Was ist die fetteste Bass Drum?

von bässer.basser, 17.08.08.

  1. bässer.basser

    bässer.basser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.08   #1
    Tach Community,

    Was denkt ihr was am besten ist für einen richtig satten, tiefen, reinhauenden Bassdrum Sound?

    22 Zoll?
    20 Zoll?
    18 Zoll?
    Doppelfußmaschine?
    Zwei Bass Drums?
    Welche Felle?

    Postet einfach mal drauf los!
     
  2. FonsäÄ

    FonsäÄ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.08   #2
    Tach, und willkommen :)

    ist vollkommen wurst ;) Einzelne? Doppelte? Ändert ja nix am Sound.

    Meine 20er schiebt schon ganz ordentlich, sogar manchmal mehr als ne 22er. Evans EMAD (einlagig gibt mehr Punch/Kick) und Dämpfungsring haut schon kräftig rein ;)

    18" sind zu klein für enorme Tiefbässe, würde ich nur bei ruhigen/jazzigen Sachen anwenden, wo auch recht leise gespielt wird.

    22" sind so der "Standard", aber wenn man mehr will, würde ich ne 24er benutzen.

    Felle...Naja ein Ambassador würd ich jetz nich grad draufpacken ;) Auf jeden Fall gedämpft á la EMAD, vielleicht das EMAD2, obwohl die Doppellagigkeit den Kick etwas verschwimmen lässt meiner Meinung nach.
    Ansonsten die üblichen Kadidaten wie Remo Powerstroke, wo ja schon ne Dämpfung eingearbeitet ist.
    Ich persönlich würde allerdings das EMAD vorziehen (nicht zuletzt dank variabler Dämpfung)
     
  3. e-R@Z0r

    e-R@Z0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.08   #3
    Aquarian Superkick als Fell: Mehr Kick und Tiefbass geht einfach nich^^
     
  4. Haensi

    Haensi Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.08.08   #4
    Das kommt auch auf die Tiefe der Bassdrum an. Eine 20x20 schiebt wohl mehr als eine 22x14.
    Wenn es richtig "Rummsen" soll würde ich sogar eine 24" oder 26" nehmen. Frag mal mrbungle, der hat eine 26" Ludwig.
    Was allerdings eher gegen solche "Mörderdinger" spricht ist
    - sind doch etwas unhandlich:D
    - sind nicht ganz einfach zu spielen.
     
  5. bartender

    bartender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.08   #5
    Schau mal ins Orchesterschlagwerk! Da gibts die fettesten Bassdrums :D Die kannst du aber schlecht an dein Drumset bauen... Es ist auch stark von der Stimmung abhängig, wie doll das Ding rummst. Mit einer 22" Bassdrum kannst du eigentlich nichts falsch machen. Kannst ja eine tiefere nehmen.
     
  6. Limerick

    Limerick helpful and moderate Moderator HFU

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    Erstellt: 17.08.08   #6
    Grüss dich!

    Interessante Frage.
    Das kann ich bestätigen. Spiele schon seit Jahren ein Superkick II und habe bislang nichts Vergleichbares gefunden, was ähnlich drückt.
    Dito! Das mächtigste, was ich anspielen durfte war wohl die 22x20. Die punchte in meinen Augen einiges mehr als meine 24er Zuhause. Denke, dass vor allem die Tiefe ein sehr entscheidender Faktor ist bei Bassdrums.
    Kommt auch hier auf die Tiefe drauf an!
    Das halte ich hingegen nach wie vor für ein Gerücht. Beim Stimmen wäre ich einverstanden. Beim Spielgefühl hingegen nicht wirklich :o Ich persönlich glaube, dass man mit verbundenen Augen keine 24er von 22ern unterscheiden kann. Ausser vielleicht vom Klang her.


