Unzufrieden mit Half-Stack / Änderungsvorschläge ?

Marc02
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Nabend, nach einigen Jahres des "Ich habe ausgesorgt" - Status, denke ich, dass doch ein paar Änderungen meines Equipments nötig sind.

Zur Zeit spiele ich einen Hughes & Kettner Quantum 600 und eine Ampeg 4x10. Ehrlich gesagt kann ich nichts weiter zu der Box sagen. Ich habe sie damals getestet und als sie nach einem halben Jahr immernoch da stand und reduziert war, genau so wie der Amp, habe ich die beiden einfach mitgenommen. Hier mal ein Bild + Beschreibung vom Amp :
http://www.hughes-and-kettner.com/products.php5?id=47

und ein Bild von der Box :
http://www.lost-tuesday.de/photogallery/Olli3.JPG

Vielleicht kennt die ja jemand und kann mir was dazu sagen. Soweit ich weiß woll sie wohl aus der sog. "Pro Serie" stammen, die sich aber nicht durchsetzen konnte weil die SVT das Ampeg-Aushängeschild ist.
Der Trümmer hat 600 oder 800 Watt an 4 Ohm, ein regelbares Horn und klingt nach Ampeg Sie hat 2 Speak-On-Ausgänge aber das dürfte keine Besonderheit sein. ;)

Es ist so, dass kleine Ubekannte Bands auf kleinen Bühnen spielen. Wir sind`ne 5 Mann Truppe : Gesang, Gitarre, Bass, Drums, Keyboard. Da wird es eigendlich immer eng. So eine fette Box macht es nicht komfortabeler. Nach dazu kommt, dass den Leute hinten im Saal die Ohren wegfliegen und ich mich auf der Bühne aber nicht höre, was schon dazu führte, dass ich einfach mit meiner Anlage die ganze Bude beschallt habe und nicht über die PA lief. Natürlich was das mit dem FOH-Menschen so abgesprochen.

So einer war es auch, der mir zu einer Gallien-Krüger Combo riet. Die Dinger fand ich damals (so vor 5 Jahren) doof, wie alle Combos. Inzwischen sehe ich das anders.

Der entscheidende Knackpunkt ist, dass ich die Box nicht kippen kann. Die Gallien&Krüger und auch viele andere haben Wedge Gehäuse. Das spart Leistung und Volume, da mich das Teil dann direkt anstrahlen kann.

Nun überlege ich ob ein Combo tatsächlich sinniger wäre oder ob es nicht auch eine potente 2x10 oder 2x12 (ich bin einer der weniger Basser, die 12er mögen) Wedge tut.

Ich habe auch überlegt ein Rack zu bauen aber alleine Die Box wiegt über 60 Kg. Das driftet ins Unmenschliche ab. Die Amateurmöglichkeit wäre : Einfach`ne Dachlatte auf die Box zu schrauben, den Amp "dagegenzulehnen" und unten einen schwarzlackierten Holzkeil unterzulegen oder die Latte wegzulassen und den Amp hochkant neben die (irgendwie gekippte) Box zu stellen.

Übrigens : Wenn es passt stellen wir die Box schon soweit weg wie wir können, damit sie sich entfalten kann. Aber auf engen kleinen Bühnen ist das nicht immer einfach. Erstrecht nicht wenn ich keine Silent-Kabel besitze und zwischen passiven Dropped D Bass und aktiven normalem Bass am amp umstöpseln muß (1 passiv / 1 Aktiv Eingang).

Lange Rede kurzer Sinn : Combo oder 2x10 oder doch ne`andere 4x10 ? Bedenkt, dass ich in Zukunft auch über einen 5 Saiter verfügen werde. Aber inzwischen müßte das auch`ne 2x10 hinkriegen, oder ? Übrigens : Die 4x10 schafft es ohne Probleme zu mumpfen, zu dröhnen und auch das tiefe D druckvoll wiederzugeben. Eine 15er brauche ich also nicht. Der Tonmann gestern sagte noch, dass auch eine weitere 4x10 eine Alternative wäre aber ähm.... das wäre doch unsinnigste Variante, oder ? Abgesehen davon brauche ich dann 2 4x10er. Wenn die dann gemeinsam 60Kg wiegen ist das okay aber wenn das schon eine von denen wiegt !? Damals war ich echt blind.
 
Cadfael
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Hallo Marc,

es gibt viele Möglichkeiten ...
Hier ein paar davon ...

