Vollerer Sound - aber wie?

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Hallo allerseits,

beim Wechsel von Posaunenchor zur Bigband ergab sich die Frage, ob ich nicht einen volleren Sound liefern könnte. Hmmm...
Spiele auf K&H Bart van Lier und frage mich, ob es sich lohnt, andere Instrumente zu probieren? Welche? Ist eine Kingposaune zu empfehlen?

Oder kommt der Ton eh von mir - oder eben nicht :rolleyes:

Scroll
 
Eigenschaft
 
Tach Scroll,

aus eigener Erfahrung wage ich mal die Aussage zu treffen, daß der dünne Ton eher nicht an der Kanne, denn an deiner Art zu spielen liegt.
Der Unterschied zwischen einer Bart van Lier und einer King 3B ist klein in Bezug auf die Mensur, klanglich unterscheiden sie sich schon.
Wohlgemerkt klanglich, aber der Sound ist ja subjektiv.
Auf beiden Kanne kann man selbstverständlich ein großes Tonvolumen erzeugen.
Vielleicht ist aber nur die Mundstückbohrung zu klein oder:igitt: total versifft.
Ich rate Dir, statt eine andere Kanne zu kaufen, mal ein paar Stunden bei einem guten Lehrer zu nehmen.
Ich mutmaße mal, daß Du, wie ich früher auch, mit zuwenig Luftführung spielst und Du instinktiv bei zuwenig Luft für die Töne hinten den Hals zumachst, um an den Lippen noch genug Strömung zur Tonproduktion zu haben.
Der Ton kommt dann zwar, ist aber zu dünn.
Eine gute Atemführung kann man aber erlernen und trainieren.
Ich spiele jetzt mit weniger Druck am Mundstück und einem volleren Ton.
Na, denn mach mal, viel Erfolg

Matt
 
...oder gleich zur Königin der Hin-und Hertrompete, der Bassposaune wechseln? :D
Da hast Du einen RICHTIG vollen Ton!
 
Hallo,
das ist wohl "systembedingt": Beim Posaunenchor spielt man eher nicht so laut, verhalten, selten mal fetzig. Oft ist das bläserische Niveau auch sehr niedrig, während der Woche üben gibs nich...
Da wird man nicht so gefordert, - und das hat zur Folge, dass man nachlässt und nachlässig wird.
Wenns bei euch nicht so ist, dann gut.
 
Hi,
ich spiele auch die Bart van Lier und finde die für 1./2. Stimme gerade für BigBand gut geeignet. Ich denk mal wenn du einen volleren Ton willst musst du dir Posaunen mit großer Bohrung oder Bassposaunen anguggen.........was für eine Stimme spielst du denn in der BigBand?

Ach Ja, ich persönlich finde die neuen KingPosaunen klanglich nicht so gut wie die Bart van Lier, ist aber meine persönliche Meinung, die älteren King Posaunen sollen ja noch einen Superklang haben, aber so eine konnte ich leider noch nicht anspielen....
 
Also mit der BvL kannst dus eigentlich so richtig knallen lassen.
Ich denke, es liegt sicher an dir, deiner Atmung, Luftführung, fehlender Übung.... das sollte ein kompetenter Lehrer dir sagen/austreiben können.
Aber vll tatsächlich mal von innen gründlich saubermachen, sofern du das bisher nicht regelmäßig getan hast^^
 
...oder gleich zur Königin der Hin-und Hertrompete, der Bassposaune wechseln? :D
Da hast Du einen RICHTIG vollen Ton!

Nicht zwangslaeufig. Man bekommt u.U. selbst auf der Bassposaunen einen "duennen
Ton" hin. Man koennte evt. mal probieren, ob ein Mundstueck mit einer groesseren
Bohrung etwas aendert, ansonsten hoert sich die Beschreibung fuer mich eher an,
als laege das eher am Blaeser ...
 
apropos Mundstück...
Probier mal da CL.... ka^^ jedenfalls das Lindberg Mundstück mit schmalem Schaft aus. Das hat bei mir noch einiges gebracht.
 
