Was haltet ihr vom YAMAHA MG 166CX

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Benjamingschoess

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Hallo,

Wie der Titel schon sagt: Ist das YAMAHA MG 166CX brauchbar, bzw. gibt es gleichwertige Alternativen.
Wir brauchen: 8-10 XLR-Inputs, im besten fall 3 Auxwege für Monitore, Effekt, Phantompower. Was gut ist: Semi-Param. Mitten, Compressor...

Das besagte Teil hat das alles, aber: Was ist mit Qualität? Preis/Leistung.
Was ist z.B. mit dem Soundcraft EFX8, oder Mackie.

Welche ist die "beste" Marke?

Ich freue mich über Antworten

Grüsse
Benjamin
 
WolleBolle

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Moinsen!

Also wenn Du hier mal ein wenig gesucht hättest, dann hättest Du herausgefunden, das der Yamaha für sein Geld das tut was er soll, und es sich mit diesem auch gut arbeiten lässt. Die Soundcraft Serie ist definitiv etwas höherwertig angesiedelt aber hat die Features wie der Yamaha nicht an Board, wenn Du das haben willst mußt Du bei Soundcraft schon etwas mehr ausgeben, aber Comp gibt es bei denen sowieso nicht on Board, nur FX von Lexicon! Das wäre dann aber 4 mal teurer und größer!

Beste Grüße
Wolle
 
8ight

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das yami hat aber nur 2 aux wege füs monitoring

und nur bei 8 kanälen mittenparametric
 
Benjamingschoess

Benjamingschoess

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Ich denke mir, dass ich über die SuFu mehr über das CX166 herausgefunden hätte, meine Frage ist aber eben ein wenig spezieller. Deshalb eröffne ich ein neues Thema. Ich möchte eben auch spezielle Antworten auf meine Frage. Deine aussage klingt wie ein Vorwurf.

@8ight: Stimmt, das Pult hat zwar 3 Aux sends, aber eines braucht man für den Hall.
Mittenparametrik bei 8 Kanälen langt, da wir eigentlich nur 8 Kanäle brauchen, die anderen
sind zur Sicherheit.

Wo merkt man die qualität eines höherwertigen Mixers genau? Kann man das als "nicht-profi" auch hören?
 
D

der onk

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@8ight: Stimmt, das Pult hat zwar 3 Aux sends, aber eines braucht man für den Hall.

Schon eine Nummer größer, also beim MG206 gibt's dann vier AUXe, von denen man drei für's Monitoring einsetzen kann.

Wo merkt man die qualität eines höherwertigen Mixers genau?

Da gibt's unzählige Punkte. Von Haptik und Verarbeitung angefangen, über Ausstattung hin bis zur Signalqualität/Rauschverhalten.

Kann man das als "nicht-profi" auch hören?
Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Nichtprofi kann ein Amateur-Musiker sein, der das Gras wachsen hört oder ein halbtauber Discobesucher, dem's egal ist, solange es gut bummst... :D

Der andere Aspekt ist die komplette Anlage an sich. Wenn wir mal das Mischpult als schwächstes Kettenglied annehmen, bringt eine Verbesserung hier nur solange was, bis eine andere Komponente der Anlage das schwächste Glied wird.


Unterm Strich bist Du mit den größeren Yamaha MG Mischern im Sektor "ambitionierter Einsteiger" bestens bedient mit wirklich gutem Preis-Leistungsverhältnis. Für ein Pult wie das MG206 hätte man vor 20 Jahren so an die 4-5000 Deutschmark hinblättern müssen. Nur so als Anekdote...:D


der onk mit Gruß
 
Fish

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Hallo,

Benutze den Vorgänger (Mg16/6Fx). Wie schon geschrieben ein guter Allrounder. War bis jetzt (2 Jahre on the road + Zuhause genutzt) auch noch nicht defekt und die Fader und Potis sind noch wie am 1. Tag.
Welches Pult ist das Beste? Ich habe auch mit Mackie, Soundkraft, Alesis und Yamaha geliebäugelt. Das es das Yamaha geworden ist, ist meine Individuelle Entscheidung, da ich vorher auch schon mal mit Yamaha gearbeitet habe. Qualitativ geben sich die oben genannten Marken in der Preisklasse bei den Kompaktmixern nur im Nuancenbereich etwas. Hauptsächlich auf Deine Sympatie und Vorlieben kommt es hier an.

