UAD Paradise Guitar Studio (alle UAD Ampsims und noch mehr in einem Plugin)

  • Ersteller Ersteller abolesco
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  • #22
Ich nutze es in Apple MainStage und muss sagen: noch nie so einen guten Sound gehabt. Dagegen können sich die sehr guten Neural DSP Plugins auch nicht behaupten. Bin extrem zufrieden. Gamechanger? Nein…
Ein gamechanger wäre für mich ein Plugin das es schafft das berühmte „Amp in the Room“ Gefühl zu bringen.
 
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  • #23
Ein gamechanger wäre für mich ein Plugin das es schafft das berühmte „Amp in the Room“ Gefühl zu bringen.
Dann probiere doch mal TH-U aus, die haben seit kurzem ein neues Feature (A.I.R.)* was das bewirken soll.
Damit flattern einem zwar auch nicht die Hosen weg, aber es ist - wenn aktiviert - räumlicher klingender als Paradise. Im Mix würde ich es deaktivieren, zum üben ist es okay.

* The result is a more three-dimensional, realistic tone that feels alive and “in the room,” not just inside your headphones. (Overloud)
 

  • #24
Das ist auch das was mich an der ganzen Modeling Sache nervt. Jeder kann irgendwas in irgendeiner Nische, die die andere Software nicht kann.
 
  • #25
Ich habe mir zwar ein nette UA Interface gegönnt und auch mal einiges von UA ausprobiert, aber klanglich ist das für mich ähnlich wie meine ToneX Captures, dir mir z.T. sogar deutlich besser gefallen. Wobei die UA Dinger schon nicht übel sind.

Ich werde nichts mehr verwenden, was so eine bescheuerte iLok Software auf meinen Rechnern erfordert und auch keine Software, die erstmal nach Hause telefoniert und fragt, ob sie denn auch funktionieren darf.

Sämtliche Software von UA hat bei mir erstmal Hausverbot bekommen. Die Festplatte wurde gründlich geputzt. ;-)
Wir wollen schließlich möglichst sauber in das neue Jahr starten.
 
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  • #26
Von meinen 33 UA-Plugins benötigt nicht mal eins iLok und die Luna-DAW auch nicht. Mein UA Volt 2 auch nicht.
:nix:
 
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  • #27
Ich glaube spark selbst braucht ilok. Mir egal. Bisher hat es immer tadellos funktioniert.
 
  • #28
Luna wollte bei mir ebenfalls iLok und bei jeder Nutzung eine online Verifizierung der Lizenz. Lief auch meinem Mac erst nach einer dedizierten iLok Installation. Das passt mir nicht.

Das Volt läuft hingegen völlig unabhängig von irgendeiner Software. Damit bin ich höchst zufrieden.

Hat jetzt aber nichts mit der klanglichen Qualität der UA Plugins zu tun. Wobei sich mir deren oft gelobte besondere Qualität jetzt auch nicht wirklich erschlossen hat. 🙃
 
  • #29
Luna wollte bei mir iLok!
Davon abgesehen ist es gleich zweimal komplett abgestürzt. Auch super.

Wie gesagt, das Volt ist da völlig unabhängig.
Einmal installierte Plugins in Logic oder GarageBandscheinen auch unproblematisch zu sein.
 
  • #30
Ich habe mir zwar ein nette UA Interface gegönnt und auch mal einiges von UA ausprobiert, aber klanglich ist das für mich ähnlich wie meine ToneX Captures, dir mir z.T. sogar deutlich besser gefallen. Wobei die UA Dinger schon nicht übel sind.

Exakt das ist mein Zwischenfazit.

UAD Paradise klingt hervorragend. Es reagiert auch sehr anschlagsdynamisch, allerdings spüre ich da eine deutlich größere Latenz als bei Tonex.

Die Roundtrip-Latenz meines Systems liegt laut Anzeige bei 5,2 ms, Tonex fügt da angeblich noch etwa 0,5ms hinzu, Paradise angeblich ca 2ms . Ich habe das Gefühl, dass es insgesamt tatsächlich mehr ist, denn ich spüre das schon. Ich hatte mal den Vergleich mit einem digitaldelay auf 100 Wet gemacht, da habe ich das erst ab 8ms gespürt.

Mit Tonex ist es gerade noch OK, mit dem UAD Paradise nicht. Insbesondere wenn ich dort Overdrives vor dem Amp nutze, wird es für mich unspielbar. Der Unterschied kommt mir deutlich mehr vor, als die angezeigten 1,5ms zwischen UAD und Tonex.

Und: Die sehr sehr guten Ampsounds kriege ich mit Tonex ebenso gut hin.

Bei UAD sind hingen die Delay und Reverb-Effekte brilliant. Die in Tonex sind qualitativ meines Erachtens auch teilweise überraschend gut, aber viel weniger expressiv (halt eher Brot und Butter-Sounds).

Ich war kurz in Versuchung für 95 € zuzugreifen, habe mich aber vorerst dagegen entschieden. Wenn dann würde ich es für die exzellente Delay und Reverb-Sektion holen, die alleine das Geld wert ist (und auch mit EInzelplugins schon teurer wäre).

Ich habe die allerdings schon als Hardware und habe irgendwie keine Lust für einen Algorithmus den ich bereits erworben habe, nochmal zu zahlen. Wäre natürlich nett, wenn man als Eigentümer des Golden Reverb bspw. die entsprechenden VST dazu bekäme.
 
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  • #31
Insofern nehme ich eben zu 95% echte Amps auf.

