Vox tonelab SE oder TC Electronic G-Major?

von alopro, 18.07.04.

  1. alopro

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    Erstellt: 18.07.04   #1
    Hallo,

    ich habe diesen Thread schon in anderen Themen hier im Forum gestartet, habe aber irgenwie keine befriedigende Antwort bekommen. Deshalb mache ich mal ein neues Thema auf.

    Jetzt meine Frage: Ich spiele einen Soldano Hot Rot 50+ mit einer Mesa Box und eine Gibson Classic. Ich bin schwer begeistert von meinem Grundsound. Ich habe irgendwann mal vor Jahren alle Effektgeräte entsorgt weil sie mir immer, auch im Stand by mode, meinen Grundsound kaputt gemacht haben. In meiner Band spielen wir Rock/Grunge/Bluesrock. Wir haben so ca 15 eigene Songs und ich spiele alle mit dem gleichen Sound. Dem will ich versuchen jetzt mal wieder abhelfen mit einem State of the art Effektgerät. Ich denke jeder der zur Zeit nach einem Chefmäßigen Gerät sucht, stolpert früher oder später über das Vox Tonelab SE.(Ich habe es aber noch nicht gehört) Ich habe mich wirklich Jahrelang nicht mehr mit Effektgeräte beschäftigt. Was mich Irritiert ist die Vielfalt der Simulationen, usw. Kann man das Tonelab auch als klassisches Effektgerät nutzen, also sprich den Grundsound von meinem Soldano mit sagen wir mal ein bisschen Chorus und Reverb, wie bei normalen Bodentretern, oder kann man immer nur sein komplettes Signal manipulieren. Könnt ihr mir (ich würde mich eher als konservativ bezeichnen) zu dem Gerät raten, oder gibt es andere Alternativen wie das G-Major von TC Electronic. Wenn ich die Sache richtig verstehe wäre das G-Major ja so ein teil, mit dem ich zu meinem Grundsound einfach die Effekte zumische und mein altes Rocktron Midimate Pedal habe ich auch noch.

    Wenn ich aber ehrlich bin mach mich das Voxteil schon allein wegen seiner Flexibilität an.( Studio / Bluesband / Recording / sonstige jobs )

    Mir ist halt wie gesagt zum einen mein Grundsound ziemlich heilig, zum anderen hätte ich gern mal einen richtig bösen Sound. Was ein bisschen ein Handicap ist, ist das der Soldano (ich glaube) einen seriellen Effektweg hat. Sprich ich kann immer nur das komplette Signal verändern wenn ich den benutze. Deswegen bin ich schon früher dazu übergegangen das Effektgerät zwischen Gitarre und Amp zu schließen.
    Ich hatte früher auch schon mal das Intelifex der allerersten Generation im Einsatz. Das habe ich gecanceld da es mir zu kompliziert war und ich nie ein zufrieden stellendes Ergebnis herausbekam.

    Für eure Tipp`s bedanke ich mich schon im voraus.

    Gruß

    Armin
    :)
     
  2. coffeebreak

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    Erstellt: 18.07.04   #2
    In dem anderen Thread hatte Dir ja schon jemand geantwortet. Wenn Du mit Deinem Grundsound zufrieden bist, brauchst Du an sich auch das Tonelab nicht ;).
    Die Stärken des Tonelab liegen hauptsächlich in der Ampsimulation. Das ist soweit ich das beurteilen kann das einzige Gerät, was nicht nur den "Sound" der Amps simuliert, sondern auch das Verhalten der Amps (z.B. Soundsteuerung zwischen clean und Brett nur mit dem Lautstärkepoti der Gitarre).
    Ich hab allerdings auch noch nicht versucht die Ampsims auszuschalten.
    Die Effektsektion seh ich mehr als nette Dreingabe des Herstellers.Wenn Du vorhast mehrere Effekte einer Sektion parallel laufen zu haben, bist Du mit einem "echten" Multieffektgerät besser beraten. Das ist mit dem Tonelab nämlich nicht möglich.

    Für Studiobetrieb oder kleinere Gigs auf denen akuter Platzmangel für gößere Ampgeschichten herrscht, ist das Tonelab zur Zeit wohl eins der besten Geräte am Markt. Kleine Einschränkung, die Presets finde ich ehrlich gesagt nicht soooo umwerfend, aber wenn man das Manual liest und versteht, lassen sich tolle Sounds rauskitzeln aus dem Teil. :)

    Am Besten Du testest es selber mal beim Musikalienhändler Deines Vertrauens an und machst Dir selbst ein Bild davon.
     
  3. constraint

    constraint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.04   #3
    Hallo,

    ich sehe das ähnlich wie coffebreak. Wenn dir dein Grundsound so wie er ist gefällt, ist das tonelab eher weniger empfehlenswert. Greif lieber zum g-major. Der serielle Effektweg deines Soldano stellt bezüglich des Einsatzes eines g-majors kein Problem dar. Im Gegenteil, laut Bedienungsanleitung ist das g-major sogar für den seriellen Einsatz ausgelegt und optimiert. Durch Anpassung der internen Matrix (erlaubt serielle/parallele/semiparallele Effektkonstruktionen) kannst du sowohl serielle Effektketten als auch eine parallele Effektanordnung realisieren.
     
  4. alopro

    alopro Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.04   #4
    Kann ich das G-Major zwischen Gitarre und Amp anschließen. Arbeitet das G-Major dann so wie es soll oder ist das dann eher nichts?

    Gruß

    vom unwissendenden
     
  5. constraint

    constraint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.04   #5
    Über den normalen input würd ich das g-major nicht laufen lassen. Wenn du die amp-zerre nutzt werden dann ja sämtliche eingeschalteten Modulationseffekte sowie Hall, Reverb etc mitverzerrt. Also lieber in den FX-Loop mir der Kiste...
     
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