Verstärker Empfehlungen für Proberaum bis 500€

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mikail
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Hallöchen liebe Basser!!!
Die Zeit ist mal wieder reif um mein hart erspartes Geld für mein teures Hobby auszugeben :)
Ich suche quasi einen verstärker fuer den Proberaum. Gespielt wird von Reggae zu Classic Rock bis hin zu Ska Punk eigentlich alles, ausser diese Metal Geschichten.
Ich hab das erstmal an eine 410er box mit topteil gedacht.
Hat einer Erfahrungen mit Behringer tops(z.B. Behringer ultrabass 3000t) ? Die sollen ja in Ordnung sein. Die boxen duerfen schon von warwick , hartke ( z.B. Warwick 410 pro 300 watt) etc. sein.

Was auch interssant waere, sind combos. Aber welche wuerdet ihr mir empfehlen, damit ich nicht im Proberaum untergehe?

Einfach mal Vorschläge machen, würde mir schon reichen, damit ich einen groben Überblick habe, was ich kaufen sollte und wovon ich lieber die Finger lassen sollte.
 
Eigenschaft
 
Hi,

Du meinst also 400€ bezogen auf Verstärker + Box zusammen? - Dann solltest Du das nochmal klar sagen, sonst passen die Empgehlungen nicht zum Preisbereich.

Gruß
Ulrich
 
Es soll insgesamt 500€ kosten. Also entweder box + top oder combo.
Ich werde mir dann wahrscheinlich die verstaerker in diesem preissegment mal angucken und wenn ich glueck habe mir dann einen gebrauchten kaufen. Damit ich guenstiger davon komme.
 
Ich werde mir dann wahrscheinlich die verstaerker in diesem preissegment mal angucken und wenn ich glueck habe mir dann einen gebrauchten kaufen. Damit ich guenstiger davon komme.
Ein guter Plan. Zum Beispiel die älteren Peavey Amps (Mk III, IV, ...) sind sehr günstig zu bekommen. Auch Boxen aus den 80ern und 90ern sind günstig zu haben. Da muss man halt naturbedingt ein hohes Gewicht in Kauf nehmen.

P.S.:

Zum Beispiel sowas: Peavey Amp + Peavey Box = kultige Anlage! :)
 
Vielen Dank fuer die schnelle Antwort.
Aber meinst du denn nicht, dass die aelteren verstaerker eher dazu geneigt sind kaputt zu gehen, wenn sie schon nicht defekt sind?
Und hoffentlich gibt es diese Peavey boxen/heads noch als Neuware im Musikladen.
Aber ansonsten sehen diese peaveys ja ordentlich aus.
 
Ich denke, bei 500 Euro Limit musst du ein paar Einbußen hinnehmen. Kaputt gehen kann da manches. Wenn du sicherer sein willst, dann verdoppelt die Summe halt. ;)

Ich würde dir hierzu raten:

http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Hartke-LH-500-Head-/art-BAS0003226-000 (Derzeit für 299 Euro zu haben, die anderen Läden haben ihn schon wieder hochgesetzt auf 339. Mit Abstand der beste Amp in dem Preisbereich! Simpel, toller Grundsound, Röhrenwärme... das beste, was du in dem Preisbereich und auch ein gutes Stück dadrüber finden wirst.)

+

https://www.thomann.de/de/harley_benton_bb410t.htm (Die Harley Benton-Boxen sind mit Abstand die besten in dem Preisbereich, da du keinen Namen mitbezahlen musst.)

Du hast sogar noch ein paar Euro für nen heißen Kaffee übrig, mit der Lösung. :D Tu dir einen Gefallen, kauf was anständiges, denn billiger würde ich nicht gehen. Du ärgerst dich selbst wegen des Scheißsounds und wünscht dir, die vollen 500 ausgegeben zu haben. Mit der Kombi wirst du arbeiten können und hast einen grundsätzlich tollen Budgetsound. Hinterher kannst du dann ja noch hier und da mit einem Pedal das letzte I-Tüpfelchen einbringen, wenn du weißt, was du möchtest.
 
Ich habe ja selber mit harley benton angefangen. Habe mir damals den bass, den verstaerker, gurt etc. alles in einem starterset gekauft.
Meine Frage im Anschluss: Ist denn diese 410er harley benton box eine wirklich gute alternative? Hast du auch selber Erfahrung damit?
 
auch neue amps können kaputt gehen.
das ist sogar am wahrscheinlichsten in den ersten betriebsstunden, da eventuelle defekte sich dann bemerkbar machen.

die alten peavey-geschichten sind mit deinem budget echt ne überlegung wert. Bin ein großer fan von denen!
Die sachen bekommst du auch zum selben preis wieder los, die harley benton box ist gebraucht fast gar nix wert.
 
