weiterer deutscher Text von mir - Kritik erwünscht :)

von Amad3us, 13.03.07.

  1. Amad3us

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    Erstellt: 13.03.07   #1
    Und hier mein zweiter Songtext :)! Diemal gefällt er mir doch mal selbst....
    Ich hab mich an die vorherigen Tipps gehalten....
    Die erste Strophe ist mir einfach so in der Küche beim Kochen eingefallen....das war echt zu geil :) :)!
    Ich habe, denke ich mehr mit Gefühl geschrieben...weniger gereimt...die Reime, die drinne sind, sind mehr aus dem Zufall entstanden und nicht "provoziert" gewesen ;)...


    Hier ist der Text:

    Str.

    Der Schmerz sitzt tief,
    das Leiden dauert lange.
    Wie lang kann's denn gehn,
    wie lang wird's wohl sein,
    dich zu überwinden,
    dich nicht mehr zu sehn -
    für immer zu vergessen
    meine Wege zu gehn...

    Ref.

    Der Sinn des Lebens, der du warst,
    wir müssen ihn finden
    und wenn wir ihn gefunden habn'
    darf er nicht mehr schwinden...
    Doch wie kam das,
    was hier passiert ist...
    Was war der Grund,
    und was mein Vergehn'...

    Str.

    Wie du dich fühlst,
    ich kann's nicht wissen,
    ich kann's nur ahnen
    und dich mehr vermissen.
    Das, was mich wach hält,
    ist der Schmerz, der uns bindet,
    der noch zwischen uns weilt
    und einsame Zeit mit uns teilt

    Ref.

    Der Sinn des Lebens,
    wir müssen ihn finden
    und wenn wir ihn gefunden habn',
    darf er nicht mehr schwinden.
    doch wie kam das,
    was hier passiert ist...
    was war der Grund,
    und was mein Vergehn'...

    Evtl. Ref. (transponiert)


    Der Sinn des Lebens, der du warst,
    wir müssen ihn finden
    und wenn wir ihn gefunden habn'
    darf er nicht mehr schwinden...
    Doch wie kam das,
    was hier passiert ist?!
    Was war der Grund,
    und was mein Vergehn'...


    Danke im Voraus für eure Kritik!

    Mfg Amadeus
     
  2. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.07   #2
    Warum wechselst Du im Refrain in die 'wir'-Form?

    Der Sinn des Lebens, der du warst,
    ich muß ihn finden
    und wenn ich ihn gefunden hab'
    darf er nicht mehr schwinden...

    So fände ich es besser, denn Du sprichst in dem Text ja von Trennung, Überwindung und Vergessen. Das 'wir' impliziert dagegen, daß zu zweit agiert werden soll...also ein Versuch, die Gemeinsamkeit wiederzufinden...:o
     
  3. Amad3us

    Amad3us Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.07   #3
    na, eigentlich isses so gedacht, dass der Refrain alle ansprechen soll....wir versuchen ja alle iwo unseren Sinn des Lebens zufinden....und es geht ja wahrscheinlich nicht nur mir so, was ich in diesem Song beschreibe....deshalb wir ;)
     
  4. Gast 23432

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    Erstellt: 13.03.07   #4
    Ja, aber irgendwie paßt das nicht, das 'du' würde intensiver wirken.
    Jemand, den es ebenso betrifft ( ;) ) würde sich dadurch viel angesprochener fühlen, meine ich.
    Und durch die Form 'wir' ergab sich für mich beim lesen, daß 'er' und 'sie, eben die beiden Personen Deines Textes, sich über den Sinn ihres gemeinsamen Lebens Gedanken machen sollen... - was offenbar nicht Deiner gewünschten Aussage entspricht.

    €: ach so, noch eins:
    Nein, es geht nicht nur Dir so...
    Z.B.: https://www.musiker-board.de/vb/diverses/46807-poesie-thread-9.html#post2061035
     
  5. Amad3us

    Amad3us Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.07   #5
    Das "du" würde vielleicht auf den Betrachter intensiver wirken....aber dann würde ich mich davon ja komplett distanzieren, das geht ja auch nicht....und ich würde dann auch eher denken, dass ich dann sie meinen würde....was ja auch nicht der Sinn sein soll ;)
     
  6. x-Riff

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    Erstellt: 13.03.07   #6
    Gleiche Stelle, andere Perspektive:
    Gut - das passt auf uns Menschen alle
    Gut - auch das vielleicht.
    Paßt aber nicht mehr auf die konkrete Person in den Strophen. Dort geht es um eine Beziehung zu einem anderen Menschen. Wenn darin der Sinn des Lebens bestehen soll, dann kann man sich nicht vornehmen, dass er nicht wieder schwinden kann. Denn das hängt nicht nur von uns ab, sondern auch von der anderen Person und der Situation.

    Das macht für mich die inhaltlich Crux aus: Der Unterschied zwischen Sinn suchen für alle Menschen und die konkrete Sinnlosigkeit, dass eine Beziehung geplatzt ist, beim Ich-Erzähler. Der kann sich ja durchaus vornehmen: Bei der nächsten Frau/dem nächsten Mann wird alles anders. Aber das muss nicht so kommen.

    Das ist wieder auf die konkrete Situation und das konkrete erzählende Ich gemünzt.

    Andersrum:
    Ich finde Deinen Text gut, auch deutlich freier (positiv gemeint) als Dein vorheriger.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass Du Dich in den Refrain verliebt hast, weil er Dir halt als erstes eingefallen ist und die Strophen drum herum gebastelt wurden.

    Aber überleg´s einfach noch mal.

    x-Riff
     
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