Welche Leute kaufen teure Gitarren, z.B. Fender CS

Wo liegt da die „Grenze“? Manch einer hier hat im Monat nix über, ein anderer 100€, der nächste 1000€ und wieder ein anderer 3000€. Letztlich ist es dann nur noch der Faktor Zeit, bis so eine „Traum-Gitarre“ in Reichweite kommt.
Klar ist aber, dass für die Anschaffung einer 10k€ Gitarre, ein entsprechendes Einkommen vorhanden sein muss/sollte. Auf Essen und Trinken zu verzichten, um sich so etwas leisten zu können, ist IMO wohl die absolute (und IMO ziemlich bescheuerte) Ausnahme.

… und ja, hier im Musiker-Forum ist wohl auch Anteil überdurchschnittlich verdienender Leute vertreten.
… und nicht längst nicht alle von denen, kaufen sich dann auch CS- oder gar MB-Gitarren…
 
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Der Gesamtkaufpreis aller unserer Autos, Boote (1 Segel"yacht" mit 4 Kojen, 3 Kajaks, 1 Opti) und Instrumente in der Familie (die für die Kinder haben wir ja auch bezahlt - ca. 60 Saiteninstrumente [Zupf, Streich], div. Flöten, clar, 2x tb, Krams, div. Perc., 1 a- 2 e-Pianos) liegt in etwa beim Neupreis eines neuen Golfs.
Wenn der Golf ein Passat wäre, deckt der Betrag auch die Autos und Boote der letzten 40 Jahre davor dazu mit ab.
 
Die persönlichen Finanzen regelt jeder anders, aber eine häufig vorgebrachte Empfehlung ist die 50-30-20 Regel (Grundbedürfnisse-Freizeit/Hobbies-Sparen). 30% vom Netto werden wohl die wenigsten Leute in ein einzelnes Hobby stecken, aber zu bestimmten Zeiten im Leben vielleicht 5%? Laut statistischem Bundesamt liegt der mittlerer Bruttojahresverdienst bei 52.159 Euro und die oberen 10% verdienen etwa 100k+; also sagen wir sehr vereinfacht einfach mal 25k und 50k Netto. Auf die günstigste Fender Custom Shop bei Thomann (~4k) spart die Hälfte der hier registrierten User also etwa 3 Jahre und bei manchen geht es schneller - und das ist eine verhältnismäßig konservativen Betrachtung. Schneller geht es logischerweise mit einer gebrauchten Gitarre, oder falls man über die 5% hinausgeht - was doch einige Menschen für ihr Hobby tun.

Ähnliche Regeln könnte man jetzt auch auf das Nettovermögen anwenden, oder davon ausgehen, dass auch mal geschenkt/geerbt oder gar finanziert wird. Letzteres würde ich für ein Hobby nun wirklich nicht empfehlen, aber ich habe befreundete Profi-Musiker, die nach dem Studium erstmal ein >50k Streichinstrument abgestottert haben.
 
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Ich finde die Fragestellung unglücklich. Formulierungen wie "seid ihr alle Zahnärzte" klingen für mich nach Neid (subjektiv) und irgendwie auch nach Vorwurf (sinngemäß: andere Leute haben kaum was zum Leben).
Wenn jemand in der Lage ist, sich für einen hohen vierstelligen Betrag ein Instrument zu leisten, dann wird das seine Gründe haben. Sei es ein vernünftiges Einkommen, zielgerichtetes (und vielleicht auch langes) Sparen, Beschränkung auf wenige Instrumente, usw.

Wenn's ein Hobby ist, dann ist es doch in Ordnung, dafür Geld aufzubringen - alles unter oben genannten Voraussetzungen. Der Autonarr, der Fotograf, usw. braucht auch Geld, muss auch Geld in die Hand nehmen.

Spielt jemand in einer gut gebuchten Coverband, geht pro Gig mit (fiktiv) 300€ nach Hause, dann hat er bei 15 Terminen im Jahr schon eine teure Gitarre "erspielt". Abgesehen davon läuft das dann in der Regel nicht am Finanzamt vorbei, was also den Kauf von solchen Instrumenten auch wieder in ein anderes Licht rückt.

Erfüllt sich jemand einen Traum, spart jeden Monat nur 100€, dann dauert's eben ein bisschen länger, aber auch dann ist eine teure Gitarre greifbar. Und selbst wenn das gute Stück nur im Zimmer gespielt wird, weil's eben Freude macht.

Ich habe während des Studiums ziemlich viele und teure Dinge angeschafft. Darunter Music Man, Mesa. Alles finanziert durch Gigs und Verkäufe. Das geht schon, man muss eben schauen, wofür das Geld draufgeht - und natürlich, ob man sich's leisten kann - ohne das normale Leben kompliziert zu machen.

