Warum werden behringer mixer oft als schlecht bezeichnet

Hi!

@Harry:
@Rockopa:
Erstmal DANKE, (obwohl ich diesen Thread ja gar nicht aufgemacht habe:))

Geht's viell. noch etwas erweiterter?
Ich meine so:
- Gerät - wie alt, ev. Preis - toll / ok / naja, so / mäßig / mies???

Vielleicht könnte man das alles dann mal ein bißchen zusammenfassen, übersichtlich, für all die User, die grad anfangen und keine Knete haben oder all die User, die schon lange mit Musik machen und trotzdem keine Knete haben solls ja geben :)


Wie's scheint. bin ich halt so der "Statistik-Typ".......

(Sry, wollte, aber hab's vergessen, heute selber mal so 'ne Liste aus meinem Studio zusammenstellen - zuviel Streß - zuviel Bier....)
 
http://www.musik-service.de/Samson-S-com-4--4-fach-Kompressor-prx395496809de.aspx
Ich meine so:
- Gerät - wie alt, ev. Preis - toll / ok / naja, so / mäßig / mies???
Das bringt meiner Meinung nach nichts,da das ja alles subjektive Faktoren sind.
Ausser natürlich Preis und Alter.:)
Vielleicht könnte man das alles dann mal ein bißchen zusammenfassen, übersichtlich, für all die User, die grad anfangen und keine Knete haben oder all die User, die schon lange mit Musik machen und trotzdem keine Knete haben solls ja geben :)
Leider kann man das nicht verallgemeinern,nur weil die Geräte bei mir funktionieren und meinen Ansprüchen im Moment noch genügen,muss das für andere nicht auch so sein.
Mein Mixer ist als PA-Mixer absolut topp,nur fürs Recording ebend nicht.
Ein Tipp für ein gutes Gate/Kompressor habe ich auch noch.
S-Com 4 Gate /Compressor ist auf jeden Fall besser als das vergleichbare Behringer-Gerät.
 
Rockopa schrieb:
...Das bringt meiner Meinung nach nichts,da das ja alles subjektive Faktoren sind.
Ausser natürlich Preis und Alter.:)

Ja, ja, Statistisch-Wissenschaftlich gesehn hast Du ja recht, aber ich denke, bei so vielen Usern könnte man dann schon eine Tendenz erkennen.
Klar, es kann passieren: 75% sind mit B...XXX zufrieden, Anfänger kauft es und erwischt ein so genanntes "Montagsgerät" - dann steht er da und hat je nach Händler, mäßigen Service u. Streß...
Ich würd's trotzdem gern mal wissen wollen, die Händler die ich kenne, lehnen es ab (bis auf eine Ausnahme) mit Behringer zu handeln ((jaja, 'ne Tautolgie, ich weiß))

Weil auch meine Erfahrungen eben ganz gut sind, besonders in Anbetracht der Preise...
 
tonstudio2 schrieb:
Weil auch meine Erfahrungen eben ganz gut sind, besonders in Anbetracht der Preise...
Hi,
es sagt ja auch keiner, ich auch nicht, das man bei Ohringer nicht genau die Leistung bekommt die man bezahlt hat !
rolleyes.gif
 
LSV Hamburg schrieb:
Hi,
es sagt ja auch keiner, ich auch nicht, das man bei Ohringer nicht genau die Leistung bekommt die man bezahlt hat ! :rolleyes:

Dein oben angebrachtes Zitat legt da aber anderes nahe...
 
saxx schrieb:
wir haben ne Band! Und ich brauch ne grösseren Mixer! Mit ca. 24 Kanälen, damit man nach obenhin noch n bisschen Luft hat! Hab da an den Behringer SL 2442 FX-Pro EURODESK Live Mixer gedacht! Es soll halt auch nichts professionelles sein! Hab bis jetzt einen Samson 8 Kanal Powermixer, der jetzt allerdings auch jetzt bestimmt schon seine 8 Jahre aufm Buckel hat, und damit kann man halt inner band nicht mehr viel reißen!

dann wirst Du mit dem Behringer SL 2442 FX-Pro sicherlich sehr gut bedient sein!
 
