Es ist eindeutig und klar weil man es so definiert hat. Aber man könnte es auch anders definieren, dann wäre es genauso eindeutig, so eindeutig wie die Defintion halt. Man muss schon unterscheiden zwischen Logik (ableitbar von vorherigen Definitionen und logischen zusammenhängen) und reiner Definition.
Genau dafür sind ja Definitionen da. Begriffe sind nie logisch, sondern bedürfen immer einer Definition.
Dass 2+3=5 ist, ist nur logisch, weil die Zeichen "2", "3" und "5" definiert sind.
Seien wir mal froh, dass es hier wenigstens eine feste Definition gibt und nicht einen Wildwuchs an Bezeichnungen wie manchmal in der Musik
Wie gesagt tue ich mich schwer mit Theorien, bei denen ich die Vemutung habe, dass sie jede Menge Ausnahmen hat. Z.B. spielt er hier in Takt 6 ein "ab" das über einen Gm Akkord:
Das ist ja auch kein Beispiel aus einem Theorielehrbuch.
Garantiert gibt es dafür auch eine Begründung. Eine Ausnahme ist es vermutlich nur für Dich, weil Du die entsprechende Regel noch nicht kennst.
Verabschiede Dich aber mal davon, dass es im Jazz eine feste Theorie gibt wie in Mathe. Erst wurde gespielt und im Nachhinein haben sich schlaue und nette Menschen hingesetzt und haben versucht, eine Theorie dafür zu machen, auch damit man es vermitteln und unterrichten kann.
Wolfang Bubart: Harmonik des Jazz.
Damit habe ich auch angefangen. Kompakt, wenn Du damit erstmal klargekommen bist, hast Du eine Vorstellung davon, wo es langgeht.
Für tieferen Einstieg die Bücher von CudoII oder vielleicht auch Sikora Neue Jazz Harmonielehre.