Transponieren des Solos von "Don't stop believin'"

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Hallo zusammen,

ich stecke fest. Unser Sänger fällt kurzfristig für den nächsten Gig aus. Wir haben Ersatz. Allerdings spielen wir Don't stop belivin nicht mehr original sondern verschieben nach A.

Das schnelle Intro-Lick habe ich hinbekommen. Aber wenn ich das Solo auf die gleiche Weise nach oben schiebe klingt es nicht richtig.

Mein Startpunkt ist aktuell: 9. Bund e-Saite full Bend dann Release Bend und 9. Bund Saite gefolgt vom 7. Bund auf der e-Saite.

Was mache ich falsch?

Kann mir jemand bitte weiterhelfen?
 

"Klingt es nicht richtig", weil es nun zu hoch gespielt wird?

Kannst Du das näher ausführen, ggf. mit Aufnahme(n)?
Danke
 
Ein völlig unbedarfter Keyboarder denkt: Capo?
 
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Nee, das Solo nutzt ja keine Leersaiten.
9. Bund Bending zum Beginn klingt generell nicht original, aber einfach passend verschoben/transportiert sollte es passen. Was genau spielst Du denn?
 
Da gibt es das Tab in Originaltonart E-Dur, das Tab schein halbwegs zu stimmen.

Das Solo fängt in Takt 92 an mit einem Arpegio (hoffe der Begriff ist richtig)
Da ist auch kein Full Bend, sondern nur ein Halbton von G# auf A

In A-Dur würde das Arpeggio??? wohl auf der D-Saite 11. Bund beginnen.
 
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Hast du die Möglichkeit, eine Baritonklampfe zu verwenden?
 
Mein Startpunkt ist aktuell: 9. Bund e-Saite full Bend dann Release Bend und 9. Bund Saite gefolgt vom 7. Bund auf der e-Saite.
9. Bund e-Saite passt für A-dur, das ist dann ein c#, dann ein half bend auf d.
Verglichen mit der Originaltonart in dem Songsterr Link von oben, ist das dann korrekt transponiert.
Schau mal die Tabulatur in Songsterr an, alle Tabzahlen -7 rechnen, dann bist du in A-dur
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Wozu übst du im Moment, mit Playback, mit der Band?
Ist die Begleitung korrekt transponiert?
 
Ist das Problem nicht eher, dass das Solo auf einen Bundbereich verschoben wird, in dem es einfach nicht mehr wirkt? Ich denke wirklich, eine Baritonklampfe wäre eine Lösung - und wenn keine da ist, muss man halt eine kaufen... 😘
 
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  • #10
Die Resonanz Frequenz des Gitarren Equipmentes liegt eben nicht gleichmäßig verteilt.
Weder Lautsprecher noch tonestack transpontiert mit.
Klar ändert sich der Sound beim transponieren.
Auch die deadpoints auf dem Griffbrett sind immer noch beim selben Ton. Das transpontiert auch kein kapo.:nix:
Vielleicht können das Tontechniker mit den Parametrischen Equalizern etwas angleichen.
Bariton Gitarre und größere Lautsprecher könnte vielleicht Etwas besser sein.
 
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  • #11
"don't stop believing" in A, das geht schon, auch mit normalen Bordmitteln ;)
Und das Solo geht auch, nur eben mit einem Halbton-Bend am Anfang, wie es Kollegen weiter oben beschrieben haben.
 
  • #12
Nun nehmt doch dem Kollegen nicht die legitime(!) Erklärung für die notwendige(!) neue Gitarre.
 
