Wege zum Recording...

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Liz Mary
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Hallo ihr Lieben,

ich bin Lisa und eine leidenschaftliche Musikerin. Ich spiele Gitarre und Klavier, aber hauptsächlich singe ich. Seit Jahren schreibe ich nun schon eigene Songs und langsam wird der Drang immer größer das Ganze mal etwas professioneller aufzunehmen als mit Audacity ;)
Als Studentin habe ich momentan fast gar kein Geld und nur einen Durchschnitts-Windows XP PC.
Voller Motivation habe ich mir Magix Music Maker gekauft, was auch ganz ordentlich funktioniert, nur leider nimmt es die MIDI-Spuren von meinem Keyboard (Casio CTK 800) nicht an. Vermutlich liegt das an dem aus dem Internet heruntergeladenen Treiber... Ich weiß das ist alles zum Kopfschütteln.
Mein Vater arbeitet an einem iMac mit Logic und als ich ihn besucht habe wollte ich nicht mehr aus seinem kleinen Musikzimmer herauskommen. Ich bin natürlich realistisch und weiß, dass ich mir dieses Equipment nicht leisten kann, aber vielleicht hat jemand von euch eine Idee wie man so kostengünstig wie möglich nur das nötigste Equipment zusammensammeln kann? Ich habe auch kein Problem mit gebrauchten Sachen oder so, aber im Grunde benötige ich einfach alles.

Ich kenne mich mit der Technik nicht so gut aus, daher wäre es klasse, wenn ihr mir beschreiben könntet was wozu gut ist (habe ja alles schon benutzt, kenne nur die ganzen Fachnamen nicht).
Vielleicht verkauft ja auch jemand von euch sein altes Zeug?! Ich freue mich über alles was mir weiterhelfen könnte, denn momentan hüpf ich hier blöd auf der Stelle rum mit unheimlichem Kribbeln in den Fingern...
Ich hatte ja schon gespart um ehrlich zu sein, aber dann ist die Mutter einer engen Freundin gestorben und ich "musste" in die USA fliegen um für sie da zu sein, da war das Equipment dann wieder futsch. Natürlich bereue ich das nicht und würde es auch wieder tun, aber jetzt fange ich halt wieder von ganz vorn an. Alles was ich habe sind meine Stimme, meine Akkustikgitarre (leider ohne Abnehmer), und das Keyboard ohne ordentlichen Treiber. ABER: ich habe zwei ordentliche Mikros (Shure und SONY).

Die alternative Frage wäre nun noch: hat jemand von euch vielleicht Interesse an einer Zusammenarbeit (aus Düsseldorf und Umgebung)? Diese könnte entweder so aussehen, dass du mit mir meine Musik aufnimmst, evtl abmischst und brennst und ich dir dafür etwas Geld gebe, oder wir vielleicht Interesse an der Musik des jeweils anderen finden könnten und vielleicht zusammen etwas starten möchten? Ich bin keine Schnorrerin, sondern ein echter Musikfan. Ich selbst mache zwar hauptsächlich Pop/Rock, Softjazz, Folk-Mix (ein bisschen á la Katie Melua), kann mich aber für beinahe jede Musikrichtung begeistern!

Vielleicht kann mir ja jemand helfen. Wäre schön.
Liebe Grüße
Lisa
 
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Novik
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Hallo Lisa und herzlich Wilkommen:)

Wie genau ist denn dein Casio mit dem Rechner verbunden?. Ist dieses per Midi Anschluss (Runder Stecker mit 5 Kontakten so wie dieses hier https://www.thomann.de/de/pro_snake_midikabel_05.htm) oder ein USB Kabel. Was für einen Treiber hast du dir denn runtergeladen?. Meines Wissens sollte der Musik Maker Midi Signale aufnehmen können.

Um Welche Mikrophon Modelle handelt es sich denn genau?
Welches Budget bist du bereit, auszugeben?
 
Reflex
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Hallo,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Board :)

Besitzt du denn schon ein Audio-Interface (=externe Soundkarte)?

Das hier z.B. wird im noch günstigen Bereich oft empfohlen:
https://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_6_usb.htm

So etwas wirst du brauchen, wenn du auch deinen Gesang und die Akustikgitarre aufnehmen möchtest.
Es hat Mikrofon-Vorverstärker eingebaut, und außerdem auch MIDI-Anschlüsse für dein Keyboard.

Was die Software betrifft, wäre denke ich so etwas wie etwa Cubase LE (günstigste Version von Cubase, liegt manchmal irgendwelchen Zeitschriften bei) besser für dich geeignet und zielführender.
Der Music Maker ist eher für Leute, die mit Loops arbeiten; also aus bereits fertig aufgenommenen Audio-Dateien sich ihre Songs zusammenklicken.
 
