Warum Bassdrum immer auf Kanal 1 im Mischpult?

Sharkai
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Eine Frage stelle ich mir schon eine ganze Weile:
Warum landet das Drumset immer auf den ersten Kanälen eines Mischpults? Zu analogen Zeiten konnte ich das noch nachvollziehen, aber die liegen mittlerweile definitiv hinter uns.

Eigentlich würde es doch viel mehr Sinn machen, auf Kanal 1 (und damit automatisch auf Layer 1) die Vocals zu haben – und danach die Instrumente, die man live deutlich öfter nachregeln muss als das Drumset. Gitarren zum Beispiel müssen live oft nachgeführt werden, weil das Solo im Verhältnis nicht passt. Sowas auf Layer 2 zu packen, geht natürlich, ist aber umständlicher. Ich habe es live bisher selten erlebt, dass ich am Drumset viel nacharbeiten musste. Und wenn doch, dann waren das meistens einmalige Korrekturen.

Klar, man kann einfach Layer 2 dauerhaft offen lassen. Aber dann könnte ich auch gleich alles auf Layer 3 oder 4 legen. Macht aber auch keiner.

Für mich wirkt das so, als hätte sich hier einfach die analoge Denkweise durchgerettet.

Besonders aufgefallen ist es mir am X32 Compact, als der Leadgesang (der zusätzlich noch der höchste Kanal war) direkt neben den MixBus-Fadern lag. Gerade der Leadgesang muss schnell und sicher erreichbar sein. Wenn irgendwo Probleme auftreten, dann dort. Im Eifer des Gefechts aus Versehen einen MixBus oder den falschen Kanal zu erwischen, ist da nicht so unwahrscheinlich. Auf Kanal 1 würde das eher nicht passieren – den äußeren Fader trifft man auch unter Stress sicher.

Natürlich gibt es immer den einen Kanal, den man mitten im Pult öfter braucht. Aber dafür ausgerechnet Kanal 1 dauerhaft für die Bassdrum zu blockieren, macht die Sache nicht besser.

Ein massenkompatibles Layout ist für mich auch kein Argument. Wie sieht es denn danach aus? Die restliche Kanalbelegung legt am Ende sowieso jeder für sich selbst fest.

Ich will niemandem ein falsches Layout unterstellen – überhaupt nicht.
Ich stelle nur die Frage, ob es heute noch zeitgemäß ist, das Drumset stur auf Layer 1 und die ersten Kanälen zu platzieren.

Wie handhabt ihr das heutzutage? Gibt es für euch Gründe, das Drumset trotzdem ganz vorne zu lassen?
 
Ich stelle mir das Layout immer selbst ein, auf den Kanälen 1-4 liegen immer die Vocals.

Gibt es denn Layout-Presets bei den Digi-Pulten? Habe ich noch nie benutzt.
 
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Ich hatte noch nie die BD auf 1 - vorne immer die Money-Channels, also Gesänge.
Beim X32 ist mir die Belegung eh schnurz, da bastel ich mir auf Mixing-Station die Layer so, wie ich sie haben will.

domg
 
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Ich kann Dich beruhigen, gestern Abend hatte ich die Bassdrum auf Kanal 20 - das ist der höchste XLR-bestückte Eingang beim UI24r. Habe ich bei vielen Bands so. BD auf Kanal 1 ist wahrscheinlich ein ungefragt übernommenes Relikt aus der Zeit, wo es Vorteile beim Nebengeräuschverhalten brachte, den Gesang auf dem höchsten Kanal zu haben und die lautesten Signale (also BD & Snare) auf den niedrigsten.

Und zeitgemäß? Ich würde sagen, heutzutage ist es egal, wo man welchen Kanal hinlegt, das persönliche Layout kann man vollkommen nach den persönlichen Präferenzen anlegen. Beim Soundcraft UI24r kommt ja dazu, dass man die Kanäle irgendwie belegen kann, und dann baut man sich einen sog. View, in dem man sich die Kanäle so anordnet, wie man sie gerne hätte - das ist dann die Ebene, auf der man arbeitet.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Gibt es denn Layout-Presets bei den Digi-Pulten? Habe ich noch nie benutzt.

Für meine beiden häufigsten Einsatztypen (Rockband & Yogafestival) habe ich mir zwei Vorlagen gebaut, von denen ich dann die Pultbelegung für die jeweilige Show ableite. Bzw. gestern Abend habe ich das Layout von einer anderen Band übernommen, die vergleichbar besetzt ist. Geht auch gut.
 
