Ungleiche Pegel beim Anschlagen der Basssaiten

von mibo1982, 28.01.07.

  1. mibo1982

    mibo1982 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.07   #1
    Hallo zusammen,

    unsere Band spielt in erster Linie Top40, Charts , Rock/Pop - es ist also von allem etwas dabei. Dennoch kommt unsere Bassistin im Großen und Ganzen mit einer Einstellung am Bass aus.
    Allerdings dröhnen einige Saiten manchmal ganz besonders laut, und andere wiederum dann im Vergleich viel zu leise. Bisher spielt unsere Frau am Bass direkt über die PA.

    Ich überlege jetzt, ob wir das Problem mittels Bass Combo beheben können. Ich hatte da an 'ne günstige Variante von Behringer gedacht, da der Sound auch mit einem günstigen Verstärker eigentlich nicht schlechter werden kann als im Moment - immerhin wird nix vom Sound bearbeitet...

    Wie wäre es mit dem Behringer BXL 1800 A? Der hat immerhin einen Kompressor sowie einen 7-Band-EQ. Mit denen müsste ich doch eigentlich einen einigermaßen gleichen Sound hinbekommen oder?

    Liege ich da mit meiner Vermutung richtig?

    Mibo
     
  2. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.01.07   #2
    Ich würde mal weiter vorne an der Signalkette anfange. Also an den Finger und an der Spielweise und dann als nächstes am Bass.

    Ein Kompressor auf dem Main-Signal könnte auch helfen
     
  3. FO ArmyMan

    FO ArmyMan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.07   #3
    Eventuell falsche PU-Einstellung?
     
  4. MeXx

    MeXx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.07   #4
    jo ich würd da zuerst mal schaun ob man nicht die saitenlagen so verändern kann. also die saiten die zu laut sind weiter weg vom pu und die anderen näher ran, muss man halt schaun wie weit man das machen kann bevor die saiten zum schnarren anfangen bzw die die weiter weg sind zu hoch werden.

    auserdem kann man sich auch mit den fingern anpassen, die leiseren saiten ein bischen lauter anschlagen...

    als nächstes würde dann wie schon gesagt eventuell ein kompressor helfen,aber ich würd vorher schaun was man vorher schon ändern kann
     
  5. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.01.07   #5
    Hier nen Kompressor einzusätzen wär wirklich (noch) nicht gut.
    Ist überall dasselbe, man sollte es erst ohne können bevor man es einsetzt,
    denn sonst lernt sie es nie. Wenn der Bass über die PA hörbar ist, und die PA das mitmacht (kein clippen, gute basswiedergabe...), kann man durchaus dabei bleiben. Tatsächlich kann man mit nem Amp den sound verschlechtern. Es gibt namhafte bassisten die mit dem Bass direckt in die PA gehen und sau geil klingen.
    Ich hab die Berhinger Combos nie wirklich "genau" betrachtet, hab aber auch nicht viel gutes über die gehört. Kommt dann ganz drauf an, wie was und wofür.
    Wenn die PA das mitmacht und ihr bei dem dingen bleiben wollt, wär ein preamp natürlich auch nciht verkert. Vor ne Di Box könnte man auch so ein behringer-pedal setzen.
    Die sind zwar nicht sonderlich gut, kosten aber nur 18€ und damit unschlagbar.

    Von deiner erzählung klingt das nämlich so, das eure bassistin noch recht am anfang steht. Dann ist natürlich die frage wo man welches geld reinstecken will...
    Da wär vielleicht ein kleiner Combo für zuhause erstmal besser (wenn ihr auto möglichkeit habt, ist ein größerer für zuhause & PR natürlich ideal).

    Combos in dem preisramen gibts bestimmt einige gute. Mir fällt auf anhieb mein kleiner Orange ein ;-)
     
  6. bullschmitt

    bullschmitt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.07   #6
    Ich halte mich da jetzt auch an Boerx und Cervin. Das "Problem" muss erstmal von "Vorne" betrachtet werden. Eine Combo ist für mich eine Überlegung gaaanz am Ende wert.
    Ich spiele seit langem mit einem BassSqueeze in die PA. Dieses Teil hat einen zweiten Ausgang mit einer 4x10" Speakersimulation und ich halte das für eine, auch preislich, gute Alternative :o
     
  7. fourtwelve

    fourtwelve Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.01.07   #7
    Tritt das Problem immer auf, oder nur im Proberaum? Worauf ich hinaus will, ist, dass der Raum beim Sound eine nicht unerhebliche Rolle spielt, gerade in den untersten Frequenzbereichen. Bei ungünstigen akustischen Verhältnissen werden ja manche Frequenzen überhöht und andere (fast) ausgelöscht.
    Sind denn auch über Kopfhörer manche Töne des Basses lauter/leiser als andere?

    Die anderen Faktoren, die bereits genannt wurden (Spielweise, Pickuphöhe, Saitenlage), sollten natürlich auch überprüft werden.

    Oder es sind die Saiten. Ich hab es zum Beispiel auch schon erlebt, dass bei einem nagelneuen Satz Bassaiten eine dabei war, die - bei ansonsten perfekt eingestelltem Bass - einfach leiser war als die anderen. Sowas kommt vor. Bei besonders alten Saiten habe ich das ebenfalls schon beobachtet.

    Du siehst, die Menge der Einflussgrößen ist groß. Bevor Ihr Eurer Bassistin einen Combo kauft, solltet Ihr erstmal die anderen Faktoren überprüfen.
     
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