Wechsel von einer "Squier-Strat" auf eine "echte"

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Pea321
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Hallo Leute,
ich spiele jetzt bereits seit 9 Jahren Gitarre und seit 7 Jahre besitze ich eine "Squier Stratocaster". Leider weiß ich nicht genau welche das ist. Sie hat einen doppelten Pickup und 2 einzelne.
Ich muss zugestehen, dass ich mich mit Gitarren nicht richtig auskenne. Habe schon einen Haufen von Effektgeräten und kann durchaus viele Sounds entwickeln, aber immer nur auf der ein und selben Gitarre zu spipelen, nervt mich solangsam.
Deshalb habe ich mir überlegt, eine neue Gitarre zu kaufen. Da mein großes Vorbild John Frusciante von den Red Hot Chili Peppers ist, will ich mir definitiv eine Stratocaster kaufen.
Preislich sollte die Gitarre nicht teurer als 600, maximal 700€ sein, also keine American Start.
Jetzt gibt es da viele Modelle und ich habe von fast allen gute und negative Bewertungen gelesen und kann mich nicht entscheiden.
Habe in meiner Stadt auch nicht die Möglichkeit, Gitarren ausgiebig zu testen.
Deshalb wollte ich euch mal um Rat fragen. Ich hatte auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, mir neue Pickups zu kaufen. Da kenne ich mich allerdings noch weniger aus. Fakt ist, dass mein Tremolo System nicht das Beste ist und dass die Pickups einen schrecklichen Klang haben.
Ich hoffe ihr könnt mir bei meiner Entscheidung weiterhelfen.
Vielen Dank im Vorraus!
Lg Pea
 
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Es gibt zwar schon -zig Threads in diese Richtung, du bist schon seit 4 Jahren im Forum und könntest mal die Suchfunktion bemühen. Heute hab ich aber gute Laune, deshalb hier meine Empfehlung in Reihenfolge von "Topp-Empfehlung" bis "würde auch gehen":

Rockinger http://www.rockinger.com/index.php?cat=WG021&product=KS010&sid3=90f0c13b1046c46c5dcd4850675dce0f

Godin https://www.thomann.de/de/godin_session_vintage_burst_sg_mn.htm

Fender https://www.thomann.de/de/fender_50_stratocaster_classic_mn_db.htm

Und eigentlich meine wichtigste Empfehlung, wenn dich der Name Squier nicht stört:
https://www.thomann.de/de/fender_sq_classic_vibe_strat_50s_frd.htm
 
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Tja....wenn du eine richtig gute und günstige Strat haben möchtest, dann kann ich den oben angegebenen links kaum etwas hinzufügen...

Die Squier Classic Vibe ist sicher ein sehr guter Tipp. Wahrscheinlich benötigst du da auch keine anderen Tonabnehmer, da so gut wie alle Besitzer dieser Gitarre wohl absolut zufrieden damit sind.

Rockinger ist auch klasse, kostet aber deutlich mehr....

Ich persönlich würde mir die Squier Classic Vibe (gibt die 50's aber auch die 60's) bestellen (oder bei einem entsprechenden Händler direkt vergleichen). Dann siehst du genau, ob dieses Instrument deinen Vorstellungen entspricht. Wenn nicht, dann kannst du ja immer noch weiter schauen. Jedenfalls denke ich das du, auch wenn du das doppelte ausgeben wirst als wie für die Squier, kaum eine bessere Gitarre bekommen wirst.

Auf jeden Fall würde ich die Squier eher empfehlen, als irgendwelche teuren PU's in deine "alte" zu investieren.
 
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Entweder die Classic Vibe, oder die Deluxe Strat mit Duncan Designed Singlecoils.