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Evtl. ist das noch ein Relikt aus der Soundcheckreihenfolge, die ich mal bei @mix4munich gelernt hatte: BD -> restliches Drum -> Bass -> Gitarren -> Keyboards -> Vocals... Jedenfalls habe ich es deswegen auf meinem Mixer von Anfang an so von 1-15 angeordnet, obwohl ich mir die Reihenfolge mit der Mixing-Station-App sowieso frei anordnen kann. Aber gewohnt ist gewohnt, auch beim Einstecken der XLR-Kabel am Set dann... Prinzipiell ist das sicher egal und jeder kann einen für sich guten/logischen Aufbau sich machen... Aber ja, auch ich habe schon darüber nachgedacht, die häufigeren Fader links anzuordnen, mache das aber jetzt mit eigenen Layern in der Mixing-Station-App, die ja mit 1 Tippen sofort zur Verfügung stehen... LG, Frank
 
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Bei mir ist das Grund Layout, wohl aus Gewohnheit (mach das ja schon ein paar Tage lang) auch so, dass ich das Drumset ab Kanal 1 habe, dann die Percussion, Saiten-Instrumente, Keys, Bläser und erst am Ende die Vocals. Das ist mir mehr oder weniger auch als gängiges Setup bei Haus-Pulten für mehrere Bands bekannt, wenn ich da mal eine davon zu mischen habe.
Bei aktuellen Digital-Pulten ist das aber an sich schon eher egal, denn es hat sich inzwischen durchgesetzt, dass die frei konfigurierbare Layer anbieten (entweder durchgängig oder zumindest ein, zwei Layer), somit kann man sich das ja ohnehin wieder zurecht rücken,
Beim X32 und älteren Firmware-Versionen mit den starren Layern bin dich dazu übergegangen dass ich mir auf Layer 1 die wichtigsten Kanäle gelegt habe und auf die anderen die weniger wichtigeren. Aber z.B beim Fullsize habe ich auch noch immer mit dem Drumkit angefangen, zumindest mit Kick und Snare. Beim Compact oder so habe ich dann noch mehr ausgemistet. Mit den neuen Firmware Versionen bin ich dazu übergegangen mehr mit DCAs zu arbeiten. Der erste Layer blieb wieder gleich, quasi als Standard-Arbeitslayer, aber mit den DCAs und dem DCA Spill kann ich mir z.B das Drumkit rechts auswählen um es auf der linken Faderbank anzuzeigen. So passe ich mir die Arbeitsweise je nach Pult und Firmware etwas an.

Was aber immer gleich bleibt, sind die Money Channels, also meist die Vocals, auf der rechten Seite des Eingangslayers. Das habe ich auch von den analogen Pulten her übernommen. Ich will gerne die wichtigen Kanäle gerne neben dem Master (oder was auch immer der als Master genutzt wird). Denn da ändere ich damals wie heute am öftesten was während des Konzertes. Drums bleiben meist so wie sie sind. Wozu soll ich die nach rechts holen, wenn ich daran ohnehin nicht schrauben muss?

Evtl. ist das noch ein Relikt aus der Soundcheckreihenfolge
Interessanterweise fange ich ganz gerne mit den Vocals an. Denn damit habe ich zwei Fliegen mit einer Klatsche erschlagen. Erstens habe ich gleich eine Kommunikationsmöglichkeit mit der Bühne und zweitens weiß ich auch gleich wo das Limit bezüglich maximal Pegel an dem Abend sein wird. Ich hab das schon oft erlebt, dass wer mit den Drums anfängt, damit schon einen irre hohen Pegel fährt (weil es geht) und am Ende, wenn die Stimmen dran sind, keiner so wirklich weiß wie man das ganze wieder runter holt, zumal sich ja alle schon an den (viel zu) hohen Gesamtpegel eingewöhnt haben.

Was bei mir auch noch eine Rolle spielt ist die Tatsache, dass ich relativ viele Jobs inzwischen zusammen mit einem Kollegen mache, der selbst ausschließlich auf analogen Pulten arbeitet. Und so haben wir halt die traditionelle Kanalreihenfolge beibehalten weil wir dann auch gleich gar nicht mehr drüber reden müssen.