Was mich mal brennend interessieren würde ist was die eingebauten Kompressoren der Mixer taugen. hat da jemand Erfahrung?

gruß

Fish
 
MoCo

MoCo

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Ahoi und nochmal schnell ne kleine Frage meinerseits:

Welcher Mixer ist empfehlenswerter: MG166CX oder MG206C?

Sehe ich das so richtig, dass das MG206C eben mehr Kanäle hat, dafür aber keine bzw. weniger Effekte?

Was würdet ihr eher empfehlen?
Ich als PA-Laie denke mir nur, dass vielleicht der ein oder andere Effekt zur Gesangs-Veredelung ganz praktisch sein könnte, aber eigentlich bin ich auch eher Purist. Lohnt es sich zur CX Variante zu greifen? Und wenn ja, wann?

Danke im voraus und greez
 
C

catfishblues

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Welcher Mixer ist empfehlenswerter: MG166CX oder MG206C?

Für mich kommt der 206C in Frage, da ich z.b. ein externes Effektgerät habe. Zudem habe ich gerne etwas mehr Kanäle in Reserve.
Ein weiterer Punkt ist für mich der weitere Aux-Weg.

Ich nutze auch keine Effekte im Proberaum und Live kommt meist etwas größeres (Mischpult/Siderack/...) daher. Außerdem ist ein internes Effektgerät für mich noch nie ein Kaufgrund gewesen.

Daher würde ich mir den Yamaha MG 206C empfehlen ;)

Was du brauchst, kann du am Besten selbst beantworten :nix:
Wir bräuchten jede erdenkliche Situation in der der Mixer gebraucht wird, um es wirklich einschätzen zu können, und sobald du alles hier geschrieben hast, sollte es dir selbst klar werden.

Das ist bestimmt nicht das, was du hören wolltest, aber imho ist das so :redface:

Grüße cat....
 
MoCo

MoCo

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Hi catfishblues,

danke für deinen Beitrag!
Ob du's glaubst oder nicht, aber das war wirklich schon in etwa, was ich hören wollte und hat mir durchaus geholfen. ;)

Dann würde mich auch nochmal interessieren:
Wie teuer ist so ein externes Effektgerät? Gibt es da auch günstige Teile mit halbwegs guter Qualität bzw. Preis/Leistungs-Knaller? Wobei das jetzt auch eher ne theoretische Frage ist. Ich glaube, dass wir gar nicht unbedingt großartig Effekte brauchen.


Als Einsatzzwecke des Mischpultes würde ich drei folgenden wesentlichen Punkte erachten:

1. Bandproben (da würden dann nur Gesang, Keyboard und evtl Bassdrum ins Mischpult gehen)

2. Kleine Club Gigs, in denen keine PA vorhanden ist (wie oben nur für Gesang,Keys und Drums, die Gitarren und Bass Amps sind für kleine Gigs ja laut genug)

3. Aufnahmen. Ich würde mir das so vorstellen, dass man dann vielleicht die Amps mit einzelnen Mikros abnimmt und dann den Vorteil hat, dass bei der Aufnahme alles durch das Mischpult läuft und man so alles gut aufeinander abstimmen kann. Klar hat man dann nicht jedes Instrument in einer einzelnen Spur und kann es später nachregeln, aber so für schnelle Gesamt-Mitschnitte Zwischendurch vielleicht gar nicht verkehrt, oder taugt das eher weniger?
 
SB

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Da würde ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen eher zum größeren greifen. Ich hab nämlich das kleinere (bzw. die Vorgängerversion) und das ist momentan eigentlich schon zu klein. Ich muss da immer irgendwie improvisieren. Im Proberaum werden für Aufnahmen die Drums mit drei Mikros abgenommen und live kommen stattdessen noch zusätzliche Akustikgitarren und Background-Gesänge dazu; da geht bei uns dann immer schnell der Platz aus.

Mit dem Recording mache ich es genau wie du es vorhast. Hierbei hat es sich bewährt, den Mix für die Proberaum-PA wie gewohnt über die Kanalfader zu machen und über zwei Auxwege den Mitschnitt zu machen. Hierfür bekommen bei mir die Vocals einen Aux und die Instrumente einen anderen. So kann ich, selbst wenn wegen der Soundkarte nur zwei Spuren möglich sind, immerhin noch nachträglich die Vocals bearbeiten und in der richtigen Laustärke dazumischen. Dass alle Instrumente auf einer Spur sind, klappt recht gut; mittlerweile mische ich das sogar im wahrsten Sinne des Wortes "nach Augenmaß" - jeder spielt mal kurz nen Part, und ich schau, wie hoch der Ausschlag in Audacity ist. Da sind schon ganz ansehnliche (bzw. anhörliche :D ) Sachen dabei rausgekommen...