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  • #13
...das Solo ist nicht ohne weiteres auf A hoch-transponierbar, schon allein deswegen nicht, weil dir um das charakteristische Ende zu spielen bei her 22 Fret Gitarre oben 5 Bünde fehlen😉
Ich denke eher, dass der Song auch gesanglich in A so viel anders klingt, dass das Solo ebenfalls an die Tonlage angepasst werden kann ... es muss ja nur n paar wichtige Fragmente enthalten...komplett auf A hoch oder runter klingt wohl eher seltsam.
Und FZiegler: der Vorschlag bei so nem Song nen Capo zu nehmen kann wirklich nur von nem Keyboarder kommen😉.
..ich weiß auch nicht on es hier so unbedingt zielführend ist als Keyboarder hier dahingehend mit zu diskutieren...ich schreib auch nicht "kreativ" im Tasten-Forum mit nur weil n Keyboard in meinem Homestudio steht😀
Gruß,
Bernie
 
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  • #14
..ich weiß auch nicht on es hier so unbedingt zielführend ist als Keyboarder hier dahingehend mit zu diskutieren...
Na ja, weniger zielführend als einige Antworten von den Gitarristen hier ist seine jetzt auch nicht ;)
 
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  • #15
Inzwischen gehen die Vermutungen, was der TE gemeint haben könnte, ja mehrheitlich in eine andere Richtung. Aber mehr als ihn herauskitzeln, seine Probleme mal genauer zu beschreiben, wollte ich gar nicht. Vielleicht ein bisschen arg indirekt. "Klingt nicht richtig" ist ein bisschen unspezifisch: Falsche Töne oder fehlendes Feeling?
 
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  • #16
Probiere mal einen Halfbend
Joa, das könnte der Grund sein. Ich war etwas verwirrt, da offenbar der kurze, schnelle Lauf am Anfang weggelassen wird und gleich mit dem (vom TE einen HT zu hoch gespielten Bending) eingestiegen wird. Das Bending wiederholt sich mehrfach und dürfte zum Missklang führen. In der tieferen Lage in A evtl. viel deutlicher als in der org. Tonart.
Aber ja, mehr Details und Kontext vom TE können helfen :)

Zum Eingangslauf des Solos gibt es auch tiefe Betrachtungen von Mike (Art of Guitar):

View: https://youtu.be/TYTHEqPRUNI?si=TmcAPRv9EXLLsDiN&t=147
Ich picke das ganze auch, vielleicht etwas frei im Timing ;)
 
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  • #17
Danke für die zahlreichen Antworten.

Wir haben das mit der Band gestern in der Probe angespielt und ich habe es wie beschrieben versucht.
Aber es hörte sich wirklich "schief" an. Besonders das erste Bending.... aber Halfbend ist ein Ansatz.... ich checke mal was da passiert.

@Prospero: du hast recht... ich denke das könnte auch ein Grund sein. Ich habe tatsächlich diesen Lauf am Anfang nicht gespielt.

Ich gebe Rückmeldung!!!
Danke.
 
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  • #18
weil dir um das charakteristische Ende zu spielen bei her 22 Fret Gitarre oben 5 Bünde fehlen
er transponiert ja nicht hoch, sondern runter ;), siehe auch:
Mein Startpunkt ist aktuell: 9. Bund e-Saite
abgesehen davon, dass hier nur ein Half-step-bend stattfindet, klingt das bei mir (probehalber alleine und unplugged gespielt) gar nicht sooo schräg - vielleicht ist es über Verstärker und im Bandkontext anders?
 
  • #19
Glaube @Pie spielt dieses Stück mit seiner Band,evtl kann er helfen
 
  • #20
@blackbird 04e

Du musst mich schon mit dem korrekten Forennick taggen, sonst klappt das nicht. :D😉

Zum Thema:

Was soll ich dazu sagen? In dem Video in #16 ist alles drin, und das Solo 1:1 von der 14. Lage in die 7. runterzuschieben, ist problemlos möglich - also statt dem Startton im 16. Bund runter auf den 9.

Wie es klingt, wenn der Sänger das Lied um eine Quarte nach oben transponiert, aber es dann vermutlich eine Oktave tiefer singt, und auch das Solo dann dementsprechend tiefer klingt, kann ich nicht sagen.

Aber funktionieren sollte das.
 
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