Umstieg in die Digital-Welt

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Roki1954

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Hallo zusammen,

irgendwann kommt wohl jeder mal an den Punkt, wo er sich entscheiden muss, ob er weiter am Analog-Pult und div. 19"-Zeugs rumschruben will oder den Sprung ins Digital-Zeitalter endlich wagt. Mittlerweile erscheint mir die Kandidaten-Auswahl ziemlich unübersichtlich und ich hoffe ein bisschen auf Eure Tipps und Hinweise.

Hier kommen erst mal ein paar wichtige Fakten aus dem PA-Fragebogen:

Über mich / uns:

Bisher einige Jahre Erfahrung mit Beschallung. Anfangs für die eigene Band durch "learning by doing" und etwas Literatur, später auf Empfehlung auch für andere Bands und ganze Veranstaltungen mit versch. Künstlern. Fast immer mit eigenem Material.
Nach einer längeren Pause habe ich jetzt wieder eine eigene (5-Mann-)Band. Ich (Voc. + Git.) werde wohl meistens selbst von der Bühne mischen, größere Gigs (dann mit Tonmensch) sind noch nicht in Aussicht.

1.) Anwendung

a) Musikart:
Livemusik (Band)
Stil: __Rock-Oldies-Cover (60er/70er)

Bandbesetzung / was soll über die Anlage gehen:
5 Mann: 3x Voc., 2x E-Git, 2x A-Git., Bass, Keyb., Dr.

---Rest entfällt----

2.) Budget
erwünscht: bis 1.600 €_
absolutes Maximum: ____

3.) Vorhandenes PA-Equipment (Typenbezeichnung nicht vergessen):
für kleinere Gigs: Mid/Hi: RCF 412, Sub wird ggf. dazugemietet,
Monitore: 3x aktive 12"/1"-Boxen versch. Marken
für größere Sachen: wird PA gemietet od. v. VA gestellt

4.) Klangliche Ansprüche:
[ ] sollte halt zum Proben reichen
[X] sollte klingen
[ ] sollte exzellent klingen (Bemerkung: gehobenes Budget vorausgesetzt!)

5.) Zukunftsfähigkeit:
---entfällt---

6.) Zustand des zu kaufenden Equipments:
[ ] neu
[ ] gebraucht
[X] egal

7.) Mischpult
[ ] analog
[X] digital (meist etwas komplexere Bedienung)
[ ] egal

Anzahl Mono-Kanäle:______16__
Anzahl Subgruppen:_mind. __2__
Anzahl pre-Auxwege (Monitor-Wege):___4__
Anzahl post-Auxwege (Effekte):_____mind. 2__

Sonstiges:
[X] integrierte Effekte
[ ] Meterbridge

8.) Erwünschte externe Effekte:
___

9.) Sonstiges/Bemerkungen:


Derzeit habe ich für die Band ein Mackie CR 1604 VLZ3, 2x dbx 166 xl/xs Kompr., Lexicon MPX 550, T.C. M-One, 2x Behr. FBQ 3102. Für Mitschnitte in den PC gibt's eine Presonus Audiobox 1818VSL und ein Behr. ADA-8000.
Mehr muss ein Digi-Pult eigentlich nicht können (naja, das eine oder andere zusätzliche Feature würde ich nicht ablehnen... ;) )

Gestern war ich bei einem Händler, der mir vom Presonus (16.0.2 u. 16.4.2) ziemlich vehement abgeraten und sehr begeistert das Line6 Stagescape vorgeführt hat. Allen&Heath und Soundcraft waren auch toll, liegen aber leider über meinem Budget. Behringer führt er leider nicht.
Ich schleiche nun die ganze Zeit um folgende Kandidaten rum:
Behringer X 32 Producer
Behringer X 32 Compact
Behringer X 32 Rack
Line 6 Stagescape
QSC Touchmix 16