Aus diesem Grund stellt sich mir die Frage, ob denn mit Plugins alles wirklich im tatsächlichen Projekt aufgenommen werden muss. Die Gitarren könnten ja auch als vergleichbare Spur wie mit deinen Live Amps in einer eigenen "Datei" aufgenommen werden und dann als WAV in das Projekt kommen. Dort könnte mit der Spur dann das passieren, was du auch mit der Amp eingespielten Gitarrenspur machst.

=> sobald man sich auf "das ist die aufgenommene Gitarre" festgelegt hat, würde man die Ampsim - genauso wie den real Amp - nicht mehr benötigen ...

Oder habe ich da einen Denkfehler?

Gruß
Martin
 
  • #32
[...]Oder habe ich da einen Denkfehler?[...]

Das ist m.E. schon zu kompliziert gedacht.

Wenn die Projektgröße das Problem ist, rendert man einfach eine Stereospur des vorhandenen Projektes und mutet die restlichen Spuren. Dann geht die Prozessorlast für den Rest auf null.

Für das reine Mixing ist dann die Latenz in der Tat egal. Man muss aber irgendeinen Weg haben, beim Einspielen zumindest einen ähnlichen Sound auf dem Monitor zu haben.

Auch wenn es fraglos funktioniert, den Ampsound erst in der Produktion festzulegen finde ich schon, dass da auch mal Feinheiten verloren gehen können. Denn als Gitarrist passt man sich dynamisch ja auch an den konkreten Ampsound an. Gerade bei Edge of Breakup Sounds finde ich es schon sehr sinnvoll, auch wirklich den Amp (oder etwas sehr ähnliches) beim Einspielen auf den Ohren zu haben, der nachher auch im Mix tönen soll.

Ich habe grundsätzlich den Anspruch an Plugins, dass diese zumindest Solo genutzt "live" spielbar sind. Etwas höhere Prozessorlast an sich stört mich hingegen weniger.
 
Grund: Vollzitat Vorpost reduziert
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  • #33
Das ist auch das was mich an der ganzen Modeling Sache nervt. Jeder kann irgendwas in irgendeiner Nische, die die andere Software nicht kann.

Natürlich versuchen die Anbieter unique selling points für ihre Produkte zu finden und die auch entsprechend zu vermarkten.

Aber wenn man mal ehrlich ist: Das die aktuellen Produkte zu wenig Auswahl und Vielfalt bieten würden, kann man meines Erachtens kaum behaupten.
 
  • #34
Also ich habe beim UAD Paradise auch zugeschlagen. Eine große Latenz habe ich nicht feststellen können. Da ich zur Zeit meine ganzen VST-Amps mal ausprobiere, die ich früher nicht benutzt habe, weil ich die einfach falsch betrieben habe kann ich vergleichen.
Zur Zeit habe ich in Gebrauch Genome 2.0, Bogren MLC und einige OneKnobs, UAD Paradise.

Im Vergleich mit meinem Kemper Amp und mit meinen Modelern von UA konnte ich beim Spielen keine größere Latenz feststellen. Dabei habe ich den Hardware UAFX Dream, mit dem PlugIN im Paradise verglichen.

Im Paradise kommt man meiner Meinung nach sehr schnell zum guten Ergebnis. Wie auch die entsprechenden UAFX Pedale bieten sie eine hervorragende Qualität die sich nicht hinter den genannten Mitbewerbern verstecken braucht.
Ich habe auch schon Aufnahmen versucht mit den UAFX Pedalen und mit den selben Amps im Paradise. Ich glaube nicht das man da große Unterschiede hört.

Ganz im Gegenteil: Beim Genome 2.0 ist ein "Transposer" in der Software vorhanden. Bei -2 getestet und mit -12 für einen Basssound habe ich das Gefühl, dass da weniger Latenz ist als z.B. bei meinem Kemper Amp, oder beim KMA Geminus (Double Tracker).

Liegt vielleicht auch an der sontigen Ausstattung. Ich habe letztes Jahr einen neuen Studiorechner eingerichtet. Und auch RME Fireface ist jetzt nicht für hohe Latenzen bekannt. An was es liegt das manche hoche Werte haben kann ich nicht sagen.

Zumindest war ich schwer beeindruckt.
 
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  • #35
Liegt vielleicht auch an der sontigen Ausstattung. Ich habe letztes Jahr einen neuen Studiorechner eingerichtet. Und auch RME Fireface ist jetzt nicht für hohe Latenzen bekannt. An was es liegt das manche hoche Werte haben kann ich nicht sagen.

Bei Latenzen gibt es auch unterschiedliche Empfindlichkeit.

Ich habe ebenfalls ein fireface, allerdings noch ein altes 400 mit firewire. Da kommt ich minimal auf eine gemessene rtl von 3,9 ms.

Das UAD Plugin erzeugt nochmal eine Latenz von 1-2 ms (je nach Nutzumgsumfang).

Ich meine das zu spüren. Ich hatte das auch nicht erwartet, ich dachte bisher, dass ich bis 8 ms RTL insgesamt kein Problem habe. Nicht unspielbar oder prinzipiell schlecht spielbar, aber bei exakten Parts eben gefühlt etwas lockerer hinter dem eigentlichen Knack. Mit den 5,9 ms RTL meines "alten Interfaces" fand ich es wie geschrieben bei Nutzung der Overdrives schon als kaum noch spielbar.

Mit dem aktuellen Fireface UCX - falls Du das hast - kommst Du vielleicht knapp unter 3ms+ Plugin Latenz?
 
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