Erstmal rate ich zu einem Kasten Wasser. Das Wasser kann man trinken oder weg schütten ...
Danach benutzt man den Kasten als Amp-Stand ...

Anspieltipp wäre ein Ibanez Promethean Combo. Den gibt es als 110er und 210er. Das Topteil kannst Du auch abschrauben und bei großen Bühnen mit der 410er 4 Ohm nutzen. Für Club Gigs und mehr reichen auch 110er oder 210er Combo ...

Je nach Musikrichtung reicht vielleicht auch ein CUBE-100 BASS???
Wenn die derzeitige 4 Ohm Box einen guten Wirkungsgrad hat, kannst Du den CUBE auch als Zusatzbox nutzen ...
Der Mischer wird sich bestimmt freuen zwischen Pre/Post + GND Lift wählen zu können ...

Vorteil: 110/112/210 setzen weit weniger Luft in Bewegung und reichen nicht so weit. Für die Bühne ist natürlich ein "Hochständer" (Kasten Wasser, Zusatzbox etc.) zu empfehlen, damit der erzeugte Schall deine Ohren und nicht dein Knie trifft. Da 1/4 bis 1/2 der Luft bewegt wir und das Volumen der Box kleiner ist, trägt der Schall auch nicht so weit.

Gruß
Andreas
 
disssa
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...zwischen den Meeren...
Der entscheidende Knackpunkt ist, dass ich die Box nicht kippen kann./QUOTE]

Cadfael hat ja schon das Problem beschrieben und wie man es lösen kann. Ich verwende auf kleinen Bühnen einen Amp-Ständer (den man auch sehr gut für die Box benutzen kann...). Für leichte und kleinere Boxen kann man diesen hier verwenden:

191823.jpg


Ich benutze für meine 410er diesen Ständer:

GAS32.jpg


Laut Datenblatt ist der jedoch nur für Boxen bis 40kg geeignet...
 
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herbieschnerbie
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Finde ich super, aber wo stellt man dann seinen Amp drauf?
 
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...zwischen den Meeren...
Ok, die Antwort war wohl etwas kurz...

Die Box steht relativ "gerade" auf dem Ständer. Mein Rack kann ich dann immer noch auf der Box platzieren, so dass es auch sicher steht. Ich lasse das Rack ein wenig über der Vorderkante der Box stehen, so dass die Rackfüße gleichzeitig als "Stopper" dienten. Hinten habe ich mir einen Gummikeil angefertigt, den ich unter das Rack lege. So kann es relativ waagerecht auf der Box stehen. Das hält auch auf etwas belebteren Bühnen, ohne dass man um die Standsicherheit bangen muss... ;)

@cervin
Ja, ich nutze den Ständer auch für meine QS410Pro, meistens jedoch für die QS210Pro. Die Bassübertragung nimmt ein wenig im Vergleich zur herkömmlichen "vollflächigen" Auflage ab. Für Monitoring-Zwecke ist das aber sogar besser, da so die Mitten etwas mehr betont werden.

Prinzipskizze:

staender.jpg


(ich werde morgen ein Foto nachreichen...)
 
CC-TOP
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Muss der auf der Box stehen? ;)

Ich würde mein Topteil nie auf den Boden stellen, viel zu oft fallen Bierflaschen um und entleeren sich auf der Bühne. Oder irgendjemand stolpert, etc....
Und wenn ich dann für das Topteil auch einen Bierkasten oder ähnliches benötige, kann ich gleich Box und Top auf den Bierkasten stellen ;-)
Oder wie genau machst du das, disssa?

Edit: Da war ich wohl zu langsam...
Interessante Lösung, disssa! Gibts auch Fotos? Fänd ich sehr interessant!
 
Marc02
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Die Box steht relativ "gerade" auf dem Ständer. Mein Rack kann ich dann immer noch auf der Box platzieren, so dass es auch sicher steht. Ich lasse das Rack ein wenig über der Vorderkante der Box stehen, so dass die Rackfüße gleichzeitig als "Stopper" dienten. Hinten habe ich mir einen Gummikeil angefertigt, den ich unter das Rack lege. So kann es relativ waagerecht auf der Box stehen. Das hält auch auf etwas belebteren Bühnen, ohne dass man um die Standsicherheit bangen muss... ;)
Prinzipskizze:

staender.jpg

Das ist ja pfiffig. :great: Mein Amp hat zwar keine Füße und ein Rack möchte ich nicht auch schleppen aber da ließe sich sicherlich irgendeine andere Auflagefläche finden. :gruebel:

Die Ständer kenne ich aber ich habe noch nie eine 4x10 auf so einem Teil gesehen, in meinem Fall würde es auch am Gewicht scheitern, verständlicher Weise. :rolleyes:

In dem Link von d'Averc fand ich noch paar Teile :

http://www.sixandfour.de/cgi-bin/shop.dll?SESSIONID=0396508765406907&AnbieterID=1

Gitarren + Bässe --> E-Bass Verstärker --> Mesa Boogie 2x10

Klar, nicht gerade billig und vielleicht auch etwas zu viel Power aber ansonsten ließt sich das alles sehr gut. Abgesehen vom Preis ärgern mich die 8 Ohm. Wenn mein Amp 600 W an 4 Ohm liefert, was haut er dann an 8 Ohm raus ? So etwa 350-400 W etwa, oder ? Das dürfte allerdings reichen wenn`s ne effiziente Box ist. Natürlich fehlt die Schalldruckangabe :rolleyes:

Auch sehr gut sieht der hier aus :
http://www.sixandfour.de/cgi-bin/shop.dll?SESSIONID=0396508765406907&AnbieterID=1

Gitarren + Bässe --> E-Bass Verstärker --> Ibanez Promethean-Combo


Der ist zum einen billiger und ich könnte dann auch meinen Amp verkaufen. Das Teil hat alles was ich brauche und sogar`n graphischen EQ, wiegt weniger als 30 Kg. Aber ich habe da nichts von einem DI-Out gelesen aber das kann doch nicht sein, oder ? Bei den anderen Combos steht auch nicht davon. Muß man dann zwangsläufig per Mikrophon abgenommen werden ?

Hier noch was zum Kippen :
http://www.musik-produktiv.de/gallien-krueger-artist-700rb-ii-210.aspx Hat aber leider Horn, vielleicht braucht er auch keins.

Also so grundsätzlich, bin ich im Moment eher auf`m Combo-Trip. Denn dann wäre mein Amp überflüssig, den könnte ich somit verkaufen, die Neuanschaffung täte also nicht so weh und mein Rücken freut sich. Bei Combos schrecke ich jedoch etwas vor 1x15 zurück. Zum einen haben sie eh weniger Membran Fläche und wenn sie dann nur 1 Speaker haben und er auch noch eher für die Bässe gedacht ist. Hm, ich weiß ich nicht. :gruebel:
 
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Cadfael
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... Bei Combos schrecke ich jedoch etwas vor 1x15 zurück. Zum einen haben sie eh weniger Membran Fläche und wenn sie dann nur 1 Speaker haben und er auch noch eher für die Bässe gedacht ist. Hm, ich weiß ich nicht. :gruebel:

Siehe Post #2 ...

Gruß
Andreas
 
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... In dem Link von d'Averc fand ich noch paar Teile :...
die führen wie bei mir nur zum shop, deshalb habe ich die bezeichnung dabei geschrieben.
griff in die bewährte mottenkiste. es gibt abgesehen vom quantum kombo natürlich auch legenden. eden fand ich immer toll. die sind dann von der gundauslegung "gediegener" , auch warmen sound. sollte man mal angespielt haben, und wer den metro zu leise findet ... mit ´ner zusatzbox drunter ... bis 2ohm schussfest
http://www.eden-electronics.com/products/combos/indiv/metro.asp
 
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Siehe Post #2 ...

Gruß
Andreas

Ah, sorry. Ich hatte dir gestern Abend schon geantwortet aber dann kackte mein Browser ab, das Posting war weg und ich war zu faul es nochmal zu schreiben. Heute habe ich vergessen. :redface:

Erstmal rate ich zu einem Kasten Wasser. Das Wasser kann man trinken oder weg schütten ...
Danach benutzt man den Kasten als Amp-Stand ...

Das wäre die einfachste Möglichkeit. Aber ich stelle mir das ganze sehr klapperig vor und würde mal sagen (ohne die Maße meiner Box im Kopf zu haben), dass ich nicht eine sondern 2-4 Kisten bräuchte, was noch mehr Platz wegnimmt.
Aber ich teste mal mit 2 Bierkisten bei der Probe.
Eine kleine 2x10 könnte man allerdings auch wieder in einen Amp-Ständer legen, Amp passt vielleicht sogar noch obe drauf. :gruebel:

Anspieltipp wäre ein Ibanez Promethean Combo. Den gibt es als 110er und 210er. Das Topteil kannst Du auch abschrauben und bei großen Bühnen mit der 410er 4 Ohm nutzen. Für Club Gigs und mehr reichen auch 110er oder 210er Combo ...