Presonus kommt auch deshalb nicht in Betracht, weil es nur einen Firewireanschluss hat und ich gerne Live und im Proberaum (über USB) mitschneiden möchte.
Obwohl das Line6 schon sehr nach Gameboy aussieht, wäre es schön kompakt und kann (glaube ich) alles, was wir so brauchen.
Das Behringer Producer hat wenigsten noch ein paar Fader.
Wenn ich es richtig verstanden habe, kann bei den Behringers jeder Musiker seinen eigenen Monitormix auch ohne Smartphone machen kann - mit dem Powerplay P-16 M. Das finde ich schon gut!
Ein Ipad habe ich nicht. Wäre aber beim Kauf eines X32-Rack noch finanziell machbar. Überhaupt sind wir eine "Alt-Herren-Rock-Band". Keiner besitzt ein Ipad od. Iphone, geschweige denn, er kann damit umgehen.:D

Könnt Ihr damit etwas anfangen und evtl. einen Tipp geben, ich welche Richtung ich mich orientieren sollte?

Vielen Dank schon mal im Voraus!

Allen noch ein gutes Neues Jahr.
kiroy


PS:
@livebox, ich hoffe, Du bekommst keinen Heulkrampf, wenn Du hier vom Stagescape liest! :D
Ich entschuldige mich schon mal vorsorglich und ganz offiziell! ;)
Ich verspreche, ich mach's wieder gut...
 
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nachdem was ich so gelesen habe rate ich dir zu einem Pult das mit Fader ausgestattet ist. Nur mit einem Tablet zu mischen braucht schon etwas Übung und kann eventuell zu Frust führen. Das gilt auch für die Line6 und QSC Varianten.
Meine Kanditaten wären bei 16 Kanälen das Presonus 16.4.2 (das 16.0.2 hat ja nur 12 Mikroeingänge), das X32 Producer oder, auch wenn etwas über dem Budget, das Qu-16. das X32 Compact hat zwar Vorteile wie Kanaldisplays(Scribble Scripts) und mehr Regelmöglichkeiten ist aber auch nicht mehr so platzsparend.

Rein von der Flexibilität ist das X32 ungeschlagen und darüber hinaus schenkt es den Alternativen auch Soundmäßig nix. Die Remotebedingung ist beispielsweise mit jedem derzeitig gängigen Betriebssystem( Windows, MacOs, Linux, IOS oder Android) möglich und ist auch als einziges der genannten Pulte erweiterungfähig. Die Rackvariante ist an sich die Selbe nur mit einem extrem reduzierten Satz an Bedienelementen wodurch man auf die Bedienung mit PC oder Tablet angewiesen ist. das X32 Compact hat zwar Vorteile wie Kanaldisplays(Scribble Scripts) und mehr Regelmöglichkeiten ist aber auch nicht mehr so platzsparend.

Das Presonus hat seine Stärke in der Einfachheit der Bedienung. da gibts fast keine Stolpersteine, wenn man einfach nur einen Mix machen will, kein Routing, keine Layer ode ähnliches. Die Nicht-AI Variante benötigt aber für die Remotebedienung zwingend einen Zusätzlichen Computer um die Netzwerkverbindung herstellen zu können. der kann allerdings dan auch gleich für den Mitschnitt verwendet werden. Das Firewire-Kabel sollte man nur nicht abziehen, das produziert unschöne Knacksgeräusche.

Das Qu-16 kenn ich nicht so gut, kann aber do viel dazu sagen, dass es durchaus den Aufgaben mehr als nur gewachsen ist. Ausserdem ist es derzeit das einzige Pult mit dem man direkt, ohne extra Computer, auf ein Speichermedium Mehrkanalaufnahmen machen kann. Soweit ich weiss gibt es von A&H auch eine Personal Monitoring Lösung (ME-1 heisst die, glaub ich), vergleichbar mit den PM16 von Behringer.
 
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Hi,

mit dem Line6 hab ich Erfahrung. In einer meiner Bands benutzen wir das ab und an, wenn wir nicht über meine eigene PA spielen, die ichd ann auch bediene. Wir haben zwei komplette Anlagen und benutzen jeweils die, die räumlich näher am Gig lagert, sofern vor Ort keine steht. Dabei mischen wir uns dann auch selber von der Bühne aus, bzw. ich halte mich da weitestgehend (d.h. über meinen eigenen Monitorsound hinausgehend) raus, wenn wir nicht meine PA nutzen, sondern das macht ein Bandkollege, der regelmäßig dran verzweifelt...

