Was bringt einen wirklich nach vorne?

  • Ersteller Hendrix-Im-Wachstum
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Was bringt am meisten bzw es ist am wichtigsten (Hauptfokus)

  • Fingerübungen

    Stimmen: 31 29,0%
  • Lieder lernen

    Stimmen: 66 61,7%
  • Improvisieren

    Stimmen: 41 38,3%
  • Pentatoniken lernen

    Stimmen: 20 18,7%
  • Diatonischen lernen

    Stimmen: 6 5,6%

  • Umfrageteilnehmer
    107
... Ein Pianist würde nicht mal im Traum darauf kommen ein Stück von Chopin zu covern und seinem Publikum seine Improvisation zu präsentieren...

Im Jazz lebt man praktisch genau davon, da wird live improvisiert als gäbe es kein Morgen. Und auch Klassik wird mit reingemengt.
 
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Den Rhythmus habe ich raus gelassen da es wohl klar ist diesen zu beherrschen.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---

Dieses Erbsenzählen immer, Furchtbar.

Das dies ein Tippfehler war sollte man ja wohl erkennen ansonsten würde einen eine Brille bestimmt nach vorne bringen
Hallo, die Rhythmik und der Anschlag ist mit das wichtigste, hör dir Hendrix an. Und am schnellsten lernt man in einer Band. Schnelligkeit ist erstmal nicht das wichtigste, die kommt wenn man viel übt schon von selbst. Lerne Rhythmus und spiele Akkorde und dann baust du nach und nach Licks ein, die du dann erweitern kannst, Solos kommen mit der Zeit schon, fange einfach mit langsamen Blues Sachen an und entwickle Gefühl für z.b. Bendings und andere Techniken. Wenn du dranbleibst und übst, ergeben sich dann neue Möglichkeiten.
Gruss
 
Für den Rhythmus an sich (richtigen Ton zur richtigen Zeit) ist in einer Band spielen sowieso das beste, da gibt's kein schummeln und schönreden, egal wie "schlecht" die musikalische Auffassungsgabe (noch) sein mag, wenn man nicht gemeinsam in Time ist merkt das jeder ;)
Betonungen usw. würde ich trotzdem gesondert üben- kann man ja sehr gut in Schlagmusterübungen oder auch Fingerübungen einbauen.

Wenn man "von null weg" lernt, würde ich natürlich auch in irgend einer Form alles durchnehmen, aber speziell wenn es um etwas geht, was Gehörbildung beinhaltet - Pentatonik, Diatonik, Funktionsharmonik...... vielleicht ein bisschen zurücknehmen. Da muss man einfach hart auf Basics gehen- Intervalle erkennen, Tongeschlecht erkennen, und was ich auf jeden Fall von Anfang an intensiv üben würde, müsste ich nochmal von Null beginnen: Blattsingen. Das hämmert speziell die Intervalle derart gut ins Unterbewusstsein, dass man damit eine wirklich gute Basis für alles weiter darauf Aufbauende hat.
Ich würde auf jeden Fall davon abraten, etwa Pentatonik und die beschrieben Basics gleichwertig anzugehen. Klar, immer wieder mal reinschnuppern, was denn schon geht, aber Hauptfokus anfangs am besten wie eben beschrieben. Man merkt dann ohnehin selbst, wenn man "reif" für den nächsten Schritt ist.
 
Ich glaube ich sollte beiläufig erwähnen das ich kein Anfänger mehr bin
 
Ich glaube, ich sollte erwähnen, dass ich Nichtraucher bin. Warum? Weil es dieselbe Relevanz wie der vorangegangene Post hat.

Aber to topic: WAS ist denn jetzt das grosse Geheimnis, was einen wirklich nach vorne bringt? Ich lese hier zig Beiträge und zig+1 Meinungen.
Alle falsch?
Alle richtig?
Alle richtig!!

Jeder definiert den Weg zum Erfolg anders, individuell.
Beim Zusammenspielen im Bandverbund fühlt sich der Introvertierte vielleicht nicht so wirklich wohl.
Das Noten lesen lernen und ab Blatt spielen können ist eventuell nicht so das Wahre für den grossen Lebenskünstler und selbsternannten Freigeist.

