Übungsverstärker, günstig... Dean Bassola 10?

von Coyote, 19.09.06.

  1. Coyote

    Coyote Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #1
    hab vor kurzem angefangen neben E-Gitarre auch Bass zu spielen (hat sich durch die erfolglose Suche nach einem Bassisten in meiner Band so ergeben) und krieg jetzt auch endlich meinen ersten eigenen Bass (Dean Signature Demonator CBK - *freu*)
    Im Proberaum steht auch schon länger ein Verstärker... nur würd ich mir jetzt auch gern für zu Haus was zum üben holen, weil das bisher so ohne nicht das wahre war (was wohl aber auch am schlechten Bass gelegen hat, den ich mir geliehen hab)
    ... und zwar dachte ich da gerade an nen Dean Bassola 10, wo der doch schon so günstig ist (50€) und ich ja jetzt auch nen Dean Bass spiele (wobei das ja letztendlich auch egal ist^^)...
    Frage ist nur, ob das Teil auch n bischen was taugt... im Gitarrensektor findet man zu dem Preis z.B. nur Müll... und bevor ich mir Müll kauf mach ich lieber n klein wenig Schulden bei den Eltern oder warte einfach n Weilchen... wenn ihr Alternativen habt, gerne... aber bitte nicht alzu teuer, soll wirklich nur für zuhause sein...
     
  2. bullschmitt

    bullschmitt Registrierter Benutzer

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  3. schalampi

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    Erstellt: 19.09.06   #3
    WEnn du noch einen findest Peavey Microbass.

    OT: Seit wann gibt es die nicht mehr?
     
  4. nookieZ4

    nookieZ4 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #4
    Ich würde dir da eher diese hier empfehlen. Sind imho im Preis-Leistungsverhältnis kaum zu schlagen als Übungscombo!

    Aber um mal auf deinen Schuldenvorschlag zurückzukommen: In welcher Größenordnung würde sich dieses Darlehen bewegen?
     
  5. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.09.06   #5
    Je nachdem, wer Dir die Auskunft gibt, gibt es keinen Amp unter 100€ oder unter 500€ oder unter 2000€, der was taugt. Wenn Du selbst der Meinung bist, dass alle billigen Gitarrenamps nichts taugen, dann wird Dich sicherlich der kleine Dean völlig enttäuschen.

    Im Prinzip kann man davon ausgehen, dass ein einfacher Gitarrenamp (einkanalig, ohne Effekte) immer billiger ist, als ein vergleichbarer Bassamp. Das liegt einerseits daran, dass für die Verstärkung von Bassfrequenzen meistens größe Lautsprecher und mehr Leistung benötigt werden. Gitarren kommen mit leistungsschwachen "Mitteltönern" aus. Als Faustregel kann man ansetzen, dass der Bass die 2 bis 3-fache Leistung der Gitarre benötigt, um auf eine ähnliche Lautstärke zu kommen.

    Ein Übungsamp, der eigentlich alle Ansprüche von Bassisten erfüllt, ist der Roland Cube 30B. Das Ding ist aber nicht bandtauglich, sondern nur eine sehr geile Lösung für zu Hause. Der relativ hohe Preis in der Leistungsklasse kommt daher, weil es sich eben nicht um einen einfach Amp handelt. Wenn´s auch ohne Amp-Simulationen oder Effekte geht, kann man auch für um 150€ einiges erreichen.

    Aber wenn es nur darum geht, beim Üben den Bass deutlich hörbar zu verstärken, dann reicht grundsätzlich auch der kleine Dean. Mir persönlich würde das Teil eigentlich ausreichen. Schade finde ich nur, dass die Kiste keinen CD- Input hat. Gerade für´s Üben finde ich das sehr praktisch.
     
  6. Raven-Lady

    Raven-Lady Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #6
    Also für zuhause zum üben würde ich ein Gebrauchtes Amp holen. Dann hast Du mehr Leistung für den gleichen Preis! :great:
    Also Behringer macht auch gute und günstige Amps. Zum üben reicht das völlig aus!

    Greetz: Raven-Lady
     
  7. DrahtEsel

    DrahtEsel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #7
    ich habe mir letztens diesen Crate BT-15 Bass Combo für zu Hause gekauft.
    Also nur zum Üben reicht er mir persönlich aus. Mir war wichtig, dass er schön klein und handlich ist. Allerdings hat er nicht wirklich Tiefgang, klingt alles recht mittig. Aber wie RAUTI schon sagte, wenn es nur darum geht den Bass gut hörbar zu machen dann reicht der kleine völlig aus. Man kann auch einen CD-Player und Kophörer anschließen. Bei einem halbwegs passabelen Kopfhörer hat man auch einen recht guten Sound.

    Ansonsten, Abhilfe hab ich mit meiner Sansamp-DI Tech 21 Sans Amp Bass Driver DI schaffen können. Damit kann man dem kleinen 8"er schon wesentlich mehr Bässe entlocken.:great:

    EDIT:
    btw. kann mir mal einer verraten warum so ein kleiner Basscombo von Hause aus nicht so tiefe Bässe bringt wie ein Subwoofer gleicher größe, der aber Tiefgang ohne Ende zu haben scheint???
     
  8. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.09.06   #8
    Bei dem gleich großen Subwoofer handelt es sich um ein HiFi-Gerät oder sowas? Diese System haben Lautsprecher mit einer weichen Aufhängung, die prinzipbedingt tiefer runter gehen. Allerdings ist dafür der Wirkungsgrad im Vergleich zu Musikerlautsprechern bescheiden. Die Impulsfestigkeit ist außerdem eher mau.
    Weiche Aufhängungen reißen bei der Bearbeitung mit der Signaldynamik eines Live-Instruments einfach ab, usw.
     
