Warum Silent Stage ?

  • Ersteller Ersteller Bowhunter
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  • #141
Wir werden hier nie auf eine allgemeingültige Regel kommen, denn...

... die eine Band hockt das ganze Jahr im Proberaum und wenn man dann dreimal pro Jahr auf die Bühne darf, steht das eigene Wohlbefinden ganz oben auf der Liste.
... die nächsten sind Dienstleister bei einer Hochzeit und wenn es dort beim Sektempfang Livemusik geben soll, neben der man sich unterhalten will, darf die Bühne nicht lärmen. Punkt.
... als Bühnentier zwecks Broterwerb bringt es locker mal eine Stunde Zeitersparnis bei Auf- und Abbau, wenn man keine Instrumenten- und Monitorboxen rumwuchten und verkabeln muß.
Bei den Profis, die selber nicht mehr Hand anlegen müssen, sind wir wieder näher beim ersten Fall mit persönlichem Wohlbefinden (oder beim letzten Fall, wenn man sich z.B. Faschings-Bands in Kölle anschaut...) ;-)

Die Einzelsituationen sind derart unterschiedlich, also warum drüber streiten, was das Allheimittel ist?

domg
 
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  • #142
@PeaveyUltra120
Vielleicht liegt es ja daran, dass ich einfach viel Live-Erfahrung habe? 😉
Weiterhin – und das finde ich schon leicht unverschämt – hast du beim Zitat ein Smiley weggelassen, was die Aussage in ein anderes Licht rückt und den Kontext verändert.

Und wenn Du das mit den Smiley nicht verstehst, was ja durchaus sein kann, dann sei Dir diese Unwissenheit verziehen 😉

Und dann ist es auch gut für mich, denn auf so ein Niveau verzichte ich bei Diskussionen. 😉

Original:
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Peavey
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  • #144
Vielleicht liegt es ja daran, dass ich einfach viel Live-Erfahrung habe?
Unabhängig davon scheint es auch einige zu geben die schlicht und ergreifend mit IE nicht zurechtkommen.
Ich mag auch keine Kopfhörer, wir stören die Dinger. Im Ohr drückt es irgendwann und irgendwie keine Ahnung....komm ich mir da immer so abgekapselt vor.
So ähnlich stelle ich mir das teils auch auf der Bühne vor. Dennoch denke ich das es nicht nur seine Daseinsberechtigung hat sondern halt auch enorme Vorteile bietet.
Je nach Größe der Bühne/des Raumes. Und man ist halt in seiner Bewegung freier (wenn der Platz es hergibt).
Bei den großen Act's weiß man halt auch nicht zu 100% ob die es nutzen weil es schlicht besser ist. Oder weil sie als Profimucker sich sagen "Spart und Betrag XY weil weniger Equipment, Zeitersparnis usw. da lebe wir mit dem Kompromiss".
 
  • #145
Spart und Betrag XY weil weniger Equipment
Ich denke nicht dass es des Geldes wegen ist. Ein brauchbares Funk-IEM ist sicherlich gleich teuer wie ein brauchbarer Bühnenmonitor.
Ein bisschen ist das Thema Silent Stage und IEM auch vom Genre abhängig. Die meisten Bands, die ich so betreue, wollen nach wie vor konventionelles Monitoring. Einfach weil in deren Wirken kein Platz für E-Drums, Profiler usw ist. Mit einer Big Band z.B ist eine Silent Stage einfach nicht drin 😀
Aktuell habe ich genau eine Band, die mit IEM arbeiten, aber ganz "silent" ist deren Stage auch nicht, weil da der Drummer nach wie vor mit einem akustischen Set spielt. Und der Leadsänger spielt auch meist ohne IEM. Interessanterweise auch ohne Floor Monitor, dem reicht, ganz oldschool, das was er von der PA hört.

Womit ich zum Schluss komme, dass es halt immer davon abhängt was man macht und wie man es will. Dogmatisch zu sein und das oder jenes als das unumstößlich richtige zu bezeichnen, ist halt so auch nicht richtig. Am Ende ist es wichtig, dass sich alle wohlfühlen und eine gute Musik machen, die das Publikum begeistert. Und was einem gut tut, muss auch nicht anderen gut tun. Gut ist nur dass es eine Wahlmöglichkeit gibt.
 