Ach und noch eine Anmerkung. Bei ist nicht immer ab Kanal 1 das Drumkit verfügbar, speziell dann nicht, wenn es keine Drums an dem Abend gibt, die abgenommen werden müssen. Die Vocals bzw Money Channels bleiben aber auch eher auf der rechten Seite. Und weil die digitalen Mischpulte inzwischen eher nicht mehr mit Kanälen geizen, habe ich auch gerne Mut zur Lücke, speziell wenn es im Vorfeld keinen konkreten Rider sondern maximal eine Absichtserklärung, die wie ein Rider aussieht, gibt (also praaktisch immer, denn wir wissen ja, das eiserne Grundgesetz lautet das ein zugesandter Rider nie stimmt :rofl: ).
 
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Ich habe die Kick zumindest oft auf Kanal 1 und da spielen eine Reihe von Faktoren mit rein, die von der Musik, aber auch von den Pulten und der Aufstellung abhängen.

Für mich ist die Kick oft tatsächlich einer *der* Money-Channels. Kommt halt auf die Musik an.
Ich mache viel harte Sachen, Metal, Hardcore, Punk ...
Ein Sänger steht zwar optisch im Mittelpunkt, aber getanzt wird zum Beat und da muß die Kick schieben. Nicht unbedingt laut, aber präsent. Da regle ich auch öfters noch nach.
Was der Sänger da singt, versteht bei Gröl-Mucke eh keiner, mal etwas plakativ gesagt ;)

Wenn ich bei schnellem Aufbau Guerilla-mixing machen muß, dann schaue ich zuerst auf den Beat. Der Rhythmus muß unfallfrei erkennbar sein, dann kommen Vocals, dann Bass und erst spät kümmere ich mich um so etwas wie Gitarren (und ich bin selbst Gitarrist :cool: ). Meist fängt ja die Band an und für die ersten Gesangstöne habe ich noch ein paar Takte Zeit. Daher zuerst die Kick. Die Snare kommt - zumindest in meinem Umfeld - meist eh zu laut von der Bühne, da habe ich oft nicht viel zu regeln. Insoweit ist für mich die Priorität meist klar. Den Rest muß ich dann drumherum gruppieren, was der Laden halt so hergibt.
Meine Läden sind aber auch eher klein, da kann ich selten so regeln, wie es rein musikalisch nötig wäre. Ich muß mich da mit den Verhältnissen arrangieren.

Ich fange beim Soundcheck auch meist mit der Kick an. Wenn ich die habe, weiß ich, wie die Anlage reagiert und wie der Raum klingt. Da ist von tief bis hoch alles drin und perkussiv. Hoher Informationsgehalt in kurzer Zeit.

Die meisten Nachregel-Tätigkeiten während des Gigs habe ich dann bei Vocals und Gitarren. Und die lege ich mir in die Mitte des Pults, wo ich genau stehe. Kanal 1 ist ja meist ganz links außen und ich stehe in der Mitte. Da liegt dann eine Hand permanent auf den Fadern.
Bei großen analogen Pulten ist mir der Weg nach links außen gerne zu weit, da fange ich auch mal mit der Kanalbelegung erst weiter rechts an.

Auf modernen Digi-Pulten mit Tablets und Mixingstation o.ä. lege ich mir meine Money-Channels inzwischen eher nach rechts, habe ich in letzter Zeit festgestellt. Die Kick muß aber auch noch gut erreichbar sein.
Da finde ich die "view groups" vom Soundcraft UI24R klasse. Damit ist eine schnelle Gruppierung der wichtigen Channels möglich, ohne Routing-Änderungen.
 
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Als Rechtshänder habe ich die Fader, die ich oft und fein fahren will, lieber rechts auf dem Pult, als links.
Darüber hinaus merke ich immer mehr, wie viel entspannter ich arbeite, wenn das Pult meiner Routine nach eingerichtet ist und ich nicht umdenken muss. Die Variante "Vocals zuerst" finde ich öfters bei Bandpulten oder generell bei Menschen, die keinen Veranstaltungstechnikhintergrund haben. Wenn ich ein so eingerichtetes Pult bedienen muss, merke ich, dass ich langsamer bin, weil Dinge nicht da sind, wo ich sie erwarte.
Bei den Pulten, mit denen ich aktuell öfters arbeite (Wing, SQ) habe ich mir mittlerweile ein Standardlayout für die ersten Layer erarbeitet, das immer fix ist. Und für den Mix gibt es dann die schon erwähnten Custom-Layer. So weiß ich immer, wo alles ist und muss das Rad nicht jedes Mal neu erfinden. Natürlich kann man das im Grunde beliebig machen und je höher die Kanalnummer wirst, desto weiter weniger "Standard" gibt es (bei mir sind z.B. selten vorkommende Dinge wie Bläser ganz hinten). Aber ich sehe keinen Nachteil im "Standard" "Kick auf 1".
Zugegeben, bei Pulten wie dem X32 mit fester Struktur kann es etwas schwieriger sein, vor allem beim Compact, wo ich die rechte Faderbank für die Effekt-Sends brauche. In meinen Standardlayouts habe ich 12 Kanäle für Drums reserviert, da wird es mit den 8er-Blöcken schon etwas blöd. Aber auch da findet man eine Lösung, mit der man die wichtigen Fader zusammen hat.

