Verleimung für Tele Nachbau

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pete92555

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Hallo Community,
ich habe vor einen Telecaster Nachbau anzufertigen, da ich mich noch nicht auf ein spezielles Holz festgelegt habe stellt sich mir folgende Frage: Kann man zwei Bretter mit einer Dicke von ca. 2,2 cm auch "übereinander"-nicht wie herkömmlich nebeneinander Leimen, um die gewünschte Breite zu erreichen? Oder würde das den Sound bezüglich Schwingungsverhältnis deutlich beeinträchtigen? Es handelt sich hierbei um Nussbaum, wovon ich noch sehr schön gearbeitetes Material zur Verfügung hätte. Danke für alle Antworten.
 
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Das ist durchaus üblich wenn man beispielsweise ein anderes Deckenholz haben möchte. Allerdings sind die Verhältnisse der Dicken der Holzer dann unterschiedlich. Auch natürlich wenn man "nur" Furniere verleimt. Angesicht gleicher Holzer (und wahrscheinlich auch Dichte etc. da aus einem Stamm) sehe ich keine Probleme darin die Hötzer auch übereinander zu verleimen.
 
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Hallo, das ist kein Problem. Diese "Sandwichbauweise " gibt es bei mehreren Gitarren und Bässen. Teilweise mit einem dünneren "Streifen" anderem Holz zur Zierde dazwischen. Oder die PRS, die etwas dünner sind als die LP. Dort ist die Ahorn-Decke fast genau so dick wie der Restkorpus. Wichtig ist nur die gute Pressvereleimung. Das angehängte Bild zeigt einen von mir gebauten Bass aus Erle mit einer Decke aus Riegelahorn und einer Zwischenlage aus Mahagoni.
Das Ding klingt... saugut. Also: Mach es!
 

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Was man vielleicht erwähnen könnte, wäre dass es nicht verkehrt ist, wenn man die Maserungen entgegengesetzt verleimt. Damit beugt man Verwerfungen vor, wenn das Holz (aus welchen Gründen auch immer) nachtrocknet und schrumpft.
 
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