Unterschied zwischen e604 und e904

von Sermeter, 31.07.07.

  1. Sermeter

    Sermeter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.07   #1
    In meiner Band sollen neue Mics für Toms, Snare und Bassdrum angeschafft werden, weil die alten die Band mit meinem Vorgänger verlassen haben.
    Für die Bassdrum steht der erneute Kauf eines AKG D112 bereits fest. Für Toms und Snare wurde bisher mit dem Vorgänger der Sennheiser e604 gearbeitet. Weil das (wie mit dem Bassmic auch) sehr gut funktioniert hat, liegt es nahe, auf die e604 oder die e904 zurück zu greifen. Was ist der konkrete Unterschied zwischen diesen beiden Mikrofonen? Welches würdet ihr mir empfehlen? Soll ich für die Snare gleich dasselbe nehmen, oder ist hier ein Anderes angebracht?
     
  2. Atomwolle

    Atomwolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.07   #2
    Der Unterschied wird auf der Homepage von Musik Service erklärt:

    "Differenzierung: Im Vergleich zum e 604 ist das Mikrofongehäuse des e 904 nicht aus glasfaserverstärktem Kunststoff, sondern aus Metall. Das e 904 hat eine etwas ausgeprägtere Präsenzanhebung als das e 604."

    Quelle: http://www.musik-service.de/Mikrofon-Sennheiser-e-904-Cardioid-Microphone-prx395747469de.aspx

    Also ich persönlich habe bei meiner letzten Aufnahme ebenfalls mit einem D112 in der Bassdrum, e604er an den Toms und nem SM 57er an der Snare gearbeitet.
    War voll und ganz zufrieden mit den e604ern. Aber das kommt natürlich auch auf eure Ansprüche an.
    Wenn's um Snare geht, machen sich die Teile auch nicht schlecht, was aber auch von mir aus zu empfehlen ist wäre:
    http://www.musik-service.de/Mikrofon-Shure-SM-57-prx395497810de.aspx - Der ungeschlagene Klassiker
    http://www.musik-service.de/Mikrofon-Sennheiser-e-905-Cardioid-Microphone-prx395747470de.aspx - Der Bruder vom e904
    Wenn ihr allerdings wert auf eine richtig schöne crispy Snare legt mit schön viel Höhen, dann würd ich mich da eher mal bei Kondensator Mikros umschauen, die sind den dynamischen (wie oben genannt) in den Höhen weit überlegen. Es soll Leute geben, denen klingen die Mikros oben etwas zu "dumpf" (Beyerdynamic Opus Serien wäre da evtl. das richtige - was auch für die Toms gilt)

    Mfg
    Wolle
     
  3. Sermeter

    Sermeter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.07   #3
    Danke für die Infos und die Links!
     
  4. Atomwolle

    Atomwolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.07   #4
    Was ich noch hinzufügen möchte und was mich auch mal interessieren würde:
    Ich hab hier im Forum mal einen Vergleich des Frequenzverlaufs von e602 und e902 gesehen (also Bassdrummikros aber wohl vergleichbar mit e604 vs. e904) und da hat man sehen können, dass der Frequenzverlauf der 900er Serie eigentlich ziemlich unnatürlich ist und wirklich sehr übertrieben angehoben ist...? Das hat mich ziemlich gewundert.
    Das nur mal so als Info und mich würde es auch interessieren wenn mir jemand das mal erklären könnte, warum die 900er Serie so gut sein soll, jedoch einen so "komischen" Frequenzverlauf hat...?

    Mfg
    Wolle
     
  5. lax_flow

    lax_flow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.07   #5
    Hi,
    wirklich erklären wird es dir nur jemand von Sennheiser können, aber ich mutmaße jetzt einfach mal, dass es ähnlich ist wie mit dem D112 oder anderen "Spezialmikrofonen"... Sie sind für einen bestimmten Zweck gemacht, und da kann man die entsprechenden Frequenzen ja auch schon im Mikro anheben, als nachher mit dem EQ (was wohl oft auch zu schlechteren Ergebnissen führen würde). Wichtig ist dafür natürlich das enge Anwendungsgebiet.
     
  6. mix4munich

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    Erstellt: 10.08.07   #6
    Ein gut klingendes Bassdrum-Mikro hat einen recht "zerklüfteten" Frequenzgang - meist mit angehobenen Bässen, abgesenkten Tiefmitten und einer deutlichen Betonung der Präsenzen, irgendwo so zwischen 3 und 8 kHz. Einfach mal selber hören und dann erst urteilen.

    Ich habe mal das e906 und das e606 miteinander verglichen - eigentlich ja Gitarrenmikros, aber durchaus auch für Percussion, Bläser o.ä zu gebrauchen. Und da hatte das e906 im Schrieb den ruhigeren Frequenzgang und den WESENTLICH ausgeglicheneren Klang. Beide Mikros haben eine Präsenzanhebung, genau zischen 4 und 5 kHz, aber diese fällt beim 906 dezenter aus. Da aber der Höhenbereich vom e906 insgesamt besser übertragen wird (das e606 fällt dort früher ab), setzt es sich auch besser durch.

    Hier der Link zu meinem Vergleichstest: http://musikertalk.com/sennheiser-e906-t7541.html

    Viele Grüße
    Jo
     
  7. Atomwolle

    Atomwolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #7
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