Was macht ihr gerade auf eurer A-Gitarre? Austausch über das Üben und Spielen

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Devinja
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Hallo an alle Hobby-Gitarristen,

vielleicht können wir uns hier locker über das Üben, Lernen und Spielen austauschen. Sowohl für Anfänger, die gerade die ersten Akkorde probieren, wie auch für Fortgeschrittenere, die sich an einem Stück probieren oder sich gerade ein neues Genre erobern wollen, ihr seid herzlich eingeladen.

Bewusst setze ich dieses Topic in die Lounge, damit eine lockere Unterhaltung möglich ist.





Ich selbst bin dabei das Fingerpicking zu lernen. Obwohl es viel, viel Übung braucht und ich manchmal von mir selbst genervt war, wenn bestimmte Passagen nicht in meinen Kopf bzw. in meine Finger wollten, war ich hochmotiviert. Doch leider musste ich mein Üben und Spielen unterbrechen, da ich Schmerzen im linken Arm habe. Ich hoffe das nicht zu viel verloren gehen wird bis ich wieder Üben kann.

Ausserdem scheine ich Gitarren(lehr)buch-Sammlerin zu sein. Wenn ich die alle durchspielen würde, wäre ich sicherlich über den Anfänger-Fortgeschrittenen-Berreich weit drüber hinaus 😉
 
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Finde ich eine gute Idee!
Grad Austausch zwischen Einsteigern und irgendwie schon Fortgeschritteneren, egal welches Level und Genre, gern auch mal mit einem kleinen unperfekten Soundbeispiel, vermisse ich hier schon länger ...
Ich fände es motivierend, zu sehen dass man sich nicht alleine plagt, und "alle anderen alles schon können", sondern dass da auch noch paar andere sind die AUCH noch am kämpfen sind ... 🙂

Was mich betrifft, ich lerne songorientiert, hab in den letzten Jahren auch relativ viel und schnell gelernt. Theorie oder spezielle Techniken schaue ich mir immer dann genauer an oder vertiefe sie, wenn ich sie für einen neuen Song brauche. Weitgehend autodidaktisch, aber im Moment habe ich auch einen Lehrer - eher eine Art Coach - der mich unterstützt, zu dem fahre ich alle paar Wochen mal zu einer meist etwas längeren "Stunde" ;)

Zur Zeit mag ich grad bewusst nichts Neues lernen, sondern versuche erst mal einige meiner Lieblingsstücke, die ich "eigentlich" schon kann, mal noch etwas besser auszuarbeiten und richtig zum Laufen zu bringen.
Danach will ich auch wieder neue Songs lernen, aber gezielter als bisher, mich auf solche konzentrieren die mich persönlich auch wirklich gefühlsmäßig ansprechen. Und versuchen, die künftig auch gleich von Anfang an nicht nur "irgendwie" zu spielen, sondern gleich schon auch etwas mehr auszuarbeiten.
 
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Ja, das mit dem "irgendwie" kenne ich auch. Ich habe bei mir gemerkt, dass ich auch beim Üben die Abwechslung brauche und habe mehrere Stücke in Bearbeitung, einige, die schon besser klappen und eins oder auch zwei, bei denen ich mich noch sehr schwer tue.

Würde ich mich nur an einem Stück abarbeiten, bis es weitestgehend sitzt, wäre ich so von mir genervt, dass nicht nur die Motivatin sinkt sondern auch der Glaube ich packe es nie.
 
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... dass ich auch beim Üben die Abwechslung brauche und habe mehrere Stücke in Bearbeitung, einige, die schon besser klappen und eins oder auch zwei, bei denen ich mich noch sehr schwer tue.
So mache ich das auch. Immer zwei oder drei Stücke unterschiedlicher Art parallel - wenn eins "hakt", irgendwie an einem toten Punkt ist, eine Weile ruhen lassen und sich auf die jeweils anderen konzentrieren.
 
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Ich such mir meist ein klassisches Stück raus das ich dann uebe (nach Noten), erfahrungsgemäß lerne ich so am meisten.
 