  9. e-R@Z0r

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    Erstellt: 19.09.06   #9
  10. schalampi

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    Erstellt: 19.09.06   #10
    siehe post #3

    Seit wann gibt es den nicht mehr? Ich find ihn im Internet nicht mehr und mein Musikladen meines Vertrauens hat den auch nicht mehr... Sehr geiles Teil finde ich.
     
  11. DrahtEsel

    DrahtEsel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #11
    Hallo RAUTI,
    erst mal danke für die Antwort.
    Ja, ich dachte dabei an einen HiFi Sub und ich habe mir sowas wie Du es erklärst auch schon gedacht. Da ich aber, wie oben erwähnt, mit dem Sansamp dazwischen doch recht gute Bässe aus dem kleinen Speaker rausholen kann frage ich mich, warum der Combo das nicht schon von sich aus bietet. Man könnte ja denken, dass es bei einer Combo mit so geringen Ausmaßen generell nicht möglich wäre, aber dem ist ja nicht so.
    Liegt es vielleicht doch nur am niedrigen Preis..:confused:

    "Du häs Ahnung vun der Technik, vun der ich nix verstonn..":D
     
  12. IcePrincess

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    Erstellt: 20.09.06   #12
    Ich kann Deine Erfahrung mit dem SansAmp nur bestätigen. Ich weiß auch nicht wieso, aber er holt aus jedem Verstärker über den ich bisher gespielt habe *mehr* raus.
    Im Probenraum spiele ich Faultier inzwischen sogar SansAmp pur in die PA, weil es so besser klingt, als über den kleinen Ibanez-Verstärker, der dort rumsteht.
    Edit: Und ich zu faul bin, jede Probe 16 Kilo vier Treppen rauf und zwei wieder runter zu tragen.

    ...ich denke halt mal, daß ein Kästchen voller Schaltkreise, daß doppelt bis vier mal so viel kostet wie die hier diskutierten Amps auch noch das eine oder andere Geheimnis an Bord hat :D
     
  13. palmann

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    Erstellt: 20.09.06   #13
    Ich kann mir vorstellen, dass der Sansamp das Signal gut komprimiert und deshalb höher empfundene Lautstärken möglich sind. Ausserdem habe ich den Eindruck, dass ein Sansamp weniger einen Amp simuliert als den Sound, den man auch auf CD Produktion kennt. Also sozusagen ein ,,produzierter'' Sound, wenn man versteht was ich meine. Den Bass Sansamp kenne ich nicht, aber ich hatte den Eindruck bei diesem Ur-Gitarren Sansamp mit dem Mäuseklavier, den ein Bekannter gelegentlich noch für Overdubs benutzt.

    Gruesse, Pablo
     
  14. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.09.06   #14
    Das wird jetzt für einen moment voll OT dieses Threads, aber es bezieht sich ja doch auf Bass.

    Etwas in der Ecke hatte ich auch vermutet, ja. Am bloßen Aktiv-Signal zum Pult kann es nicht liegen, den zwischen meinem aktiven und meinem passiven Bass gibt es nicht so starke Lautstärkenunterschiede, auch nicht, wenn ich die Amp-Sim wegschalte.

    Ich verstehe exakt, was Du meinst.
    Ja, das kann gut sein. Vor allem, wenn ich berücksichtige wegen wessen Bass-Sound ich mir das Ding gekauft habe und daß ich mit der SansAmp doch an viele der bekannten CD-Sounds irgendwie rankomme, mal ganz unabhängig von Instrument und Saiten. (Was nicht heißen soll, daß ich exakt so klinge, aber für mein Gehör doch zufriedenstellend weit genug in die Richtung)
     
  15. DrahtEsel

    DrahtEsel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #15
    Naja mit diesen Simulationen hab ich generell so ein Problem.
    Wenn ich am Sansamp die, wie im Beiblatt beschriebene, SVT Einstellung einstelle dann klingt es zwar nicht schlecht aber eben auch nicht wirklcih nach SVT. Ich hab den direkten Vergleich zu meinem SVT und das klingt doch völlig anders. Vielleicht sollten die Entwicklier dabeischreiben welchen SVT-Sound sie denn genau meinen. Da gibt es ja einige Amps mit der Bezeichnung und ich denke mal, die klingen auch nicht alle gleich.
    Ähm - das würde ja bedeuten... vielleicht klingts ja doch nach SVT und ich merke es nur nicht..:confused: :screwy: :o :D
     
  16. Coyote

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    Erstellt: 20.09.06   #16
    danke schonmal... werd dann denk ich mal versuchen mir den Micro Bass von Peavy zu organisieren... hätt zwar am liebsten den Roland Cube 30 Bass (gerade weil ich auch in der Band mal Effekte, wie Flanger benutze), aber der ist momentan einfach preislich nicht drin (würd ja sonst auch nicht nach nem Bassola 10 fragen^^)
     
  17. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.09.06   #17
    Die Effekte des Cube 30B nutzen Dir doch im Bandkontext ohnehin fast nichts, da das Teil eigentlich nicht bandtauglich ist (vergleiche #5 :rolleyes: )
     
  18. Coyote

    Coyote Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #18
    richtig, aber zu Hause auch mit Effekten zu spielen, statt nur bei Bandproben macht doch schon n bischen Spaß ;)
     
  19. RAUTI

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    Erstellt: 20.09.06   #19
    Das ist wahr - und ich weiß auch genau, weshalb ich einen Cube 30B besitze!
     
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