Habe ich das richtig verstanden ? Ich kann beide Teile getrennt verwenden ?
Aber meine Combo-Frage wäre damit beantwortet. :)

Je nach Musikrichtung reicht vielleicht auch ein CUBE-100 BASS???

Nee, wir sind zwar keine Knüppelband aber wir sind trotzdem sehr laut. Das liegt an`nem drummer der keinen Bock leise zu spielen obwohl er es könnte und einem Klampfer der auch gerne laut ist obwohl er es nicht sein müßte.
Somit würde ich aus dem Bauch heraus sagen, dass 100 Bass-Watt zu leise wären.

Wenn die derzeitige 4 Ohm Box einen guten Wirkungsgrad hat, kannst Du den CUBE auch als Zusatzbox nutzen ...
Der Mischer wird sich bestimmt freuen zwischen Pre/Post + GND Lift wählen zu können ...

Naja, lass es mich so formulieren. Ampeg sind bekannt für ihren Sound aber nicht für ihren Wirkungsgrad. :D

Der Mischer wird sich bestimmt freuen zwischen Pre/Post + GND Lift wählen zu können ...

Ich verschicke ungefragt immer Pre-DI und bisher kamen keine Beschwerden. Also ich finde das auch am sinnvollsten. Allerdings (habe ich oben schon mal angemerkt) steht bei den Combos oft nix von DI. Ist das Standart, dass es nicht erwähnt werden muß oder haben die einen nicht diesen Ausgang weil man sie Bauart bedingt (angeblich) immer standalone spielt ?

Vorteil: 110/112/210 setzen weit weniger Luft in Bewegung und reichen nicht so weit.

*seufz* :redface: Jetzt wo du es sagst. Die ganze physikalischen Basics sind leider auch nahezu weg.....

Wie läuft das nochmal ? Eine 2x10 hat weniger Membranfläche und kann somit weniger Luft bewegen (Schall ist ja nix anderes) aber sie können subjektiv doch, je nach Leistung und Standort auch genauso laut sein wie`ne 4x10, oder ?

die führen wie bei mir nur zum shop, deshalb habe ich die bezeichnung dabei geschrieben.
griff in die bewährte mottenkiste. es gibt abgesehen vom quantum kombo natürlich auch legenden. eden fand ich immer toll. die sind dann von der gundauslegung "gediegener" , auch warmen sound. sollte man mal angespielt haben, und wer den metro zu leise findet ... mit ´ner zusatzbox drunter ... bis 2ohm schussfest
http://www.eden-electronics.com/products/combos/indiv/metro.asp

Eden find ich auch gerne. Mein amp damals fast dieser hier geworden http://www.eden-electronics.com/products/amps/indiv/wt550.aspx aber den konnte ich mir nicht leisten.

die führen wie bei mir nur zum shop, deshalb habe ich die bezeichnung dabei geschrieben.
Danke, ich habe das korrigiert. :)
 
pitsieben
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Es ist so, dass kleine Ubekannte Bands auf kleinen Bühnen spielen. Wir sind`ne 5 Mann Truppe : Gesang, Gitarre, Bass, Drums, Keyboard. Da wird es eigendlich immer eng. So eine fette Box macht es nicht komfortabeler. Nach dazu kommt, dass den Leute hinten im Saal die Ohren wegfliegen und ich mich auf der Bühne aber nicht höre.

Hmm...wir sind zwar nur zu dritt, aber wir sind scheinbar noch unbekannter...denn selbst bei uns wird's gerne mal eng.
Ich habe das mit Hilfe zweier 1x12" Neo Cabs gelöst mit den Maßen 40x50x40 von FMC.
Hochkant gestapelt komme ich auf einen guten Meter und spätestens zwei Meter vor dem Amp höre ich restlos alles und in unübersichtlichen Monitorsituationen drehe ich die untere Box Richtung Drummer.

Das funktioniert von Telefonzelle bis Festivalbühne.
 
Cadfael
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Hier findest Du zwei Bewertungen zum Promethean:
Ibanez P-5110 Promethean


Hier das Video von Ibanez selbst zu dem Amp: http://www.youtube.com/watch?v=mIfY-vuDpWI
Da siehst Du auch, wie man den Amp vom Combo trennt (vier große Rändelschrauben).

