Transistor Combo als Rack Endstufe

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Hallo,

Vorweg: In dem Thema Endstufe etc kenne ich mich bislang noch nicht so gut aus :) Ich spiele mit dem Gendanken mir ein Rack zusammem zu stellen, damit ich Soundtechnisch flexibler bin und alles praktisch in einem Rack verstauen will. Allerdings will ich für das ganze anfangs noch nicht so viel ausgeben, weshalb mir die Idee gekommen ist, ob ich nicht einfach meinen übrig gebliebenen Marshall MG 50 Fx als Endstufe benutzen könnte. Eine Endstufe ist doch nichts anderes als ein halbes Topteil, oder nicht? Oder könnte ich einfach zB den Engl E530 vor meinen JTM 45 schalten und fertig? Brauche ich dann überhaupt eine Endstufe? Wie gesagt, ich kenne mich noch nicht so arg aus ;-)

VG Marlon
 
Eigenschaft
 
Servus,

das "Problem" dabei ist, dass du bei den genannten Amps m.W. die dort integrierte Vorstufe nicht umgehen kannst. Topteil/Combo bestehen aus einer Vor- und einer Endstufe, wobei das der User gar nicht wirklich mitbekommt. Was du vor hast ist, mit einer neuen Vorstufe (Engl E530) in die Vorstufe deiner Amps zu gehen, um von dort in die Endstufe zu gehen.

Das funktioniert natürlich. Wie es klingt, wirst du hören. Sicher nicht ganz schlecht, vielleicht ja auch super. Du musst nur die Vorstufe des verwendeten Amps (also die Vorstufeneinheit des JTM oder des MG50) möglichst neutral einstellen.

Als Übergangslösung funktioniert das sowieso. :great:

Viele Grüße!

Duckman
 
Vielen Dank für die Antwort :) dann weiß ich bescheid und der ENGL E530 kommt auf meine Wunschliste ;-) Merci
 
Der MG50FX hat doch einen Effects-Loop? - das wäre hilfreich...!

Vorstufe und Endstufe werden dort durch die Send- und Return-Buchsen 'geteilt'.
Bei Belegung der 'Return'-Buchse' geht es also mit dem Signal direkt auf die interene MG50-Endstufe!


HTH
:hat:
 
Ahnok cool! Könnte ich dann zb durch die send buchse in den jtm oder ginge das nicht? Der JTM ist halt mein hauptamp - das wäre schon praktischer :)
 
Du könntest schon... Aber warum willst du die Vorstufe des MG50 (vor der Send-Buchse) mit der Enstufenleistung des JTM verstärken...? :gruebel:


Sinnvoller wäre es z.B., eine externe Vorstufe (Engl o.ä.) über die Return-Buchse und die Endstufe des MG50s zu verstärken.

Das käme zumindest schonmal einer halben Rack-Lösung (getrennte Vor- und Endstufe) gleich.


;) :hat:
 
Hi,

Ok, aber wie komme ich vom MG in den JTM? o_O

VG Marlon
 
Sinnvoller wäre es z.B., eine externe Vorstufe (Engl o.ä.) über die Return-Buchse und die Endstufe des MG50s zu verstärken.

Das käme zumindest schonmal einer halben Rack-Lösung (getrennte Vor- und Endstufe) gleich.
Technisch gesehen funktioniert das natürlich, über die Return Buchse den internen Preamp des Combos zu umgehen und einen externen preamp wie den Engl daran anzuschließen.
Aber: Praktikabel ist das nicht unbedingt immer.

(HED)pe macht das ebenfalls so über seinen H&K Edition Tube 25th Anniversary.
Allerdings hat das bei ihm den Nachteil, dass er die Endstufe dann, wenn er den internen Preamp mit seinem externen Preamp (in dem Fall ein Marshall JMP-1) umgeht, nicht mehr in der Lautstärke regeln kann. Er sagt, der Volume Regler hat dann keine Funktion mehr.
Das führt dann weiter dazu, dass er die Lautstärke nur über den Output Level Regler des Preamps regeln kann, und je höher dieser aufgedreht ist, desto mehr Nebengeräusche (Rauschen) hat er dann. Und damit hat der Spaß ein Loch.

Fazit:
Es geht, einen externen Preamp über die Return Buchse an einen Combo zu hängen. Praktikabilität fraglich, je nach Amp, somit aus meiner Sicht bestenfalls eine Übergangslösung.
Langfristig führt kein Weg an einer dedizierten Endstufe vorbei, wenn das ganze praktikabel sein soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Ok, das verstehe ich jetzt so halb. Aber angenommen ich schließe die gitarre an den e530 an und von dem geht es dann über die return buchse in den mg. Wie geht es dann weiter in den jtm? Oder schließt man die Gitarre an den JTM und von da aus dann irgendwie weiter über den e510 oder wie? Wüsste nur nicht, wie die verbindung zw e530 und jtm bzw zw mg50 und jtm ablaufen soll. Kann mir da jemand weiter helfen? Aber trotzdem schonmal vielen dank für die Antworten :)
 
Zuletzt bearbeitet:
...gar nicht.