Wichtig ist aus meiner Sicht lediglich, dass Motivation und Disziplin immer mit dabei sind. Denn irgendwann gilt es den inneren Schweinehund zu überwinden...und spätestens dann trennt sich die Spreu vom Weizen auf dem Weg nach Vorne.
 
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@startom Na, was Du predigst, sollte aber auch für gutes Benehmen gelten..., oder nicht? ;)
 
Ich glaube, ich sollte erwähnen, dass ich Nichtraucher bin. Warum? Weil es dieselbe Relevanz wie der vorangegangene Post hat.

Aber to topic: WAS ist denn jetzt das grosse Geheimnis, was einen wirklich nach vorne bringt? Ich lese hier zig Beiträge und zig+1 Meinungen.
Alle falsch?
Alle richtig?
Alle richtig!!

Jeder definiert den Weg zum Erfolg anders, individuell.
Beim Zusammenspielen im Bandverbund fühlt sich der Introvertierte vielleicht nicht so wirklich wohl.
Das Noten lesen lernen und ab Blatt spielen können ist eventuell nicht so das Wahre für den grossen Lebenskünstler und selbsternannten Freigeist.

Wichtig ist aus meiner Sicht lediglich, dass Motivation und Disziplin immer mit dabei sind. Denn irgendwann gilt es den inneren Schweinehund zu überwinden...und spätestens dann trennt sich die Spreu vom Weizen auf dem Weg nach Vorne.
Lies den ganzen Thread dann verstehst du meinen Post
 
Sorry für den halblustigen Spam aber:
Aber to topic: WAS ist denn jetzt das grosse Geheimnis, was einen wirklich nach vorne bringt?
Jeder, der Pick of Destiny gesehen hat, kennt die Antwort :D
thed-thepick.jpg




Und um den Post noch sinnvoll zu machen, mal ein prinzipieller Gedanke jenseits von spezifischen Übungen:
Viele kennen das ja auch vom Sport: Anstrengend am Anfang, nichts geht weiter, dann kommt irgendwann die Phase, wo man merkt, dass mehr und mehr geht und leider meistens eine Phase des weniger Tuns (aus welchen Gründen auch immer), gefolgt von einem schon fast depressiven Eindruck, den man dann bekommt, wenn man merkt, wie schnell der Körper wieder abbaut, wenn man nichts macht.

Deswegen halt ich es für sinnvoll, lieber regelmäßig weniger zu machen als unregelmäßig viel. Oder anders: Ich halte es mal für wichtig, ein sich ein von allen Idealen und Ambitionen befreites, rein realistisch orientiertes Mindestpensum zu setzen. Also nicht zu denken "Was muss ich tun um [...] zu können", sondern "Wie viel Zeit hab ich im Regelfall neben Familie/Freunden/Ausbildung/Beruf/anderen Hobbys regelmäßig zur Verfügung?".
Diese Zeit mit Übungen füllen und diesen Grundstock auf jeden Fall versuchen einzuhalten.
Klingt ziemlich banal, aber das bringt einen weiter.
 
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wenn man merkt, wie schnell der Körper wieder abbaut, wenn man nichts macht.

ich kann die Meinung nicht teilen. Gitarre ist wie Fahrrad fahren. Einmal gelernt, nie mehr verlernt. Nach zwei Wochen Pause braucht man nur paar Tage Zeit um sich wieder einzuspielen und schon ist man voll drinnen.
 
Ich glaube ich sollte beiläufig erwähnen das ich kein Anfänger mehr bin
Ok, dachte mir aber auch das du noch Anfänger bist, und Tipps brauchst. Was einen weiterbringt kann man nicht pauschal sagen, sicher viel üben und auch wenn man mal an Grenzen stößt dranbleiben einfach. Was für nen Musik Stil bevorzugst Du eigentlich genau, denke mal als ("Hendrix im Wachstum) sicherlich Blues, Rock, vielleicht ein bisschen Funkelemente?
 