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  • #146
Womit ich zum Schluss komme, dass es halt immer davon abhängt was man macht und wie man es will. Dogmatisch zu sein und das oder jenes als das unumstößlich richtige zu bezeichnen, ist halt so auch nicht richtig. Am Ende ist es wichtig, dass sich alle wohlfühlen und eine gute Musik machen, die das Publikum begeistert. Und was einem gut tut, muss auch nicht anderen gut tun. Gut ist nur dass es eine Wahlmöglichkeit gibt.
Amen!

Und jetzt bitte :zu:
 
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  • #147
Moin,
silent stage bedeutet ja auch, daß die Musiker sich in Spielpausen nicht gegenseitig hören wenn kein Mikro benutzt wird, und das Publikums Feedback ausgeblendet wird. Das stört mich am meisten dabei.
Verwendet jemand von euch Ambience Mics, welche auf das Publikum gerichtet sind, und mit der Musik entsprechend geduckt (deutsch: unterdrückt?) werden?

Bei den Sportfreunden konnte ich 6 dicke Neumänner sehen, oder welche in dem Formfaktor, die auf das Publikum gerichtet waren. Die Interaktion mit dem Publikum war auch entsprechend gut. OK, die sind im Profibereich unterwegs. Wie ist es bei uns Amateuren? Wie oben schon geschroben, werde ich das mal ausprobieren bei der nächsten Gelegenheit. Um dieses abgekapselt sein zu reduzieren.

Ciao
Monkey
 
  • #148
Moin,
silent stage bedeutet ja auch, daß die Musiker sich in Spielpausen nicht gegenseitig hören wenn kein Mikro benutzt wird, und das Publikums Feedback ausgeblendet wird. Das stört mich am meisten dabei.
Verwendet jemand von euch Ambience Mics, welche auf das Publikum gerichtet sind, und mit der Musik entsprechend geduckt (deutsch: unterdrückt?) werden?
Also bei mir schirmen die In-Ears nicht so viel ab. Das kann an den verwendeten Polster oder an meinen Gehörgängen liegen. Es ist alles angenehm leise, aber ich bekomme noch das Meiste mit.
Ambience-Mic brauchen wir auch nicht, da sich unsere Sängerin eine Neumann-Kapsel gegönnt hat, die recht empfindlich ist. Außerdem braucht ihre Stimme viel Gain. Das Schlagzeug braucht man sich jedenfalls nicht mehr separat in den IE-Mix zu holen, und von der Bühne und vom Publikum kriegt man so auch noch etwas mit... :ugly:
Unser Drummer hat Ambience Mics an seinen In-Ears, die er über sein Body-Pack zumischen kann.
 
  • #149
Um dieses abgekapselt sein zu reduzieren.
...kann man auch spezielle IEM-Otoplastiken mit zwei Öffnungen nutzen. In die eine Öffnung kommt der Lautsprecher bzw. Treiber und in die andere Öffnung kommt ein Dämpfungsfilter.

Gibt's beispielsweise von Hearsafe.
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  • #150
wenn kein Mikro benutzt wird, und das Publikums Feedback ausgeblendet wird. Das stört mich am meisten dabei.
Verwendet jemand von euch Ambience Mics, welche auf das Publikum gerichtet sind
Nee, Publikums Feedback brauche ich nicht. Ich bitte den Mischer mir einfach nach jedem Song und ab und zu auch zwischendurch diese Fake Applaus (wie bei diesen Sitcoms und so) in die IEM einzuwerfen. Das macht richtig Laune! 🤣
 
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  • #151
Moin,
silent stage bedeutet ja auch, daß die Musiker sich in Spielpausen nicht gegenseitig hören wenn kein Mikro benutzt wird, und das Publikums Feedback ausgeblendet wird. Das stört mich am meisten dabei.
Verwendet jemand von euch Ambience Mics, welche auf das Publikum gerichtet sind, und mit der Musik entsprechend geduckt (deutsch: unterdrückt?) werden?

