Weg von Marshall Stack - Hilfe für neues Wohnzimmer Setup

  • #41
Den besten Sound den ich je mit meinem Fractal FM3 zuhause hatte, bekomme ich mit meinem Basshead (mit AuxIn) und der angeschlossenen 12er Markbass-Box. Ja, die hochwertigen Neumann-Monitore klingen auch gut aber für mich bringen sie nicht das Gitarrenfeeling rüber wie ich es mag. Die Bassbox klingt für mich auch besser als die FRFR-Box von G66 (MF10) die ich mal angetestet habe.

Vielleicht muss es ja kein Eich T500 Verstärker in Verbindung mit einer Markbass MB58R 121 P sein, vielleicht tut es auch ein Bass-Combo mit 12er Speaker und AuxIn als Lautmacher für ein Modelinsystem, wie z.B. diesen hier:
Genau diese Lösung habe ich leider nie getestet aber es geht mir hier um das Prinzip.

Im Vergleich dazu, spiele ich dennoch lieber meinen Engl Steve Morse 20 mit Engl Pro 112er/V30-Box, egal bei welcher Lautstärke und das klappt damit auch (in deinem Fall wäre eher der Engl SE interessant). Aber wenn ich andere Sounds möchte greife ich gerne auch zu o.g. Lösung mit breitem Grinsen.

Übrigens, ich finde auch nicht, dass eine 212er das Problem ist, es geht immer darum wie der Amp diese ansteuert. Ein Marshall JVM mit 412er kann man auch wunderbar leise spielen.
 
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  • #42
…kleines Wohnzimmer 😉

Auch wenn ich dir da mit dem Marshall grundsätzlich zustimme.
Aber auch da wieder, es geht ja um die gesamten Anforderungen.

Mein Amp + Board wäre auch in unserem Wohnzimmer sicher ganz grundsätzlich ein Gesprächsthema. 🙃
 
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  • #43
Sprichst Du da aus Erfahrung oder hast Du das nur mal irgendwo aufgeschnappt?

Klar, ich nutze ja selber im Proberaum Yamaha DXRs, die auch wirklich gut funktionieren, wenn wir gerade nicht InEar spielen. Ich hatte aber auch schon etliche andere FRFRs zum Testen da. Für zu Hause klingen mir die Teile viel zu unpräzise und zu steif in den Mitten. Gut, ich habe mit den Adam S3H auch sehr gute Midfield Monitore, die natürlich preislich auch in einer ganz anderen Liga spielen, aber selbst so Budget Teile wie die Yamaha HS8 halte ich klanglich für klar überlegen in den Lautstärke Bereichen, für die sie gemacht sind.
 
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  • #44
Kommt halt drauf an ob man CD Sound oder rohen Gitarrensound möchte .... Ich präferiere Nummer 2 😉 Aber der eine mag so, der andere so, jedem das seine ,)
 
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  • #45
Ich selbst bin ja eher der Analogheimer, habe aber mit dem Tonex One und dem Strymon Iridium auch digitale Lösungen, mit denen ich sehr zufrieden bin. Dann aber nutze ich Kopfhörer, weil ich bisher weder FRFR Aktivboxen oder sonst was angeschafft habe.

Was mich abtörnt ist, wenn ich eine App brauche, um klar zu kommen. Sowas nervt mich einfach.

Daher komme ich mit einer Idee aus der anderen Ecke.
Wie wäre es mit dem Bluguitar Amp1? Je nach Geschmack der Mercury oder der Iridium. Mit Beiden sind warme Cleans, klassische Rock und alte Metalsounds drin.
Und das bei wenig Knöpfen.

Da transistorbasiert (mit Nanotube zwischen Pre- und Poweramp für die Dynamik), ist die Klangqualität auch hoch, wenn der Amp nicht kochen muss.
Damit entweder in nen IR Loader und Aktivbox oder in den Kopfhörer.

Der Vorteil ist, wenn doch mal ne Band wieder dran ist, macht der mit seiner 100w Endstufe richtig Alarm.
Gibt's häufiger gebraucht für fairen Kurs.


 
  • #46
Macht der Sprung auf ein High-End-System wie das Quad Cortex für einen reinen "Home-Player" Sinn, oder ist das Overkill?

Mein Setup zu Hause ist Macbook, Interface und Plugin, geht aber mit Windows PC genauso.

Von IK Multimedia gibts sogar interface mit Gitarrensoftware, da wärst du mit 80€ dabei und hast bei nutzung von der beigelegten Tonex software an sich ein gutes Rig mit Grundliegenden Effekten:

IK Multimedia AXE I/O One


Ich wiederhole mich, aber:

Kauf dir ein Valeton-GP5 (80€), lad dir zB meine Profile (kostenlos), stöpsel deine Kopfhörer oder irgendeinen aktiven Speaker mit 6,3mm Kabel an das Teil und probier es aus.
Das klingt 95% so gut wie die High End Digital-Lösungen und von da aus kannst du entscheiden ob du lieber Gitarrenbox im Raum willst, oder ob es HiFi auch tut.
ich hatte das GP5 noch nicht in den Händen, dafür aber Hotone Ampero II Stomp und die sind ja aus gleichen Haus und nutzen die Gleiche Engine, also sollten die Unterscheide überschaubar sein, da werden vermutlich die gesamt DSP Leistung, Displays etc. eher die Stellschrauben für niedrigere Preise bei Valeton sein.

neben den Hotone habe ich ein Quad Cortex als Hauptgerät, hatte auch mal ein Tonex, nutze Neural DSP Software, Tonex Software, Neural Amp modeler und hatte auch mal das HX Stomp, sowie diverse andere Plugins bereits ausgetestet.

Unterm strich kann ich sagen, dass da eher Gewohnheit, Userinterface und vor allem die Einbindung ins setup die Relevanteren teile sind als die quäntchen an sound.

da du eh nur zu hause spielst würde ich wenns hardware sein soll auch einfach wie Lum es sagt das GP5, GP50, Ampero II Stomp, oder ähnliches kleines holen, und NAM Profile importieren, das klingt absolut amtlich, ran an die Stereoanlage, Kopfhörer oder wenn vorhanden Studio Monitore anstöpseln und gut ist, die Profile von LUM sind btw. ziemlich gut
 
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  • #47
Für mich ist der Origin 50 eine top (Clean-)Pedalplattform und als solche funktioniert er auch zu hause gut. Hab' meinen selbst lange an einer 2x12 im 13qm-Zimmer gespielt. Ein gutes Zerrpedal nach Deinem Geschmack davor und dann funktioniert das auch mit niedrigen Gain und Master Einstellungen am Amp. Ich würde, bevor Du jetzt viel Geld in die Hand nimmst, erstmal ein gebrauchtes Distortion-Pedal kaufen (zB Friedman BE-OD oder Dirty Shirley oder Wampler Pinnacle), und es damit erstmal versuchen. Verkaufen kannst Du den Kram dann immer noch, wenn's Dir auch damit nicht gefällt...
 
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  • #48
Auch möglich: Ein gutes und vielleicht auch ein analoges Preamp-Pedal und Monitore, oder ein für Gitarre gut passendes aktives Cab.
Ich weiss nicht, wieviele Pedale ich schon ausprobiert habe, aber das alexander jubilee silver overdrive war das erste, was mich (Rhythm guitar, kein gedüdel) endlich überzeugt hat...
 
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