Wechsel: Explorer -> Les Paul Body

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Chiatara
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Nabend in die Runde!
Ich bin auf der Suche nach ein paar "Erfahrungsberichten" zu folgendem Thema: Habe sehr lange auf einer Epiphone Explorer gespielt (aus der Futura / Prpphecy Reihe). Vor kurzem war es dann soweit, dass mir eine neue Gitarre zugelegt habe. Zwar war ich einfach alles in Allem so unglaublich mit der Spielweise, aber nicht der Verabreitung meiner alten Explorer, dass ich eigentlich eine in "sehr guter Qualität" haben wollte. Doch schnell merkte ich, dass es alles andere als einfach werden wird... Bis auf das Blackout Modell spricht mich aus dem Hause Gibson einfach keine der Explorer Modelle auch nur Ansatzweise an. Der Traum war eh schon immer eine aus dem Hause ESP. Suchend wie ein Irrer, klapperte ich Geschäft um Geschäft um, wurde aber nie fündig. Entweder trifft man auf 2015er Explorer-Modelle (Die mit dem "120th" Inlay im 12. Bund) oder auf die 300€ Epiphone bzw. Ltd Gitarren. Gibt es überhaupt noch welche aus dem Hause ESP?
Soweit dazu, doch was bedeutet die Überschrift? Folgendes: Im Endeffekt bin ich bei einem Eclipse Modell von EII (ehemals ESP Standard) gelanded. Das Spielgefühl an sich + Sound sind bombenmäßig, das "Handling" an sich jedoch echt tough für mich. Vlt mag es banal klingen aber alleine die Gitarre entspannt zu spielen habe ich in einer Woche noch nicht hinbekommen (Entweder rutscht sie z.B. ständig vom Bein und Stuhl oder ich sitze so verspannt "über" ihr, um sie in eine spielbare Position zu bringen. Halte ich sie wie eine klassische Gitarre, dann geht es besser. Wenn ich genauer drüber nachdenke, wurmt mich das schon etwas, gerade da die Explorer-Modelle für mich immer PERFEKT saßen bzw. sitzen. Sind das einfach nur die üblichen Gebrechen eines LP-Body Neulings? Vlt. gibt es ja den ein oder anderen, dem es ähnlich ging oder Erfahrungen dazu hat. Würde mich einfach mal interessieren ;)
Im Endeffekt bin ich inzwischen so dermaßen von ESP / EII überzeugt, dass ich gerne dort bleiben würde. Auch wenn es (Ja, bis auf die Snakebyte) keine halbwegs schlichte Explorer gibt (weder jetzt noch in Aussicht).
 
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musikuss
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Jo, ich bin auch überzeugter Explorer-ianer und der Explorer kann die gute Schwester Paula im Sitzkomfort nicht das Wasser reichen.

Geht aber sogut wie allen andern Gitarren im Vergleich so, das "Horn" der Explorer (und Dean ML zB,) ist halt ideal zum Abstützen des rechten Arms und für eine angenehme Balance.

Falls du auch "Artverwandte" Modelle akzeptierst würde ich Dir sehr zu einer Dean Z raten, granatenstarke Gitarren zum kleinen Preis, die sich nicht vor Dschibsn verstecken müssen.

Mann muss sich halt nur mit der Kopfplatte arrangieren können.

Eine ESP Eclipse besitze ich selbst (besser gesagt eine LTD Elite was praktisch dasselbe ist, Made in Japan) und mittlerweile bin ich doch nicht mehr so davon überzeugt, klar soundlich sehr schön, haptisch vom Hals und den Xtra Jumbo Bünden mir aber vom Spielgefühl her doch nicht so gelegen wie ichs mal dachte, mir sind die Xtra Jumbo Bünde mittlerweile zu fett und der Hals (Thin U) zu dürr.

Meine beiden koreanischen MLs ziehe ich der japanischen Eclipse vor, die beiden haben zudem ein viel wuchtigeres Bassfundament, die Eclipse klingt sehr bissig/ glasig und ich sag mal aufgeräumt im Bassbereich, also eher SG.

Hier ne Korea Explorer zum Witzpreis mit Dean USA Pickups (Super Distortion Clones). Ok die Optik mit dem Kreuz ist nicht so pralle aber sonst geil.

https://www.thomann.de/de/dean_guitars_michaels_z_metallic_bk.htm

Dean%20Bret%20Michaels%20Z%20Metallic%20Black%202011%206-String%20Electric%20Guitar.jpg


Hier noch ohne Kreuz und mit Dimarzio Super Distortions zum doppelten Preis

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=aps&field-keywords=dean+Z

Bald dürften auch wieder "normale" Gibson Explorer in die Läden kommen ohne Inlay, Binding und mit den heißen Pus, 496 & 500T
 
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Les Paul spiele ich auch im Sitzen am Gurt ... Und ein Feuerzeug in der rechten Hosentasche zum Abstützen wirkt Wunder :) ... Sonst würde die nach hinten kippen und du bist mehr mit halten als Spielen beschäftigt ...

Gruß
Martin
 
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Entweder trifft man auf 2015er Explorer-Modelle (Die mit dem "120th" Inlay im 12. Bund) ...
Das ist die 2014er. ;)
Hab mir selbst erst vor ein paar Wochen eine gekauft und finde sie echt genial. Ist mit dem Binding, Inlay und den Burstbucker Pro mal was anderes als die "normalen" Explorer.
https://www.musiker-board.de/media/p1010237.27037/ ;)

Muss es denn unbedingt eine neue sein? Der Gebrauchtmarkt hat an Gibson Explorern sicher einiges zu bieten.
Du kannst auch mal nach "Edwards" schauen. Die gehören auch zu ESP und waren ursprünglich nur für den Japanischen Markt gedacht. Hier von Wikipedia:
Weiterhin gibt es noch die Firma ESP Edwards. Edwards Gitarren waren ursprünglich ausschließlich für den japanischen Markt und sind qualitativ zwischen LTD und ESP Standard. Seit 2009 sind Edwards Gitarren auch für den weltweiten Export bestimmt.

Hier die einzige gebrauchte die ich gefunden habe:
http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...plorer,-keine-gibson,-ex92d/383959714-74-4887

Hier gibt´s die sogar neu:
http://www.promusictools.com/guitar/e-guitars-6-string/esp-edwards/esp-edwards-e-ex-125e-stbk.html

Kannst auch hier mal schauen:
Woher Edwards Explorer beziehen?
 

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