Bei den Sportfreunden konnte ich 6 dicke Neumänner sehen, oder welche in dem Formfaktor, die auf das Publikum gerichtet waren. Die Interaktion mit dem Publikum war auch entsprechend gut. OK, die sind im Profibereich unterwegs. Wie ist es bei uns Amateuren? Wie oben schon geschroben, werde ich das mal ausprobieren bei der nächsten Gelegenheit. Um dieses abgekapselt sein zu reduzieren.

Ciao
Monkey
Genau das machen wir, bzw. unsere 2 Techs, auch. Zumindest bei größeren Gigs. Dann stehen 2 Mics Richtung Publikum auf der Bühne und die sind mWn auch geduckt. Ich komme zwar auch ohne Ambience Mics klar (Geige im Folkrock, da ist Abschirmung eigentlich förderlich für die Intonation), mit ist es aber schöner. Ambience-Öffnungen für die Visionears-KHs waren nicht machbar, da die Treiber schon alles ausfüllen 😉
 
  • #152
Verwendet jemand von euch Ambience Mics, welche auf das Publikum gerichtet sind, und mit der Musik entsprechend geduckt (deutsch: unterdrückt?) werden?
Jap, in den Spielpausen oder bei Interaktionsparts werden die dann automatisiert in den Mix gegeben, da haben wir einen Weg für uns gefunden, dass das niemand für uns machen muss.
Von den Löchern in den InEars halte ich persönlich gar nichts, das macht mir den Sound kaputt und außerdem will ich persönlich während ich spiele die Abschirmung, Rest kann man sich halt sehr simpel hin basteln.
 
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  • #153
Ohne jetzt jeden einzelnen Beitrag gelesen zu haben: Vorab - Silent Stage heißt nicht, dass nicht live gespielt wird.
Und natürlich muss die PA vernünftig sein, erste Voraussetzung, und damit sich die Musiker hören, benötigen sie in-ear, den Wedges sind nun mal nicht Silent Stage. Der Vorteil bei Silent Stage ist aber, dass man nicht zwingend viel Geld für angepasste Hörer ausgeben muss, weil man ja nicht die Dämpfung benötigt wie auf lauten Bühnen. Womit sich auch in vielen Fällen das Problem mit der Ambience gar nicht unbedingt stellt. Natürlich muss man schon wertige Hörer haben, um einen guten Sound zu haben.
Aber was entscheidend ist: ein Umstieg auf in-ear - egal ob silent stage, oder konventionell - benötigt eine Eingewöhnungszeit. Es dauert bis man sich an den neuen Sound gewöhnt hat und bis man vor allem seinen Sound gefunden hat.
 
  • #154
silent stage bedeutet ja auch, daß die Musiker sich in Spielpausen nicht gegenseitig hören wenn kein Mikro benutzt wird, und das Publikums Feedback ausgeblendet wird.
nope, so schlimm ist das nicht, bzw. man kanns nicht pauschal sagen.

z.B. Shure SE Serie sind so teile die geben aus meiner Sicht einen Guten Kompromiss aus Abschirmung und Feedback vom Publikum, ich nutze die shure SE215, muss am IEM live nichts nachjustieren und höre genug aus der Menge.

Otoplastiken sind teilweise extrem dicht, da kann man dann natürlich über Ambience Mikros nachdenken, unser Drummer hat welche, hat sich dann aber fürs Aufbohren zur Reduzierung der akustischen Isolation entschieden.

unterm strich ist halt die Frage bezüglich Ambience Mikros auch ein Aufwand und Budget abhängiger Punkt.
wir sind ne kleine Band, da muss alles schnell und einfach gehen, ich bin z.B. für alles an Technik verantwortlich, da bin ich um jedes teil das ich beim Changeover nicht aufstellen muss glücklich.

bei größeren Acts die ne Crew dabei haben schaut das sicherlich anders aus, weil man dann arbeiten delegieren kann.
 
  • #155
Ich habe jetzt auch nicht alles gelesen, finde IEM eigentlich super, trotzdem "betäubt" es irgendwie und was man an Equipment auf der Bühne spart, hat man an Kabeln und Schächtelchen am Körper.
Das lässt mich vorsichtig agieren.
Kontrolliertere Performance - positiv wie negativ.