Ich finds extrem nervig, damit zu mischen. Der Grund dafür ist ganz einfach: es ist zu abstrakt! Klar, diese virtuelle Bühne mit rumschiebbaren Musikersymbolen usw. sieht auf den ersten Blick toll und modern aus, aber das ist halt eine weitere Abstraktionsebene zwischen dir und dem Sound. Wenn man (so wie ich) von Fadern und Potis kommt und weiß, wie der Signalfluss in einem Mischpult funktioniert, dann dauerts ne ganze Weile bis man sich auf der virtuellen Bühne zurechtfindet, weil eben nichts da ist wo du's erwartest, bzw. weil es die Orte, wo du etwas erwartest, einfach nicht gibt.

Beispiel: Wie ändere ich jetzt den Gitarrenpegel auf meinem Monitor?
Konventionelles Digitalmischpult, bei mir ein Qu-16: meinen Mix auswählen (ist immer Mix 2), entsprechenden Fader schieben. Fertig. Am iPad gehts genauso.
Line6: auf "Monitor" drücken, am Display auf den eigenen Monitor tippen (und das bloß nicht vergessen, damit man nicht den Kollegen ihre Einstellungen kaputtmacht), in der Liste suchen, welcher Poti für die Gitarre verantwortlich ist, dran drehen. Find ich umständlich und langsam. Mittlerweile gibts wohl auch eine Faderbank, wo man dann ebensolche schieben kann, aber trotzdem...

Das ist sicher Geschmackssache, wir ärgern uns aber jedes Mal über die Langsamkeit der Bedienung. Oft steht mein Bandkollege minutenlang vorm Mixer und wundert sich, warum XY jetzt nicht funktioniert. Mein Qu-16 finde ich viel intuitiver und einfacher/direkter bedienbar.

Vielleicht hilft dir das ja.

Grüße,
shib
 
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Roki1954

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Hallo und guten Morgen!

Erst einmal vielen Dank für Eure ersten Antworten.

nachdem was ich so gelesen habe rate ich dir zu einem Pult das mit Fader ausgestattet ist....
Ja, ich denke auch, dass es wohl auf ein Pult mit richtigen Fadern hinauslaufen wird.

... Vielleicht hilft dir das ja.
Aber ja! Sehr sogar.

Ich tendiere schon auch stark zu einem Pult mit Fadern (X-32 Producer), andererseits fand ich das Line6-Spielzeug auch irgendwie "putzig". ;) Das kann übrigens auch direkt Mehrspuraufnahmen auf USB-Stick oder-HD machen.
Wie gesagt, fällt Presonus leider durch, wegen fehlendem USB-Anschluss (da habe ich ein gutes Gebraucht-Angebot für ein 16.4.2). Das Qu-16 ist leider etwas zu teuer, sonst wär's ganz klar mein Favorit. Am übersichtlichsten fand ich ja das Soundcraft Si, wenn die Fader in unterschiedlichen Farben leuchten, je nach Funktion. Schön! Aber eben leider zu teuer.

Schön wär's, wenn man alle Pulte mal in Ruhe daheim ausprobieren können, damit man sieht, welches einem am besten liegt. Wenn ich das mache, habe ich es mir aber mit Herrn Thomann wahrscheinlich verscherzt. :redface:

Ich habe noch nicht ganz kapiert, welche Einschränkungen man beim X-32 Producer hinnehmen muss, z. B. gegenüber anderen Pulten. Weniger Eingänge/Ausgänge, klar, weniger Fader, auch klar. Sonst ist alles etwa gleich?

Ich freue mich über weitere Tipps, Hinweise und Erfahrungen. ;)

Eine schöne Woche!
kiroy


PS:
Ach, noch 'ne Frage:
Kann man eigentlich ein X-32 (Rack?) "irgendwie" z. B. mit einem Behringer BCF 2000 steuern? Evtl. auch über einen PC? Also z. B. BCF -> PC -> X-32. Oder ist das totaler Quatsch?
 