Mehr Videos: http://www.youtube.com/results?search_query=ibanez+promethean&aq=0

Das mit Lautstärke ist so eine Sache. Lautstärke verteilt sich ja auf Frequenzen - und hat unterschiedliche Reichweiten.
Die für Dich wichtigen Frequenzen erreichst Du in hoher Lautstärker mit dem Promethean ohne dass es nach Blech klingt. Den Tiefbass kann dann der Mischer je nach Örtlichkeit hinzufügen (und so werden die Leute hinten nicht erschlagen. Wenn Du eh PRE gehst, bleibt das Signal zum Mischer ja gleich ...

Gruß
Andreas
 
Marc02
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Oh danke ! :)

Hm, im Video klingt das Teil alles andere als gut. Aber ums Testen komme ich eh nicht rum. Zum glück. ;)
 
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Den 1*10er Promethean Combo habe ich neulich mal angespielt. Mir war er zu mittig, da fehlte es an Fundament. Für so einen kleinen Verstärker kam da schon erstaunlich viel raus, aber ich habe es gern etwas fundamentaler. Teste mal eine 2*12er Box von TecAmp an, die sind federleicht. Die, die ich bislang gehört habe, klangen gut und kamen mächtig tief in den Basskeller.

Viele Grüße
Jo
 
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Ich komme gerade vom Testen bei ppc-music in Hannover.....

gespielt habe ich : http://www.musik-service.de/markbass-cmd-102-p-prx395758876de.aspx

Urteil : Grauenhaft. Egal wie man an den Knöpfen dreht. Einfach nur grauenhaft. Nicht etwa zu dumpf, oder zu wenig knurr oder zu mittig oder zu kalt oder zu warm. Nein, einfach nur besch....eiden.

Dann noch : http://www.musik-produktiv.de/marshall-mb-serie-4210.aspx

Joar, hat nette features. Zum Beispiel 2 Kanäle, die auch mischbar sind, eine "echte" Vorstufenröhre und einen Boost für den Gain. Aber angezerrt gefiel er mir nicht so gut. Mit etwas drehen kann der Amp aber auch gut klingen. Es ist auch immer die Frage mit was für einem Bass man das Teil spielt. Mit`nem aggressiven Bass mit geschraubtem Hals und Plek ist das bestimmt geil. Aber irgendwie wollte der funke nicht überspringen. :redface:

Gewonnen hat aber der hier : http://www.musik-produktiv.de/hartke-hydrive-210c-10011155.aspx
Ein Saaaaaahne Teil. Er kann Hi-Fi klingen, er kann dreckig angezerrt gut klingen, er kann bassig klingen und er hat sogar einen wirkungsvollen grafischen EQ. Zugegeben, man muß ein Bisschen dran herumdrehen aber nachdem ich das getan habe, hat er hat mich wirklich umgehauen. Ich habe über ihn noch ein paar 5 Saiter gespielt.....Bumms ohne Ende. Und das ohne zu matschen o.ä. Dazu hat er (fast) wirklich alles was sinnvoll ist und was ich brauche. Ein Wedge-Gehäuse, ein regelbares Horn, einen DI-Out der Pre/Post EQ Schaltbar ist und auch noch einen Aux und einen Tunder -out.

Okay, das Horn ist nicht stufenlos regelbar und ich weiß nicht ob die 250W reichen. Aber das finde ich im Ü-Raum raus. Kleines Manko : Ich kann zwar eine weitere Box anschließen, das aber nur per Klinke und nicht per Speak-On und wenn ich das tue, ist die Box des Combos aus. Aber wie gesagt...... er klingt einfach schweinegeil.

Er wird es wohl werden. Dazu dann noch einen 5-saitigen Mexiko-Jazz und ich bin restlos bedient. :)

Ich fragte noch nach einem Fender-Rumble, der gerade nicht im Laden aber bestellt war. Da sagte der Verkäufer, dass der Hartke ganz klar der bessere Amp sei. Allein schon wegen der Speaker. Im Fender seien wohl Neodyme aus China verbaut.

Joar wenn der Rumble in nächster Zeit kommt (ist wohl seit Oktober bestellt) vergleiche ich nochmal aber wenn nicht ist es auch nicht schlimm. Der Hartke ist nicht nur vergleichsweise besser sondern er ist echt`n sehr geiles, gut klingendes Teil mit dem ich sehr sehr zufrieden war. Hab mich über`ne Stunde mit dem Ding beschäftigt. Also der Weg nach Ibbenbühren (ist der für mich am nächsten gelegene Mega-Store) hat sich vermutlich erledigt.
 