Rockopa schrieb:
Leider kann man das nicht verallgemeinern,nur weil die Geräte bei mir funktionieren und meinen Ansprüchen im Moment noch genügen,muss das für andere nicht auch so sein.
Mein Mixer ist als PA-Mixer absolut topp,nur fürs Recording ebend nicht.

Genau das ist der Punkt.
Wir benutzen für den Proberaum und für kleinste Clubgigs ein Behringer DDX3216. Dafür tut er sehr gut, und erfüllt seinen Zweck.
Bei größeren Geschichten würde ihn aber nicht mal als Monitormischer einsetzten wollen. Dafür werden wir uns wohl bald ein Yamaha 01v96 oder so zulegen.
 
Also ich bin mit meinem DX 1000 Pult jetzt seit fast zwei JAhren 100 % zufrieden, hatte nie Probleme und der läuft immer einwandfrei!!! Aufbauen abbauen Transportieren, macht der alles mit!!
 
Ich habe fürs Homerecording mit einem Behringer MX 1604 angefangen und habe heute - zum Glück - ein Mackie.

Nach einer Meinung ist der Unterschied gewaltig und rückwirkend betrachtet war das Geld für das Behringer rausgeschmissen. Mal wieder nach dem Motto: "Wer was billiges kauft, kauft zweimal".

Am meisten habe ich mich über die Qualität / Haltbarkeit geärgert. Ein Mic-Reamp hat sich beabschiedet, obwohl ich gerade diesen praktisch nie benutzt habe. Das mit dem oft genannten Rauschen hab ich noch gar nicht mal so intensiv wahrgenommen (liegt wohl daran, dass ich wenig mit Mikro aufnehme). Ein riesen Unterschied besteht für mich aber hinsichtlich der EQ´s. Als ich zum ersten Mal die EQ´s beim Mackie benutzt habe, war ich total überrascht, wie gut die klingen. Da kann man den Sound wirklich sehr gut und sinnvoll verändern. Beim Behringer war ich immer gut beraten, sie erst gar nicht zu benutzen.

Speziell was den Vergleich Mackie vs. Behringer angeht, muss man wohl aber auch ehrlich zugeben, dass sich die Qualität - leider - anzunähern scheint. Die Mackie´s werden inzwischen alle in Indonesien, Malaysia ... produziert und das bleibt nicht ohne Folgen. Da habe ich auch schon meine Erfahrungen gemacht.
 
Boerx schrieb:
Es gibt auch gute Gründe warum im Profibereich eben nicht mit Behringer gearbeitet wird, weil es eben die Anforderungen nicht erfüllt. Seis die EQs oder Preamps der Pulte, Qualität der Effekte oder auch Qualität der Bauteile.

Wie erklärst Du dir dann, das selbst Firmen wie Procon oder Neumann & Müller Geräte von Behringer besitzen und auch einsetzen?
Es kann doch wohl nicht daran liegen das diese Firmen nicht professionell sind, oder?
Also muss man da wohl etwas genauer differenzieren!
 
Socapex schrieb:
Wie erklärst Du dir dann, das selbst Firmen wie Procon oder Neumann & Müller Geräte von Behringer besitzen und auch einsetzen?
Es kann doch wohl nicht daran liegen das diese Firmen nicht professionell sind, oder?
Also muss man da wohl etwas genauer differenzieren!

1. Ist mir nicht bekannt was für Behringergeräte diese Firmen einsetzten, bitte belegen.
2. Gibt es durchaus Sachen von Behringern die ihren Zweck wunderbar erfüllen, meist jedoch sind die in "Nicht signalkritischen" Bereichen zu finden.

