Welche Gitarre welche Mensur?

von MadGain, 02.09.07.

  1. MadGain

    MadGain Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.07   #1
    Welche Menusren haben eigentlich die Gitarren der gängigen Hersteller? Gibts da eine Tabelle oder ähnliches? Ich habe nur eine Les Paul und eine Strat. Bei denen ist die Mensur doch sehr unterschiedlich, aber wie ist es bei PRS, Ibanez, Dean oder anderen Fender oder Gibson Modellen?
     
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  2. gitisfun

    gitisfun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.07   #2
    Die gängigste Mensur bei Erwachsenengitarren ist 65cm, dann gibt es die 7/8 Gitarre mit 62er Mensur, die 3/4 Gitarre mit 57cm, die halbe Gitarre mit 53cm.
    Oder meinst du vielleicht die Sattelbreite? Die schwankt bei den 4/4 Gitarren (ich nehm' jetzt einfach mal an das du sowas spielst) eigentlich mehr als die Mensuren...
    Greetz gitisfun
     
  3. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 03.09.07   #3
    Gibson 625mm
    PRS 635mm
    Fender 648mm

    Den Rest kannst du dir sehr leicht selber von den Internetseiten der Hersteller heraussuchen (und dann hier für die Nachwelt wieder posten, danke :)).

    Gruss, Ben
     
  4. snoopie

    snoopie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.07   #4
    Genau. Bei Ibanez z.B. haben unterschiedliche Modelle z. Teil auch unterschiedliche Mensuren.
     
  5. Burton_HB

    Burton_HB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.10   #5
    also heißt das,das alle e-gitarren so eine ungefähre durchschnittsgröße von 630 mm haben ?
    und sind das dann 1:1 also 63,0 cm ?
     
  6. Doomhammer

    Doomhammer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.10   #6
    645 gibt es auch
     
  7. kypdurron

    kypdurron Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.02.10   #7
    Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Scale_(string_instruments)
     
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  8. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.10   #8
    :gruebel: Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Die Mensur beschreibt die Länge auf der die ungegriffene Saite frei schwingen kann, also zwischen Sattel und Brücke, nicht die Gesamtgröße der Gitarre.

    Die Verwendung des Begriffs Durchschnittsgröße macht mich stutzig - sollte ich nur "zu penibel" sein hab' ich nichts gesagt...
     
  9. Zwachi

    Zwachi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.11   #9
    Könnte ich einen Hals mit einer Mensur von 628mm (geschraubt) auch auf eine Fender ähnliche Gitarre mit einer Mensur von 648mm schrauben, ohne dabei klangliche Verluste zu erfahren?
    Sattel- und Halsbreiten wären bei meinem Hals ident..
     
  10. Rockin'Daddy

    Rockin'Daddy Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 07.04.11   #10
    Nein.
     
  11. klaatu

    klaatu E-Gitarren Moderator

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    Erstellt: 07.04.11   #11
    ...und zwar, weil der Hals und dessen Bundabstände für eine bestimmte Mensur gefertigt sind. Wenn du das machen willst, musst du auch die Brücke versetzen.
     
  12. Zwachi

    Zwachi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.11   #12
    also müsste ich die brücke nur um die 2cm versetzen um die Schwinglänge wieder auf die 648mm zu bekommen?
    da in meinem korpus noch keine Fräsungen und Bohrungen vorhanden sind sollte das kein Problem sein..
     
  13. klaatu

    klaatu E-Gitarren Moderator

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    Erstellt: 07.04.11   #13
    Wenn du bei der Positionierung der Brücke noch frei bist, würde das zumindest von der Mensur her so funktionieren.
     
  14. moffat

    moffat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.12   #14
    Hallo an alle, die diesen Thread noch lesen,
    meine Frage betrifft die Bespielbarkeit. Welcher ist der Zusammenhang zwischen Mensur und Abstände zwischen Saiten unter sich? Für welche Mensuren sind dünnere Finger von Vorteil und welche Mensuren passen dickeren Fingern eher?
    Dazu interessiert mich noch, alles was allegemein mit der Bespielbarkeit zu tun hat: geringere Spannungen bei LP kleinere Mensuren, Höhe der Saiten etc.
    Vielen Dank!
     