Bzgl. Soundcheck fange ich in der Regel mit den Drums an. Die Kick ist einfach ein guter Gradmesser, was ein System so kann. Und ich bekomme schnell einen Eindruck, wie "schlimm" der Abend wird, weil der Drummer mal wieder die Schädelspalter-Snare und die dicksten Blechdeckel eingepackt hat (wenn ich was wie "Metal", "Heavy", "Rock" oder "Rude" auf den Becken lese, wirds meistens böse) und damit den Schallpegel ohne jegliche Verstärkung bestimmt. Umgekehrt fällt es mir schwerer, die jeweilige Minimallautstärker einzustätzen, wenn ich mit den Vocals anfange. Das ist natürlich eher ein Problem in kleinen Locations mit viel Direktschall, in denen die Drums in der Regel der Maßstab sind, an dem sich der Rest orientieren muss.
Oft gehe ich inzwischen so vor, dass ich den Drummer direkt einen Beat spielen lasse, statt lange die Einzelkessel durchzugehen. Ich schiebe dann die Elemente dazu, um den akustischen Sound zu ergänzen. Oder ich setze Gains etc. schon während gestimmt oder am Aufbau rumgebaut wird. Die Toms mache ich dann noch bei Bedarf einzeln, um die Gates sauber einzustellen (Sidechain-Filter auf den Grundton).
Allerdings sind die Vocal-Mics zu dem Zeitpunkt von Monitorcheck (ohne Band) idealerweise schon mit einem Schätzgain versehen und können auch offen sein. Schließlich sind das auf kleinen Bühnen alles Overheads.

Alles das läuft auf einen Punkt hinaus: Routine. Routine sorgt für entspanntes, wenig fehleranfälliges und effizientes Arbeiten. Und dieser Mehrwert ist nicht zu überschätzen.
 
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gestern Abend hatte ich die Bassdrum auf Kanal 20
Hab das mal gemeldet, bei aller Liebe, aber wo kommen wir denn da hin?:oops:

Ich glaub auch, dass das einfach Gewohnheit ist, sowas wie ein unbeschriebenes Gesetz. Wenn mehrere Leute am Mischpult rum murksen, ist es auch nicht verkehrt, wenn man weiß, wo ungefähr was liegt.
Ich kenn das auch aus dem Studio, Gitarren sind immer rot, Drums grün... sonst kann das ja nicht klingen:p
 
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ich arbeite wenig mit den grund layern, sondern hauptsächlich mit den sub-gruppen.
subgruppe 1 - drums
subgruppe 2 - gitarren
subgruppe 3 - keyboards
subgruppe 4 - bass
subgruppe 5 - sänger 1
subgruppe 6 - sänger 2

ich halte mich deshalb hauptsächlich in den subgruppen auf und wechsel nur bei bedarf mal in die layer, wenn eine subgruppe probleme macht.
 
Bei den älteren Semstern behaupte ich mal Dinosaurier bleibt Dinosaurier und da nehm ich mich nicht aus. Das ist eben ein Relikt aus Analogzeiten. Ich hab da so meine Theorie warum....
Bei Digitalkonsolen ist es Prinzipiell egal, da man ja Softpatch hat. Von daher :nix:

Diese Reihenfolge und Gruppenbilder
BD -> restliches Drum -> Bass -> Gitarren -> Keyboards -> Vocals...
macht schon Sinn, wenn mal das analog betrachtet.
Nehmen wir mal ne MH4, Crest X8, Midas Heritage whatever mit 48er oder gar 56er Rahmen. Wieviel Spannweite hat man?
Bei diesen Konsolen hatte man zentral die Mastersektion und jeweils rechts und links die Einzelkanäle. Also legt man sich die Moneychannels direkt neben die Mastersektion. Alles was man weniger oft bis gar nicht nachregeln muss kam nach aussen.
 