Nicht zwangslaeufig. Man bekommt u.U. selbst auf der Bassposaunen einen "duennen
Ton" hin. Man koennte evt. mal probieren, ob ein Mundstueck mit einer groesseren
Bohrung etwas aendert.

Stimmt schon, allerdings bin ich mit meiner Bach-BP mit dem 1 1/2 G-Mundstück wirklich auf der "volleren" Seite. Was nicht heißen soll, dass ich neben vollschlanken auch schlanke, dünne Töne hervorbringe. Ach, was soll´s, wir sind ja nicht bei Weightwatchers, sondern sprechen über Posaunen bzw. diejenigen, die sie spielen;)

*abdrift und Spaß dabei hab*
 
Tach auch,

jetzt mal kurz Off Topic:
Wofür sollen dünne Töne auf einer Bassposaune gut sein?
Im pp soll ich auch immer einen voluminösen Ton haben.
Sagt mein Lehrer zumindest.
Wenn ich einen schlankeren Bass-Sound haben wollte, würde ich eine Kanne mit 42er oder kleinerer Bohrung spielen.
Bis denne erstmal, ich scheide verwirrt:nix:

Matt
 
ich denke der dünnere Ton auf der BP ist gemient, dass eine Bassposaune nicht automatischen volleren Klang bedeutet
 
ich denke der dünnere Ton auf der BP ist gemient, dass eine Bassposaune nicht automatischen volleren Klang bedeutet

...sondern erstmal gewaltig dünn kommt, wenn man vorher NUR ne Jazzkanne in der Hand hatte :D
Ich war beim ersten Mal schockiert, wieviel Luft da rein muss.
 
Also eine Tonbeschreibung ist doch etwas schwierig. Großer Ton vs. kleiner Ton, voller Ton vs. dünner Ton, oder ist gar nur lauter Ton gemeint? ohne knallen?
Die Mensur macht etwas, mit großem Kessel und großer Bohrung und viel Luft. Das muß schon zusammen passen, allein ein große Bohrung bringt wenig, da rauscht es nur durch. Ein großer Trichter hat eine tiefere Grenzfrequenz, das bringt einen volleren größeren runden Ton. Material macht auch etwas. Es ist schon erstaunlich, was die kleine BvL ablässt. Muss aber in den den Satz passen, daher so für die 1. Als 3 nicht zu gebrauchen. Als Wechselposaune nur im Notfall. Ähnlich würde ich die King 2b einstufen. Ansonsten ist Tonbildung eben druchaus die Kunst wofür man das Gehör schulen sollte und die Arbeit mit dem Resonanzraum.
Hat Scroll nicht mal die Schmelzer in Mönchengladbach ausprobiert? So vor ein paar Jahren? Irgendwie dunkel scheint mir da was zu dämmern. Solltest noch mal hinfahren und hier berichten.
 
Hallo erstmal, war zwei Tage unterwegs und lese mit Freude, dass Ihr Euch Gedanken gemacht habt.
Was ihr über die BvL schreibt, macht mir Mut. Es wird an mir liegen, ganz klar. Die Luftführung ist ein Tätigkeitsfeld, uff.
Matt,
Du beschreibst das ganz gut, was da passiert. Ich vergess das einfach immer wieder, weil ich so mit dem Tönetreffen beschäftigt bin. Dann bin ich erstmal froh, wenn was klanglich Passendes dabei ist. Ach ja, der ton! Die Luft! Der Rachenraum! die Haltung! Die Projektion! - Und dann vergreif ich mich wieder oder vergesse, dass Vorzeichen fürn ganzen Takt gelten.
Tantrix,
fein, dass Du dich erinnerst. Jau, ich war mal beim Schmelzer und hab immerhin ein wunderbares Mudstück mitgebracht, dass bislang noch nicht zu toppen war. Jetzt, nach zwei Jahren Spielpraxis und drei Jahren Unterricht, sollte ich nochmal hin. Wenn er selber dann ein paar Tönchen spielt, flieg ich rückwärts aus der Tür ! Aber die Preisgestaltung ist ein ernstes Problem bei ihm.
Jedenfalls werde ich mich gelegentlich mich mal mit einer King abgeben. Nur mal so.
Spiele zweite Posaune in einer Bigband und weiß nicht genau, was hier mit "Resonanzraum" gemeint ist?