Du sagst, du könntest dir manche Gitarren nicht leisten. Das ist natürlich schade, andererseits aber: Ist das schlimm? Ich denke nicht. Auch sagst du, du möchtest dir das nicht leisten. Das ist wieder ein ganz anderer Ansatz. Und für den wirst du deine Gründe haben. So wie andere Leute sich eben was leisten wollen, und wenn es nur ist, um sich eine Freude zu machen, einen Traum zu erfüllen.

Abgesehen davon: Frag mal z. B. einen Pianisten mit einem ordentlichen Klavier. Der zuckt angesichts des Preises einer Gitarre müde mit den Achseln.
 
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niemand braucht ein auto für 50k.

und gleichzeitig ist es total akzeptabel, das -zig fache einer guten gitarre für so etwas irrelevantes wie ein teures auto auszugeben.
dafür hat man komischerweise geld
 
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Nicht rauchen, nicht saufen, keinen Urlaub reicht eigentlich schon hin. Ich fahre einen Polo und lebe in einer zwei Zimmer Wohnung. Musik ist mein Hobby. Dazu zählen einige gute Gitarren und einige gute Mikrofone.
In meinen Augen hat jeder das Recht, sein Geld dafür auszugeben, wofür er will. Ich kenne einen Lehrer, der eigentlich gut Geld verdient, aber sich immer mal dannach sehnt, bei mir eine 4000 Euro Martin zu spielen. Das finde ich verrückt - zwei Jahre sparen und er kann sie sich selber kaufen.
 
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Ich finde die Fragestellung unglücklich.
Vielleicht ein bisschen provokant, aber ich sehe hier keine Neiddebatte, sondern eher die Frage, wer wirklich teure Gitarren kauft. (Klar, Klaviere / Flügel oder viele Streichinstrumente kosten mehr.)
und gleichzeitig ist es total akzeptabel, das -zig fache einer guten gitarre für so etwas irrelevantes wie ein teures auto auszugeben.
dafür hat man komischerweise geld
Und die meisten Leute können - in den Augen der anderen - ja auch nicht vernünftig autofahren... Dann doch lieber eine Gitarre für einen Bruchteil des Geldes, auch wenn man nicht gut spielen kann;-)
Nicht rauchen, nicht saufen, keinen Urlaub reicht eigentlich schon hin.
Jupp. Aber: Es muss auch in die Familie passen. Da gab es hier nie dankenswerterweise keine Probleme. Aber ich habe auch keinen richtigen Einkaufswahn gehabt.
 
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Welche Leute kaufen teure Gitarren? Mag ich nicht drüber spekulieren - wer's braucht ...
Ich jedenfalls nicht. Und auch nicht unnötig viele. Ein Instrument ist ein Werkzeug, soll gut bespielbar sein, gut klingen und nicht gerade total Panne aussehen. Und das geht sogar schon im unteren und mitteleren Preisniveau.
Für mich ist Musik machen wichtig und am liebsten mit anderen und auch für andere.
 
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Viel, viel, viel interessanter wäre doch die Frage; Warum kauft man sich so ein Instrument

Ja, klar, weil er/sie es kann
 
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G
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: OT/PolGes Drift
Welche Leute kaufen Dinge die sie eigentlich nicht brauchen, die welche Geld übrig haben oder sich verschulden.
Die meisten haben eine Leidenschaft und die schafft Leiden, wenn der Wunsch befriedigt ist wächst schon nach kurzer Zeit ein neuer Wunsch.
Ich bin schon ewig lange in einem Fotoforum, da ist es ähnlich, die gut Betuchten kaufen Kameras für Zigtausende und manche kommen trotzdem übers knipsen nicht hinaus.
Uhrensammler, Sammler von Luxus Kameras oder Gitarren, die einen lieben perfekte hochwertige Technik oder andere wollen die Instrumente ihrer Vorbilder besitzen, da gibt es viele Gründe warum viel Geld ausgegeben wird in einer Blase des Wohlstandes.
Für die allermeisten Menschen stellt sich diese Frage nicht. Die haben andere Sorgen wie wir Gitarren Nerds.
 
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Früher konnte ich mir keine sonderlich teuren Gitarren leisten.
Arbeiterkind, Arbeitersiedlung. Was übrigens unter dem Strich auch sehr ok war.

Es gab in Frankfurt Höchst einen kleinen Musikladen, der irgendeine gar nicht mal so wahnsinnig teure Gitarre im Schaufenster hatte. Mit einem geschnitzten Drachen auf dem Body. Irgendwas Strat mäßiges. Sah ich jeden Tag auf dem Schulweg und sabberte am Schaufenster rum. Ich habe mich damals nichtmal in den Laden getraut. Irgendwann war sie aber weg. Das war irgendwie echte bitter, obwohl ich sie damals so oder so nicht hätte kaufen können. Das hat aber irgendwas mit mir gemacht, glaube ich.

