Wahrnehmung der eigenen Stimme!

von taster, 16.02.05.

  1. taster

    taster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #1
    Nun, bin an diesem Interessanten Artikel im Netz "hängengeblieben".
    http://www.fragenohneantwort.de/fragen/frage43.htm

    Und zwar geht es darum, sich selbst zu hören lernen, wie es andere von außen tun.

    Meine frage wäre, ob die eigene stimme die man selbst von sich hört, sich positiver anhört, wie wenn andere das hören? So eine art Lügespielchen die eben das Ohr mit uns spielt.

    Auf Tonbänder oder (in unserer Zeit) via Headset/Micro aufgenommene Vocals hören sich anscheinend nicht wegen der schlechten Päripherie so schlecht an, sondern weil eben einige sachen verborgen bleiben (wie z.b das Knochengehört wie in dem Artikel beschrieben), die eigendlich garnicht mit aufgenommen werden. Das ganze wirkt sehr "leblos". Hören andere es genauso?! :confused:
     
  2. Direwolf

    Direwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #2
    Wenn du dich auf nen Aufnahme hörst ist dass mindestens etwas befremdlich, weil du dich ja sonst immer ganz anders hörst (bassiger, weil ja noch Körprerschall wahrgenommen wird den andere nicht hören). Aber genau so hören dich andere. Du bescheißt dich eigentlich selbst.

    cu Direwolf
     
  3. taster

    taster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #3
    Ahja, aber ich finde das hört sich mehr als nur seltsam. Ich hör mich also an, wie ein 13 Jähriger. :eek: :D
     
  4. Direwolf

    Direwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #4
    Wenn du dass aber mit schlechtem Equipment aufgenommen hast (z.B. Headset oder eion Billigmikro) dann ist dass ganze noch zusätzlich bass- bzw. höhenärmer und klingt dann natürlich entsprechend noch "quäckiger"

    cu Direwolf
     
  5. taster

    taster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #5
    Ist in der Tat mit sehr wenig und billigen aufwand immer aufgenommen worden. Ein OnBoard Soundchip + billig bis mittelmäßiges Headset sind momentan bei mir bei jeder Aufnahme dabei.

    Aber kaum zu glauben, das jede billige PC Ausstattung (egal wie billig) trotzdem noch sehr schlechte Aufnahme qualität bietet, wenn schon 1870 Aufnahmen möglich waren, die einiger maßen aktezptable qualitäten lieferten. Das ist ja verglichen mit früher, Hightech pur...


    Aber das Ohr ist doch nunmal besser als ein "herkömmlicher" Lautsprecher vom Pc. Besteht daher keine Einschränkung, das man beim direkten sprechen mit einer person, man sich doch etwas anders anhört als auf oder besser, aus so einem lautsprecher? Oder ist das wahrhaftig 100% identisch?
     
  6. Direwolf

    Direwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #6
    Jeder Lautsprecher und jede Endstufe verändert den Klang, also wirst du dass nie 100%ig so hören wies in echt ist. Aber mit nem Guten Mikrophon und guten Boxen (Keine billig PC-Lautsprecher) ists fast so.

    cu Direwolf
     
  7. Cleonara

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    Erstellt: 17.02.05   #7
    Also ich hab da auch mal einen Test gemacht, nach dem Motto:
    Ich konnte mal singen, aber wie sieht´s heute aus?
    Ich habe dafür, lach nicht, einen Kassettenrecorder mit Aufnahmefunktion benutzt.
    Natürlich konnte ich damit nicht genau hören, wie andere meine Stimme wahrnehmen aber ich finde, auch eine schlechtere Aufnahme kann einem helfen, wenn man sich verbessern will, z. B. in Sachen Ausdruck, Stimmlage und ob man die Töne richtig getroffen hat. ;)

    Nimm doch einfach mal die Stimme von einem Kumpel auf und vergleiche dann, wie Du ihn hörst und was Dein Lautsprecher hergibt.
    Vielleicht hilft Dir das im Vergleich...
     
  8. 4-saiter

    4-saiter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.05   #8
    Es gibt ne einfache Methode, um recht genau zu hören, wie die eigene Stimme für die Anderen klingt: lege beide Hände so hinter die Ohren, als ob Du schwer hören könntest. Wenn Du nun sprichst, klingts anders, gelle? So - ungefähr - hört sich Deine Stimme für Andere an.

    Gruß 4-saiter
     
  9. taster

    taster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.05   #9
    ähm du meinst das man die ohrblätter nach vorne beugen soll oder?

    hm ja, klingt vielleicht etwas "rauschiger" mit evt. etwas mehr Allee. Aber ob andere das wirklich so hören?! oO
     
  10. tinwhistle

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    Erstellt: 30.06.05   #10
    Tatsächlich,:great: Ist ein Ding:D

    Gruß
    tinwhistle
     
  11. taster

    taster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.05   #11
    veil unterschied merke ich da nicht außer das benannte oben. oO
     
  12. scabdooBA

    scabdooBA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.05   #12
    mh
    ich schon

    wobei ich sagen muss dass ich positiv überrascht war von meiner stimme als ich ne aufnahme davon gehört hab.

    vor 5 jahren oder so wenn man mit der family ein familien-video oda so guckt dann musst ich mich immer schämen usw.....

    aber jetzt find ich meine stimme eigentlich toll ^^
     
  13. taster

    taster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.05   #13
    dann muss ich irgendwas mit den ohren haben, weil großen unterschied merke ich nicht, oder ich mach bei der methode was falsch.... Im prinzip höre ich mich nur ohne Echo oder so, so in einem Hohlraum......kA:rolleyes:
     
  14. M.U.Y.A.

    M.U.Y.A. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.05   #14
    Ich habe mal gesagt bekommen, dass man seine Hände so vor den Mund halten soll, dass sie den Schall in Richtung der Ohren ablenken. Dann hört man sich von außen. Klingt zumindest logisch.

    greetz

    M.U.Y.A.
     