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Also das Producer Pult hat 16 Mic- und 6 Line-Eingänge sowie 8 XLR- und 6 Klinkenausgänge, allesamt Symmetrisch, nur die Aux5-6 In und Out sind auch als unsymmetrische Chinch-Anschlüsse ausgeführt. Das Rack und Compact verfügt über die Selben Anschlüsse. Nur das 'große' X32 hat 32 Miceingänge und 16 XLR Ausgänge. Allerdings lassen sich die kleineren bez. Anschlüsse auf die volle Anzahl erweitern, mittels einem zweiten X32 oder einer S16 Stagebox. Vor allem fie Kopplung von zwei X32 ist interessant, da man damit z.B. 38 Eingänge hat aber auch uber zwei Mixengines, eine für FOH und eine für Monitor, verfügt. Das kann man soweit treiben, dass jeder Musiker sein eigenes Core hat um seinen individuellen Monitorsound zu erzeugen. Naja, man kann auch übertreiben.
Verzichten muss man beim Producer auf einige Bedienelemente, wie benutzerdefinierte Encoder, Bussend Encoder, Szenensteuerung, aberauch auf die Kanalanzeigen, die schon recht praktisch sind wenn man mehr als 16 Kanäle braucht. Denn die wechseln ihre Anzeige je nach ausgewähler Faderebene.
Übrigens kann man seit den letzten Firmwareupdates auch 16 Eingänge gleichzeitig suf die beiden Faderbänke legen. Somit bekommt man ein Layout wie z.B. beim Qu-16 hin.

Bez. BCF2000. Ja das geht in Kombination der PC Software X32-edit. Man kann auch die Mackie Control verwenden. Die verfügt über Anzeigen, die auch unterstützt werden, was leider bei der BCF in Ermangelung des Displays dann nicht geht.
 
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Hallo kiroy,

ich will hier nochmal eine Lanze für Presonus brechen und dabei insbesondere auf Deine Vorbehalte bzgl. FireWire und USB eingehen. Wenn Dir das Presonus danach immer noch nicht schmeckt, akzeptiere ich das, aber ich denke, Du solltest alle verfügbaren Informationen vorliegen haben, bevor Du eine Entscheidung triffst.

Ich komme als Ingenieur aus der PC-Welt und habe die Nächte während meines Studiums damit verbracht, PCs zu konfigurieren - damals noch mit Jumper setzen und Einträge in config.sys und autoexec.bat editieren, später durch Treiberkonfiguration etc. Entsprechenden Horror hatte ich, als ich mein damals neues Presonus 16.4.2 erstmals an einen Mac anschliessen wollte. Aber siehe da, Anschluss, automatisches Firmware-Update (ich musste tatsächlich nur mit "OK" bestätigen), einmal durchstarten, seitdem läuft es. Mit dem PC hätte ich wahrscheinlich erstmal wochenlang herumkonfiguriert. Es lohnt also, sein Presonus mit einem Mac zu betreiben, am besten ein Powerbook der Jahrgänge 2010 bis 2014. 8 GB RAM sollten es sein, der Rest ist fast egal.

Der Mac nutzt die FireWire-Schnittstelle. Diese wurde für den synchronen Datenverkehr entwickelt - ist also optimiert darauf, dass Streams von Kamera- oder Tondaten ohne Unterbrechung ihr Ziel erreichen. USB dagegen wurde für den asynchronen Datentransfer entwickelt - also mal eben ein Word-Dokument vom USB-Stick ziehen, wobei es egal ist, ob das nun eine Millisekunde oder zwei Sekunden dauert, weil der Rechner gerade einen Druckauftrag über den USB-Bus verschickt. Mit USB 2.0 und jetzt 3.0 ist das USB-Protokoll einfach nur soweit beschleunigt worden, dass man auch mal Soundstreams darüber bekommt. Dabei ist das Konzept von A&H (Festplatte direkt an Pult) noch am vernünftigsten, denn man arbeitet ohne den "störenden" Rechner dazwischen.