Als Effektgerät kann man zum Beispiel was von t.c. oder Lexicon nehmen (da gibts sehr schöne Sachen!), Alesis müsste auch ganz OK sein. Auf dem Gebiet spricht auch nix gegen Gebrauchtkauf, sodass man da sicherlich für 50-100€ was ergattern kann, was mindestens auf dem Niveau des integrierten Effekts liegt.


Aber was mir grad beim Schauen bei Musik-Service auffällt:

:eek::eek::eek:

649€ für das 206er? WTF? Bei Thomann kostet es noch seine 399...Ich würde wenn dann schnell kaufen, nicht dass die Preise jetzt überall anziehen... :nix:


Gruß Stephan
 
C

catfishblues

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Wie teuer ist so ein externes Effektgerät? Gibt es da auch günstige Teile mit halbwegs guter Qualität bzw. Preis/Leistungs-Knaller?

Für 200 Euro gibt es das Lexicon MX 200 und das tc electronic M350. Welches man nimmt ist Geschmackssache. Näheres dazu => Effektgeräte/FX (einfach mal die SuFU anschmeißen)

Wenn ihr in nicht sicher seit ob Effekt ja/nein/vllt, dann leiht euch doch mal eins und testet es bei einem Gig oder auch im Proberaum.

Bandproben (da würden dann nur Gesang, Keyboard und evtl Bassdrum ins Mischpult gehen)

Bei Bassdrum immer vorsichtig, wenn man keinen Subwoofer hat! Möglichkeiten um "wumms" zu bekommen sind eingeschränkt Da kann man sich schnell die Proberaum Topteile zerstören. Oder was habt ihr da?

Zudem ist eine Abnahme der Bassdrum im Proberaum nur manchmal sinnvoll, meistens eher nich.

Zum Mischer:
imho egal welchen man nimmt. Wir haben im Proberaum lediglich die Gesänge im Mischer

2. Kleine Club Gigs, in denen keine PA vorhanden ist (wie oben nur für Gesang,Keys und Drums, die Gitarren und Bass Amps sind für kleine Gigs ja laut genug)

s.o. bei Bassdrumabnahme sollte ein Sub dasein. Oft braucht man das Schlagzeug bei kleinen Konzerten nicht Abnehmen.

Zum Mischer:
Da würde ich den weiteren Aux-Weg, dem internen FX vorziehen.


Einzelspuraufnahme => recht teuer/ aufwendig
Summenrecording => vllt über das Yamaha MG mit USB interface nachdenken ;)
Das werden dann aber lediglich einfache Proberam Mitschnitte, viel nachbearbeiten kann man da nicht.
 
Fish

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Hallo,

muß mich jetzt mal für die internen Effekte bei den Yamaha Pulten starkmachen :)

für 90% (meiner) Anwendungen reichen die internen Effekte aus. Da bei kleinen Gigs die komplette (Gesangs)anlage in mein Polo passen sollte habe ich meist keinen Platz habe ein großes Siderack mitzunehmen. Ist halt schon sehr praktisch wenn dan die FX schon im Mischer integriert sind!

Bei größeren Sachen fahren wir sowiso mit dem Bully, da gönne ich mir auch den Luxus eines großen Sidracks. Dann ist es allerdings bei und auch so, daß ich mit meinen 8 Mic Kanälen am Mischer nicht weit komme, da dann meist noch eine Band + Chor dabei ist die auch noch mit abgenommen werden will. Von daher verwenden wir bei solchen events noch extra zugemietetes Equipment.

Gruß

Fish
 
mix4munich

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Ich habe ein paar Jobs mit dem MG166CX-USB gemacht. Das Ding ist okay, tut, was es soll, die Effekte und die Kompressoren sind für melodische Signale wie Stimme und Bass gut. Für perkussives wie Drums würde ich zusätzliche Kompressoren anraten. Rauscht nicht, brummt nicht, klingt sauber. Ich würde mir noch ein zweites parametrisches Mittenband wünschen, aber in vielen Fällen geht es auch ohne.

Viele Grüße
Jo
 

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