Der ehemalige User Delaylama hatte ja eine Deluxe Strat mit nem irre gemaserten Ahornhals, Review findet sich hier auch im Board glaub ich.
Die hat ein 2 Punkt Pivot Tremolo das wirklich klasse und wertig ist.

https://www.thomann.de/de/fender_squier_deluxe_stratocaster_pwm.htm
 
danke euch! Ich werde mich jetzt mal genauer informieren und eure Ratschläge berücksichtigen. Habe natürlich das Forum schon durchschaut, aber irgendwie fühlt man sich doch besser wenn man einen persönlichen Ratschlag bekommt ;):
 
Willst du eigentlich ne S S S Strat oder H S S
 
Ich kann nur immer wieder eine meiner Lieblingsbeschäftigungen empfehlen: den Gebrauchtmarkt abgrasen. Was sich da oft findet, ist immer wieder beeindruckend. Mir sind ja "alte" Instrumente meist lieber als neue (da gabs erst eine Ausnahme). Leider hat in den letzten 40 Jahren die Qualität bei neuen Gitarren etwas nachgelassen. Ich kann es in Deinem Fall nicht beurteilen, aber ich kann mir leider sehr gut vorstellen, dass eine neue Strat um die 400 Euro nicht "besser" ist, als die, die Du schon 7 Jahre Dein Eigen nennst. Meine Strat ist jetzt 19 und obwohl sie schon recht ramponiert ist (noch nicht so schlimm, wie die Fender Roadworn), klingt und spielt sie besser, als alles Neue in der Preisklasse unterhalb € 1.000,-, was ich bisher in den Händen hatte.
 
danke euch! Ich werde mich jetzt mal genauer informieren und eure Ratschläge berücksichtigen. Habe natürlich das Forum schon durchschaut, aber irgendwie fühlt man sich doch besser wenn man einen persönlichen Ratschlag bekommt ;):
...die persönlichen Ratgeber fühlen sich allerdings besser, wenn sie mit etwas mehr Informationen versorgt werden.
Einen Qualitätssprung auf der Basis "Squier Stratocaster mit HSS, Tremolo System nicht das Beste, klingt schrecklich wegen der Pickups" und "nervt, weil immer nur die Selbe" ist eigentlich ein Unding.
Auch die Zielpreisregion hilft nicht weiter, weil kein Mensch ahnt, was genau an deiner jetzigen Strat nicht gefällt und folglich auch nicht, was an der Neuen besser werden soll.

"schrecklich" klingt nach meiner Erfahrung erst mal kaum eine E-Gitarre. Es sind meistens die Komponenten, die dahinter hängen und häufig falsch eingestellt sind (Effekte, Verstärker), und die Bediener können auch ein Hindernis für guten Sound sein .... ;)
 
Ich bin Paula-Spieler und habe mir als Ergänzug vor einiger Zeit auch eine Strat zugelegt. Ich habe für mich ein Budget von ca. 500 Euro angesetzt. Zuletzt habe ich nach diversen Tests zwischen einer Mex-Strat für 539 Euro und einer Squier Vibe Strat 50'S für 329 Euro geschwankt. Ich habe wohlüberlegt die Squier genommen, weil die meiner Meinung zu 98% an die Mex rangekommen ist und 200 Euro günstiger war. Ich habe auf den 7ender Decal auf dem Headstock verzichtet. Die Squier ist super. Ich habe nur den Halsspannstab ein wenig bemühen müssen und habe jetzt ein super eingestellte Gitarre, die echt Spass macht!
 
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Also wenn dir der John Frusciante Sound gefällt, neigst du wohl eher zu einer Strat mit drei Single Coils. Da kann ich dir nur die Highway One empfehlen, auch wenn die etwas über deinem maximal Budget liegt. Dafür ist die Gitarren made in USA und im Gegensatz zur American Standard wurde hauptsächlich am Lack gespart und daran das anstatt eines Koffers ein Gigbag dabei ist. Der Sound kommt aber nah an das Original. Hab mich vor einem Jahr auch dafür entschieden und es nie bereut!

http://www.musicworldbrilon.de/Gita...3-Color-Sunburst::18733.html?refID=froogle.de
 