Ok, dachte mir aber auch das du noch Anfänger bist, und Tipps brauchst. Was einen weiterbringt kann man nicht pauschal sagen, sicher viel üben und auch wenn man mal an Grenzen stößt dranbleiben einfach. Was für nen Musik Stil bevorzugst Du eigentlich genau, denke mal als ("Hendrix im Wachstum) sicherlich Blues, Rock, vielleicht ein bisschen Funkelemente?

Ja, Hauptsächlich Bluesrock:D
 
Lass doch 'mal was hören.

Da Du ja schreibst, Du seist kein Anfänger, könnte man dann eventuell hören, woran es eventuell noch fehlen könnte.
Oder aber man hört, dass Du eigentlich an einem Punkt angekommen bist, an dem letztlich nur mein Tipp ganz am Anfang etwas bringt: spielen, spielen, spielen.

Das ist insbesondere beim Bluesrock/ Blues - der rein musiktheoretisch ja nun nun tatsächlich wenig Geheimnisse birgt - sehr wichtig, weil die Kleinigkeiten, die das Spiel/den Sound ausmachen umso wichtiger sind. Und die "lernt" man erst mit viel Spielen und Hören, und noch mehr Spielen!
 
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Hallo,

wie man so richtig weiter kommt?

1. Melde dich in einem Internetforum an.
2. Frag nach dem richtigen Amp und komm nicht zu Ende damit.
3. Frag nach Übungsstrategien für Gesang.
4. Frag nach Songs, die du singen lernen solltest.
5. Frag nach Übungsstrategien für Gitarre.
6. Kontere Kritik mit dem Hinweis, dass du kein Anfänger bist.

Du schaffst das!

Gruß

erniecaster
 
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Ich würde sagen, dass ein methodischen Vorgehen sehr wichtig ist. Ich meine wirklich alle mögliche Aspekte sich zu überlegen und einen Plan zu erstellen mit wann und was man übt. Es muss nicht ein vollen Terminkalender zu haben, aber man muss schon auf alles Arbeiten (Technik, Rhytmus, Tempo, Theorie, etc.).

Ich habe jahrelang nur zum Spaß gespielt und ab einen Zeitpunkt habe ich keine Vortschritte gesehen. Danach bin ich methodisch drangegangen und in paar Monate habe ich mehr erreicht als in den Jahren davor. :)
 
Ja, Hauptsächlich Bluesrock:D
Ok dachte ich mir, ja wie ich auch. Ich spiele jetzt seit mehr als 20 Jahren und hauptsächlich im Bereich Rock, Blues usw. Es stimmt schon das es viel auf Kleinigkeiten ankommt, z.b. wie ziehe ich das Bending. Welchen Sustain hab ich. Aber glaub mir, ganz wichtig beim Blues/Rock ist Rhytmik und das Feeling (Groove) das du in nen Song reinbringst. Kannst du ja bei Hendrix gut hören, der hat ne unglaubliche Rhythmik in die Songs gebracht, und das halt garniert mit coolen Licks, weniger die Soli, die bewegen sich halt hauptsächlich in ner Pentatonik, mal mehr mal weniger abgewandelt. Aber hauptsächlich kommt es darauf an wie man es spielt.
Mein Rat, spiel die Sachen die du gerne magst nach und versuche eigene Elemente mit in die Songs rein zu bringen, und ganz wichtig am besten in ner Band.
Gruss
 
primelinus
  • Gelöscht von Vester
  • Grund: Spam
Also ich habe früher viele Tonleitern, Fingerübungen, Spielen zum Metronom und n bisschen Theorie gelernt. Allerdings war für mich das einschlagenste Ereignis, als ich das erste mal mit anderen Musikern zusammengespielt habe (vor ca. 10 Jahren) – das hat und bringt mich immer noch immer mehr nach vorne.
Wichtig ist eben, was genau du dir darunter vorstellst... Für mich persönlich ist es eben genau dieser Austausch und das aufeinander eingehen beim Spielen / Jammen / Songwriting.
Dadurch hat sich auch immer wieder was an meinen Vorstellungen und Erwartungen meines eigenen kreativen Schaffens geändert und entwickelt, sodass ich für mich persönlich sagen muss, ohne gemeinsames Musizieren hätte ich mich viel weniger entwickelt und möglicherweise auch die Motivation verloren.

