.

    Und was ist jetzt das Problem?
    Ich kann mich nicht wirklich entscheiden. Welcher Amp wäre passender? Ich weiß, dass beide Amps Einkanäler und aufgrund mangelndem Footswitch nur bedingt flexibel sind. Mein Plan ist, die Flexibilität (versch. Gainstufen) über die Pedale zu erzeugen. Den Amp würde ich so einstellen, dass er ganz leicht zerrt, mit zurückgedrehtem Volpoti habe ich clean, mit dem Tubescreamer rockiges Crunch und mit dem Bluesdriver Distortion. Evtl. kommt noch ein Lautstärkeboost in den Loop für Soli.

    Was meint ihr? Egnater oder Fender?
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.09.16   #2
    Ganz einfach, selber anspielen.
    Wir haben nicht deinen Geschmack, und können Dir nicht sagen, obs passt.
    Grundsätzlich geht dein Vorhaben mit beiden, aber die genaue Klangfarbe ist deine Sache.

    Warum denn genau die beiden?
    Was wäre zum Beispiel mit nem Peavey Classic MH?
     
  3. Henry86

    Henry86 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.16   #3
    Der Classic MH ist mir - insbesondere in Verbindung mit der passenden Box - etwas zu teuer...

    Die harte Budgetgrenze liegt bei 800,-EUR
     
  4. Verdigris

    Verdigris Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.16   #4
    Von den beiden genannten kann ich persönlich den Fender Bassbreaker sehr empfehlen, da selber bereits angespielt. Grundsätzlich denke ich, dass der Egnator im Clean ganz leicht vorne liegt,
    wärend der Fender für meinen Geschmack einen besseren Zerrsound hat.

    Wie aber schon erwähnt wurde, kann ich dir auch nur zum anspielen raten. Außerdem
    gibt es noch andere Verstärker, die in deine Beschreibung passen.

    Da wäre z.B. noch der Ibanez TSA 15 H. Der klingt mehr in Richtung klassischer Fender und
    hat durch einen eingebauten Tubescreamer quasi einen zweiten Kanal. Dazu kommt ein Boost
    und ein Effekt Loop. Den habe ich persönlich angespielt und kann den nur weiter empfehlen.

    Oder wie wäre es mit einem Bugera V22 Infinium Head? Hab ich zuhause und bin sehr zufrieden
    mit dem. Hat 22 Watt, 2 Kanäle, guten eingebauten Reverb, Effekt Loop und Fußschalter inklusive.

    Der Bugera und der Ibanez kommen beide gut mit Effekten klar. Ich würde allerdings beim TSA 15 H
    nicht das dazugehörige Cab kaufen. Da gibt es bessere.
     
  5. skerwo

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    Erstellt: 08.09.16   #5
    Absolute Zustimmung bis auf die Aussage zum Cab. Da muss man den Speaker tauschen, dann passt das hervorragend auch für den Live-Betrieb. Ich habe den Amp schon selbst des Öfteren live eingesetzt. In meinem Cab sitzt der Cream Alnico Speaker von Twinsound, ich hatte aber auch schon einen Celestion V30 oder einen Creamback G12H75, passt alles und ist deutlich besser als der doch eher miese Celestion 70/80, der original verbaut ist. Wobei letzterer für leise bis gemäßigt zuhause spielen vollkommen ausreicht, nur eben nicht im Live-Betrieb.
     
  6. Henry86

    Henry86 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.16   #6
    Vielen Dank für die Infos, den Ibanez gucke ich mir mal an. Wäre mein Mini-Tubescreamer jedoch nicht dann obsolet?

    Grundsätzlich suche ich schon einen Fenderartigen Gitarrensound. Dieses glasklare auf der einen Seite und das rotzige auf der anderen Seite gefällt mir schon gut.
     
  7. skerwo

    skerwo Registrierter Benutzer

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  8. Verdigris

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    Erstellt: 08.09.16   #8
    Da hast du natürlich Recht.
    Ich wollte für den TE nur die Kosten und den Aufwand so gering wie möglich halten.
    Für einen ähnlichen Preis wie das TSA Cab bekommt man gute Cabs wo auch der Speaker passt, z.B. das Bugera TS 112 für 150€ oder eben die Fender Bassbreaker 112 für etwa 270€.

    Auch gut ist die Palmer PCAB112GBK mit einem Greenback drin für ~200€. Die klingt sau gut, ist aber so schwer wie eine leichte 212er.
     
  9. Steve S.

    Steve S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.16   #9
    Ich habe und liebe den Bassbreaker 15 Head. Er hat genau diese Fähigkeit zu leichten Crunchsounds und in dieser Preisklasse gute Dynamik. Ich habe aber für mich festgestellt, dass er sich nicht mit allen Pedalen verträgt... Z. B. klingt das Okko Diablo, ein durchaus amtliches Zerrpedal mit herausragender Dynamik, vorm Bassbreaker im Vergleich z. B. vor einem Blues Deluxe geradezu schwach... nach meinem Geschmack.

    Das ist jetzt natürlich nicht überragend hilfreich, weshalb Du antesten musst. Am besten mit Deinem Pedalboard.

    Die zugehörige Box kenne ich dagegen nicht, aber mit dem V-Type Celestion hat sie allemal nen ordentlichen Speaker. Auch da heißt es ausprobieren.

    VG
     
  10. skerwo

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    Erstellt: 09.09.16   #10
    Interessante Feststellung zum Diablo, die ich auch schon gemacht habe (nicht speziell mit dem Bassbreaker). Dieses Pedal funktioniert herausragend vor Fenderähnlichen Amps, womit ich die klassischen Blackface und Silverface Modelle meine. Der Bassbreaker hingegen ist ja eher britisch ausgerichtet, das mag der Diablo gar nicht gerne. Vor meinem Orange Dual Terror, auch ein Amp mit deutlich britischer Ausrichtung, klingt er ebenfalls nicht so toll, vor dem Ibanez TSA15, der ja klanglich sehr in die Richtung Princeton / Deluxe Reverb geht, dagegen hervorragend.

    Die Aussage zum Celestion V-Type kann ich nur unterstützen, top Speaker, der viele gute Sachen eines V30 und Greenback in sich vereinigt :great:
     
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