So Leute da bin ich wieder!
Also ich will an dieser Stelle meine Angaben nochmal erweitern. Bin zurzeit noch Schüler und mache im März mein Abitur. Dadurch hab ich natürlich finanziell schon mal relativ wenig zu bieten.
Fakt ist, dass ich mit meiner alten Squier schon zufrieden bin. Durch verschiedene Effekte und nen guten Marshall Amp hab ich auch einen wirklich guten Sound. Fakt ist aber, dass die Saiten sich manchmal schnell verstellen. Habe mir auch schon durch mehrere meiner Freunde bestätigen lassen, dass es nicht an meiner Art Saiten zu spannen liegt. Das Tremolo System verstimmt auch schnell die Saiten. Deshalb will ich einfach noch ne zweite Gitarre.
Ich spiele in keiner festen Band aber habe in den letzen 2 Jahren durchaus einige Projekte mitgemacht (Musical usw.) und habe auch vor das weiter zu machen (wenn ich die Möglichkeit dazu bekomme).
Die Frage die sich mir jetzt stellt ist eben: lohnt es sich für mich jetzt wirklich eine sagen wir mal z.B. Mexican-Strat für 650€ zu kaufen oder doch lieber erstmal eine für 300 (die Squier die oben genannt wurde scheint ja wirklich gut zu sein)?
Wenn ich mir eine billigere kaufen würde hätte ich noch Spielraum für weitere Effektgeräte wie z.B. nen schönen Delay.
Was haltet ihr von dem Ganzen? Brauch ich wirklich für die Zwecke eine Gitarre für ~700€?
Hoffe ich hab jetzt alle offenen Sachen behandelt :D
Danke euch!

Edit: Habe im Augenblick leider nicht die Zeit mich in das Thema Pickups einzuarbeiten. Meine jetzige hat 2 einzelne Pickups und einen doppelten. Der Gitarrenverkäufer damals hatte gemeint das wäre ein klanglicher Vorteil?! (war da ziemlich jung). Deswegen kann ich diese Frage jetzt nicht auf die schnelle beantworten.
 
Brauch ich wirklich für die Zwecke eine Gitarre für ~700€?

Da Du mit der alten Gitarre im Grunde recht zufrieden bist (vom Problem des schnellen Verstimmens mal abgesehen), brauchst Du nicht unbedingt irgend eine neue Gitarre. Aber wenn Du der Meinung bist, dass Du gerne eine neue Gitarre haben möchtest, dann spielt der Preis nur wegen dem oberen Limit eine Rolle.
Da Du ja kein Neuling mehr bist, solltest Du nach Möglichkeit einfach mal in ein paar Geschäfte gehen und antesten. Kommt Dir dabei etwas in die Finger, das in Deinem finanziellen Rahmen liegt und sich für Dich einfach stimmig anfühlt und anhört, dann hast Du Deine neue Gitarre gefunden.
Alle hier geschriebenen Empfehlungen können Dir ob der von Dir gemachten Angaben grobe Richtungen weisen, um Deine Testauswahl etwas einzugrenzen, aber dann bist Du gefordert. :)
 
Habe im Augenblick leider nicht die Zeit mich in das Thema Pickups einzuarbeiten. Meine jetzige hat 2 einzelne Pickups und einen doppelten. Der Gitarrenverkäufer damals hatte gemeint das wäre ein klanglicher Vorteil?! (war da ziemlich jung). Deswegen kann ich diese Frage jetzt nicht auf die schnelle beantworten.

Der "doppelte" Pickup ist auch ein "einzelner", allerdings ein Humbucker (Doppelspuler)... insofern hast Du jetzt also eine sog. HSS Strat, sprich Humbucker-Singlecoil-Singlecoil.
John spielt meist Standard Strats mit SSS Konfiguration, insofern sind die oben genannten Tipps mit den Classic Vibe/Classic Player Gold wert aber ich würd Dir empfehlen trotzdem mal in den Laden zu gehen und dich durchs Sortiment zu spielen. Oft "springt" einen dann eine Klampfe an die man gar nicht auf der Liste gehabt hat, ich hätte mir z.B. nie freiwillig eine metallicgrüne Strat gekauft aber habs dann doch weil sie so geil klang...
 
Fakt ist aber, dass die Saiten sich manchmal schnell verstellen. Habe mir auch schon durch mehrere meiner Freunde bestätigen lassen, dass es nicht an meiner Art Saiten zu spannen liegt. Das Tremolo System verstimmt auch schnell die Saiten.