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Orpheus Legacy
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Hi Liz,
falls Du noch keine geschlossenen Köpfhörer hast, solltest Du auf jeden Fall Geld für solche einplanen. Für die Abnahme deiner Gitarre wären zwei Kleinmembran Kondensator Mikrophone am besten. Z.B. https://www.thomann.de/de/rode_nt_5.htm

Gruss
 
monsy
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  • Grund: Wird sie dann schon merken, für den Rest der Welt ist es OffTopic;)
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Für den Anfang kann man die Akustikgitarre und Klavier auch mit einem Mikro abnehmen. Du hast wahrscheinlich ein Bühnenmikro. Für Aufnahmen emfiehlt sich eher ein Großmembrankondensatormikro.
Zum Einstieg empfehlenswert ist z.B. das SE 2200 A LE:


Bei dem empfohlenen Focusrite gehörte mal Ableton-Software zum Lieferumfang, was laut Focusrite-Homepage immer noch der Fall ist:

Auch das bekannte Xcite+ Bundle mit Ableton Live Lite, Novations Software-Synthesizer Bass Station und 1 Gigabyte an "Royalty-free"-Samples von Loopmasters und "Mike the Drummer" ist im Lieferumfang enthalten.
 
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Liz Mary
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Hi,

bitte entschuldigt meine späte Antwort, ich hatte Probleme mit dem Internet.

@ Novik:
Was für ein Treiber das war, weiß ich nicht mehr so genau (habe einfach das Keyboard bei Google eingegeben und nach Treibern gesucht :nix:). Es ist mit einem USB-Anschluss mit dem PC verbunden und Er kriegt ja auch Signale, nur egal wie ich es einstelle, es kommen immer Piano-Töne raus (zum Beispiel, wenn ich Drums haben will, oder Bass).
Ich habe ein Mikro von Shure und eins von SONY. Sind allerdings beides eigentlich keine Aufnahmemikros, sondern Bühnenmikros...
Und was das Budget angeht... Keine Ahnung, ich muss sowieso nach und nach alles kaufen, da ich nicht das Geld habe mir alles auf einmal zuzulegen. Aber ich wollte auch nur das holen, was man unbedingt braucht und davon eine mittelmäßige Qualität, so dass man schöne Songs produzieren kann, die man auf youtube oder so stellt, aber ich muss jetzt keine Studiofertigen Aufnahmen machen können...

@ Reflex:
Danke für den Link, nein soetwas habe ich noch nicht.
Also würdest du Cubase eher empfehlen, als Logic? Ich habe bisher nur Logic gesehen bei meinem Vater und fand das eigentlich gut... Hab aber schon oft gehört, dass Cubase eigentlich besser sein soll...

@ Orpheus Legacy:
Danke, aber Kopfhörer bekomme ich wahrscheinlich schon gute von Sennheiser geschenkt :)

@Artcore:
Ableton Live... Das überfordert mich jetzt ein bisschen... Wo ist das denn qualitativ im Vergleich mit Logic und Cubase so einzuordnen?


Danke euch allen für eure Hilfe und eure Antworten. Ich möchte mir jetzt einen neuen PC zulegen und im Moment ist die Frage ob ich mir wieder einen Windows PC (Vllt einen guten Lenovo) oder einen iMac hole (sprich Logic oder Cubase, oder etwas ganz anderes). Vielleicht könnt ihr mir helfen mich zumindest schonmal für ein Programm zu entscheiden...?!

Liebe Grüße,
Lisa
 
Novik
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Hallo Liz,

Bei den heutigen Sequencern gibt es kein wirkliches "schlechter" oder "besser" mehr. Sowohl logic, Cubase und Ableton eigenen sich alle für professionelle Musikproduktion. Ableton hat lediglich einen Sonderstatus, da es ein anderes Konzept, als die anderen verfolgt. Das liegt nicht jedem. Cubase und Logic sind in ihrem Grundkonzept gleich und verfolgen eben eher die klassische Sequencerstruktur wie auch Pro Tools, Samplitude, Sonar, Reaper. Lediglich im Detail der Bedienung findet man unterschiede. Hier liegt es eher am persönlichen Geschmack und den Bedürfnissen, welchen Sequencer man heute wählt. Jeder hat seine Stärken und Schwächen.