Die Erste kam dann aus einem Second-Hand-Shop, der zur Hälfte aber auch ein Sex-Shop war. Hatte ich hier schon mal erzählt.

Der große Bruder meines besten Freundes hat sie dann für mich gekauft. Eine Hertie-Caster. Ziemlich für den Eimer. Ein Flügel der Tuner hat gefehlt. Das habe ich damals mit einer halben Lüsterklemme gefixt, hielt aber auch nicht wirklich gut. Aber ich hatte erstmal eine E-Gitarre. Ich habe aber auch schon mit 14 nebenbei gearbeitet. Damals ging das noch mit kleinen Tricks. Mit 16 ging noch mehr. Ich habe z.B. Fruchtweine in einer kleinen Kellerei abgefüllt und verpackt. Die Kohle habe ich auf den Kopf gehauen oder auch damals schon für Musik-Kram ausgegeben.

Viele Jahre später und durchaus auch nach einigen Höhen und Tiefen, habe ich mir dann aber schon so manchen größeren Wunsch erfüllen können.

Da hatte ich natürlich schon auch deutlich mehr Spielgeld. Trotzdem habe ich auch heute preiswerte Gitarren, die ich durchaus mag. Fender CS besitze ich zwar nicht, aber andere Gitarren, die zum Teil vergleichbar viel kosten. Davon aber auch nicht alle neu. Ich kaufe Gitarren aber auch schon lange nicht mehr nach „Marke“.

Ich bin auch kein Zahnarzt oder Anwalt 😜, war aber besonders in den letzen 20 Jahren beruflich schon auf ganz gutem Kurs. Da war so eine Gitarre relativ egal.

Heute bin ich mehr oder weniger fast im Ruhestand, bzw. mache nur noch was ich möchte. Vielleicht schon etwas früher, aber ich habe ja auch recht intensiv und auch schon recht lange gearbeitet.

Meine akustischen Gitarren sind wahrscheinlich auch teurer als die elektrischen Dinger. Das ganze „Zubehör“ wird ja auch gern unterschätzt. Versichert ist aber alles schon recht hoch und zumindest deutlich fünfstellig.

Privat lebe ich aber mit meiner Frau und zwei Katzen in einem gebrauchten, durchschnittlichen Eigenheim, in schlichter und in eher ländlicher Lage, ich fahre heute aus Überzeugung und mit Spaß einen kleinen Fiat 500 Cabrio, rauche nicht, saufe nicht und haue auch sonst wenig Kohle für irgendwelche „Schickimicki Dinge“ raus. Ganz im Gegenteil, ich lebe heute ganz bewusst eher deutlich reduzierter, aber trotzdem sehr viel zufriedener.

Das war früher auch schon mal deutlich anders.
Da habe ich es auch einige Jahre schon ziemlich knallen lassen. 🙄

Aus heutiger Sicht eher ziemlich bekloppt, aber ok, alles hatte seine Zeit und ich habe gut gelebt und auch sehr viel erlebt.

Heute bin ich übrigens auch deutlich ruhiger was die Gitarren betrifft.
Dafür spiele ich deutlich mehr.
 
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Vor 30 Jahren habe ich bei Musik Produktiv eine Ibanez angespielt (von anspielen kann man nicht mal richtig sprechen, da ich da nicht wirklich spielen konnte) und fand sie großartig. Dunkler Holzbody, sehr flach und preislich bei um die 1.400DM. Ein Traum! Und das ist sie auch geblieben.

Vor ein paar Monaten ist mir dieses Modell mal in den Kleinanzeigen über den Weg gelaufen. Für 300€ wäre sie mein gewesen, aber mein Geschmack hat sich derweil in eine andere Richtung entwickelt und ich konnte dem Modell nichts mehr abgewinnen.

Aber damals war diese Gitarre als Azubi unerreichbar für mich.

Ob ich mir irgendwann eine Fender CS kaufe? Vermutlich nicht. Dafür ist meine 2006er in meiner Welt zu gut. Aber evtl lasse ich sie irgendwann professionell mit Nitro lackieren und kümmere mich dann selber ums Relic. Den Lackpanzer, den sie derzeit hat, bekommt keiner kaputt.

Meine 54er CS Paula ist toll, aber eine Murphy? Ne, die Macken bekomme ich selber hin.
 
Ich glaube es es geht ja auch ganz allgemein mehr um die Preisklasse der Gitarren.

Aber am Ende ist das nicht anders als bei teuren Klamotten, Designer-Lampen, Möbeln, Küchenmessern und vielen anderen Dingen.

Man ist halt deutlich schneller bereit mehr ausgeben, wenn man einfach mehr hat.
 
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Aber am Ende ist das nicht anders als bei teuren Klamotten, Designer-Lampen, Möbeln, Küchenmessern und vielen anderen Dingen.