... das macht tendenziell JEDES klassische Vibtato ( oder wie Fender es fälschlich nennt: Tremolo). Die Schwachpunkte sind in der Regel: Sattelkerben passen nicht zur Saitenstärke, Federn sind nicht korrekt plaziert/gespannt, Saitenniederhalter am Kopf behindern, zu viele Wicklungen an der Stimmmechanikschäften/ falsche Einfädelmethode, Unebenheiten im Brückenbereich (Häufigkeit etwa in dieser Reihenfolge, nach meiner Erfahrung). Das kann bei einer Mexiko-Strat genauso vorkommen wie bei einer China-Squier oder einer Customshop-Edel-Strat für mehrere Tausend Euronen. Und es lässt sich bei allen beheben bzw. minimieren.
 
Das Tremolo System verstimmt auch schnell die Saiten. Deshalb will ich einfach noch ne zweite Gitarre.

Das ist kein Grund, eine andere Gitarre zu kaufen. ratking hat beispielsweise seine Squier Trans HH durch Einbau von Locking Mechaniken und einem Graphit-Sattel stimmstabil gemacht, wahrscheinlich reichen Locking-Mechaniken alleine auch. Lies Dir ev. seinen Beitrag dazu durch. Du kannst rückfragen, wenn Du unsicher bist. Du findest auch andere gute Beispiele im Board, bei denen eine Squier stabil gemacht wurde.

Die Frage nach einer neuen Gitarre solltest Du so angehen: gefällt Dir der Sound Deiner Squier, oder willst Du einen neuen?

Die Frage die sich mir jetzt stellt ist eben: lohnt es sich für mich jetzt wirklich eine sagen wir mal z.B. Mexican-Strat für 650€ zu kaufen oder doch lieber erstmal eine für 300 (die Squier die oben genannt wurde scheint ja wirklich gut zu sein)?

Ich meine, für Deinen Einsatz tut es in jedem Fall eine 300 Euro Gitarre auch. Die Classic Vibe klingt wirklich sehr, sehr gut für ihr Geld. Und wenn man kein "Freak" ist, der für Nuancen viel Geld ausgibt, dann ist das ein klasses Teil, an dem Du viel Freude haben kannst. Wobei es genügend Menschen gibt, denen der Sound der günstigeren sogar besser gefällt!! Soundempfinden ist sehr individuell. Geh nach Deinem eigenen Ohr!

Hier ein Vergleich der Fender CP60 mit der Squier CV50, den ich gerade gemacht habe, anhand von einem Minor Blues. Die CV50 spielt sich sogar deutlich leichter als die CP60, weil sie eine total niedrige Saitenlage hat und mit 9er Saiten bestückt ist. Nachdem ich die CP60 gewohnt bin, hab ich am Anfang die Bends alle überzogen. Ich muß mich erst an die leichtere Bespielbarkeit gewöhnen! :redface:



Und jetzt entscheide selbst, ob der Klangunterschied für Dich 300 Euro wert ist!
 
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.. wobei 60s gegen 50s nicht so ganz der 1:1-Test ist. Und ein Hallraum natürlich Unterschiede ziemlich glättet. Die Tendenz dessen, was du demonstrieren möchtest, ist aber klar. Viel wesentlicher scheint mir zu sein, ob eben das Halsprofil gut in meiner Hand liegt, das fretboard meine Finger mag (Radius und Material) und ob der trockene Klang einen mir genehmen Charakter im Gesamtverhalten bietet (Ansprache, Ton). Soweit ich das überblicke, sind selbst die Keramik-PUs bei Fender nicht vollkommener Schrott und es muss nicht unbedingt für jeden ein Alnico sein ...
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=tnU4hQtnaMs#! ohja, da werden dann alle Vorurteile noch mal sauber aufgereiht: "rosewood ist, nein: klingt dunkler als maple", "billige Tremolos verstimmen sich mehr", "dünner Hals==schneller" ... das entspricht zumindest meiner Erfahrung nicht wirklich.
 
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Dir hätt ich anders geantwortet Frank! :) Klar interessieren Dich die Details!

Tja, Du hast aber nicht gefragt, jetzt bleibt das alles mein Geheimnis ... :D ... für Dich natürlich nicht, weil Du sicher die Reviews zu den Modellen kennst! ;)

Ich borg mir übrigens demnächst zum Zwecke eines Reviews ne CV60 von einem Freund, dann wird's ein astreiner 1:1 Vergleich.
 

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