    Alles Liebe,

    Limerick
     
  7. FonsäÄ

    FonsäÄ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #7
    Also, ich wär mir ziemlich sicher, (selbe FuMa vorausgesetzt) dass ich ne 22er von ner 20er unterscheiden könnte. Als ich auf 20" umgestiegen bin, fand ichs sogar ziemlich krass, weil die Hebelwirkung des Beaters viel geringer ist.
    Vielleicht ist das aber wenn man eine Größe nach oben geht nicht mehr so ausschlaggebend, ich hatte leider noch nie die Möglichkeit, eine 24er mit meiner FuMa zu spielen.
     
  8. nils1

    nils1 HCA Drum-Tuning HCA

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    Erstellt: 18.08.08   #8
    So als Gedanke: die Soundfrage ist zwar wichtig, aber man muss sich fragen, ob man eine 24er oder 26er sinnvoll nutzen kann.

    Eine große Bassdrum
    => erfordert den Einsatz von mehr Kraft beim Spielen
    => hat ein anderes (langsameres) Reboundverhalten
    => ist besonders für kleine Drummer ergonomisch ungünstig, weil die anderen Trommeln höher hängen müssen
    => hat i.d.R. eine schlechtere Projektion als eine kleine

    Tief und fett geht auch mit einer kleineren Bassdrum, ggf. unter Verwendung eines Woofers.

    Nils
     
  9. Sonöar

    Sonöar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.08   #9
    also es liegt definitiv an der tiefe der bassdrum, ich habe meine 20" bass leider noch nich direkt im vergleich zu meiner 22" bassdrum gespielt, aber was ich bemerke ist, das die 20" BD wenn ich an meiner kiste sitze nich viel druck hat, aber wenn jmd. anderes da sitzt und ich zuhöre, klingt sie einfach nur fett und druckvoll. Vorraussetzung der beater schlägt in die mitte.
    bei der 22er is das anders, die hat auch hinter der bude mehr wumms, aber ich bin mir nicht sicher wie viel mehr druck jetzt wirklich dahinter ist.

    vom spielgefühl finde ich die 20er besser, ich habe bei beiden bassdrums die beater fast ganz drausen, also recht langer hebelweg, bei der 22er geht der beater so in die mitte, bei der 20er ist eine erhöhung dran. aber die 20er hat einfach einen besseren rebound finde ich, damit kann ich einfacher doubles spielern als mit der 22er.
    sollte man meiner meinung nach mal anspielen, was man lieber hat.

    achso, auf der 22er ist ein powerstroke 3 drauf und auf der 20er ein RMV, was genau für eins weiß ich grad nicht und kann es auch nicht nach gucken, weil das set im proberaum steht.
     
  10. BumTac

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    Erstellt: 18.08.08   #10
    Tataaaaa, da kommt der BumTac wieder mit physikalischen Weisheiten daher!

    Warum schiebt eine tiefe BD mehr, warum ist der Effekt bei tieferen Bassdrums stärker im Vergleich zu größeren Durchmessern?

    Bass braucht Volumen und Resonanzkörper, eine 22er hat bei gleicher Tiefe logischerweise mehr Volumen als eine 20er.

    Entscheidend ist hier nicht das schiere Volumen, sondern die Tatsache, daß es sich bei der Bassdrum um eine gerichtete Schallausbreitung handelt. Das darf man sich natürlich nicht linear vorstellen, aber die Luftsäule wird am Schlagfell durch einen mechanischen Impuls in Richtung Reso in Bewegung gesetzt, trifft dort auf und wird resoniert.
    Je tiefer eine Bassdrum ist, desto länger ist der Weg, den die Luftsäule zurücklegt. Da sich bei überlagernden Frequenzen (Interferenzen) Schallsignale überlagern - also eine Amplitudenerhöhung stattfindet - oder auch gegenseitig auslöschen, dazu auch noch eine Phasendrehung stattfindet (Die Phase des resonierten Schallanteils ist um 180° gegen die Ursprungsphase gedreht!), gibt es nach kürzester Zeit ein Schallchaos im Inneren.