Aber eigentlich ging es mir um folgendes
Die PA war völlig in Ordnung; aber die Band, bzw. der Basser hat den Sound von der Bühne aus gemischt. Supergau!
Wahrscheinlich hat er sich beim Soundcheck 10m vor die Bühne gestellt und mit einem Tablet gemischt.

Ich hatte mal einen freundlichen Streit mit einem Techniker.
Meine Philosophie für ein Duo mit mir an den "Keyboards" und sonstiger Elektronik sowie Effekten, Zuspielern und auch live Instreumenten und meiner Partnerin am Live Instrument war, dass ich über Wochen hinweg nach musikalischen Gesichtspunkten eine wirklich ausgefeilte Show entwickelt habe, bei der alles total ausgewogen war, quasi ein CD Mix. Ich hatte Video, Licht, Effekte aber eben auch Mix in aberwitzigem Aufwand designt.

Bei einem Gig wollte der Tonmann Vocals und Live Instrumente (mehrere Akkordeons) mit jeweils auch rechts links getrennt in sein Pult haben. Ich hatte aber selbst ein Pult, bei dem alles aufs feinste abgestimmt und automatisiert war.

Könnt ihr Euch vorstellen, was diese Diskussion bedeutet?

Für mich war der Mix und auch das Monitoring das eigentliche Kunstwerk und nun sollte ich jemandem die Show spontan fahren lassen?

Wenn ich als musikalischer Direktor möchte, dass ein Sound an einer Stelle gewaltig rein bricht, dann darf der Soundmann nicht erschrecken und schnell aber trotzdem zu spät entschärfen, oder den Gesang einfach mal doppelt so laut machen wie er geplant war, weil er glaubt es besser verstehen zu müssen oder Standard Reverb zu addieren wo ich es trocken haben wollte.

Mit Monitoren auf der Bühne, macht man sich als Musiker unabhängig, mit IEM nur dann, wenn man selbst Mixen kann, genau was der Techniker fürs Publikum tun wollte.

Ich verstehe das auch, wenn es verschiedene unkoordinierte Einzelplayer mi mehr oder weniger konstantem Sound und Pegel sind.

Silent Stage geht ja in die Richtung, dass der Tonmensch komplette Kontrolle über den Mix hat. Aber wieso soll es nötig sein, derartige Eingriffe zu machen?
Eine CD ist klanglich fixiert und funktioniert in jedem Saal mit ein paar Anpassungen am Stereosignal.
Oder sehe ich das falsch?
 
  • #156
Hmm, inzwischen habe ich einige Erfahrung mit einer Band, die allesamt mit IEM arbeiten, aber, sagen wir mal, mit einer Semi-Silent Stage arbeiten. Drums natur, Bass hat einen Amp auf der Bühne (warum auch immer, ich habs dann nicht mehr diskutieren wollen), Gesang no na, aber der Rest direkt ins Pult.
Das funktioniert an sich recht brauchbar, wir arbeiten ohne extra Soundchecks, für mich eher ungewohnt aber es geht. Die ersten Songs sind auch so aufgestellt, dass ich zur Not noch das eine oder andere nachkorrigieren kann. Und das ist auch notwendig, denn mal wird vor 200-300 Leuten gespielt, mal vor 20.000 Leuten.
Nicht nur das offensichtliche, das Drumset z.B und dessen akustischer Sound, muss beachtet werden. Räume, oder auch mal Open Air, Zelte usw, reagieren anders und das spätestens wenn die PA an ist, ist auch die Bühne nicht mehr "silent", einfach weil da ja genug Bleed von der PA zu hören ist. Jedes Mikro und jedes Instrument mit gewissem akustischen Anteil, also auch E-Gitarre und E-Bass reagiert darauf, unweigerlich. Und da können sich soundtechnische Verwerfungen ergeben, die man als Techniker korrigieren können sollte. eine CD hat das nicht, wenn man davon absieht dass Vibrationen bei einem CD Player auch zu Sprüngen des Lasers führen kann, aber das ist eine andere Geschichte.

