was mache ich falsch?

von burnpotter, 20.07.08.

  1. burnpotter

    burnpotter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.08   #1
  2. dunkelelf

    dunkelelf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.08   #2
    würd sagen ähnlcih wie bei mir:

    intonationsprobleme
    mund ein bissl weiter aufmachen
    bauchmuskeln anspannen beim singen

    Bewusst "UNBEWUSSTER" singen... es hört sich an als konzentrierst du dich aufs singen.. ähnlich wie bei mir...

    aber es klingt trotzalledem ganz gut finde ich. Also schämen musst du dich damit nicht.
     
  3. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 20.07.08   #3
    Nein, bloss nicht die Bauchmuskeln anspannen ! Eigentlich am besten überhaupt nix "anspannen". Das ist zum Singen völlig kontraproduktiv.
    schöne Grüße
    Bell
     
  4. Fish

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    Erstellt: 20.07.08   #4
    Hallo Bell,
    ich denke Dunkelelf hat das "Bauchmuskel anspannen" alls sein Fehler genannt.

    Oder irre ich mich da? Ist aber echt recht missverständlich geschrieben der beitrag vom elf.....

    Gruß

    Fish
     
  5. dunkelelf

    dunkelelf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.08   #5
    hmm. ich habs so gelernt. Das man den Bauch anspannen soll.. als stütze...
     
  6. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 20.07.08   #6
    Hallo dunkelelf,
    wo hast Du das gelernt ? Wenn das wirklich so gemeint ist, wie Du es schreibst, d.h. dass Du tatsächlich die Bauchmuskulatur anspannst, und wir gerade nicht aneinander vorbeireden - was im Internet schnell passieren kann - ist es Blödsinn. Aktiv anspannen sollst Du sie ganz bestimmt nicht.
     
  7. stupid_dream

    stupid_dream Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.08   #7
    Wie schafft man dann hohe Töne zu singen, die einen an seine eigenen Grenzen bringen ? Ich finde hohe Töne ziemlich anstrengend, so dass ich automatisch meine Bauchmuskeln anspanne. Ich habe aber auch keine richtige Technik, muss ich zu geben.
     
  8. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 21.07.08   #8
    Hallo !
    Was Du da machst, also mit den Bauchmuskeln singen, ist eine Art Hilfsstütze, um die hohen Töne noch irgendwie rauszukriegen. Abgesehen davon, dass es in den meisten Fällen nicht besonders gut klingt, schafft man ungünstige muskuläre Spannungsverhältnisse im Körper, die sich auch auf die Kehlmuskulatur auswirken. Das ist weder gesund noch hört es sich gut an. Gestützte Töne singen entspricht mehr der Vorstellung von Weite im Körper, von Anlehnen der Töne.
    Fundamental ist dabei zunächst die Atmung. Wer nicht richtig atmet, kann auch keine kraftvollen Töne singen, besonders nicht in der Höhe.
    Achte mal darauf, wie Du atmest. Das ist der Schlüssel für alles weitere.
    Ich bin mal so frei, mich aus einem anderen posting zu zitieren, weil es da genau um dieses Thema ging:
    "Spannung im Bauch" ist wiederum ein Ausdruck, der mir nicht gefällt.... die Gefahr, dass man die Bauchmuskulatur aktiv anspannt (und das mit Stützen verwechselt) ist groß - fürs Singen wäre das ganz falsch und bringt Dir vor allem nichts.
    "Stützen" kommt aus dem italienischen "appoggio", was eigentlich eher "anlehnen" bedeutet und es meiner Meinung nach auch besser beschreibt. Singen bzw. gestütztes Singen ist nicht starr, statisch oder festgehalten, ganz im Gegenteil, es ist etwas Flexibles, Durchlässiges - es hat natürlich auch mit Kraft zu tun, aber ich würde eher sagen, mit einem guten Muskeltonus statt mit verkrampftem Festhalten.
    Mach doch zunächst mal eine ganz einfache Übung: atme tief ein - mit tief ist jetzt nicht gemeint, dass Du dich bis zum Anschlag mit Luft vollpumpen sollst, sondern ins Becken, in die Flanken und in den Rücken atmen sollst. Versuche, die Weite des Einatmens beizubehalten, also nicht gleich wieder zusammenzufallen. Atme auf sssssssssssssss-t aus; versuche, die Luft möglichst lang und gleichmäßig ausströmen zu lassen. Wenn Du keine Luft mehr hast, setze einen Verschluss mit einem kräftigen "t" und lasse die Bauchdecken los. Versuche nachzuspüren, wie jetzt automatisch wieder Luft einströmt.
    Und erzähl mal, wie es Dir dabei gegangen ist.
    schöne Grüße
    Bell
     
  9. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 21.07.08   #9
    Hallo und guten Morgen zusammen,

    ich denke es gibt hier 2 Varianten über die wir gerade Diskutieren, eine Richtige und eine Falsche.

    1. Falsch:
    Bachmuskeln mit Gewalt anspannen wie wenn z.B. Situps gemacht werden.

    2. Richtig:
    Körperspannung beim Singen aufrecht erhalten um Töne zu stützen und mit wenig Luft singen zu können.

    Ich denke jeder Gesangslehrer meint zweiteres. Natürlich ist der ganze Körper und damit auch die Bauchmuskeln beim Singen sehr gefordert und damit auch automatisch angespannt. Die Kunst ist in den Atempausen die Körperspannung abzubauen und gleich danach wieder aufzubauen um Verspannungen zu vermeiden.
    Bauchmuskeln extra anzuspannen um besser Singen zu können ist natürlich quatsch.