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Also wenn man nur für sich in seinem eigenen Sumpf haust, dann kann man ja schon mal machen was man will.
Aber wenn ich nen Festivalpatch mache und nicht die „gewohnte“ Reihenfolge aufpatche, dann halten mich die ganzen Bandmischer die kein eigenes Pult mithaben (zugegeben sterben die aus) für geistig gestört.
Außerdem ist es die klassische Reihenfolge beim Soundcheck. Danach arbeitet man doch eh nur noch über Custom Layer oder nicht? In JEDEM Layer die Moneychannels ganz rechts, und dann einer für Drums, einer Instrumente, einer Vocals, einer Gruppen und FX, einer Mix-Outs (oder so ähnlich). Ich fänd jeden schräg, der mir was anderes anbietet ehrlich gesagt…
 
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Warum landet das Drumset immer auf den ersten Kanälen eines Mischpults? Zu analogen Zeiten konnte ich das noch nachvollziehen, aber die liegen mittlerweile definitiv hinter uns.
Ich denke viel ist gewohnheit und wird halt von alt nach jung weitervermittelt.

Beim Digitalpult ist ja eh alles beschriftet, da us ja nahezu wurst was man macht, ich hab btw am IEM pult erst ab9 die drums, da alle anderen Instrumente fix sind und ich dadurch bei mehr als 4 Mikros am Drumset einfach alles überhalb von Kanal12 nutze
 
Es liegt daran, das die BD ganz links auf dem Fader liegt und die meisten Mischpulte dort mit Zahlen beginnen.
Ich hatte ein britisches Pult, das ist es anders herum.
Da war's dann die 16 .

Im allgemeinen das einzige Instrument, das auf gar keinen Fall original Klingen soll.
 
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In meiner Rock'n Roll Zeit gabs zum einen genau acht Mikros für die Drums (maximal) und der Bass steckte auf 9! Basta!!! Da brauchte keiner eine Kanal-Liste. Egal wer von der Band als erstes fertig war wurde angesteckt, Bassist war als erster fertig? Ok, DI Ausgang auf 9 und fertig. Da musste keiner nachdenken, Main Mikros auf den letzten Steckplatz der Stagebox und links davon in der Sichtweise vom FOH aus die Backing Vocals.

Überhaupt ist die Reihenfolge der Mikros immer, IMMER, aus der Sicht des FOH Platzes aus zu stecken, nicht aus der Sicht des Musikers!!!

Also ein Standard Drumset muss unbedingt soo mikrofoniert werden, alles andere ist falsch!! :evil:
1769366674445.png

gibt es nur ein Rack Tom dann bleibt halt Kanal 4 leer und fertig.
Und es gibt kein zweites Mikro in BD und auch keines für die Snare. Das ist nur eine unnötige Spielerei.
Genauso mit den Stimmen oder Gitarren oder was auch immer, alles aus der Sicht des FOH.
 
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... Also ein Standard Drumset muss unbedingt soo mikrofoniert werden, ...

Einspruch, Euer Ehren. BD, SN, HH, dann die Toms, dann OH, vielleicht noch ein Mikro extra fürs Ride, dann die Elektronik (Trigger o.ä.). Und dann kann man sich noch streiten, ob man z.B. die BD mit zwei Mikros abnimmt. Ich habe das ausprobiert und mache das nicht mehr, mit einer Ausnahme, wenn nämlich die Band dem Publikum eine unheimlich große Palette an Sounds anbieten will, also Bassdrum-Sounds von den 50ern bis in die Neuzeit. Auch Snare von oben und unten - ausprobiert, brauche ich nicht, mit einem ordentlichen Mikro fängt man auch von oben noch genug vom Teppich auf, Sennheiser e904/e905, div. Audix, Shure Nexadyne 6 und diese Klasse. Das SM57 zähle ich nicht zu den besonders gut klingenden Snaremikros.
 
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ich mische ja eigentlich nur meine bands, deshalb ist das mischpult anders herum aufgebaut wie @Mfk0815 es beschreibt.
weil dann muß ich nicht umdenken
 
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Ja, ein einheitliches System für schnellen Zugriff und kannste mal ich muss mal.
Wie in post#16 haben die meisten der von mir beobachten Techniker belegt. Das war irgendwie Standard und keiner hat gefragt warum.
Beim Soundcheck ist das dann auch die Reihenfolge.
Bei Reggae Schlagzeug ist ein zweites snarre Micro erforderlich.

Ach doch , es wurde gefragt : "warum auf die 16?" Ich sagte "ist am Pult links! " "Achso!"
 
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Ich spiele in einer Reggae-Band und wir brauchen kein zweites Snare-Mikro :cool:
 
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Dann habt ihr nur eine snarre .
Auch gut.
 

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