Bei Benutzung von Presonus mit Mac über FireWire muss man tatsächlich nur beachten, den Mac nicht zur falschen Zeit an- oder abzustöpseln, sonst friert das Pult ein (ist mir in drei Jahren zweimal passiert, aber man lernt dazu). Nutzt man nun ein anderes Pult über USB mit einem PC, muss dieser Rechner erstmal dafür optimiert werden - möglichst alle Hintergrundprozesse beenden, die den Betrieb der USB-Schnittstelle beeinträchtigen könnten. Man kann so etwas mWn in sog. Profilen abspeichern. Aber dann brauchst Du jedesmal einen anderen Login, je nachdem, ob Du den Rechner für Audio oder ganz normal einsetzt. Sowas geht immer genau im entscheidenden Augenblick schief, daher bevorzuge ich idiotensichere Lösungen.

Die Kombi Presonus - FireWire - Mac ist einfach eine runde, simple, leicht zu erlernende Sache. Viele Leute haben auf dem Presonus ihren Einstieg in die digitale Welt gemacht, und dafür sehe ich das Pult als optimal an, weil dort die analoge Denkweise zum großen Teil beibehalten wird, lediglich erweitert um ein paar digitale Schmankerl. Andere Pult sind viel freier konfigurierbar. Das ist manchmal ein Vorteil, machmal ein Nachteil, denn das heisst, dass man diese Pulte auch erstmal konfigurieren MUSS.

Dennoch, falls Du bei USB bleibst: Unter diesem Link, auf Seite 23, findest Du ein paar generelle Optimierungen, mit denen USB für Audio fit gemacht werden soll: http://www.sounddevices.com/download/guides/usbpre_en.pdf

Falls der Proberaummitschnitt in stereo ausreicht, wie wäre es mit dem Mackie DL1608 - dieses wird komplett über iPad bedient, und wenn man das iPad fest ans Gerät anschliesst, kann man damit auch Mitschnitte machen. Ansonsten alles drin, alles dran und federleicht (unter 10 kg IM CASE). Die Benutzeroberfläche ist sehr intuitiv, ich konnte nach drei Minuten rumspielen das Pult benutzen. War damals beim Presonus übrigens so ähnlich, damals fast ohne jede Erfahrung auf Digipulten.

Gruß,
Jo
 
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Socapex

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Anstatt eine Menge Geld in neues Equipment zu "versenken", würde ich das vorhandene eventuell noch um ein paar weitere Dynamics erweitern (sind auf dem Gebrauchtmakrt mittlerweile sehr günstig zu bekommen) und mit dem gepsarten Geld was sinnvolles machen!
 
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Roki1954

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Hallo kiroy,

ich will hier nochmal eine Lanze für Presonus brechen und dabei insbesondere auf Deine Vorbehalte bzgl. FireWire und USB eingehen....

Servus Johannes,

na toll. Jetzt hatte ich mich gerade damit abgefunden, dass es wohl ein X-32 Producer wird, da kommst Du daher und lässt mich wieder zweifeln! :weird: :bang:

:D Nee, Quatsch! Vielen Dank natürlich für Deine ausführliche Darstellung.
Tatsächlich wäre mir eigentlich Presonus auch sehr sympathisch, spätestens seit ich Studio One, die Audiobox und den sehr freundlichen und hilfsbereiten Service von Hyperactive für mich entdeckt habe. Deine Argumente kann ich sehr gut nachvollziehen und sie sprechen auch sehr für die Firewire-/Mac-Lösung (und damit für Presonus). Tja, da werde ich wohl doch noch ein paar Nächte darüber grübeln müssen.

Wie oben geschrieben, habe ich ja ein Angebot für ein gebrauchtes 16.4.2 (noch ohne AI) eines Kollegen. Dieser hat ziemlich genauso argumentiert, wie Du.

Mitschnitte sollten schon wieder mit mehreren Spuren gleichzeitig möglich sein, deshalb habe ich das Mackie von vornherein ausgeschlossen.


Viele Grüße
kiroy
 
eotsskleet

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Lieber kiroy!