3. Entscheidet nicht nur ProCon oder Neumann was vor Ort eingesetzte wird sondern vorallem die Techniker der betreuten Bands usw. und da wirst du wohl kaum noch eine Band finden die mit Behringer PA-Equipment arbeitet. Warum auch wenn man wesentlich bessere Alternativen hat.
 
tonstudio2 schrieb:
@Harry:
Geht's viell. noch etwas erweiterter?
Ich meine so:
- Gerät - wie alt, ev. Preis - toll / ok / naja, so / mäßig / mies???

Vielleicht könnte man das alles dann mal ein bißchen zusammenfassen, übersichtlich, für all die User, die grad anfangen und keine Knete haben oder all die User, die schon lange mit Musik machen und trotzdem keine Knete haben solls ja geben :))
ich hab den Post #21 jetzt mit Links ergänzt. Die dort gelisteten Behringer-Teile sind max. 1 1/2 Jahre alt.
Ich unterschreibe zunächst mal die Meinung von Paul (LSV): du bekommst so viel wie du bezahlt hast.
D.h: für mehr Geld bekommt man besseres. Oftmals ist es aber nicht notwendig.
Ein Beispiel: ich bin absoluter Fan vom Lexicon-Hall. Der im SL3242 eingebaute Hall ist dagegen dünn und "kalt". Deutlich zu hören im direkten A-/B-Vergleich. Jedoch trotzdem gut für Live-Zwecke einsetzbar.
Ich schwöre: kein Mensch im Publikum hört, ob ich über Lexicon- oder Behringer-Effekte singe.
Bei Boxen mag das anders sein.

Möglicherweise ist es bei der Summe von Effekten, also z.B. Behringer-Kompressor + -TubeSimulation + -DeEsser + -Hall + -Chorus hörbar, wenn ich all dieses durch deutlich teurere Geräte ersetzen würde. Möglicherweise sitzt jemand im Publikum der das hört.
99% hören es nicht. Und mir als Musiker ist es allemal gut genug, wenn Party-Stimmung ist und die Leute auf den Bänken stehen.
Ein schlechter Sänger kriegt auch durch ein Lexicon keine bessere Stimme. Ein nixblickender Toni macht mit einem dbx-Equalizer denselben Soundbrei wie mit einem Behringer - und umgekehrt natürlich.

Ich kann bei knappem Budget sehr viele Komponenten von Behringer wirklich empfehlen.
Wer den Namen und das Logo nicht mag, soll mehr Geld für oftmals nur vermeintlich besseres Equipment ausgeben - bitte sehr. Auch kein Problem.
Es ist eine Frage des Anspruchs.
Wenn ich mir sicher bin, dass das sonstige Equipment HighEnd ist, der Toni ein Vollblicker, die Jobs saugut bezahlt sind und der Veranstalter und das Publikum den tollen Sound die tolle Performance der Band honoriert, dann ist Zeit für "besseres" Equipment.
 
Martin Hofmann schrieb:
dann wirst Du mit dem Behringer SL 2442 FX-Pro sicherlich sehr gut bedient sein!
ich unterschreib das mit - und bei Fragen/Zweifeln bitte gerne auf mich zukommen.
 
Boerx schrieb:
1. Ist mir nicht bekannt was für Behringergeräte diese Firmen einsetzten, bitte belegen.
2. Gibt es durchaus Sachen von Behringern die ihren Zweck wunderbar erfüllen, meist jedoch sind die in "Nicht signalkritischen" Bereichen zu finden.

3. Entscheidet nicht nur ProCon oder Neumann was vor Ort eingesetzte wird sondern vorallem die Techniker der betreuten Bands usw. und da wirst du wohl kaum noch eine Band finden die mit Behringer PA-Equipment arbeitet. Warum auch wenn man wesentlich bessere Alternativen hat.
1. Warum sollte Dir das auch bekannt sein? Wie möchtest Du das denn belegt haben?

2. Schon klar, bitte dann aber auch so differentziert darstellen. Man sollte das schon etwas genauer betrachten und nach Einsatz sowie Budget trennen . Habe auch schon Behringer Geräte auf Aktionärshauptversammlungen bekannter deutscher Unternehmen gesehen.