Beispiel mit dem Natur Drumset. An sich kein Problem, alles gut mikrofoniert, der Sound funktioniert super, an sich. Neulich hatte ich aber das Problem dass mir die Bühne (Open Air) und die Anlage immer dann wenn der Bass ein tiefes G spielte, das Floortom und die Bassdrum Mikros das zu einem langsam aufsteigenden Wummern verstärkten. Und so musste ich dann und wann mal den LowCut dieser Mikros hoch drehen, damit das nimmer passiert. Das nächste mal werde ich mir da wohl mal einen DynEQ rein hängen um vielleicht damit das Problem zu lösen.

Andererseits habe ich dann auch schon mal unterschiedliche Einstellungen, was die Kompression der Einzelinstrumente und Summen betrifft. Einfach weil des dann und wann besser ist, wenn man damit mehr Kompaktheit in den Sound der Band rein bekommt, aber dann wäre das wieder zu viel, speziell wenn auf der PA höhere Pegel gefordert wären.

Und so bin ich, und auch die Band, froh dass ich recht viel Kontrolle über die Einzel-Sounds habe um am Ende des Tages einen Sound zu erstellen, der auch in verschiedenen Situationen und mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen recht gleichbleibend ist. Etwas das man so, meiner Meinung nach, mit keiner noch so sorgfältigen Vorbereitung daheim hin bekommt. Vielleicht noch mit (Halb)playback und alles macht der Dosen-Musiker (früher mal MIDI Player genannt). Aber dann kann man ja gleich die CD abspielen und das ganze andere Zeug daheim lassen.
 
  • #157
Könnt ihr Euch vorstellen, was diese Diskussion bedeutet?
naja eigentlich kannst du ja einen Pultbelegungsplan abgeben mit der Angabe, dass du eine Stereosumme einspeist und fertig, das legst du dann als Teil des Techriders fest und stellst im Gastspielvertrag die Bedingung, dass der Tech rider erfüllt wird.

ob das dann im Publikum wirklich so klingt wie du es dir vorstellst, bzw. einstellst ist natürlich die andere sache, da ist natürlich der ideale Zustand ein eigener Tontechniker, muss aber dann halt auch im Budget drin sein.


Bass hat einen Amp auf der Bühne (warum auch immer, ich habs dann nicht mehr diskutieren wollen)
Oft ist es ein "das Equipment wurde gekauft, also wirds auch benutzt, Basta!" 😀

ich hab früher auch zweitweise meinen 200 Watt Röhrenbassamp plus 410er Eden Box (55kilo Kavenzmann) auf jeden Gig mitgeschleppt, weil ich der Meinung war, dass das irgendwer hört und nur dieses jenes so toll und geil ist.

mittlerweile bin ich da echt pragmatisch geworden, am Bass finde ich das DI signal in den allermeisten fälle ohnehin am besten, wenn mein Modeler ausfallen sollte kann ich zur not auch übers handy ne 5150 oder 6505 Ampsim über interface nutzen, das würde im Mix vermutlich nur mir und bestenfalls den anderen Bandmitgliedern auffallen, im Publikum niemanden.
 
  • #158
Das mit dem Bassamp kann ich schon nachvollziehen. IEM bringt kein Körperempfinden der Lautstärke mit; insbesondere nicht im tieffrequenten Bereich. Unser Basser hat nur kurz mit IEM pur gespielt... mittlerweile steht er auf einer Rüttelplatte und ist wieder glücklich.
 
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  • #159
....das Floortom und die Bassdrum Mikros das zu einem langsam aufsteigenden Wummern verstärkten.....
man kann das elegant mit der fellspannung beseitigen. einfach eine der schrauben am fell lösen, bis es an einer stelle falten schlägt, dann ist das wummern weg.
 
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  • #160
Alles machbar wenn man vorher quasi unendlich Zeit für derlei Checks hat. Aber wenn das passiert, wenn dann irgendwann ein Song bzw einige Töne darin genau das verursacht und der Drummer damit beschäftigt ist, zum Song die richtigen Trommeln/Bleche zur passenden Zeit zu treffen, dann hat der sicher keine Zeit, mal den Stimmschlüssel zu suchen um ein Fell anders zu stimmen.
aber es gibt ja Lösungen auch abseits davon. Naja. Ich denke sogar, dass der Drummer da was an den Trommeln gedreht hat. Kann es aber nicht sagen, ob und was genau. Den Rest des Konzertes hatten wir das dann nimmer, also alles gut.
 
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