wo versuchst du bei dem Keyboard denn den Sound zu ändern. Bist du mit dem Konzept "MIDI" denn ein bischen vertraut? Im Grunde genommen musst du dir MIDI wie ein Pianist und seinen Flügel vorstellen. Der Pianist gibt die Töne und deren Anschlagstärke vor. Er selber erzeugt dabei aber nicht den Ton. Er ist somit quasi die Midiquelle, die lediglich aus den Informationen. Tonhöhe, Anschlagstärke und noch eine ganze reihe anderer Parameter beestehen kann. Es sind also einfach nur Steuersignale, die selber keinen Ton von sich geben. Jetzt haben wir auf der anderen Seite noch den Flügel. Dieser ist der eigentliche "Tonerzeuger", der von der Midiquelle (Panist) die Anweisungen bekommt, welche Töne in welcher Reihenfolge, wie Hart und wie Lang gespielt werden sollen.
Dein Keyboard ist in deinem Falle einfach nur die Midiquelle. Der Tonerzeuger allerdings muss jetzt erst noch in deiner Softwäre gewählt werden. Ich kenne den Musik Maker nicht so gut. Bei Cubase und co gibt es sogenannte Softwareinstrumente, die sich mit hilfe der Midibefehle deines Keyboards jetzt ansteuern lassen. Um also jetzt den Sound zu wechseln, musst du dies nicht am Keyboard einstellen, sondern in deiner Software einen anderen Klangerzeuger wählen. Diese werden bei Windowssystemen auch als sogenannte VSTi plugins bezeichnet und sind nichts anderes, als ein Virtuelles Instrument.VST ist eine von Steinberg entwickelte, virtuelle Schnittstelle um Instrumente und Effekte als plugin in einen Sequencer einzubinden. Bei Mac heißt diese Schnittstelle AU (Audio Unit)

Ich hoffe das war verständlich:)
 
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Beim Music Maker gibt es, je nach Version, auch gute mitgelieferte Piano-VSTi. Ich würde dir dennoch ebenfalls empfehlen,die Umgebung einer anderen DAW (= Sequenzer) als dem Music Maker anzueignen. Dieser weist einfach zu viel Inkompatibilität und über lange Zeit nervenkostende Problemlösungsrituale jeder Art auf... Ich persönlich nutze Reaper (bestes Preis-/Leistungsverhältnis). Wenn du aber mit Logic schon einigermaßen fit bist, denke ich, dass das eine sehr gute Wahl für dich ist. Nur der entsprechende Computer wird dann natürlich teurer.
 
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...Bist du mit dem Konzept "MIDI" denn ein bischen vertraut? Im Grunde genommen musst du dir MIDI wie ein Pianist und seinen Flügel vorstellen. Der Pianist gibt die Töne und deren Anschlagstärke vor. Er selber erzeugt dabei aber nicht den Ton. Er ist somit quasi die Midiquelle, die lediglich aus den Informationen. Tonhöhe, Anschlagstärke und noch eine ganze reihe anderer Parameter beestehen kann. Es sind also einfach nur Steuersignale, die selber keinen Ton von sich geben. Jetzt haben wir auf der anderen Seite noch den Flügel. Dieser ist der eigentliche "Tonerzeuger", der von der Midiquelle (Panist) die Anweisungen bekommt, welche Töne in welcher Reihenfolge, wie Hart und wie Lang gespielt werden sollen.

Dein Keyboard ist in deinem Falle einfach nur die Midiquelle. Der Tonerzeuger allerdings muss jetzt erst noch in deiner Softwäre gewählt werden. ...
Bei Cubase und co gibt es sogenannte Softwareinstrumente, die sich mit hilfe der Midibefehle deines Keyboards jetzt ansteuern lassen. Um also jetzt den Sound zu wechseln, musst du dies nicht am Keyboard einstellen, sondern in deiner Software einen anderen Klangerzeuger wählen...
Ich hoffe das war verständlich:)

@ Novik:

Das war die meiner Meinung nach verständlichste Erklärung !!! Das gibt viele Kekse :great:
 
Reflex
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@ Reflex:
Danke für den Link, nein soetwas habe ich noch nicht.
Also würdest du Cubase eher empfehlen, als Logic? Ich habe bisher nur Logic gesehen bei meinem Vater und fand das eigentlich gut... Hab aber schon oft gehört, dass Cubase eigentlich besser sein soll...

Logic gibt es nur für den Mac, also falls es ein Windows-Rechner wird, scheidet das schon mal aus.
Cubase gibt es sowohl für Mac als auch für Windows.

Aber wie Novik schon gut dargelegt hat, ist das eher nebensächlich.
Egal welches Programm du wählst, am wichtigsten ist, dass du dich damit auseinadersetzt, und dich etwas einarbeitest.
Das ist notwendige Voraussetzung, um mit einem Sequenzer klarzukommen.

Diesbezüglich kann ich das Programm Studio One empfehlen, das seit kurzem auch in einer gratis Version erhältlich ist:
http://studioone.presonus.com/

Falls du es runterlädst, wählst du einfach bei der Installation "Free" aus.

Ich benutze Studio One seit kurzem, und finde, dass damit die grundlegendsten Dinge leichter und intiutiver funktionieren, als bei vielen anderen DAWs (=Sequenzern).
Deshalb für Einsteiger sicherlich eine gute Wahl.
 
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