Es gibt zwar eine box und einen head bei ebay. Aber ich wuerde sehr gerne sicher gehen, dass die teile auch funktionstuechtig sind. Mal eben ein paar hundert kilometer hinfahren und antesten ist leider nicht drin. :-:)-:)-(
ich glaube ich werde ins musicstore in koeln fahren muessen
 
Fender rumble 150
Ibanez p3110
Warwick bc 150
Was haltet ihr von den o.g. amps?. Die scheinen mir auf dem ersten Anschlag in Ordnung zu sein. Hat vielleicht jemand Langzeiterfahrungen damit?
 
Ich habe den Rumble 350,
und bin hoch zufrieden.
Habe an mehreren Stellen schon
darüber berichtet.

Flexibel im Ton und
unsagbar laut.
 
Ich habe ja selber mit harley benton angefangen. Habe mir damals den bass, den verstaerker, gurt etc. alles in einem starterset gekauft.
Meine Frage im Anschluss: Ist denn diese 410er harley benton box eine wirklich gute alternative? Hast du auch selber Erfahrung damit?

Ich habe dir eine 410er gezeigt, keinen Bass oder einen Gurt oder einen Combo. ;) Die Box ist top, in dem Preisbereich, sagte ich ja auch. Ich spiele selbst über eine und kann mich über miesen Sound nicht beklagen, da sie sehr gut arbeitet.
 
Hab' die Harley Benton (allerdings die Vorgänger-Version) mal live mitbenutzt. Solide Box, nix besonderes, aber Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Halt eher 'ne ganz solide Einsteiger-Box, die man früher oder später mal ersetzt ... Macht man aber erst mal nix falsch, tät' ich sagen.

Persönlich würd' ich bei geringem Budget wahrscheinlich eher zu 'ner gebrauchten Peavey TVX410 (für mehr Tiefgang und weniger mittenbetonte Sounds) oder Ashdown MAG410 (für rockigere Sounds) greifen. Beide auf dem Gebrauchtmarkt nicht selten, immer mal für um die 150€ zu finden ... Und falls es später doch mal 'ne Klasse besser sein soll, kriegt man sie ggf. bei halbwegs pfleglicher Behandlung auch für das Geld wieder los ;)
 
Guck mal hier: http://www.bassmarkt.de/bassanzeige...+Combo%29+zu+%2Db%E4sse%2Dverkaufen-50387So'n Teil ist mir vor ein paar Wochen auch "zugelaufen".Nach dem ersten Antesten (ich spiele eigentlich seit mehreren Jahren OHNE Amp) hab ich beschlossen, dass die Combo nicht weiterverkauft wird.Ganz einfache Maschine mit ner einfachen Klangregelung und ner kräftigen Endstufe dahinter. Und einem Mördersound.Als Proberaum-Amp wird der allemal, auch in lauten Bands, ne gute Figur machen. Optisch auf der Bühne natürlich nicht so der Burner..
 
Also was die gebrauchten alten Peavey und ähnliches angeht...Ich wuerde sogar behaupten das diese Teile noch hunderte Jahre ihren Dienst tun werden. Vor allem wenns die alten aus der Mark Serie sind. Zum Vergleich: Alter Amp aus dem mittleren oder auch höheren Preissegment von einst gegen Low Budget und neu von heute. Klar auch die Low Budget Kiste kann ok sein, keine Frage aber wo wird denn hochwertiger gebaut worden sein? Bei dem Low Budget Gerät oder bei dem wenn auch ueber 20 Jahre alten hochpreisigeren?
Davon mal ganz abgesehen das die alten Peavey als Build Like A Tank zählen...wenn man die richtig benutzt gehen die auch nicht kaputt. Wenn man sie nun aber aus dem 4. Stock auf den Gehweg knallen lässt logisch dann sind die kaputt, der neue Amp aber auch....Man sollte aber bei denen Amps besser auf eine 4 Ohm Box im Stand Alone gehen, da die Amps selbst auf 2Ohm ausgelegt sind. Bei 8ohm an einem Mark III Series 400 wären es nämlich sonst nur noch 130w was man ja nicht will. Bzw. An 2Ohm 300w, 210 an 4ohm und 130 an 8Ohm.