Grüßle
Scroll
 
. Ich vergess das einfach immer wieder, weil ich so mit dem Tönetreffen beschäftigt bin. Dann bin ich erstmal froh, wenn was klanglich Passendes dabei ist. Ach ja, der ton! Die Luft! Der Rachenraum! die Haltung! Die Projektion! - Und dann vergreif ich mich wieder oder vergesse, dass Vorzeichen fürn ganzen Takt gelten.

Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber das klingt ein wenig, als ob die die Stücke in der Band noch überfordern, bzw. du einige basics noch nicht verinnerlicht hast.
(Was) hast du denn (für) einen Lehrer?
 
Oh, danke, da bin ich sehr zufrieden! Bin halt ein Spätberufener - die brauchen ein bisschen länger. Die Überforderung ist aber grad so hoch, dass es Spaß macht zu üben!
 
Also hört sich jetzt für mich auch so an, dass es definitiv nicht an der Posaune an sich liegt.....ich spiel die Bart van Lier ja selber und für die 1. und 2. Stimme ist sie auf jeden Fall sehr gut geeignet......ich würd dann mal sagen einfach noch mehr üben, üben und üben, dann wird das schon ;-)

Wie lang spielst du denn schon?
 
Tach auch,

laut Hersteller und eigener Erfahrung ist die Bart van Lier so konzipiert, daß sie die Beckenschläge übertönen kann.
Mir war sie etwas zu krass und ich habe sie wieder vertickert.
War nicht mein Sound.
Mich hat damals jedenfalls keiner gefragt, ob ich etwas mehr Dampf machen könnte.:D
Mit der ollen King aber auch nicht.
Für richtige Atemführung (Stütze) und druckarmen Ansatz rate ich dennoch zu Unterricht bei einem guten Lehrer, der das drauf hat.
Bis denne

Matt

P.S.: @ Congaman: Ich probier grade ein paar BP-mundstücke von Klier aus und finde das 02 AK ganz prima.
Das Bach 1 1/2 ist mir viel zu klein, ist das nicht eher was für Tenorposaune? ;)
 
P.S.: @ Congaman: Ich probier grade ein paar BP-mundstücke von Klier aus und finde das 02 AK ganz prima.

Ich spiele seit Maerz dieses Jahres auf der Bassposaune ein 03AK (den ganz grossen
Eimer, naja hat aber auch nur einen halben Millimeter groesseren Durchmesser als
das 02AK) und bin sehr zufrieden. Das 1 1/2 G das bei der Posaune dabei war (aller-
dings auch schon eins mit einer halbwegs grossen Bohrung) war mir auch zu klein,
ebenso wie das A&S 1 1/2 G, dass ich mir auf gut 8 mm Bohrung "aufgebohrt" hatte
und auf einer Jupiter 636 gespielt habe. Das 03 AK ist fuer meinen Geschmack einfach
nur Klasse (obwohl es wohl so manchem laeser auch zu gross waere) und seit ich
mich an das gewoehnt habe, spiele ich auf der Tenorposaune ein aehnliches Mund-
stueck aber mit etwas kleinerer Bohrung: ein 03 A (ebenfalls von Klier aus der
"Exclusive" Serie).

Das Bach 1 1/2 ist mir viel zu klein, ist das nicht eher was für Tenorposaune? ;)

Nein, nicht fuer die Tenorposaune, aber fuer Posaunisten, die kleinere Mundstuecke
bevorzugen ... Wenn ich heute daran denke, dass ich mal auf der Tenorposaune
ein A&S 7C gespielt habe ... Da haette ich glaube ich heute meine Problemchen mit.
 

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