Schau dir diese Perle doch nochmals an:


Du hast ja als erwünschtes Budget 1600Euronen angegeben aber als absolutes max. ??? ;) denk doch mal daran dass so ein Mixer bestimmt einige Jahre ein treuer Begleiter sein wird! Wenn du dir eine neue Gitarre kaufen willst, du dir ein Budget setzt und nun deine Lieblingsklampfe 400Euro mehr kostet.. Kaufst du dir dann einfach die günstigere mit dem Motto: Die andere ist zwar mein Favourit aber das liegt nicht in meinem gesetzten Budget! ;)

Das Qu-16 ist leider etwas zu teuer, sonst wär's ganz klar mein Favorit.
....naaaaa? :)

Ok, ich komm jetzt zum sachlichen Teil:

Presonus 16/4/2 ist sicher ein solider Einstieg! Da kann ich Jo absolut recht geben!

X32 Producer hab ich nie in den Händen gehabt aber für den Preis kriegst du hier bestimmt am Meisten features geboten und es ist auch erweiterbar (digitale Stagebox)

Qu-16 ist zu teuer - vergiss das! (Hahaha mach nur Spass!) hier kriegst ne einfache Bedienung, super Qualität von der Software bis hin zur Verarbeitung, und den Qu-Drive für die direkte Aufnahme von Mehrfachspuren auf ne externe Festplatte!

So mein lieber Kandidat.. Nun musst du dich entscheiden... Wer ist dein Herzblatt? (Rudi Carrell lässt grüssen!)
 
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Roki1954

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...
So mein lieber Kandidat.. Nun musst du dich entscheiden... Wer ist dein Herzblatt? (Rudi Carrell lässt grüssen!)

:eek: :w00t: ...und wenn Du jetzt auch noch so eine sexy Stimme hast, wie damals diese Susi... :mmmh: ...dann kann ich, glaube ich, dem Qu-16 nicht mehr widerstehen. :claphands:
Tja... eigentlich waren die 1.600 Euro schon auch das Maximum... aber eigentlich... wenn man an der falschen Stelle spart...
Oh Mann! :bang: ... Ich hätte hier nicht fragen düfen! :facepalm1:

Ich ackere gerade div. Bedienungsanleitungen durch, die vom Qu-16 fehlt mir noch...
ich glaube, ich habe eine schlaflose Nacht vor mir oder ich träume von Susi..., äh eotsskleet..., äh von Digital-Pulten... ;) :D
 
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Anstatt eine Menge Geld in neues Equipment zu "versenken", würde ich das vorhandene eventuell noch um ein paar weitere Dynamics erweitern (sind auf dem Gebrauchtmakrt mittlerweile sehr günstig zu bekommen) und mit dem gepsarten Geld was sinnvolles machen!

Begründung ?
 
eotsskleet

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Ich bins nochmal - die Susi!!!

In 15Tagen ist die NAMM Messe und da kann es noch die eine oder andere Überraschung an neuen Mischpulten (oder Erweiterungen bestehender) geben! Solange würde ich sicher noch abwarten!

Wenn ich nochmals deine Anforderungen von deinem Ausgangspost durchgehe dann hätte ich für mich persönlich meinen ganz klaren Favorit:


(Wegen dem Case ganz leicht über deinem Budget.. Aber das Thema hatten wir schon in den letzten Posts!)

Warum dieses?
- erfüllt alle deine Anforderungen
- ist ausbaufähig und somit Zukunftssicherer (da seh ich beim Qu-16 ein problem!)
- hat LCD Displays bei jedem Fader um diese zu benennen und einfacher identifizieren!
- mehr dedizierte Knöpfe auf der Oberfläche als das X32 Producer und somit intuitiver zu bedienen!
- wenn du mal ne andere Band mischt kannst du per Knopfdruck szenen wechseln.
- motorfader um Platz zu sparen und komplett recall bei szenen zu machen (presonus hat noch immer keine motorfader)
- du wirst das Pult wohl so gut wie nie ohne Personal vermieten - so kannst du auch persönlich dazu sorge tragen auch wenns nicht das massivste Mischpult ist!

Warum nicht Qu-16
Ich hab ja eins... Habs aber aus dem Grund gekauft da ich schon die passende digitale Stagebox dazu vom GLD-80 hatte! Für Tontechnikerjobs bis 13Inputkanäle nehm ich herne das Qu-16! So ist es auch ohne LCD display pro Fader noch übersichtlich und ich kann auf dem Custom-Layer arbeiten wo ich dann auch effekt-returns und stereo-inputs abgelegt habe! Mir fehlen da trotz den DCAs noch immer Subgruppen oder ne Matrix!

