Topteil gesucht (300€-600€) für Proberaum und Gigs

  • Ersteller LeonNight
  • Erstellt am
2. Nein ich hab bisher keine Ahnung von Vorstufen- und Endstufenröhren.
3. Das kommt NICHT in Physikvorlesungen vor. Wider erwarten wird dort nicht die ganze Zeit von Gitarrenverstärkern gesprochen sondern höchstens mal nebenbei das grundlegende Prinzip einer Elektronenröhre erfasst. Selbst die Elektronikstudenten haben das wohl nur wenn sie sich da eigenständig vertiefen.
4. Wusste bisher nicht dass Bugera und Peavey Clones sind. Allerdings kannte ich die Firma Bugera auch nicht bis ich mich nach Verstärkern umgeguckt habe.
Ich weiß ja nicht wo du Physik studierst, aber hier in Wien ist uns zumindest das grundlegend verschiedene Anwendungsprinzip von Vorverstärkung und Leistungsverstärkung bekannt gemacht worden.

Vorlesungen sind eben nicht alles - sonst passiert genau das. Ein Physiker darf sich mMn eigentlich nicht damit blamieren, Vorstufen- und Endstufenröhren zu verwechseln...

Bugera gehört zum Behringer-Konzern, und stellen nahezu ausschließlich Klone (teilweise wirklich idente Schaltung) von anderen Verstärkertypen her.
Die 6260/6262 sind dabei exakte Klone der Peavey 6505/6505+.




Und um noch etwas produktives beizutragen:
In den von dir genannten Musikrichtungen kann ich mir gut vorstellen, dass du mit Orange-Verstärkern glücklich wirst.
Besonders der Tiny Terror oder Dual Terror (wenn du 2 Kanäle brauchst) könnte ein Glücksgriff für dich sein!

Lass dich von den Wattzahlen nicht täuschen - die sind laut genug für große Bühnen.
Am Nova Rock Open Air hat die Band nach uns mit je einem Tiny Terror pro Gitarrist gespielt - hat absolut ausgereicht.
Als Physikstudent weißt du ja eh wie das ist:
Zehnfache "Wattzahl" bringt "nur" doppelte Lautstärke... und wer hat einen 150 Watt-Verstärker schon jemals bis zur Hälfte aufdrehen müssen..?
 
Wollte hier nach all der Zeit mal ein kurzes Fazit schreiben:

Glücklich geworden bin ich mit dem Jet City Amplification 100HDM Topteil und passender 2x12" Box (gabs damals im Set auf ~700€ runtergesetzt).
Für den Proberaum ist das von der Lautstärke und Größe her perfekt. Ich werd mir evtl. noch ne zweite identische Box holen, allerdings eher für die Bühne und den Stereobetrieb vom Amp, denn im Proberaum komm ich schon mit einer Box super durch.
Der Amp macht einen super Klang, der eher warm ist, aber längst nicht so abgerundet klingt wie man es von Marshall&Co kennt, sondern speziell bei hohen Gainstufen eher an Orange erinnert und sich so richtig schön dreckig anhört ohne den Klang zu zerstören.
Leider dreht man aus Rücksicht auf das eigene Gehör nur selten doll genug auf um den Klang vollkommen ausschöpfen zu können aber man merkt wie schnell die Sättigung zunimmt wenn man das Volume von 0 hochdreht. :D
Einziges Manko ist leider der "Clean"-Channel der eigentlich ein Crunch-Channel ist. Klar hört sich das ganze nur auf wirklich niedrigen Gainstufen an und da fehlt dann das Durchsetzungsvermögen gegen Bass, Drums und Co. Leider lässt sich das auch nicht mit den Reglern für Bass, Mitten und Höhen oder etwas Depth und Presence kompensieren da die alle für beide Channel sind. Wenn man sich also endlich den perfekten Cleansound eingestellt hat klingt der Overdrive blechern, hallig oder es fehlt ihm der Druck.
Momentan habe ich einen guten Overdrivesound, mit einem einigermaßen akzeptablem Cleansound den ich notfalls zwischen Songs schnell am Verstärker auf einen anständigen Crunch umstellen kann. Ich bin zufrieden und habe die Entscheidung nur für die 2 Tage bereut die ich gebraucht habe um eine anständige Einstellung zu finden. Sollte JCA irgendwann ein neues Top rausbringen mit vollkommen separaten Channeln (vllt sogar dreien :eek:) werde ich ganz vorne in der Schlange stehen. :great:
 

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