Unterschiede zwischen Zultan F5, Q, Rockbeat?

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Tach allerseits!
Ich suche im Moment ein neues Crashbecken, um mein bisher einzelnes Sabian B8 (16") mal etwas zu entlasten... ;)
Natürlich bin ich nun schnell auf Zultan-Becken gestoßen, die ja ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis bieten sollen. Hier in Hannover kenne ich keine Möglichkeit, diese anzutesten, deshalb dieser Thread...

Ich suche ein durchsetzungsfähiges und widerstandsfähiges Becken, welches sich gut in stark verzerrte Metal-Gitarrenklänge einfügt... :D
Dass dafür von Zultan am ehesten die Rockbeat-, Q- oder F5-Serien geeignet sind, liegt wohl auf der Hand, aber wo liegen die größten Unterschiede bei diesen Becken?

Ich suche zwar schon einen aggressiven Sound, der aber auch nicht zu extrem hell sein sollte. Das Crash kann auch ruhig in weniger hohen Frequenzen ordentlich Scheppern ;)
Als Größe hätte ich zunächst an 17" gedacht, was sich ja später gut mit einem weiteren Crash in 19 oder 20" ergänzen ließe...

Zu guter letzt noch eine Frage: Wie ist wohl der Sound dieser Zultan-Becken im Vergleich zu meinem billigen B8-Teller? (Hmm, eigentlich sogar eine recht wichtige Frage für mich, um den zu erwartenden Klang besser einschätzen zu können...)

Danke schonmal für jegliche Hilfe. :)
 
Eigenschaft
 
Hey.
Ich kann dir leider nur in deiner letzten Frage weiter helfen:
Ich denke, dass sich die Becken schon allein, weil sie B8 Bronze und B20 Bronze sind, unterscheiden.

Ansonsten könntest du dir ja auch einfach mal ein Becken zu schicken lassen und bei nichtgefallen wieder zurück senden...

mfG
Red
 
Das wird dir helfen:
https://www.musiker-board.de/vb/drum-heroes-user-threads/249217-zultan-user-thread.html
https://www.musiker-board.de/vb/cymbals/96690-alles-ber-cymbals.html

Ums Probehören wirst du, wenn da alles deinem Geschmack entsprechen soll, wohl nicht drum herum kommen. Die Zultan Becken sind handgehämmert, daher können sie im Klang streuen, heisst: 2 Becken der selben Serie in der selben Größe können unterschiedlich klingen !
Deswegen -> probespielen um deinen Sound zu finden.
Nicht zuletzt auch, um herauszufinden, ob deine B8 legierten Becken mit dem B20 der Zultan harmonisieren.
Wenn du den B8 Sound dem von B20 vorziehst, dann empfehle ich dir auch die Firma Orion (www.orioncymbals.com). Die stellen nur B8 Becken her. In ihrem Sortiment ist auch was für Heavyhitter dabei, und das für den schmalen Geldbeutel !
 
Ja also dass die B20-Becken anders klingen als B8 ist mir schon klar :D
Die Frage ist halt inwieweit sich konkret die F5-, Q- und Rockbeat-Serien untereinander und von einem Sabian B8 Thin Crash unterscheiden. (Hätte vielleciht das "thin" dazuschreiben sollen...)
Sehe ich das richtig, dass es bei den Q- und F5-Becken gar keine weitere Unterscheidung zwischen thin, heavy etc. gibt?

Noch zur Klärung: Ich hab meine Becken nicht, weil ich den B8-Klang so toll finde, sondern weil sie im Set günstig waren und immerhin erheblich besser als Messingschüsseln klingen... :D

Die verlinkten Threads hab ich schon durchstöbert, allzu viel, was sich konkret mit meiner Frage befasst, habe ich da allerdings auch nicht gefunden... Die Rockbeats klingen halt nicht so aggressiv wie die F5, und auch die Qs sollen gut für Krach und Lärm (Metal...) geeignet sein. Aber was sind nun klanglich die wichtigsten Unterschiede zwischen letzteren?
Kann da vielleicht noch jemand Erfahrungsberichte beisteuern?

Danke jedenfalls schonmal für die schnellen Antworten :)
 
die akustisch deutlichen Unterschiede zw. Q und F5:
- Ton: F5 eher etwas weniger "high-pitched", die Q sind da höher
- Obertöne: bei den Q etwas mehr vorhanden
- Grundcharakter: bei den Q eher wie bei "normalen" HiFi-Becken, d.h. sauberer Klang, laut, obertonreich; F5: "rauschen" eher, d.h. der Sound ist mehr trashy. Dadurch gerade im Metal-Bereich gerne gesehen, klingen etwas spezieller.

Die grundsätzlichen Unterschiede kann man auch anhand unserer Soundfiles m.E. ganz gut 'raushören.
 
Danke für die Erklärung!

Das mit den Soundfiles ist so ne Sache... irgendwie kann ich mich mit denen nicht anfreunden. Die Möglichkeiten bei der Aufnahme- und Wiedergabequalität (und vor allem auch Wiedergabelautstärke) sind mir da einfach zu beschränkt. Da dachte ich mir: Frag lieber nach ner Beschreibung von jemandem, der das ganze mit eigenen Ohren gehört hat... :)

Werde nun wahrscheinlich nächste Woche ein F5 in 17" bestellen. Das dürfte - insbesondere für den Preis - wohl am besten zu unserem Proberaum-Geschnetzel passen :D

Über weitere Meinungen zu den gestellten Fragen freue ich mich natürlich trotzdem ;)
 
Hi, ich habe aus allen drei Serien die 16" Crashes gehabt und die waren alle gut. Klangunterschiede gibt es schon aber meiner Meinung waren die nicht so markant wie bei anderen Herstellern. Ich kann dir das F5 und das Q Crash empfehlen, gemäß nachdem wie deine Soundvorstellung ist.
Übrigens habe ich auch das Rockbeat 17" Crash und das Q 18" Crash gespielt aber die waren nicht so top wie die 16", besonders das 18" Crash klang fürchterlich. Generell kannst du aber nicht viel falsch machen denke ich.
 
...das F5 sollte sich auf jeden Fall im Proberaum durchsetzen können! :)
 
und was ist mit dem yin 18''?
 
...gutes Rock-/Pop-Cymbal, aber nicht so durchsetzungsfähig wie Q oder F5... leider (oder zum Glück) gibt es auch bei Becken keine eierlegende Wollmilchsau...
 
ich hatte das 18" yin.sehr genialer weicher klang .ein typisches crash.aber nicht wirklich durchsetzungsstark.ging im kontext mit der band ziemlich unter.habs dann in ein 17" crash der f5 serie getauscht.dat ballert richtig ,ums mal so zu formulieren.für lautere musikstile sehr geeignet.
 

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