Warum nicht Presonus?
Keine Motorfader und auch in der Erweiterbarkeit begrenzt! Ich empfehle gerne die 24Kanal Variante - gibt durch die grössere Oberfläche weitere brauchbare dedizierte Knöpfe, ist aber wieder ein grösserer Mixer!

Warum kein anderes X32?
Das Flagschiff X32 ist auch super aber über deinem Budget und braucht auch mehr Platz! Die Rack oder Core-Variante hat für die schnelle Bedienung zuwenig Knöpfe und Fader! Das X32 Producer hat keine Kanaldisplays (bei 2Bands pro Abend schon hilfreich um kein Gaffa beschriften zu müssen!) und auch etwas zuwenig Knöpfe für mein Geschmack!

Ich bin zwar bekennender A&H fan - bin aber auch HFU ;) und will dir deshalb nicht meine Favoriten aufschwätzen! Ich denke für dein Bedarf ist das X32 Compact die Beste Lösung! Es kommt aber immernoch draufan wo du deine Schwerpünkte setzt: Bedienbarkeit, Preis, Multifunktionalität, Erweiterungsfähig, Grösse, usw!
Qu-16 ist massiv gebaut und einfach zu lernen, mit dem Qu-Drive auch schnell und simple fürs Recording einsatzbereit (wenn man die richtige Festplatte dafür nimmt!) aber nicht erweiterbar! 16Mono und 3Stereoeingänge sind fix! Nicht änderbar! Qu-24 kann 24Mono und 3Stereo - aber da sind wir noch weiter über deinem Budget und auch ist es etwas grösser als das Qu-16!

Fragen? - fragen!!
 
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Ich bins nochmal - die Susi!!!

In 15Tagen ist die NAMM Messe und da kann es noch die eine oder andere Überraschung an neuen Mischpulten (oder Erweiterungen bestehender) geben! Solange würde ich sicher noch abwarten!

Wenn ich nochmals deine Anforderungen von deinem Ausgangspost durchgehe dann hätte ich für mich persönlich meinen ganz klaren Favorit:


[... viel Gutes, Wichtiges, Interessantes ...]

Fragen? - fragen!!

Grüezi und herzlichen Dank für Deine ausführliche Darstellung, liebe Susi! :D

Vieles, was Du geschrieben hast, bestätigt meinen Eindruck, den ich nach einigen durchgelesenen Bedienungsanleitungen habe. Allerdings hatte ich das X-32 Compact bisher nicht auf dem Schirm. Das hat sich jetzt geändert. ;)
Ja, die Scribble Strips und die paar Knöpfchen mehr beim "Compact" sind schon nicht schlecht. Fürs "Producer" hätte ich halt schon ein 19"-Winkelrack hier, da müsste es eigentlich reinpassen (10 HE tief, 4 HE hoch). Aber gerade, wenn man selbst von der Bühne mischen muss, sollte man vielleicht auf ein paar nützliche Knöpfe nicht verzichten, wenn's der Übersichtlichkeit und dem schnellen Zugriff dient.

Im Augenblick tun sich (noch) keine weiteren Fragen auf. Wenn sie aber auftauchen, komme ich gerne auf Dein Angebot zurück. Mittlerweile habe ich hier auch ein schönes und ausführliches Review von dem User "Harle" gefunden, das mir das Compact noch mehr schmackhaft macht...

Schönen Abend!
kiroy
 
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würde auch jetzt ausführlich begründen, aber im Prinzip kann ich mich ehh nur Susi anschließen!

Das Compact kann alles was man braucht und noch viel mehr. Es bietet für kleine Besetzungen ausreichend Platz. Legt man auf die ersten 8 Kanäle die Drums (auf die man ja nicht permanenten Zugriff braucht) kann man auch mit 8 fadern in eurer Besetzung vernünftig mischen.

also ich find das so weit sehr gut!
 