Allerdings fand ich die Behringer Topteile (wenn es die BX300T und 4500H sind) nie schlecht. Man muss sie allerdings auch einstellen können! Denn was ich immer wieder sage ist "Finger weg von der Ultra Bass Funktion!", denn dieser Ocktaver klingt an und fuer sich gar nicht. Aber der Rest kann mit entsprechender Box (hier wuerde ich sogar zur Peavey TVX 410 greifen) garnicht mal uebel sein. Das man da natuerlich ein paar Abstriche machen muss, will ich gar nicht verleugnen. Die Potis sind nicht die massivsten, recht weich in der Bedienung eben. Das heisst die können sich schnell ungewollt verstellen. Wie gesagt so Features wie Ultra Bass nicht nutzen. Das heisst da ein Footswitch immer mit bei ist wenn nur maximal auf den Shape Button treten. Oder diesen direkt drin lassen. Leistung haben die auch ganz ordentlich. Hab ihn damals mal an einer Peavey TVX410 im 4Ohm Mode betrieben und es hat wirklich immer gereicht und er hatte genug haarige Eier fuer Hård Rock und Metall. Nur wenns dann Richtung Funk oder so geht wuerde ich nach was anderem Ausschau halten, aber so an sich wenn man nicht grad der Slapper vorm Herrn ist, ist die Kiste echt brauchbar. Und was das vorzeitige Abrauchen angeht, lass es dir gesagt sein. Ich habe diesen Amp zwar nicht mehr, stehe aber in einem engeren Kontakt mit dem jenigen dem ich mein Exemplar ueberlassen habe. Es war eines der ersten Tops die davon kamen und hat mehr als 10 Jahre nun auf dem Buckel. Sprich vorzeitig abgeraucht ist die Kiste nie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber ein wenig mehr für die Box ausgeben und ein wenig ein älteres oder billigeres Top kaufen. Ich konnte vor ein paar Jahren mal zwei Setups zuhause vergleichen, zum einen ein Glockenklang Soul mit TakeFive und zum anderen das günstige GK Top Backline600 mit der damalig aktuellen Harley Benton 410er.
Kurzes Fazit:
- Soul an HarleyBenton Box ist nicht toll - klang wirklich enttäuschend.
- Soul an TakeFive ist top (logisch)
- Backline an HarleyBenton Box fürs Geld brauchbar aber ansonsten...
- Backline an TakeFive. Die grosse Überraschung - das hatte Druck, war laut, präzise...

Daher - nicht bei der Box sparen. Das macht richtig viel aus. DI Sounds sind heutzutage sogar bei ganz günstigen Geräten eigentlich über jeden Zweifel erhaben.
Prog.Player's Statement kann ich unterschreiben. Ein Peavey der Mark Serie lebt in so vielen Bandräumen seit zig Jahren vor sich her und leistet treue Dienste.
 
Hi, mikail, hier kannst Du Dir ein Video über den BC 150 ansehen, das auch einige Soundbeispiele enthält. Denn schließlich sagt ein Ton ja mehr als tausend Worte. Wenn Du weitere Fragen zu dem Verstärker hast, zögere nicht, wir helfen Dir gerne weiter.



Viele Grüße
Johannes Schaack
Warwick/Framus Social Media-Team
 
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Ich bedanke mich bei allen die geantwortet haben. Die beitraege waren teilweise sehr hilfreich und informativ.
Jetzt muss ich mal zu sehen dass ich etwas bei eBay finde.
 
Lieber ein wenig mehr für die Box ausgeben und ein wenig ein älteres oder billigeres Top kaufen. Ich konnte vor ein paar Jahren mal zwei Setups zuhause vergleichen, zum einen ein Glockenklang Soul mit TakeFive und zum anderen das günstige GK Top Backline600 mit der damalig aktuellen Harley Benton 410er.
Kurzes Fazit:
- Soul an HarleyBenton Box ist nicht toll - klang wirklich enttäuschend.
- Soul an TakeFive ist top (logisch)
- Backline an HarleyBenton Box fürs Geld brauchbar aber ansonsten...
- Backline an TakeFive. Die grosse Überraschung - das hatte Druck, war laut, präzise...

Daher - nicht bei der Box sparen. Das macht richtig viel aus. DI Sounds sind heutzutage sogar bei ganz günstigen Geräten eigentlich über jeden Zweifel erhaben.
Prog.Player's Statement kann ich unterschreiben. Ein Peavey der Mark Serie lebt in so vielen Bandräumen seit zig Jahren vor sich her und leistet treue Dienste.

Ja gut ich sage mal Glockenklang mit Harley Benton vergleichen (obwohl ich mal eine 15" aus der alten Serie hatte und die nicht so schlecht fand) ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Darfst nicht vergessen was die TakeFive kostet und was die HB kostet. Da liegen logischerweise WELTEN zwischen egal in welchem Belange. Ich finde allerdings das man gerade fuer den Einstieg guenstige Boxen und Amps nicht immer ausser acht lassen sollte. Denn auch hier kann man durchaus eine lange Zeit gluecklich sein, es wäre ergo kein verbranntes Geld sondern fuer die Zukunft (und ja man ruestet sehr oft ja im Leben damit auf) gut angelegtes Geld. Das einem irgendwann etwas nicht mehr reicht, ist das normalste auf der Welt. Das ist nicht nur bei Bassamps und Musik Equip ja so sondern ueberall. Ob man deshalb guenstige Sachen verteufeln muss stellt sich da als Frage. Ich finde es an und fuer sich nun nicht. Denn wenn es ums erste Band Besteck geht, ist eigentlich jede Anlage um die 300w absolut OK.
 

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