Waving Through A Window - Cover

von ArnoNühm, 27.06.20.

  1. ArnoNühm

    ArnoNühm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.20   #1
    Hallo,
    ich habe seit langer Zeit (in der ich natürlich fleißig geübt habe...) mal wieder eine Hörprobe erstellt, diesmal ist es ein Cover von Waving Through A Window aus Dear Evan Hansen:
    https://soundcloud.com/user-894863766-493592074/waving-through-a-window-cover/s-MGoVnlsO9Vf

    Ich habe mich nicht an die Belting-Noten am Ende gewagt (hohes Bb), darum fehlen die letzten paar Takte.

    Ihr dürft gerne euren Senf dazugeben und sagen, was euch daran alles nicht gefällt (ich bin mir sicher, dass man bestimmt seeeeehr viel verbessern könnte). Schließlich bin ich, was das Singen angeht, ein Amateur und mache das nur als Hobby. Gesangsunterricht hatte ich noch nie.
    Ich würde gerne gezielt wissen, woran ich am Besten arbeiten sollte, um meinen Gesang zu verbessern. Ihr könnt gerne auch eine Einschätzung bezüglich meiner Stimmlage geben - ich glaube, dass ich ein Bariton bin, bin mir dabei aber nicht ganz sicher.
    Ich hatte vor ca. einem Jahr hier schonmal ein paar Hörproben gepostet:
    https://www.musiker-board.de/threads/ehrliche-meinung-zu-meinem-gesang.689351/

    Ich habe mich nicht an die Belting-Noten am Ende gewagt (hohes Bb), darum fehlen die letzten paar Takte.

    Schonmal vielen Dank im Voraus für eure Antworten.
     
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  2. Katz23

    Katz23 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.20   #2
    Das ist doch eine solide Leistung. Man merkt, dass du dran gearbeitet hast, teilweise etwas sehr konzentriert. Ich würde nicht sagen, dass was falsch ist, aber irgendwas ist komisch, als wenn du deine Stimme verstellst oder zurückhältst. So bisschen an der kurzen Leine, kontrollierend aus Angst sie freizulassen. Oder ist das ein Feature?
     
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  3. ArnoNühm

    ArnoNühm Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.20   #3
    Vielen Dank für deine Antwort. Nein, beabsichtigt war das eigentlich nicht, dass ich die Stimme etwas zurückgehalten habe. Wenn ich mir die Aufnahme selber nochmal anhöre, weiß ich aber, was du meinst - das ist mir vorher nicht so extrem aufgefallen.
    Das liegt eventuell etwas daran, dass ich bei Aufnahmen immer sehr nervös bin. Man steht vor dem Mikro und will irgendwie alles perfekt machen. Das führt vielleicht dazu, dass ich meine Stimme zu stark unter Kontrolle haben möchte, statt sie einfach "rauszulassen", wie man es ja sonst auch macht, wenn es um nichts geht.
    Zusätzlich könnte es aber auch noch daran liegen, dass ich vielleicht zu viel Energie in die Stütze investiere - ich neige glaube ich dazu, dass ich eher mit zu wenig Luft singe, als zu viel.
    Daran werde ich in Zukunft auf jeden Fall versuchen zu arbeiten.
     
  4. Abendspaziergang

    Abendspaziergang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.20   #4
    Es klingt leider noch ein wenig zu gequält und gehetzt. Auffällig ist, dass die tiefen Lagen deutlich besser und angenehmer klingen. Da klingt deine Stimme schön und angenehm. Ich glaube, das ist schlicht noch nicht der richtige Song für dich, denn er legt in Bezug auf den Gesang schon ein ganz schönes Tempo vor und wenn deine Technik da noch nicht wirklich gut ist, haut es dich halt aus der Kurve. Dazu kommt dann, dass es nicht deine Wohlfühltonlage ist und du noch nicht gelernt hast, diese entspannt zu singen. Ich wette du fühlst die Töne auch subjektiv noch eher hoch und hast eher das Gefühl, zu ihnen hoch kommen zu müssen, was dazu führt, dass du die Töne von unten hochdrückst. Ziel sollte sein, diese Töne nicht als hoch zu empfinden sondern eher ein Gefühl zu entwickeln, als ob du sogar von oben auf sie herabschauen kannst.

    Ich würde mir erstmal langsamere Songs und vielleicht auch etwas tiefere Songs aussuchen, bei denen du auch wirklich kontrollieren kannst, ob du präzise auf der richtigen Höhe bist, wo du auch die Zeit hast, zu überprüfen, wie es sich gerade anfühlt, ob irgendwo Druck aufgebaut ist, und wie sich das Gefüge ändert, wenn du Kleinigkeiten veränderst. Das Ziel muss sein, dass du auch in der Tonlage völlig locker und entspannt bleiben kannst.
     
  5. ArnoNühm

    ArnoNühm Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.20 um 13:40 Uhr   #5
    Da hast du absolut Recht, Töne oberhalb von d' fühlen für sich noch als "hoch" an, und mein Kehlkopf geht ab dem Punkt auch etwas weiter nach oben. Wenn ich allerdings versuche, dem entgegenzuwirken und etwas kopfstimmiger zu singen, fange ich an zu knödeln.

    Meistens übe ich auch Songs, die vom Tonumfang in meiner Komfortzone liegen, allerdings möchte ich natürlich auch irgendwie meinen Stimmumfang erweitern. Daher übe ich auch teilweise Songs, die vom Tonumfang etwas herausfordernder für mich sind - in der Hoffnung, dass mit der Zeit die höheren Töne einfacher werden.
     
  6. Dieselwolfi

    Dieselwolfi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.20 um 13:51 Uhr   #6
    Wenn du deine Range verbessern möchtest, mach das lieber im Rahmen von reinen Technik-Sessions mit spezifischen Übungen. Wenn du versuchst, songs außerhalb deiner absolut beherrschbaren range zu singen, wirst du dir falsche Muskelkonstellationen angewöhnen, weil du dich immer für das eine konkrete lied verbiegen musst.

    wenn du dir keinen Lehrer leisten kannst, versuch mal einige von den vielen wirklich guten Gesangschannels auf youtube, zB Jacobs vocal academy oder aussie vocal coach. Die übungen sind sehr angenehm, um sie alle paar tage (oder öfter) mal ne halbe stunde runterzusingen. (Mach das aber nur, wenn du ganz grundlegende BAsics verstanden hast, damit du dir wiederrum nichts falsches angewöhnst)
     
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