Natürlich ist es super, wenn man durch technisches Können und Theoriewissen im Hinterkopf schneller Ideen umsetzen kann, aber ich merke auch, wie genau diese Theorie mich früher oft eingeschränkt hat – manchmal muss man das einfach alles vergessen um frei an neue Ideen heranzutreten.

Zum Punkt: Auf in den Proberaum! Das bringt musikalisch als auch menschlich am meisten und wenn du merkst, dass dir irgendetwas schwerfällt zu spielen, du ein Riff nicht umsetzten kannst oder deine Melodie noch nicht ganz so ist wie du es dir vorstellst, hock dich zu Hause hin und üb die notwendige Technik oder nimm doch nochmal das Theoriewissen zur Hand.

<3
 
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Also ich habe früher viele Tonleitern, Fingerübungen, Spielen zum Metronom und n bisschen Theorie gelernt. Allerdings war für mich das einschlagenste Ereignis, als ich das erste mal mit anderen Musikern zusammengespielt habe (vor ca. 10 Jahren) – das hat und bringt mich immer noch immer mehr nach vorne.
Wichtig ist eben, was genau du dir darunter vorstellst... Für mich persönlich ist es eben genau dieser Austausch und das aufeinander eingehen beim Spielen / Jammen / Songwriting.
Dadurch hat sich auch immer wieder was an meinen Vorstellungen und Erwartungen meines eigenen kreativen Schaffens geändert und entwickelt, sodass ich für mich persönlich sagen muss, ohne gemeinsames Musizieren hätte ich mich viel weniger entwickelt und möglicherweise auch die Motivation verloren.

Natürlich ist es super, wenn man durch technisches Können und Theoriewissen im Hinterkopf schneller Ideen umsetzen kann, aber ich merke auch, wie genau diese Theorie mich früher oft eingeschränkt hat – manchmal muss man das einfach alles vergessen um frei an neue Ideen heranzutreten.

Zum Punkt: Auf in den Proberaum! Das bringt musikalisch als auch menschlich am meisten und wenn du merkst, dass dir irgendetwas schwerfällt zu spielen, du ein Riff nicht umsetzten kannst oder deine Melodie noch nicht ganz so ist wie du es dir vorstellst, hock dich zu Hause hin und üb die notwendige Technik oder nimm doch nochmal das Theoriewissen zur Hand.

<3
Genau, finde auch in ner Band lernt man am schnellsten dazu. Klar braucht man auch eine gewisse Technik, aber im Bereich Blues/Rock ist vor allem das Feeling sehr wichtig, wie man den Song interpretiert. Klar wie wir jetzt alle wissen ist der "Hendrix im Wachstum" kein Anfänger mehr laut seiner Aussage, und glaube er möchte sich einfach Tipps holen wie er sich weiterentwickeln kann.
Meine Erfahrung sagt mir, das es dafür keine spezielle Anleitung gibt, hängt von jedem selbst ab, wie ambitioniert man ist.
Aber um es abschließend zu sagen, und ich glaube da stimmen mir viele zu, eine Band (ambitioniert am besten) bringt einem musikalisch schon sehr viel weiter.
Grüsse
 
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Was bringt einen wirklich nach vorne?

"da hast n'Bier und n'Korn, das bringt Dich wieder nach vorn..." (frei nach Lindenberg).

Ich würde möglichst viel musizieren und mich v.a. nicht auf die eingangs genannten Umfrageoptionen einschränken.
 
Zum Thema Band, beim ersten Probem ist mir gleich mein größtes Defizit aufgefallen

RHYTMUS!

also zuhause hingesetzt mit Metronom und nur die Akkorde ohne jeglichen Schnickschnack von Hey Joe gespielt, gut ging
Dann das Solo, gut ging auch
Als ich aber anfing zu improvisieren zwischen den Akkorden ging nichts mehr


Also ich bin genau übe ich mit Metronom? Bestimmte Übungen?
Bei Back in Black bekomm ich da Solo Rhytmisch hin bringt nur leider nichts wenn das Riff nicht ganz sitzt
 
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