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@käptnc wo liegt bei dir die Betonung, dass du dir nur ein Stück vornimmst oder dass es ein klassisches Stück mit Noten ist?

Was ich bei mir auch bemerke ist, habe ich das Übungstück in Tabulatur und Noten vorliegen, dann schaue ich doch eher auf die Tabulatur. Wenn ich meine Notenkenntnisse verbessern möchte brauche ich das Stück nur in der Notenausgabe.
 
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Ich übe auch manchmal 2/3 Stücke parallel. Ich habe dann die Stücke nur in der Notenausgabe. Gerade in der Klassik kann man gut das kombinierte Akkord/Melodiespiel und Fingerpicking lernen. Aber es muß nicht unbedingt klassisch sein.
Und bei Noten siehst du im Gegensatz zu den Tabs die Melodie.
 
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Ich benutze auch gern Noten oder Tabs, vor allem für den Einstieg in einen neuen Song. Zuerst genau nach Noten/Tabs, wenn das läuft aber freier, auswendig, gern mit Variationen, oder mehr Angleichungen an die Originalmusik. Ich kann zwar ganz gut Noten lesen, ziehe für mein Genre aber Tabs vor.
Klassik allerdings würde ich auch rein nach Noten spielen (habe ich auch, bei ersten kurzen Gitarrenerfahrungen in der Jugend).
 
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@Blues-Opa soweit bin ich noch nicht, dass ich eigene Variationen einbringen kann. Wäre schön wenn ich irgendwann da mal hinkommen, aber ob es so sein wird daran Zweifel ich bei mir noch.

Nimmst du mir das Blatt weg, bin ich aufgeschmissen 😉
 
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Anfangs war das bei mir auch so ;)
In dem Moment wo ich etwas neu gelernt habe, einigermaßen "kann" und längere Zeit auswendig spiele, nicht nur 1 Strophe sondern mehrere Durchgänge, dann kommt das mit dem Variieren bei mir eigentlich automatisch. Ich versuche nicht alle Durchgänge langweilig immer gleich zu spielen, sondern eben etwas zu variieren, und das Stück beginnt zu leben, "meins" zu werden. Im Nachhinein überlege ich dann immer erst mal, ob diese Veränderungen eher als Fehler zu betrachten sind, oder mir gefallen und musikalisch gesehen "passen". In dem Fall arbeite ich sie noch bisschen aus, und verwende sie dann regelmäßig als Variation.
 
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Ich glaube das kommt nach langer Spielerfahrung ganz automatisch.
 
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Ich habe mir schon etwas länger vorgenommen, meine Zupftechnik zu verbessern.
IdR nehme ich als Übungsvorlage eigenes Material, das eher aus dem Rockgenre kommt, das ich dann soweit auf Folk oder Country trimme, versuche ich zumindest.
Vllt hat jemand einige Songvorschläge, die man sich vornehmen kann.
 
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@Person vielleicht findest du hier was entsprechendes? Rock und Pop für Jung und Alt

Edit: Ich habe dich so verstanden, dass du bekannte Rock-Songs selbst umgestaltest in eine Folkpicking-Version?
 
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Da ich neben der Akustik Gitarre auch E-Gitarre und Bass spiele, außerdem auch singe und in einer Band spiele, steht bei mir nie soviel am Akustik Programm.

Aktuell spiele ich ein paar Varianten für eine Begleitung ein, für ein Lied, dass meine Tochter geschrieben hat und daß sie aufnehmen möchte. Sie singt, zu hören bei meinem Beitrag zum Summer Song, und ich helfe ihr bei der Instrumentierung und beim Home Recording.

Das zweite, dass ich mir aktuell auf der Akustik Gitarre aneignen, ist die Begleitung von Different Shades Of Blue von Joe Bonamassa, neben dem E-Gitarre Teil und dem Gesang, ich mag die Nummer:



Vllt hat jemand einige Songvorschläge, die man sich vornehmen kann.
Es ist für mich immer schwierig, Vorschläge zu machen, weil Geschmäcker sehr unterschiedlich sind und ich beim besten Willen keine Eingebung habe, was Dich für Folk und Country inspirieren könnte.

