USB Audio-Interface

von samx, 19.02.05.

  1. samx

    samx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.05   #1
    Ich bin mit der Qualität meiner Onboard-Soundkarte (AC97 :evil: ) absolut nicht zufrieden - die Aufnahmen sind total verrauscht. Deshalb bin ich am überlegen, mir ein externes Audio-Interface zu holen. Weils ein Notebook ist kommt nur USB dafür in Frage.
    Da ich das Ding ja nur zum Aufnehmen nutzen will, brauch ich ja auch keine richtige "Soundkarte" sondern nur ein "Audio-Interface", also quasi einen AD-Wandler - sehe ich das richtig?
    Also das Ding soll eigentlich nur einen Stereo-Klinkeneingang und einen USB-Ausgang haben, alles andere ist optional. Das müsste doch eigentlich auch relativ billig zu haben sein?!
    Ich möchte jedenfalls keine zweihundert Euro für digitale Eingänge, MIDI-Eingänge oder sonstwas ausgeben, was ich alles gar nicht brauche.
    Hauptsache, der Sound ist wirklich sehr gut (24 Bit wären wünschenswert)
    Welche Geräte kommen dafür in Frage?
    Falls jemand noch Erfahrungen mit der Linux-Kompatibilität hätte, wäre ich überglücklich :rolleyes: - aber solange das Gerät keine speziellen Treiber braucht, sollte es auch unter Linux laufen...
    Danke für alle Tipps!
     
  2. lemursh

    lemursh Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 19.02.05   #2
    Das mit dem "nur Audio Interface" ist so eine Sache. Die gibts nämlich in allen Preis- und Leistungs/Austattungsklassen.


    Aber mal einige Links die hielfreich sein könnten:
    Edirol UA-1D
    Edirol UA-1X
    M-Audio Fast Track USB
    M-Audio Transit
    Zum Thema Linux:
    Ich glaube nicht dass Du irgendein externes Audiointerface wedr über FW noch USB so einfach in das System einbinden kannst. Es gibt ja immer noch mehr als genug Probleme eine ordentliche Karte lauffähig zu machen und zu halten. Wie siehts in der Linuxwelt eigentlich mit ASIO oder ähnlichen Treibermodellen aus?
     
  3. lemursh

    lemursh Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 19.02.05   #3
  4. Buchi

    Buchi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.05   #4
    also ich hab unter anderem die Maya 44 USB...

    bin eigentlich recht zufrieden damit. hat ihre mucken, wie man auch hier nachlesen kann. Aber für daheim zum rumbasteln reicht mir die.
     
  5. samx

    samx Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.05   #5
    Ich hab mir mal bisschen was von den ganzen Tipps durchgelesen... alle haben auf jeden Fall mehr, als ich eigentlich nur brauche und sind auch nicht ganz billig...
    Ich bin auf der Suche nach einem wirklich einfachen Ding zum Aufnehmen - halt als Ersatz für meine schreckliche Onboard-Soundkarte. Da sind diese Geräte ein bisschen zu viel des Guten...
    Normale USB-Soundkarten sind ja fast alle nur Surround-Karten und sind sicherlich auch weniger für richtige Aufnahmen geeignet oder?
    So etwas wie das Edirol UA-1X oder das M-Audio-Transit, nur halt ohne S/PDIF - oder gibts solche "primitiven" Dinger gar nicht? :screwy:
    Alle Soundkarten, die unter Windows sofort ohne extra Treiber-Installation funktionieren, sollten auch unter Linux ohne Probleme funktionieren, da sie sich ja in die Standards halten. Wie das genau ist, will ich aber noch herausfinden...
     
  6. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 20.02.05   #6
    Ich habe mir für mein Sony Laptop, das eine miserable Soundkarte an Bord hat, kürzlich zum Preis von 129 EUR das Edirol UA3-FX zugelegt und bin wirklich zufrieden.
    Das Teil ist vor allem sehr benutzerfreundlich ausgelegt (Instrumenteneingang auf der Vorderseite, große Fader für Input Signal mit Peak LEDs, großer Drehregler für Output Volume, keine extra Stromversorgung). Laut Auskunft des Herstellers ist die Wandlerqualität mit dem UA-20 identisch.
    Es hat einige Effekte eingebaut die man sowohl beim Aufnehmen als auch beim Wiedergeben einsetzen kann, ist kein Muß, aber nice to have.
    Inbetriebnahme war sehr einfach unter Windows XP.
    Es unterstützt auch ASIO Treiber, ich haben bzgl. Latenzverhalten aber keine Erfahrungen weil ich Mehrspuraufnahmen nicht mit dem PC mache. Einfache Sachen gehen jedenfalls in guter Qualität.
     
  7. samx

    samx Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.05   #7
    Das UA3-FX ist wirklich sehr interessant. Mir scheint vor allem das Preis-Leistungsverhältnis für meine Zwecke deutlich besser zu sein als bei den zwei Geräten für 100 Euro.
    Da es keine richtigen USB-Recording-Karten für unter 100 Euro zu geben scheint (zumindest konnte ich nirgendswo etwas entdecken) überleg ich mir, das Geld in dieses Gerät zu investieren.
    Dazu kommt noch, dass das Gerät auch mit den Standard-Betriebssystem-Treibern funktioniert und sich exakt an den Standards orientiert, also auch unter Linux problemlos laufen sollte.
     
  8. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 23.02.05   #8
    das mit den Standard-Treibern kann ich bestätigen. Allerdings braucht man die Spezialtreiber für den low-latency Betrieb.
     
  9. samx

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    Erstellt: 23.02.05   #9
    Ich lese hier allerdings bei dem UA-3FX gerade:
    Nominal Input Level
    Line Input Jacks: -10 dBu
    Ich habe aber vor, auch mein E-Piano direkt damit aufzunehmen - stimmt es, dass der Line-Out beim E-Piano +4dBu hat?
    Heißt dass, das ich das E-Piano beim Aufnehmen sehr leise stellen muss oder gibts da eine Lösung dafür? :screwy:
     
  10. Düsseltier

    Düsseltier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.05   #10
    Ich glaub -10 db heisst praktisch Line Pegel. +4db sind ein Studiopegel. Das heisst du musst das Keyboard leiser stellen. Meine UA-25 nimmt auch den Studiopegel an!
     
  11. samx

    samx Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.05   #11
    Das wäre ziemlich dämlich, weil es dann fast nicht mehr hörbar ist bzw. ich könnte mich dann höchstens über die Ausgänge am Edirol beim Spielen hören. Und wenn dann noch jemand mitspielt dann siehts ganz schlecht aus :(
    Hat da etwa jemand Tipps für USB-Audio-Interfaces, die auch Studiopegel von +4dBu unterstützen?
    222 Euro wollte ich wirklich nicht ausgeben - da würde ein kleines Mischpult ja eher noch Sinn machen.
    Oder gibt es irgendeine simple und einfache Möglichkeit, aus dem Studiopegel einen Line-Pegel zu machen?
     
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