    Gruß

    Fish
     
  10. moniaqua

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    Erstellt: 21.07.08   #10
    Hmmmja. Bauchmuskel anspannen. Das ist schon wieder so ein schoener Ausdruck, das kann man so sehen, und so sehen. Einmal ist es schaedlich, das andere Mal nuetzlich.

    Doch, ich spann schon (nicht nur) die Bauchmuskeln an. Die Frage ist, wie, in welche Richtung. Und wann. Und es ist unheimlich wichtig, zwischendurch zu entspannen. Aber die Sache will ich eigentlich gar nicht ueber's Internet erklaeren :) Das macht am besten der GL vor Ort, der dann gleich hoert, ob es richtig ist.

    Edit: Bell*, kann es sein, dass Du "Anspannen" manchmal mit "verkrampfen" gleichsetzt? Das Gefuehl hab ich grad nach dem Lesen Deines Posts.
     
  11. Bell

    Bell HCA Gesang HCA

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    Erstellt: 21.07.08   #11
    Hallo Moni,
    gerade das passiert ja bei den meisten - dass es in Richtung Verkrampfen geht.
    Natürlich braucht es zum Singen einen guten Muskeltonus, eine Art Grund-Spannung. Aber eben keine An-Spannung.
     
  12. antipasti

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    Erstellt: 21.07.08   #12
    Ja, das stimmt, allerdings

    • Du singst/spielst den Song etwas schneller und schwankst im Timing, wodurch er manchmal etwas "holperig" klingt. Ansonsten ist es stilistisch schon ähnlich.
    • Ich nehme an, Du bist noch recht jung. Zumindest klingt Deine Stimme so. Da passiert glaube ich noch was
    • Deine Gitarre ist etwas verstimmt. Dadurch ist nicht immer klar, ob Du etwas daneben intonierst oder ob es an der Gitarre liegt, oder beides. Ich gehe vom letzten aus.

    Im Ansatz ist das schon recht nah am Original. Achte noch ein bißchen darauf, dass Du besonders am Ende eine Zeile den Ton richtig triffst, der wird manchmal leicht "verschlurt". Deine Stimme wird sich wahrscheinlich von allein noch ein bißchen verändern

    ...
     
  13. burnpotter

    burnpotter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.08   #13
    ich bin fast 18 und singe extra hoch:D meine stimme ist recht tief eigentlich, aber ich mag so gar nicht singen:) ich sing halt überhaupt nicht lange, also von daher:p

    das mit dem holprigem ist mir auch aufgefallen, allerdings lern ich grad die picking-version und ich glaub, wenn ich die richig spielen kann, ist es auch sehr viel leichter im rhythmus zu bleiben
     
  14. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 21.07.08   #14
    Ich meinte nicht die Tonhöhe .. Johannes Heesters ist 104 und singt höher denn je.:)

    Ich meinte das Timbre... das klingt halt noch recht jugendlich.

    ..
     
  15. burnpotter

    burnpotter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.08   #15
    wa sist das timbre?:) wenns was ist das ma lernen kann, dann nenn es jugendlich:D
     
  16. Laudian

    Laudian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.08   #16
    Timbre ist eine Klangfarbe ... Haengt viel mit der Technik zusammen und vor allem den koerperlichen Vorraussetzungen, aber auch mit welchen Resonanzraeumen man singt. ;)

    Jeder Mensch hat ein eigenes Timbre, das wird immer so bleiben, aber man kann aktiv dran arbeiten.
     
  17. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 21.07.08   #17
    Das Timbre ist nichts anderes als die eigene Klangfarbe. Sozusagen das "Wiedererkennungsmerkmal"...

    Allerdings war der Begriff von mir schlecht gewählt. Denn eine Stimme kann sich / wird sich im Laufe der Zeit noch ändern, das Timbre bleibt aber.

    Ich bin da nicht sicher, ob jeder sein eigenes Timbre hat. Wahrscheinlich ja. In dem Fall arbeiten aber viele Rock/Pop-Sänger "gegen ihr Timbre", in dem sie es mit diversen Gesangstechniken "plattbügeln" ... denn ich finde, dass viele Stimmen zu gleich oder zu ähnlich klingen. Denn je mehr Extremtechniken ich anwende, um so weniger nimmt der Hörer von der Stimme - bzw vom Timbre wahr.

    ..
     
  18. IcePrincess

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    Erstellt: 23.07.08   #18
    Jaein. Manchmal muss sich das Timbre einer Stimme auch erst mal finden um dann zu bleiben ;) Wenn Du jahrelang als Sopran im Alt gesungen hast, musst Du Dich erst auf ein Sopran-Timbre einsingen. Wenn du als Mezzo in Richtung Sopran ausgebildet bist muss sich das erdig-rauchige erst einsingen.
     
  19. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 23.07.08   #19
    Wobei ich davon ausgegangen bin, dass das Timbre das eigene ist, was auch beim sprechen zur Geltung kommt. Nicht ob man rauchig oder klar sing. Sonst wäre Timbre ja das gleiche "Stimme".

    Beispiel Sinatra: der auf den ersten Aufnahmen in den 40er JAhren unglaublich hoch tenöreisk sang und das rauchig-baritonige erst in der 50er-60er Jahren bekam. Dennoch ist beides Sinatra. Obwohl am Anfang fast engelsgleich und später tief und erdig.

    ...
     
  20. Butze

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    Erstellt: 23.07.08   #20
    Ich wollts net glauben aber hab es grad bei youtube rausgesucht...Wahnsinn, hätte ich niemals erkannt den jungen Sinatra:er_what: ... gibst diesen Effekt auch umgekehrt?
     
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