Aber vielleicht findest Du hier Anregungen oder in diesem Thread: Du hörst unterschiedliche, reduzierete Akustik Interpretationen von Rock und Pop Songs, der Thread ist im Off Topic Forum im Sub Musikalisches:

Coole Acoustic Cover bekannter Songs
 
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Es ist für mich immer schwierig, Vorschläge zu machen, weil Geschmäcker sehr unterschiedlich sind
... und auch, was vom Schwierigkeitsgrad her für den anderen machbar ist ...
Da müsst man sich einfach schon etwas länger ausgetauscht haben und besser kennen.
 
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Sie singt, zu hören bei meinem Beitrag zum Summer Song, und ich helfe ihr bei der Instrumentierung und beim Home Recording.

Ich habe es mir angehört, ihr klingt gut zusammen und schönes Video. Beim Zwischenspiel haben die Wellen einen schönen Klangteppich erzeugt.

Das zweite, dass ich mir aktuell auf der Akustik Gitarre aneignen, ist die Begleitung von Different Shades Of Blue von Joe Bonamassa

Es ist ein schönes Stück und ich kenne es aus eigener Erfahrung, die verschiedenen Farben des Blue(s) :)

Den Akustik-Gitarrenteil kannst du ja sogar im Video ein wenig einsehen. Ich wünsche Dir viel Glück dabei.
 
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Edit: Ich habe dich so verstanden, dass du bekannte Rock-Songs selbst umgestaltest in eine Folkpicking-Version?
ja, so ungefähr, Danke sehr für den Link.
Aber vielleicht findest Du hier Anregungen oder in diesem Thread: Du hörst unterschiedliche, reduzierete Akustik Interpretationen von Rock und Pop Songs, der Thread ist im Off Topic Forum im Sub Musikalisches:

Coole Acoustic Cover bekannter Songs
Auch vielen Dank für die Links.

Ich kann mich oft nicht entscheiden, was ich mir vornehmen soll, werde ich mir reinziehen (y)
 
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ich kenne es aus eigener Erfahrung, die verschiedenen Farben des Blue(s) :)
Das wäre dann wohl ein anderes Thema.... :prost:

Übrigens spannend, dass Du die Wellen im Zwischenspiel ansprichst. (y) Auf solche Feinheiten achtet selten jemand.
Ich kann mich oft nicht entscheiden
Du könntest mit zwei bis drei Nummern starten und dann spürst Du vielleicht, wohin es Dich mehr zieht. Teil uns dann mit, wohin Deine nächste musikalische Reise geht!
 
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Ich kann mich oft nicht entscheiden, was ich mir vornehmen soll
Geht mir auch oft so ... es gibt so vieles, was man schön, gut, interessant oder sonstwas findet ...
Ich suche mir bei neuen Stücken vor allem solche aus, die mich wirklich persönlich ansprechen, die in mir innerlich etwas zum mitschwingen bringen ...
Das sind dann bei allem Interesse doch deutlich weniger und erleichtert die Auswahl. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass das dann auch genau DIE Stücke sind, die ich dann auch länger gern spiele, die wohl soweit ich es überblicken kann auf Dauer zu mir gehören werden.
 
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Das wäre dann wohl ein anderes Thema

Ja, aus diesen Zeiten sind auch Texte entstanden, aber leider bin ich nicht so kreativ und habe auch noch nicht das Know How, um daraus einen akustischen Blues zu machen oder sonst wie zu vertonen :).

Übrigens spannend, dass Du die Wellen im Zwischenspiel ansprichst.

Mir ist es aufgefallen, weil ich manchmal das Gefühl hatte, du lässt dich von der Rhythmik der Wellen sogar inspirieren oder leiten. Kann aber auch nur mein persönlicher Eindruck sein, denn es kann ja sein, dass du das Rauschen nachträglich eingefügt hast?
 

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