was für potis für p90 tonabnehmer an der bridge?

von TEW, 28.09.10.

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  1. TEW

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    Erstellt: 28.09.10   #1
    Hallo,
    ich baue gerade eine Zigarrenboxgitarre, die am Steg einen p90-Tonabnehmer bekommt. Ich habe mir 500k Potis (für Ton und Volume) besorgt und nun die Bedenken, dass das Ergebnis zu höhenreich werden könnte. Als Kondensator für die Schaltung habe ich einen mit 22nF.
    Hat jemand Erfahrung mit p90s? Standardmäßig werden bei denen wohl die 500k Potis benutzt, nur ist dann meist noch ein p90 in Halsposition vorhanden, der die wärmeren Sounds erzeugt..
    Wer hat Erfahrung? Ist der Unterschied bei p90s zwischen 250k und 500k Potis deutlich zu hören?

    Vielen Dank,
    tew
     
  2. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 28.09.10   #2
    500kOhm sind tatsächlich der Standard. Wenn Dir das zu höhenreich ist, hilft ein kleiner Dreh an der Tonblende. Das ist der gleiche Effekt , wie bei einem 250k-Poti.

    So groß wird der hörbare Unterschied übrigens nicht sein.

    Ulf
     
  3. bluesfreak

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    Erstellt: 28.09.10   #3
    Ausprobieren und den (eigenen) Geschmack entscheiden lassen... jedes Poti hat einen eigenen Einfluss auf das Endergebnis wobei ich denke dass Du mit 250k an der Bridge ganz gut fährst. Gibson hat lange Zeit 300k Potis an die Bridge gesetzt weil dadurch der Steg PU druckvoller rüberkam...
     
  4. jf.alex

    jf.alex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.10   #4
  5. bluesfreak

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    Erstellt: 28.09.10   #5
    Also meine Joe Perry und auch die 83 Classic haben 500/500... muss mal gucken was die neue Tribute hat (sofernd sie denn kommt), die hat ja P90
     
  6. jf.alex

    jf.alex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.10   #6
    Oh ja, schau bitte mal nach. Interessiert mich wirklich. :)

    Und danke für die Infos über die zwei anderen Ladies. :great:

    Alex
     
  7. TEW

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    Erstellt: 29.09.10   #7
    schon mal vielen Dank für die Antworten. Ich denke, ich werde es zunächst mit den 500er Potis probieren, da ich diese ja schon habe. wenn es zu höhenreich ist und auch die verwendung des tone-reglers wenig hilft, muss ich wohl weiter testen.
     
  8. DerOnkel

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    Erstellt: 29.09.10   #8
    Die Tonblende wird definitiv helfen! ;)

    Es stellt sich nur die Frage, ob das für Dich praktikabel ist. Wer viel mit der Tonblende arbeitet, wird kein Problem haben...

    Ulf
     
  9. bluesfreak

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    Erstellt: 29.09.10   #9
    Am besten gleich auf 50ties Wiring umlöten, das macht das Tone Poti deutlich benutzbarer...und die blöden Ceramic Kondensatoren gegen TADs oder TT MPS tauschen.. wenn Du willst gehen natürlich Mustards / Sozos auch..
     
  10. DerOnkel

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    Erstellt: 29.09.10   #10
  11. bluesfreak

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    Erstellt: 30.09.10   #11
    Nette Arbeit aber dennoch nach kurzem Überlfug zwei Kritikpunkte:
    1. Alles beruht auf Simulation mit einem rechnerischen (Ausgangswert) eines Tonabnehmers. Perfekt (wie so oft gefordert) wäre ein Test mittels eines echten TA bzw zumindest eines Sweeps durch einen Frequenzgenerator über eine real aufgebaute Schaltung
    2. Die Diagramme sind zwar nett und veranschaulichen in etwa was besprochen wird aber wenn schon Fachartikel dann bitte auch ne Legende zu den Diagrammen. Woher soll der geneigte (meistens Fachunkundige) Leser denn wissen welche Farbe was bedeutet...

    cu
    bluesfreak

    PS: Ich schau mal ob ich noch die Daten eines bei mir 4meninternen Tests zum Verhalten von Kondensatoren bei bestimmten Frequenzen findet. Dort war deutlich zu erkennen dass unterschiedliche Bauarten/Materialien bei gleicher Kapazität eine jeweils spezifische Kennlinie aufweisen. Allerdings wurden dort Frequenz-sweeps bis 440kHz/13.56 MHz gefahren, also etwas über dem Spektrum von Gitarren. Wenn ichs (noch) finde stell ichs zur Verfügung...
     
  12. current

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    Erstellt: 30.09.10   #12
    Das "etwas" ist die Übertreibung des Tages :)
     
  13. Fepo

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    Erstellt: 30.09.10   #13
    Hi, ich habe ne Harley Benton HB580WR (lachen erlaubt):D

    Habe die Tonabnehmer Original gegen welche von Tonerider getauscht und die Halskrümmung für mich perfektioniert.
    Die Tips habe ich von Bluesfreak bekommen. :great:

    Erstmal grob gesagt ein Wahnsinnsunterschied in positiver Richtung. Die Tonabnehmer sind Höhenreich und Kristallklar.

    Ich habe 500K Potis und 22nF Kondensatoren in meiner Elektronik und kann nur sagen - erste Sahne die Regelbereiche.

    Mit den Tonereglern, kann man nun wunderbar den Klang von wie oben beschrieben auf etwas dumpfer regeln.
    Für meine Zwecke und meinen Geschmack perfekt.

    Wie Bluesfreak schon sagt, es kommt auf den eigenen Geschmack an.

    Rolf
     
  14. lespaulfreak

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    Erstellt: 14.11.10   #14
    Hi,
    ich habe mir vor 3 Tagen Häussel P90 Hot geleistet und in meine ESP Eclipse FT eingebaut. Klasse Sound, allerdings finde ich den Neck Tonabnehmer etwas zu Muffig. Also nicht muffig, aber er könnte mehr Presence und Höhen vertragen...kann man das auch mit Potis verbessern, oder gibts noch andere Möglichkeiten? Die Tonabnehmer sollten ja schon gut sein. Ein 50ies Wiring?

    Danke
     
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