Unterschiede des Tonholzes beim Einspielen

von Bluesmaker, 08.02.05.

  1. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.05   #1
    Hi,
    vielleicht sind einige unter Euch dir mir bei meiner Frage vielleicht weiterhelfen können. Ich meine einmal irgendwo gelesen zu haben, dass bestimmte Tonhölzer sich nicht weiter einspielen lassen während andere sich im Laufe des Bespielens (positiv) verändern. Weiß jemand welche Hölzer das sind ? Oder ist das falsch und es läßt sich generell jedes für die gängigen Gitarren verwendeten Hölzer "einspielen" ?
     
  2. Blumenhund

    Blumenhund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.05   #2
    Bitte was willst du damit sagen ? Ich versteh nich ganz was du damit meinst ? Gehts dir ums Sustain ?
     
  3. EmersonBrady

    EmersonBrady Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.05   #3
    Naja, das ist vor allem ein Phänomen bei akkustischen Gitarren.
    Da wird das Holz u.U. "besser", wenn sie über Jahre hinweg regelmässig bespielt wird.
    Viele glauben auch, dass E-Gitarren im Laufe der Zeit immer besser werden.
    Leo Fender zB hat das aber immer bestritten.
    Hab mal gelesen, dass es daran liegen könnte, dass sich Harzrückstände in den Holzzellen bei Schwingungen nach aussen hin bewegen. Ist aber nicht so gut erforscht.

    Auf jeden Fall wird man da so schnell keine Änderung bemerken können :)
     
  4. destroyer

    destroyer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.05   #4
     
  5. TechN

    TechN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.05   #5
    Der will ja auch lieber neue Gitarren verkaufen :eek:

    :D
     
  6. Bluesmaker

    Bluesmaker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.05   #6
    Auch, aber generell soll sich auch das Klangbild bei E-Gitarren über die Jahre Spieldauer verändern. Man sagt, das Holz schwingt sich ein. Einige sagen, die Brillanz erhöht sich, der Muff geht raus. Ich kenne einige Gitarristen die schwören da "Mark und Bein" drauf, das es so ist. Auch im Internet ist in dieser Beziehung einiges zu finden. Es gibt sogar so ein Physiker der für 700.- Euronen die Gitarre einige Wochen einen definierten Schall aussetzt. Das soll dann viele viele Jahre des intensiven Spielens ersetzen (angeblich ?). Ich hatte aber vor Jahren irgendwo mal gelesen (weiß nicht mehr wo), dass sich nur bestimmte Holzarten noch verbessern.
     
  7. das tob

    das tob Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 09.02.05   #7
    hat er wahrscheinlich in den 50er Jahren von sich gegeben.:-)

    Eigentlich kenne ich das auch nur von Akustikgitarren.
    Voll/Teilmassive werden besser mit der Zeit, allerdings nur wenn man sie auch spielt.
    Ob ich das nun raushören würde, sei dahingestellt.
     
  8. fiedel

    fiedel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.05   #8
    Hi!

    Wenn du eine sehr hochwertige Gitarre hast, Tonfetischist bist und wirklich etwas fundiertes zu dem Thema wissen möchtest, frag doch mal den Vilim Stösser! http://www.getyourtone.de/ Das kostet zwar paar Euros, aber gerade in solchen Fragen ist es besser, wenn man jemanden hat, der sich wirklich auskennt.
    Wenn es um das Erreichen eines wirklich "erlesenen" Gitarrentons geht, werden auch die Preise für Geräte oder "Spezialbehandlungen" immer erlesener. ;) Da ist es das Beratungshonorar (bei mir waren es mal um die 40 EUR) wirklich wert, wenn man daduch vor einer richtig teuren Fehlinvestition bewahrt wird. Oder aber gezielt das Richtige tun kann, so dass man dann auch wirklich eine Verbesserung an seinem Ton/Instrument erzielt.

    Gruß Fiedel!
     
  9. Bluesmaker

    Bluesmaker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.05   #9
    Ja, das ist ein guter Tip. Danke !!!
    Gruß Ron
     
  10. Haro292

    Haro292 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.05   #10
    Hi, Da sich durch die Schwingungen die Moleküle im Holz verändern, muss sich auch der Klang verändern. Sicher gibt es auch Leute, die das bei einer E-Gitarre hören können. Bei einer Akustik ist es ganz klar. Eine eingespielte Gitarre klingt anders (besser). Bei einer E-Gitarre kommen aber noch andere Faktoren die den Klang erzeugen dazu. Darum ist es hier nicht so gravierend.

    Gruß Haro
     
  11. hellion

    hellion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.05   #11
    Das Problem bei den Gitarren, die in Massenproduktion hergestellt werden, ist dass das Holz (gezwungenermassen, sonst kommen sie mit der Produktion nicht nach oder haben exorbitante Lagerkosten) innerhalb einiger Tage in riesigen "Särgen" zwangsgetrocknet wird, und damit auch die Zell-/Harzstruktur des Holzes teilweise zerstört wird - also nicht zu vergleichen mit Holz, das 5, 10 oder 50 Jahre unter optimalen Umständen luftgetrocknet wurde.
     
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