  15. Fantus

    Fantus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.12   #15
    von der Bespielbarkeit merk ich da nix. Was aber auffällt, das 10 Saiten sich auf einer Strat viel härter anfühlen als auf einer Les Paul. Deswegen hab ich auf meinen Paulas 10er und auf der Strat 9er Saiten
     
  16. HansJo

    HansJo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.12   #16
    Hallo zusammen,

    Ich spiele als Anfänger mit einem guten halben Jahr "Erfahrung" eine Gibson LP und eine Fender Strat (ja, ich weiß, dass das bekloppt ist).

    Für mich ist der Unterschied in der Mensur nicht störend. Man merkt bei der Strat aber gerade als Anfänger bei bestimmten Akkorden eher, dass man an der Beweglichkeit der Finger noch arbeiten muss: die Strat erfordert eine etwas grössere Spannweite. Andererseits hat man etwa bei A-Dur auf höheren Bünden auf der Strat etwas mehr Platz für die Wurstfinger.

    Die höhere Saitenspannung der Strat spüre ich (noch) nicht in den Gelenken. Habe aber noch keine Barre-Griffe einstudiert, kann also nicht sagen, ob das auf der Strat schwierger - weil mit mehr Krafteinsatz verbunden - ist...

    Die Saitenlage und die daraus resultierende Bespielbarkeit ist bei beiden sehr gut (justierbar). Wenn ich richtig gemessen habe, ist die Halsbreite und der Saitenabstand identisch, hier gibt es also keine Vorteile für dicke/dünne Finger.
    Mein LP-Modell hat ein 58er Halsprofil, also einen dickeren Hals als die Strat. Mich stört das nicht, ich stelle mich schnell um.

    Positiv an der Strat ist die Stabilität, wenn man im Sitzen spielt: sie verrutscht mir weniger und ist günstiger ausbalanciert als die LP.

    Das alles sind meine persönlichen Eindrücke, andere empfinden das sicherlich anders...
    Missen möchte ich keine der beiden: ich finde es schön, schon am Anfang auf zwei Gitarren mit so unterschiedlichem Charakter zu spielen.

    Grüsse,

    HansJo
     
  17. Hotspot

    Hotspot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.07.12   #17
    Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Mensur und den Saitenabständen untereinander. Die Abstände der Saiten untereinander ist durch die Breite des Griffbrettes bestimmt.

    Einen Zusammenhang zwischen Dicke der Finger und empfohlener Mensur kann man herstellen - muss man aber nicht.
    Die nötige Flexibilität, um zwischen beiden Welten ohne Verlust hin und her wechseln zu können, kann und sollte man sich anüben.
    Nur so kommt man in den Genuß der klanglichen Vielfalt unterschiedlicher Gitarrenmodelle.
    Im Extremfall könnte man sagen: dicke Finger -> lange Mensur, dünne Finger -> kurze Mensur.
    Aber das ist viel zu kurz gedacht, da natürlich auch die Länge der Finger eine Rolle spielt.
    Wäre dann: lange Finger -> lange Mensur, kurze Finger -> kurze Mensur.
    Merkst du was? :)

    Die Saitenhöhe wiederum ist ein Thema für sich.
    Da stehen sich leichtere Bespielbarkeit (bei niedrigen Saitenlagen), technische Limits der Gitarrenkonstruktion und größerer Dynamikumfang ( bei höheren Saitenlagen ) gegenüber.

    Das muss man im Laufe der Zeit für sich und die jeweilige Gitarre herausfinden und entsprechend justieren.
    Da gibt es sehr viele unterschiedliche Geschmäcker, was auch hier immer gern und ausführlich diskutiert wird.
    Prinzipiell sagt man: möchte man eher schnell spielen, kommen einem niedrige Saitenlagen entgegen.
    Spielt man eher ausdrucksstark ("bluesig") oder mit vielen Bendings, ist eine höhere Saitenlage zu empfehlen.

    Ausnahmen bestätigen auch da die Regel (bevor jetzt wieder 20 Leute auf die Barrikaden gehen und für sich ebenfalls in Anspruch nehmen wollen, schnell UND ausdrucksstark bei niedrigsten Saitenlagen zu spielen) ;)
     
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