  15. taster

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    Erstellt: 12.07.05   #15
    dann müssten ja lautsprecher/Boxen in den man ins mikro singt rein theoretisch das gleiche bezwecken...Ist aber nicht so, weil man sich trotzdem in erster linie "zuerst" sich "normal" selbst hört, und erst danach, kommt die "Ausgabe" der lautsprecher/boxen etc. in den Ohren...
     
  16. Schriis

    Schriis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.05   #16
    das wäre nur der fall wenn du eine extreme verzögerung der wiedergabe hättest. sonst kommt das ja alles ziemlich gleichzeitig. was du dann hörst ist wahrscheinlich eher eine Mischform aus Lautsprecherton und eigener Stimme. Aber egal was du alles ausprobierst, du wirst deine Stimme nie so hören, wie andere. Auch aufgenommen wird es nie echt sein.Wahrschinlich finden fast alle ihre Stimme aufgenommen scheisse. man muss sich daran gewöhnen. Es ist auch eine chance, neue verwendungsmöglichkeiten für deine Stimme zu finden. Probier deine Stimme auch mal in ganz unterschiedlichen Räumen und Gebieten aus. Der Grund, weshalb viele Leute beim Duschen singen ist ja, dass durch den extremen Hall die Stimme viel voller klingt. singst du aber in einem winzigen vollgestopften Keller, so wirst du etwas weniger von dir selbt beschissen.
     
  17. Doppelkorn2004

    Doppelkorn2004 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.05   #17
    Heute werden wohl wieder die alten Kamellen ausgegraben:D


    Das man seine eigene Stimme ganz anders wahrnehmt von außen, als wenn man gerade singt, ist ganz natürlich und liegt ganz allein an uns.

    Unser Körper ist unser Resonanzkörper. Jede einzelne Schwingung wird durch Hohlräume und unsere Knochen verstärkt und klingt dadurch in unserem Inneren wesentlich stärker als wenn wir unsere Stimme "aufgenommen" hören.

    Zum Thema Aufnahme:
    Ich finde es ist wirklich egal wie beschissen die Aufnahme ist. Die Aufnahme ist ja nur von der Qualität schlecht. Man selbst hat aber trotzdem die Möglichkeit darüber herauszufinden, ob man sich verbessert hat oder nicht.

    Und immer wieder gern gehört: Singen lernt man nicht innerhalb weniger Tage...getreu dem Motto....www.singen24.de
    LOL

    Viele Grüßle
     
  18. taster

    taster Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.05   #18
    Gut, wir sind schon mal an den punkt angelangt,wo wir uns einig sind das wir niemals 100% es so hören werden, wie unsere mitmenschen. (Evt. mit HighTech, wo für uns ottonormal erstmal nicht in Frage kommt..)

    Jetzt ist aber die frage, wirkt das ganze für die mitmenschen in der "regel" Positiver als für sich selbst?

    Es passiert sehr oft, auf eigene aufnahmen das da welche voll abgehen...Aber selber das teil am liebsten nie mehr hören möchte...:D Das müsste eigendlich auch normal sein...?!
     
  19. sunflower

    sunflower Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.05   #19

    ich denke, das ist so ähnlich wie das phänomen, dass man sich auf keinem seiner fotos gefällt :D


    man sieht sich selber immer ein bisschen anders.. und hört sich immer ein bisschen anders....


    es ist immer so, dass wenn man eine bestimmte erwartung / vorstellung hat, dass man, wenn es dann nicht so ist wie man dachte, einfach mit allem was ANDERS ist als die erwartung, einfach unzufrieden ist.

    man würde ja gerne SO UND SO klingen und schon alleine die tatsache dass es eben nicht so klingt, lässt uns sagen: das ist scheiße! (unabhängig davon, ob es nun wirklich scheiße ist oder einfach nur anders, aber man hatte eben diese bestimmte vorstellung...)

    die anderen menschen hingegen haben nicht diese erwartung. sie kennen die stimme ja nur so. und mögen die stimme auch so. sie kennen uns nicht anders. außerdem ist es leichter, etwas zu beurteilen was nichts mit einem teil von sich selbst zu tun hat. aber so etwas persönliches von sich selbst objektiv zu beurteilen wie die eigene stimme, das ist wirklich schwer. das ist praktisch nicht möglich. die stimme ist sowas persönliches von uns, und da tut man sich besonders schwer, das "einfach so" zu beurteilen. das ist ja ein teil von uns - etwas, das einfach so ist, wie es ist, und auch wenn ich mir eine andere stimme wünschen würde, ich habe nun mal die stimme, die ich hab.
    wie soll man da bei der beurteilung distanz dazu gewinnen können?
    ist einfach schwer.
     
  20. Doppelkorn2004

    Doppelkorn2004 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.05   #20
    @Taster

    Ich denke, dass die Stimme für unsere Mitmenschen immer "positiver" ankommt als für unser eigenes Empfinden.

    Ich kann nicht für alle sprechen, jedoch denke ich, hat es folgenden Grund:

    Man selbst hat immer noch eine innere Schamgrenze, selbst wenn man eine totale Rampensau ist. Sich selbst zu hören lst immre noch ein inneres Schamgefühl aus und einem wird recht schnell unbehaglich. Erst wenn man sich seiner selbst völlig sicher wird, kann man sein eigenes Schaffen genießen.

    Fremde hören sich Deine Sachen ohne Vorurteile an...entweder finden Sie es scheisse oder aber finden es gut.
     
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