Was wird benötigt für Drop Tunig ?

von HoNkI, 14.01.07.

  1. HoNkI

    HoNkI Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.07   #1
    Also ich habe eine Epiphone Elitist Studio...
    Naja ich möchte mit dieser In Flames Songs spielen und da die Schweden ihre Gitarren auf zb. B F# B E G# C oder A# F A# D# G C runterstimmen habe ich da ein paar Fragen :

    1. Ist das mit meiner Gitarre überhaupt möglich oder brauche ich da eine andere Gitarre mit spezieller Mensur ?
    2. Falls es möglich ist, welche Saitenstärke wird benötig ?
    3. Was muss zusätzlich an der Gitarre verändert werden ?

    Ich habe in der Such Funktion nachgeschaut, habe aber leider keine konkreten Antworten finden können.

    Danke für Hilfe
     
  2. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.01.07   #2
    Prinzipiell sind Downtunigs mit jeder Gitarre machbar.
    Für Downtunigs werden in der Regel dicke(re) Saiten aufgezogen, da es sonst Schwierigkeiten mit dem Schwingverhalten durch eine zu geringe Saitenspannung ("Saiten schlabbern") kommt. Saiten für Downtunigs wären zum Beispiel:
    GHS Guitar Strings Zakk Wylde
    https://www.thomann.de/de/ghs_ghsgbzw_lo_zak_wylde.htm
    Wenn du ein Floyd Rose-Tremolo hast, müsste dies dann infolge der veränderten Siatenspannung nachgestellt werden... Ansonsten wäre da evtl. noch eine Anpassung der Halskrümmung.

    Greets.
    Ced
     
  3. HoNkI

    HoNkI Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.07   #3
    Nein hab ne feste Brücke...das heist ich könnte ohne größere Probleme die Saiten draufhauen ?

    Na dann werd ich das wohl in Angriff nehmen.

    Dankeschön
     
  4. bemymonkey

    bemymonkey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.07   #4

    Naja, wenn man jeweils so einigermassen die richtige Saitenstaerke nimmt muesste eigentlich die Saitenspannung mit dem Drop-Tuning gleich sein wie die mit Standard-Tuning... Oder sind da Floyds wirklich so was von empfindlich?
     
  5. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.01.07   #5
    Ja, Floyd Rose Tremolos sind freischwingende Systeme, d.h. sie werden im Korpus durch Federn "gehalten". Zieht man jetzt eine andere Saitenstärke auf, wirkt eine veränderte mechanische Kraft (entweder mehr oder weniger Zug) auf die Federn. Das Floyd Rose steht nicht mehr (annähernd) parallel zum Korpus, liegt entweder ganz auf oder steht extem ab. Es muss nachgestellt werden... alles in allem ein ziemlich popelige Angelegenheit (die Zeit könnte man ja auch mit Spielen verbringen :))

    Links: Floyd Rose âˆ' Wikipedia

    Greets.
    Ced
     
  6. bemymonkey

    bemymonkey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.07   #6
    Jop, das wusste ich auch alles davor - aber wenn man z.B. den Floyd fuer 9er in E Standard eingestellt hat, und dann auf 11er in D Standard wechselt, veraendert sich ja die Spannung nicht so viel - bei ner Hardtail hab' ich das ohne Probleme gemacht und musste nicht mal den Halsspannstab verstellen (nur Saitenreiter zur Intonation)... Ist ein Floyd wirklich so sensibel, dass auch so winzig kleine Veraenderungen in der Saitenspannung ne komplette Neueinstellung erfordern? Das wuerde mich ja komplett verrueckt machen :S
     
  7. marwutz

    marwutz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.07   #7
    du müsstest vielleicht (bei Tune-o-Matic) die Saitenreiter und den Sattel auf die entsprechende Saitenstärke zurechtfeilen (lassen).
     
  8. JerryHorton

    JerryHorton Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.07   #8
    Naja, das feilen würd ich erst als allerletze Option sehen. Wenn du von 9ern auf 13er umsteigst, dann wirds wohl notwendig sein. Aber ich kam selbst mit den Schectern und der jeweiligen Tune-O-Matic Brücke immer locker bis 11-52. Das war dann meine Drop Klampfe bis C. Bei der PRS geht das aber auch mit 9 auf 46.

    Du brauchst prinzipiell nur Verstand, also musst wissen du runterstimmst. Ist ja ned schwer auf dem Stimmgerät die Flat Taste zu drücken.

    Wenn dir die Saiten zu schlabbrig sind, dann versuch erstmal eine Gitarre mit längerer Halsmensur runterzustimmen. Das wirkt entgegen. Ansonsten dickere Saiten. Und ganz am Ende das pfeilen. Ist dann nämlich weniger abwärtskompatibel.

    Der Rest : Ideen und Kreativität brauchst du :)

    Viel Spaß
     
  9. TheKing

    TheKing Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.01.07   #9
    Nicht viel kann aber ausreichen, je nach dem wie hart das Floyd Rose (je mehr Federn das FR halten, desto "härter" ist es), dass es sich dennoch verstellt. Sicher ist es dennoch spielbar, aber die Funktion wird dadurch u.U. eingeschränkt (je nachdem wie viel es sich zur "otpimalen" Einstellung verändert hat). Im Vergleich zum einem Hardtail würde ich ein FR als sehr sensibel bezeichnen.

    Greets.
    Ced
     
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