    Ist der Weg länger, braucht auch das Signal länger, um wieder auf die Schallwellen des Anschlags selbst zu treffen. Diese haben sich in der Zeit aber schon weiter abgeschwächt, so daß sich die beschriebenen Effekte nicht mehr so gravierend auswirken.
    Genau das ist der Effekt eines Woofers, also einer Verlängerung der Bassdrum: Volumenerhöhung einerseits, vor allem aber Verlängerung des Signalwegs.
    Wird der Weg zu lang, stellt sich ein gegenteiliger Effekt ein. Hat das Resofell nichts mehr zu resonieren, da sich die bewegte Luftsäule über den Weg zu stark abschwächt, kann man sie auch weglassen!
     
  11. nils1

    nils1 HCA Drum-Tuning HCA

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    Erstellt: 18.08.08   #11
    Zwei bis drei Gedanken dazu:

    Zum einen heisst mehr Volumen auch höhere bewegte Masse. Das erklärt den erhöhten Kraftaufwand bei größeren Trommeln- egal ob Durchmesser oder Tiefe das größere Volumen ausmachen.
    Es bedeutet aber auch ein erhöhtes Potenzial für Sustain, weil die größere Masse bei gleicher Reibung länger ausschwingt, denn sie kann mehr kinetische Energie aufnehmen.

    Der längere Signalweg verändert letzlich auch das Abstrahlverhalten. Als vereinfachtes Modell kann aber auch das Interferenzmuster zweier Oszillatoren herhalten. Mit dem Modell zweier punktförmiger (Schall)quellen hier kann man schön rumspielen und sehen was passiert, wenn man den Abstand der beiden Oszillatoren (=Felle) verändert.
    http://www.falstad.com/wavebox/
    Die "Source Seperation" steht für die Tiefe des Kessels und die "Phase Difference" steht für die Phasendifferenz der Fellschwingungen, die von der eingestellten Tonhöhe (Grundton-Frequenz) und der Kesseltiefe abhängt. Entscheidend für das Abstrahlverhalten sind die geometrischen Verhältnisse Wellenlänge/Fellabstand und und Membrandurchmesser/Wellenlänge. Dabei ist ein Bassrumfell keine punktförmige Schallquelle, für die prinzipielle Betrachtung reicht diese Näherung aber aus.

    Der Woofer wiederum ist im Gegensatz zu einem einfach nur längeren Kessel in einem entscheidenden Punkt anders: die Rückstellkraft der Anordnung ist durch 4 statt nur 2 beteiligte Felle wesentlich größer als die einer gleichtiefen Einzeltrommel. Das bedeutet, dass Rebound und Ansprechverhalten komplett anders sind.

    Nils
     
  12. bässer.basser

    bässer.basser Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.08   #12
    Hm, also die 22" in unserem Proberaum hat schon mächtig Druck dahinte. Hilft ein anderes Fell zum Beispiel das Super Kick, noch mehr Druck dahinter zu kriegen.

    Und wie siehts mit dem Abnehmen aus?

    Selbst wenn ich eine tiefe 24" hätte, ist das Mikrofon damit überfordert? Kann man die Bass Drum im nachhinein noch fetter machen?
     
  13. GieselaBSE

    GieselaBSE HCA Eigenbau Drums HCA

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    Erstellt: 24.08.08   #13
    Ich hab da ja gerade was zum Thema gelesen, da ging es um die 22x20 Bassdrum vom TAMA Superstar.
    Da stand drin, daß die 20Zoll tiefe Bassdrum schon derbe schiebt, aber durch die bewegten Luftmassen auch träge wird, also eher nicht für die abgefahrensten DB-Figuren geeignet ist.

    Was sagt die Praxis?

    Wie sieht denn der Tiefbassanteil bei einer 20x20 Bassdrum aus?? Das würde mich mal interessieren, reboundverhalten einer 20"BD und den Bauch eines laangen Kessels...
     
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