3. Auch klar, allerdings werden dort nicht nur Bands betreut, sondern eine ungleich viel höhere Anzahl an Veranstaltungen wo das Design in den Händen der ausführenden Firma liegt.
Auch sollte man grundsätzlich nicht den Einfluß von Ridern überbewerten - letztendlich ist es immer eine Frage des Budgets, welches vom Veranstalter zu tragen ist, und nur relativ wenige Bands haben den Status das ihre Rider 1:1 umgesetzt werden.
 
Socapex schrieb:
1. Warum sollte Dir das auch bekannt sein? Wie möchtest Du das denn belegt haben?

2. Schon klar, bitte dann aber auch so differentziert darstellen. Man sollte das schon etwas genauer betrachten und nach Einsatz sowie Budget trennen . Habe auch schon Behringer Geräte auf Aktionärshauptversammlungen bekannter deutscher Unternehmen gesehen.

3. Auch klar, allerdings werden dort nicht nur Bands betreut, sondern eine ungleich viel höhere Anzahl an Veranstaltungen wo das Design in den Händen der ausführenden Firma liegt.
Auch sollte man grundsätzlich nicht den Einfluß von Ridern überbewerten - letztendlich ist es immer eine Frage des Budgets, welches vom Veranstalter zu tragen ist, und nur relativ wenige Bands haben den Status das ihre Rider 1:1 umgesetzt werden.

Ich betrachte das Ganze doch kritisch und scher nicht alles über einen Kamm. Aber schau dir doch einfach mal große Produktionen an. Ich behaupte jetzt einfach mal folgendes:

Boerxsches Theorem:

Je größer und professioneller die Produktion, desto geringer ist der prozentuale Anteil an Behringern oder vergleichbaren Gerätschaften.
 
Es gibt bei den Amis durchaus auch bei groesseren Produktionen mal das eine oder andere Behringer Geraet im Siderack. Grad das gate faellt mir da jetzt ein.

Bei den mischpulten is das was anderes, die sind natuerlich fuers Homerecording gedacht. Sowas setzt man live nicht ein, speziell bei Produktionen bei denen das Ersatznetzteil soviel kostet wie 4 Behringer Pulte.

Einer hats aber gut beschrieben. Oft hast du die Wahl garkeine Musik zu machen, oder mit ein paar db mehr Rauschteppich eines Behringer zu leben. Da faellt die Entscheidung leicht.

cu
martin
 
Boerx schrieb:
Ich betrachte das Ganze doch kritisch und scher nicht alles über einen Kamm. Aber schau dir doch einfach mal große Produktionen an. Ich behaupte jetzt einfach mal folgendes:

Boerxsches Theorem:

Je größer und professioneller die Produktion, desto geringer ist der prozentuale Anteil an Behringern oder vergleichbaren Gerätschaften.

Zum Boerxschem Theorem: ja, damit gehe ich konform. Man sollte aber trotzdem versuchen das differenziert zu betrachten - für die meisten Hobbybands bis Semipro Beschaller sind die Geäte z.T. ausreichend und es lassen sich durchaus gute ERgebnisse erzielen.
Das alle Behringer Geräte rauschen ist genauso eine Märr wie das hornloaded Subs grundsätzlich weiter kommen als BR Konstrukte.

Mir geht es darum, nicht immer alles über einen Kamm zu scheren - das es weitaus bessere Alternativen gibt ist mir auch klar - und damit meine ich jetzt zb. keine dbx 166 oder BSS DPR 402...

@dodl: ja die Drawmer DS201 Kopie ist wirklich zu gebrauchen - gut gefallen hat mir (habe selber lange 4 Intelligate besessen) die erweiterte Expanderfunktion.
 
Socapex schrieb:
Das alle Behringer Geräte rauschen ist genauso eine Märr wie das hornloaded Subs grundsätzlich weiter kommen als BR Konstrukte.

Mit dem Rauschen geb ich dir Recht, mit dem 2. nicht, das kansnt du nachmessen :).
Die Physik lügt nicht
 

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