Harle

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Meiner Meinung auch noch ein Nachteil des Producer gegenüber dem Compact ist, dass das Display beim Producer kleiner ist, was dazu führt, dass die Drehregler unterhalb des Displays nicht genau mit der Ausrichtung der zugehörigen Parameter auf dem Display übereinstimmen. Ich zumindest erwische da immer wieder den falschen Regler, was mir beim Compact eben nicht passiert.
 
Plaudy

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Hallo,
Es bietet für kleine Besetzungen ausreichend Platz. Legt man auf die ersten 8 Kanäle die Drums (auf die man ja nicht permanenten Zugriff braucht) kann man auch mit 8 fadern in eurer Besetzung vernünftig mischen.
Nur um Missverständnissen vorzubeugen und ggf. als Ergänzung:
Seit einem Firmwareupdate kann man auch beim Producer (und beim Compact) durch gleichzeitiges drücken beispielsweise der "Ch1-8" und "Ch9-16" -Tasten 16 Eingangskanäle auf die 16 Fader legen. Man ist nicht mehr mit den ersten 8 Fadern auf die Eingänge beschränkt.
In einer früheren FW-Version war es wohl so, dass die Fader 1-8 den Eingängen und Fader 9-16 den Bussen, ect. zugewiesen war. Das ist seit einem Update aber per Knopfdruck nun frei wählbar.

Gruß
Plaudy
 
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Hallo kiroy,

ich hab eine ähnliche Anforderung wie du und mach jetzt auch schon monatelang rum wegen eines Digitalpultes und momentan ist aus genannten Gründen das X32 Compact ebenfalls mein Favorit.
Ich wüsste nicht welches andere Pult in dieser Preisklasse gleich oder besser wäre.
Das X32 Producer reizt wegen dem wirklich supergünstigen Preis, aber die beschriftbaren Kanäle und das "große" Display des Compact überzeugen mich auf der ganzen Linie und das sollte die paar Euro mehr für das Compact wert sein. Und ein "großes" X32 ist mir persönlich einfach viel zu sperrig.
Also bleibt das X32 Compact.

Ich hab sogar auf die X18-Reihe gewartet und schon öfters mit der App rumgespielt, aber eine reine iPAD-Mischung ist mir etwas suspekt.
Also: X32 Compact :)
 
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Nach einigen vorangegangenen Überlegungen und dem sich daraus ergebenden, kürzlichen Erwerb des von "Susi" (den haste jetzt weg :D) weiter vorne empfohlenen Bundles x32compact+Case kann ich die Argumente und Abgrenzungen gegenüber den "Mitbewerbern" bestätigen. Man sollte aber keinesfalls unterschätzen, dass es gegenüber z.B. dem QU-16 wegen der deutlich höheren Ausstattung und Flexibilität mehr Einarbeitung braucht, als ohnehin u.U. schon beim Umstieg in die Digitalpulttechnik erforderlich.

LG Lenny
 
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Mfk0815

Mfk0815

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Also wenn man das X32 neu bekommt, dann ist es auch recht sinnvoll initialisiert (System->Config->Initialize->Console stellt diesen Zustand her). Im prinzip kann man also gleich loslegen.
Mikro an Channel 1 und Boxen an die letzten beiden Outs (7-8 bei den Kleinen, 15-16 bei den großen), Gain auf und Fader auf und schon pfeift's wenn man nicht aufpassst;-)
Effekte an den letzten vier Mixbusses und Monitore-Wege an den restlichen. Und ja ich finde es auch sinnvoll, dass die Graphischen EQs nicht gleich in den Standard-Ausgängen hängen.
 
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Roki1954

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Hallo und guten Morgen!

Herzlichen Dank allen, die sich hier weiter so toll beteiligen. Ich hoffe, dass auch andere User davon profitieren können.

Ok, dann wird es wohl ein X32 Compact werden. Mit Case liegt es halt schon bei fast 1.900 Euro. Ich hatte gehofft, das X32 Producer würde genügen. Durch das schon vorhandene 19"-Rack hätte der Spaß nur knapp 1.300 Euro gekostet und das hätte ich durch andere Verkäufe fast kompensieren können.
Jetzt wollen rund 600 Euro zusätzlich finanziert werden... :gruebel:

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Liebe Grüße
kiroy
 
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