Übe-Pause

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Guten Abend,

in der Nacht zum Sonntag werde ich 14 Tage verreisen. Das bedeutet auch: 14 Tage nicht üben können.
Wie "schädlich" ist das für eine Anfängerin wie mich?
Verlernt man dann alles wieder, tut es einem womöglich sogar gut (immerhin träume ich schon manchmal, wie eine Melodie zu spielen ist) oder könnte man sich irgendwas vornehmen, wozu man kein Instrument braucht?

Hat da jemand Erfahrungen oder eine Idee?
 
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Eigentlich sollte es kein Problem geben. 14 Tage Pause sind nicht besonders viel, also genieße die Reise und gehe dann wieder frisch ans Werk.
Wenn Du magst, könntest Du deinen Kenneth Baker Band mitnehmen und ein paar Minuten am Tag Notenlesen üben.

Gruß Claus
 
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Mentales Üben: Tonleitern, Arpeggien, Dreiklangsumkehrungen, Stücke die man gerade spielt etc., im Kopf durchgehen, mit Fingersätzen, Dynamik usw. Auch singen dabei, z.B. Kadenzen Singen.

Viele Grüße,
McCoy
 
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Vielen Dank. Mentales Üben ist eine gute Idee, das werde ich versuchen. Bloß dazu Singen ist schlecht, denn ich singe zwar gern (und laut), aber falsch und seit man mir Schilddrüse entfernt hat, treffe ich die Töne noch weniger als vorher. Das ist ja ein Grund, weshalb ich lieber spielen(lernen) möchte 😉

@Claus In meinem Kenneth-Baker-Band steht bei ziemlich jeder(!) einzelnen Note klitzeklein die Bezeichnung und welcher Finger empfohlen wird. Wenn das Heft auf meinem Notenständer liegt, kann ich das trotz Brille nicht lesen, sehe jedoch gut, wo die Note auf den Linien sich befindet und was sie demzufolge für eine ist.
Gezielt üben werde ich für's weitere mal die oberen Töne jenseits vom hohen f'' (oder so rum? "f), da muss ich immer noch zu viel überlegen.

Was mir hilft, so dass es manchmal - phrasenweise - wie im Schlaf läuft , ist die Finger einfach hoch oder runter laufen zu lassen. Auch wenn die Töne nicht direkt nebeneinander sind, funktioniert das, teilweise wenigstens.
Wenn ich rational vorgehe und mir alles bewusst mache, was ich tun will, ist viel mehr Krampf.
 
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Gezielt üben werde ich für's weitere mal die oberen Töne jenseits vom hohen f'' (oder so rum? "f), da muss ich immer noch zu viel überlegen.
Eben, das ist reine Übungssache - oft erfordert auch das Lesen im Bass-Schlüssel etwas Aufmerksamkeit.

Was mentales Üben betrifft, da kann ich mich noch daran erinnern, wie ich mir irgendeine der Stammtonbezeichnungen gedacht habe (c oder d, e f, g a, h) und mir die Note dann im System eingezeichnet vorgestellt habe. Mit Verlassen der Komfortzone der kleinen und der eingestrichenen Oktav spürt man wahrscheinlich, dass es zunächst einige Konzentration erfordert. Einfacher und ebenfalls nützlich ist das stille Aufsagen der Tonarten im Quintenzirkel - Namen und Vorzeichnung - sowohl aufsteigernd (Uhrzeigersinn C, G, D, A...) als auch in fallenden Quinten (kadenzielle Bewegung C, F, Bb, Eb...).

Baker kenne ich nicht, er war mir nur eingefallen, weil Du davon berichtest hast. Geeignetes Material steht bei vielen Online-Notenhändlern bereit. Einfach einen der naheliegenden Autorennamen (Sandra Labsch, Valenthin Engel, Elisse Milne, John Kember, William Gillock, Martha Mier usw.) wählen und schon kann es mit der Notenvorschau losgehen (Suchmaschine - Bildersuche). Zumindest Milne, Kember, Gillock und besonders Mier legen die Latte auch schon mal höher, teilweise bieten sie Spielstücke, die bis zum Ende der Unterstufe oder einzuordnen sind.
Dadurch sieht man immer wieder Neues und entdeckt vielleicht auch Ausgaben, aus denen man gerne spielen möchte. Oft genug gibt es auch YT-Vidos mit Notenvorschau, z.B. bei Julian Lambert und der Hampstead Piano Academy.
labsch.jpg
Sandra Lasch, Sitting under a Tree

Gruß Claus
 
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Hat da jemand Erfahrungen oder eine Idee?
Da passiert überhaupt nichts schlimmes.

Wenn Du Bock hast, mach was von den mentalen Übungen oben.
Wenn nicht, auch gut. Ich hatte schon Pausen von Monaten.

Manchmal ist eine Übepause auch ganz gut. Hauptsache Du fängst danach wieder an ;)
 
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