Du hast die Komponente Vorstufe (Engl) und die Komponente Endstufe (MG50), das wäre ein fertiges Setup!

Der JTM müsste also schon einen Einschleifweg (Return-Buchse) haben, um mit der externen Vorstufe direkt auf dessen Endstufe zu gehen.

;)
 
Ach... hatte ein Denkfehler :) Dann würde ich den JTM beispielsweise über meine mr1960ax betreiben und mein e530 plus mg50 über meine andere box, right? Dann hätte ich zwei getrennte setups. Das ist praktisch

EDIT: Ich sehe gerade, dass jmd auf YT dirket vom Engl in die Box rein geht. Wie geht denn das? Man braucht doch noch eine Endstufe... verstehe ich nicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Vorstufe der e530 ist halt stark genug, ungefähr 0,5 W (genauen Wert habe ich jetzt nicht im Kopf, aber die Größenordnung haut hin) auszugeben. Für den Heimgebrauch reicht das dann direkt an einer Box.
 
Der E530 hat ne kleine Transistorendstufe mit 1,5W eingebaut. Das ist alles. ;)

Die Sache mit Send und Return hatte ich natürlich nicht auf dem Schirm.
 
Finde das alles auch nur eine Übergangslösung.
Ich frag mich ob der TE sich überhaupt Gedanken gemacht hat was er will.

Also beim Rack sind die 3 wichtigsten Fragen die man sich vorher stellen sollte folgende:
1. Was für Sounds und Effekte brauche ich wirklich?
2. Wie schalte ich das Rack?
3. Wer soll das alles schleppen?


User Pie-314 und ich haben z.B. unsere Racks aufgeteilt in mehrere gestapelte kleine rackcases anstatt
ein riesiges einzelnes um alles auch alleine tragen zu können. Auch muss man überlegen ob nicht auch
ein 4 Kanal MIDI Topteil den Job genauso gut machen könnte wie ein Rack aus 2 - 3 Preamps.
 
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So isses! Ich liebe den Sound meines Racks, brauch aber die Menge an Möglichkeiten gar nicht unbedingt, wie ich mittlerweile weiß. Andererseits bin ich froh, dass ich meinen Amp quasi auf mehrere Packstücke aufteilen kann.
 
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Soundtechnisch flexibler bin und alles praktisch in einem Rack verstauen will.
Soundtechnisch flexibel? Spielst du in einer Band? Wie ich hörte stehst du ja auf die alten Helden. Für die Sounds brauchste eigentlich kein Rack. Nur paar Pedale. JTM 45 haste ja schon. Und den Amp mit nem Rack find ich nicht sooo kompatibel. Ganz anders wenn man jetzt einen Marshall hätte mit einem FX Loop z.B. den JCM 800 Reissue dann könntest du dir ein Effekt Rack machen. Da müsstest du aber auch wieder ganz spezielle Wünsche wie MIDI oder Rack EQ haben das sich das lohnt weil Pedale können normale Sachen genauso gut erledigen.
Auch wäre dann die Frage ob du nur ein kleines FX Rack zum oben drauf stellen willst oder das ganze Topteil auch in einem Rack verbaut haben willst. Vielleicht genau das richtige für dich. ^^
So sieht das dann aus:
live-gear-velvet-revolver-03-amps.jpg
 
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Die meisten Unterschiede im Sound hört man oft live mit Band gar nicht so sehr raus, wie der Gitarrist es gerne hätte. ;) Preset 1 = Lead mit Gain auf 78%, Preset 2 = Lead mit Gain auf 82% und einem Fitzelchen Hall ...

Das sind eher Spielereien für's Studio oder daheim. Mit Band geht es um andere Dinge und da reichen MIR mittlerweile 3-4 verschiedene Sounds. War aber ein langer Weg bis hierhin. ;)
 
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Das sind eher Spielereien für's Studio oder daheim. Mit Band geht es um andere Dinge und da reichen MIR mittlerweile 3-4 verschiedene Sounds. War aber ein langer Weg bis hierhin. ;)

...und es lenkt nicht so vom Spielen ab :)

Ich brauche Live eigentlich nur noch Verzerrt und mehr Verzerrt. Dann noch ein Delay und vielleicht eine Lautstärke-oder Mittenanhebung für Leads. Macht 3 (+/- 1) Sounds :)

Nichtsdesotrotz ist es ab und zu schon gut, einen Phaser, einen PitchShifter oder solche Spielereinen zu haben. Macht ja auch Schebass :)
 
Klar macht's Spaß! Das soll es ja auch. Ich werde mein Rack auch nicht mehr hergeben. Ich liebe es nach wie vor!
 

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