Marc02
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Ich habe ihn vorhin abgeholt.

http://www.musik-produktiv.de/hartke-hydrive-210c-10011155.aspx

Vorgestern war ich nochmal da und habe ihn`ne Stunde getestet, sowohl mit meinem 4-Saiter als auch mit meinem nächsten Bass, einem einfachen Fender Mexiko Jazz als 5 Saiter.
An meiner Meinung hat sich nichts geändert. Ich hielt Hartke bisher immer für die Nachfolger von Behringer aber da saß ich einem fatalem Irrtum auf. Ich habe den 5 Saiter Vorgestern auch nochmnal ganz kurz über ein Hartke Fullstack inkl. Hartke 5500 Amp gespielt und das klang auch sehr gut.

Fange wir mal mit den nagativen Aspekten an : Das Teil hat keine Griffe an den Seiten, so dass man ihn leider immer alleine tragen muß. Klar, kann man alles mit zwei Leuten tragen aber mit Griffen ginge das noch besser. Und das wäre nun wirklich kein überflüssiger Luxus gewesen. Die abgespeckte Version des Hydrive hat es ja schließlich. Siehe hier : https://www.thomann.de/de/hartke_5210c_hydrive.htm . Auch die Rollen hätten meiner Ausführung ganz prima gestanden. Das verstehe ich wirklich nicht. :mad: Zugegeben, dann wäre der Amp teurer gewesen und ich hätte gleich ein Sahne Teil von Gallien & Krüger kaufen können......aber trotzdem gibt es dafür einen kleinen Punktabzug.

Was ich noch schade finde ist, dass man über dem Amp zwar eine weitere Box über Klinke anschließen kann aber die beiden Speaker der Combo "tot" sind. Vielleicht ist das aber auch technisch nicht so einfach, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. :redface:

Nun zu den Schokoladenseiten : Sehr geil finde ich, dass das Teil einen grafischen 7 Band EQ hat. Da hat Hartke einigen anderen teureren Herstellern etwas voraus. Natürlich kann ein Amp auch ohne grafischen EQ gut klingen. Aber mit ist es einfacher und präziser.

Dann hat das Teil noch einen Hartke Bass Attack Overdrive eingebaut. Den gibt es wohl auch separat als Bodentreter und man kann den Combo auch ohne dieses Feature kaufen aber in meiner Version ist er halt mit drin und das freut mich. Ich war nie so der Fan von Effekten allgemein und von Verzerrten Basssounds schon garnicht aber wenn man den ganz dezent dazu mischt, so dass praktisch nur die hohen Töne etwas angezerrt werden, klingt das schon sehr sehr geil. Das hat mich echt überrascht. Nun, vermutlich wird das im Bandkontext untergehen aber das werde ich kommenden Mittwoch bei der Probe hören.

Dann ist noch ein Kompressor mit eingebaut. Den hätten`se sich zwar schenken können ABER der Kompressor arbeitet gut und dezent.

Was den sound hörbar beeinflußt ist der Frequenzy-Regler. Der ist ist von 80 - 1000 Hz regelbar und cuttet alles unter dem eingestellten Wert weg. Stellt man den Poti also auf 320 oder kurz davor, schaltet den Verzerrer ganz leicht dazu und spielt dann mit Plek gibt das einen saumäßig dreckigen, aggressiven, Sound, der dann am EQ noch mit etwas Bass und Wärme angereichert wird und einfach schweinegeil klingt. :)

Bei der Kiste war noch ein kleines Blatt mit 3 Soundvorschlägen. Slap, Motown und Modern Rock. Die Modern-Rock Einstellung klingt auch sehr gut. Also einfach solider Bass-Sound ohne Schnick und ohne Schnack.

Nun,mein aktiver Bass mit durchgehendem Hals muß sich mit seiner wirklich sehr effektiven Klangregelung noch an das Teil gewöhnen aber zusammen mit dem passiven Jazz Bass ist das`ne 1a Kombination wenn man Attack oder Hifi oder beides haben will.

Zugegeben, Growl wie von Ampeg oder Eden bekommt man von diesem Teil nicht aber das wußte ich vorher und das wollte ich auch nicht. Growl habe ich schon. Ich wollte Attack und Schmutz im Sound. Man soll hören, dass ich Stahlsaiten benutze und dass mein (zukünftiger) Bass einen geschraubten Hals hat. :D

Und wenn ich mich an extremen sounds sattgehört habe sattel ich einfach um auf HiFi. Auch das geht mit der Kiste. :)
 

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