Genau. Jeder erfreut sich an anderen Dingen und das ist auch gut so. Ich brauche kein schoenes Auto, kann aber verstehen warum jemand anderes damit Freude hat. Wenn ich mit dem Porsche von meinem Nachbarn ein Problem habe, ist die Ursache fuer dieses Problem bei mir zu finden.


Edit - bevor jemand explodiert: Diese Aussage ist auf niemanden in diesem Thread bezogen.
 
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Seid Ihr alle Zahnärzte, damit Ihr Euch Gitarren um eine Geldsumme kaufen könnt, (.....)

Äh Nein.
Ich habe nur über Jahre (von der Jugend, Arbeitsleben bis Heute) gelernt mit meinen Finanzen gut umzugehen. Und siehe da, da sind auch mal etwas teuere Gitarren drin, ohne das die Summe weh tut.
 
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ich würde das gerne von ein paar Leuten, die in einem laden arbeiten: Welche Leute kaufen teure Gitarren, z.B. Fender CS
(die müssten das ja am besten einschätzen können...)
und ich glaube noch nicht mal, dass das was mit einkommen, erfolg als musiker oder anderweitigem minimalismus zu tun hat.

Welche Leute kaufen teure Gitarren? Mag ich nicht drüber spekulieren - wer's braucht ...
Ich jedenfalls nicht. Und auch nicht unnötig viele. Ein Instrument ist ein Werkzeug, soll gut bespielbar sein, gut klingen und nicht gerade total Panne aussehen.
das sehe ich auch so. ich hab spass daran, aus dem minimum das maximum rauszuholen.
Josh Homme, Queens of the Stone Age: “I love to use the worst shit improperly to get the best thing properly.”

Und Jack White hat’s mit der (damals noch) billigen Airline ja vorgemacht.


niemand braucht ein auto für 50k. …
nur, damit ich nicht missverstanden werde: ich hab weder was gegen teure autos, noch teure gitarren, noch teures sonstwas.
jeder der ein auto hat, hat genug Geld für eine CS.
ich vermute, Leute die Fender CS kaufen, haben andere wünsche oder erwartungen als ich.

mein punkt: wer sich ein auto kaufen kann, kann sich auch eine Fender CS leisten - alles nur eine frage der prioritäten, keine frage des einkommens oder der verfügbaren moneten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gitarren ..., die sie besitzen und die ich mir nie leisten könnte oder wollte
Ich glaube nicht, dass die Entscheidung, ob man sich eine sehr teure Gitarre kauft, vom Beruf abhängig ist. Viele Berufsgruppen verdienen gut genug, um problemlos einige tausend Euro für eine Gitarre ausgeben zu können. Wenn ich sehe, was einige mit mir bekannte Handwerker sich leisten können und tatsächlich auch leisten ...

Du unterscheidest hier zwischen leisten können und leisten wollen. Da liegt für mich ein wichtiger Unterschied

Wer einen Traum hat (z.B. eine XY-Gitarre aus dem Custom Shop) und diesen verwirklichen will, kann bei einigermaßen ordentlichem Verdienst in aller Regel dafür sorgen, dass er/sie sich diesen Kauf mal leisten kann: Sparen, andere Dinge verkaufen, kein Urlaub, irgendwas geht immer - und dann klappt das. Ich habe mir als Student mit Nebenjobs einen Warwick Streamer (okay, ist ein Bass) für damals über 3.000 DM zusammengespart und den dann gekauft. Ein Bekannter von mir (Beamter im mittleren Dienst, verheiratet, 2 Kinder/Teenies, Alleinverdiener) spielt eine Les Paul aus dem Custom Shop, "die habe ich mir gegönnt für knapp 6.000 Euro", und jetzt hat er einen MesaBoogie- oder Soldano-Combo im Visier. Es sieht für mich so aus, dass viele können, wenn sie wirklich wollen, und das eben auch tun.

Ob ich mir eine (super)teure Gitarre leisten will, ist eine andere Ebene. Beim Warwick Streamer (s.o.) wollte ich mir das leisten. Ich könnte mir heute nach über 40 Jahren Arbeitsleben eine Gitarre im oberen vierstelligen Preisbereich kaufen - aber ich will nicht so viel Geld für eine Gitarre (oder in meinem Fall eher einen Bass) ausgeben. Wie heißt es auf schwäbisch so schön: "Es roicht, wenn i woiß, dass i könnt, wenn i wött - aber i will it" (ich hoffe, ich habe das jetzt einigermaßen sprachlich richtig hinbekommen ;)) - auf hochdeutsch etwa: Es reicht, wenn ich weiß, dass ich könnte, wenn ich wollte - aber ich will ja gar nicht. Und das hat nichts mit "die Trauben sind mir viel zu sauer" zu tun...
 
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