Tritonussubstitutionierte (Sekundär)-Dominanten

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Tritonussubstitutionierte (Sekundär)-Dominanten

:eek: ???

Okay - ganz langam und von vorne:
  • Tritonus: Ein Intervall von 6 Halbtonschritten
  • Subsitut: Ein Ersatz (z.B. Butter statt Magarine)
  • Dominante: Harmonie/Akkord, welche(r) zur Tonika zurückstrebt (z.B. das G7 das vor C gespielt wird)
  • Sekundärdominante: wie oben, nur mit einem nicht-Tonika-Akkord als Ziel (z.B. D7 das vor G7 gespielt wird)
Alles verstanden und bereit für deine heutige Dosis Jazz? Dann los:

Das ganze Thema klingt gewaltig kompliziert durch den Titel, aber alles was man können muss ist eine Dominante über einem Zielakkord zu bilden und diese um ein Intervall zu verschieben. Nehmen wir uns also eine Akkordfolge, z.B.:

|: C Am Dm G7 :|
[TBODY] [/TBODY]
C ist die Tonika, G7 ist die Dominante die wieder zu ihr zurück führt. Also nehmen wir das G7 und verschieben sie von ihrem Grundton ausgehend um einen Tritonus:

[TBODY] [/TBODY]
|: C Am Dm Db7 :|
[TBODY] [/TBODY]
Das wars schon! Ausprobieren, spielen! Weiteres Beispiel:

|: G Em / E7 Am D7 :|
[TBODY] [/TBODY]
G ist die Tonika, D7 ihre Dominante. Im zweiten Takt wird das Em zum E7 gemacht um als Sekundärdominate (denn der Folgeakkord ist nicht die Tonika) zum Am zu führen. Nehmen wir beide Dominanten und verschieben sie um einen Tritonus:

|: G Em / B7 Am Ab7 :|
[TBODY] [/TBODY]
Ist das nicht wunderbar einfach?

Als Schlusswort noch: diese Technik wendet man in der Regel nur auf Dominanten an, die nach ihrer Verschiebung einen Halbton über ihrem Zielakkord liegen. Funktioniert also bei allen Dominanten die einen Quintfall zur Tonika darstellen, nicht aber beispielsweise, bei einer Moll-Subdominante über der Dur-Tonika.

Viel Spaß!
 
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... aber ich finde, das ist weder "ganz von vorne", noch "wunderbar einfach", weil Du erstens mitten d''rin einsteigst, und Dein Beitrag zweitens ganz ohne praktisches Beispiel daherkommt.

So ist es wieder nur eine weitere Theorielektion mehr, die die Welt nicht gebraucht hat, weil sie in dieser Form (!) mur totes Wissen darstellt.

Ist aber lediglich meine Meinung ... vielleich irre ich mich ja auch, und Dein Beitrag eröffnet irdendwem gerade ganz neue Welten ...

Lg
Thomas
 
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... aber ich finde, das ist weder "ganz von vorne", noch "wunderbar einfach", weil Du erstens mitten d''rin einsteigst, und Dein Beitrag zweitens ganz ohne praktisches Beispiel daherkommt.

So ist es wieder nur eine weitere Theorielektion mehr, die die Welt nicht gebraucht hat, weil sie in dieser Form (!) mur totes Wissen darstellt.

Ist aber lediglich meine Meinung ... vielleich irre ich mich ja auch, und Dein Beitrag eröffnet irdendwem gerade ganz neue Welten ...

Lg
Thomas

Du hast Recht, ich steige hier mittendrin ein - und das ist Absicht. Ich möchte nicht aus jedem kleinen Tutorial einen kompletten Musiktheoriekurs machen. Die Zielgruppe sind diejenigen, die sich schon ein wenig Intervallen und Funktionen auskennen. Praktische Beispiele sind für diese auch drin.

Danke für deinen Input, schade, dass dir mein Beitrag nichts sagt. :)
 

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