Umgang mit tempobasierten Samples

von nightandday, 02.11.06.

  1. nightandday

    nightandday Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.06   #1
    Hallo Leute, ich verzweifle irgendwie,mit haufenweise Samplesounds,die ich auf CD habe.Es handelt sich um Samples im E-MU Format(was aber wohl relativ egal sein sollte) und benutze einen E-MU ESI 2000 Turbo.
    Ich komme einfach nicht hinter den Sinn von Samples,die auf jeder Taste in einem anderen Tempo wiedergegeben werden.Worin soll bitte der Sinn von diesen liegen?
    Etwas konkreter:
    Synthiesound mit LFO Effekt oder mit Rhythmus als zusammenhängendes Sample.
    Wie kann ich soetwas vernünftig in diversen Songs benutzen,ohne daß dieser tempounterschied zum tragen kommt?Wozu werden diese Samples ohne Ende auf sämtliche Sample CD`s gepackt und man kann sie nicht auf Anhieb vernünftig benutzen,d.h. in verschiedenen Tonlagen wiedergeben,ohne dabei nur auf einer Taste des Keyboards das richtige Tempo liegen zu haben?Mir ist schon klar,das ein Sampler nach dem Prinzip einer Bandmaschiene arbeitet und so tiefere oder höhere Töne über oder unter dem Grundsample auch auf die Geschwindigkeit wirken,aber ich verstehe nicht den Sinn,warum die CD`s damit vollgepackt sind und in Wirklichkeit kein Nutzen dahinter steht,es sei denn,man will in einer Monotonen Art Musik machen,wie es wohl doch nicht der Sinn sein kann!!
    Grüße
    Nightandday
     
  2. TritonFreak

    TritonFreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.06   #2
    Samples sind im Normalfall Rohmaterial die erst mal den eigenen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden müssen. Die Erfahrung habe ich jedenfalls gemacht.

    ganz einfacher Grund: stell dir vor du hast einen gesampelten Klavier-Sound.
    Der muss ja zwangsläufig auf jeder Taste einen anderen Ton spielen, sonst kannst du den Sound gar nicht richtig nutzen. Eine weitere Erklärung hast du dir mit der Bandmaschine selbst gegeben. Durch das langsamere abspielen, erklingt der Ton tiefer.

    In der Regel sollte jeder Sampler, gerade wenn man z.B. mit Loops arbeitet, die Möglichkeit bieten die vorliegenden BpM verändern zu können (stretch/slice) ohne dass sich die Tonhöhe verändert. Oder man sollte zumindest hinterher wieder pitchen können.


    BEATZ !!

    Der Mig
     
  3. nightandday

    nightandday Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.06   #3
    Ja,ist mir schon irgendwie klar, daß ich bei selbsterstellten Samples diese Arbeit zu tun habe.Aber warum ist das auch bei teueren gekauften original CD`s von sämtlichen Anbietern so?
    Mein ESI hat natürlich auch solche Time Stretch(Time Compress) und Pitch Shift Funktionen,aber irgendwie komme ich da nicht dahinter(trotz Beschreibung,aber eher dürftig...):mad:
    Kann mir jemand vielleicht ´ne Tutorial Literatur in der Richtung empfehlen, oder aus persönlicher Erfahrung Tips geben?
    Muss ich da mühsam jeden einzelnen Ton auf das selbe Tempo bzw. die Pitch Höhe bringen,da ist man ja für einen Sound locker nen Tag beschäftigt,denke ich?

    Und wie mache ich das mit dem Sample placing?mein E-MU will immer die 3 Faktoren genannt haben: 1) Grundton des Samples 2)von Ton 3) bis Ton .Es gibt zwar auch die Option - alle Tasten ,aber wenn ich das nehme und z.b. Grundton C2 von C2 bis C6 angebe,habe ich irgendwo immer eine totale Oktavverschiebung in der Reihenfolge drin,die nicht das eingestellte wiederspiegelt!Irgendwie ist da auch bei Abschnitt für Abschnitt erstellten Sounds immer ein Sprung in der Folge(von hoch ansteigend auf tiefer z.B. Oder muss ich dies bei schon über die gesamte Tastatur plazierten Samples nicht mehr machen,wenn ich das Tempo auf jeder Taste angleichen will?
    Wäre natürlich das Beste jemanden zu finden, der auch mit E´MU`s Erfahrung hat,denke mal,das ist dann der einfachste Weg....
    Bin natürlich auch weiterhin für jeden brauchbaren Hinweis dankbar.

    Keep on turning these knobs :great:
    nightandday
     
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